Hört euch mal die Rede von Norbert Bolz an, ab 2:00 Minuten!
Prof. Norbert Bolz über Thilo Sarrazin und linke Medien, ein gutes Video, empfohlen von Ex-Muslim Cahit Kaya.
Sie sollten Pat Condell mal zu einer dieser Diskussionsrunden einladen:
Der jüngste Fernsehauftritt von Thilo Sarrazin bei Genosse Stalins fröhlicher Schauprozess im Zweiten war leider keine inhaltliche Debatte, sehr zum Erstaunen einiger meiner Genossen, die eine andere Herangehensweise gegen Klassenfeinde von der Partei erwartet hatten. Bei einigen ist gar der ganz und gar falsche Gedanke aufgekommen, dass Schauprozesse vielleicht mit unserer demokratischen Streitkultur im Widerspruch stehen könnten. (weiterlesen…)
Thilo Sarrazin war nun auch bei „Hart aber fair„, die pseudo-kritische Sendung für Pseudo-Bildungsbürger, die gerne ihre behämmerte Meinung im Fernsehen hören möchten. Wie schon „Beckmann“ war es ein Tribunal, wieder alle gegen einen, mit nur einer Ausnahme (Historiker Arnulf Baring). Auch ansonsten war alles beim Alten.
Wie ein Mob hysterischer Gänse traten sie an – schon wieder! – gegen ruhig und rational argumentierende Individuen.
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„The Moral Landscape“ lautet der Titel des neuen Buches von Sam Harris. Man stelle sich eine Landschaft mit Tälern, Ebenen, Hügeln und Bergen, mit fruchtbaren Regionen und mit weniger fruchtbaren Regionen vor. Es sind fruchtbare Böden für Moral, Berge des Glücks, Täler des Leids.
Im Evo-Magazin gibt es das neue FAQ zum Buch, von Sam Harris höchstpersönlich.

Thilo Sarrazin, http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Thilo_Sarrazin030709.jpg&filetimestamp=20100717150035
So, hab mir die Sendung angesehen. Der Steinigungsversuch war erfolglos. Thilo Sarrazin hat einen viel besseren Eindruck gemacht, als alle anderen Diskussionsteilnehmer. Mein häufigster Gedanke: „Beckmann, halts Maul!“. Ständig schwafelt der Mann allen anderen dazwischen, völlig ohne erkennbaren Grund. Nur, weil er nicht einsehen will, dass er im Grunde überflüssig ist. (Update über Sarrazins Politik) (weiterlesen…)
Die Debatte über den bösen Thilo Sarrazin ist wie eine Aufführung von Hamlet, und alle warten auf die Szene, wenn am Ende alle sterben. Während Sarrazin meint, Intelligenz wäre zum Großteil vererbt und Muslime bekloppt, ist der Zentralrat der Juden der Auffassung, dass Juden keine Gene hätten, weil sie von Sträußen gebracht werden und dass Genetik eine Propagandalüge von den Nazis ist.
Beckmann ist so ähnlich aufgebaut (Tausend gegen Einen) wie Kerner, die Talkshow, in der Richard Dawkins von der heiligen Inquisition hingerichtet wurde. Nun soll auch
Sarrazin ein frühzeitiges Ende finden. Statt Rente mit 67: Tod mit 65. (Update!) (weiterlesen…)
Ein immer wiederkehrendes Argument lautet, dass nicht die Religion des Islams das Problem wäre, sondern bestimmte kulturelle Praktiken in oder aus islamischen Ländern. Die Kultur soll verantwortlich sein für Steinigungen, Zwangsheiraten, Kopftuch und so weiter. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt: Ich verstehe das Argument nicht. Entweder ich bin zu blöde, oder das Argument ist zu blöde. (weiterlesen…)
Ich habe mir gerade den amüsanten Vortrag von Rebecca Watson von der AAI 2010 reingezogen über das Thema, wie man ein Atheist sein kann, ohne Leute zu beleidigen. Gewiss bin ich nicht gerade ein Experte in dieser Kunst. Vielleicht haben mir darum die Optionen, wie man es nicht tun sollte, am besten gefallen: (weiterlesen…)
Aus Spaß an der Freude habe ich zwei weitere Podcasts aufgenommen, wo ich erzähle, wo Religion herkommt (Podcast 1) und wo ich über Evangelikale rede (Podcast 2). Wieder habe ich den Text nicht abgelesen, sondern spontan alles erzählt. Dadurch ist der Vortrag weniger flüssig, aber auch unmittelbarer. Im Podcast 1 gibts Klassik im Hintergrund und für den Podcast 2 habe ich eine härtere Gangart gewählt (aber ohne ablenkenden Gesang).
Hier geht es um die aktuellen Erkenntnisse über den Ursprung der Religion. Mit den Prototypen nehme ich Bezug auf die Prototypensemantik, sollte ich vielleicht erwähnen.
Meine Rezension von „Righteous. Dispatches from the Evangelical Youth Movement“ von Lauren Sandler.
Und das beste kommt zum Schluss. Dieser Vortrag ist abgelesen, schon älter und die Vorlage stammt von dem Schriftsteller Adam Roberts, der sich über theologische Rezensionen von Dawkins „Gotteswahn“ lustig gemacht hat. Ich fand die Satire so gelungen, dass ich sie vertonte. Bislang habe ich mich nicht getraut, das Ding zu veröffentlichen, weil es missverstanden werden könnte als ernsthafte Verteidigung des Faschismus. Außerdem mache ich darin eine Hitler-Personifizierung samt per Audioeffekten verzerrter Stimme. Ich hatte befürchtet, dass jemand mein Hitler-Ich aus dem Kontext zitieren könnte.
Aber jetzt sehe ich das nicht mehr so eng und hoffentlich auch nicht die Zuhörer…
In einem kreativen Anfall habe ich mich mit dem apostolischen Glaubensbekenntnis beschäftigt und darüber eine Art Podcast erstellt, will heißen eine Audiodatei, auf der ich mich darüber auslasse, was Christen eigentlich glauben müssten, unterlegt mit wunderbarer Kirchenmusik von Bach und Händel. Halleluja und viel Spaß:
Es dürfte schon klar sein, dass Islamisten eine Moschee auf Ground Zero als Symbol für ihren Triumphzug ansehen werden.
Ein Artikel des WDR über ein Gewaltopfer in der Waldorfschule Schloss Hamborn erinnerte Gastautor Andreas Lichte an seine dortige Hospitation. Hier sein erster Bericht. (weiterlesen…)
„Zeig mir die Belege und Beweise, dass ein Gott das Universum erschaffen hat und nicht mehrere.“
NonStampCollector ist inzwischen ordentlich frustriert und genervt nach seinen zahlreichen Debatten mit Gläubigen, die immer wieder dasselbe
sagen und die unsere Gegenargumente offenbar gar nicht verstehen. Ich befürchte inzwischen, dass Religion überhaupt nichts mit Denken, Argumenten und Verstand zu tun hat. Aber mehr als das: Ich glaube, dass Kultur allgemein nichts mit Denken, Argumenten und Verstand zu tun hat!
Ich lese gerade ein Buch über Evangelikale und parallel eine kulturwissenschaftliche Analyse des Christenums und es ist ein Albtraum! Nicht die Bücher, die sind super (ich schreibe Besprechungen, wenn ich fertig bin), sondern die Schlussfolgerung, zu der sie verleiten. (weiterlesen…)
Kaum zu glauben, dass jemand diesen Witz beleidigend finden könnte:
Ein Ire sitzt in einer Kneipe mit einem leeren Bierglas. Jemand fragt ihn, ob er noch eines möchte. Er antwortet: „Was soll ich denn mit einem weiteren leeren Glas?“
Das ist offenbar die englische Version unserer Ostfriesenwitze, also Witze über die Dummheit von Iren. Jemand hat gegen denjenigen geklagt, der den Witz in Kent, England bei einer öffentlichen Veranstaltung erzählt hat. Der beleidigte Ire bekam mehrere tausend Pfund Entschädigung wegen diesem „Verbrechen aus Hass“!
Quelle: Spectator
Komplett irre.
Ich lese gerade ein weiteres Buch über Evangelikale und vor allem die Erweckungserlebnisse der „wiedergeborenen Christen“ haben mich fassungslos zurückgelassen. Fassungslos angesichts einer so bereitwilligen Kapitulation gegenüber emotionaler Exaltation in besonders angespannen Lebenslagen; willkürlich interpretierte Hochgefühle verändern das Leben von Menschen, aber nur von Menschen, die ihren Verstand noch niemals benutzt haben.
Diese über die Maßen peinlichen Erweckungserlebnisse erzählen sie jedem, der sie hören will, und allen, die sie nicht hören wollen. Da solche Geschichten offenbar sehr überzeugend sind, habe ich im folgenden atheistische Versionen von einem Erweckungserlebnis und von einer Bekehrung am Sterbebett geschrieben. Was die können, kann ich schon lange! (weiterlesen…)