Laut einigen Politideologen, Pseudowissenschaftlern, Boulevardjournalisten und Stammtischphilosophen machen Killerspiele Jugendliche zu Amokläufern. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keinen Zusammenhang zwischen Mediengewalt und realer Gewalt. Die Killerspiel-Gegner ignorieren diese Tatsache konsequent. Unterliegen sie einem Wahn? Read the rest of this entry »
Der Psychologe Dr. Andy Thomson erklärt, warum einige von uns an Götter glauben. Ein sehr guter Vortrag über die Nebenprodukt-Theorie der Religiosität, die ich ebenfalls vertrete (laut der Religiosität keinen direkten adaptiven Vorteil hat).
Laut einer neuen psychologischen Studie führt die Annahme einer moralischen Identität dazu, dass sich Menschen zu unethischem Handeln berechtigt fühlen. Wer also sagt “Ich bin ein Humanist, Christ, Moslem, etc.”, der reduziert die Wahrscheinlichkeit, sich ethisch zu verhalten. Read the rest of this entry »
Pascal Boyer, bekannt geworden durch seine psychologischen Ansätze bei der Erklärung der Religiosität, hat nun einen Essay über “Crackpot Science” geschrieben. In diesem nennt er sieben Gemeinsamkeiten, die fast alle Pseudowissenschaftler miteinander vereint. Und hier sind sie:
Evangelikale wollen in Deutschland Schwule heilen. Sollte man ihnen das erlauben? Beim “6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge” möchten auf jeden Fall auch Referenten auftreten, die Homosexualität für eine therapiebedürftige Krankheit halten. Und da mein Ruf eindeutig zu gut ist, sage ich: Lasse reden!
Rolf Degen (Das Ende des Bösen) hat mich gerade auf einen Artikel aus dem Psychology Today Blog hingewiesen. Er befasst sich mit der Frage: Verhalten sich religiöse Menschen ethischer? Der Artikel gelangt zu dem Fazit: “Falls es tatsächlich ethische Unterschiede zwischen religiös Gläubigen und Atheisten gibt, könnte sie ein gallopierendes Pferd nicht erkennen.” Ich bin mir nicht sicher, was das Pferd angeht, aber eines steht fest: Die im Artikel genannten Studien kommen zu einem interessanten Ergebnis…