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	<title>Aufklärung 2.0 &#187; Soziobiologie</title>
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		<title>Aufklärung 2.0 &#187; Soziobiologie</title>
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		<title>Die Schattenseiten der Frauenverachtung</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2011/10/30/die-schattenseiten-der-frauenverachtung/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 20:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauenverachtung mag eine großartige Errungenschaft darstellen, aber sie bringt leider auch Nachteile mit sich, insbesondere in entwicklungsmäßig herausgeforderten Nationen wie China und Indien, und ich bin darum gebeten worden, einen Beitrag über diese Nachteile zu verfassen. Doch sehen wir uns zunächst die Vorteile an, auch wenn sie jedem schon hinlänglich bekannt sein werden. Frauenverachtung führt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=9727&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauenverachtung mag eine großartige Errungenschaft darstellen, aber sie bringt leider auch Nachteile mit sich, insbesondere in entwicklungsmäßig herausgeforderten Nationen wie China und Indien, und ich bin darum gebeten worden, einen Beitrag über diese Nachteile zu verfassen.</p>
<p>Doch sehen wir uns zunächst die Vorteile an, auch wenn sie jedem schon hinlänglich bekannt sein werden. Frauenverachtung führt zu einem angenehmen, ausgeglichenen Bewusstseinszustand beim Mann, weil er elementare Tatsachen über die weibliche Natur akzeptiert und aus diesen die offensichtliche Schlussfolgerung ableitet. Diese Grundprinzipien des weiblichen Daseins sind folgende:<span id="more-9727"></span></p>
<p>1. Frauen nerven mit ihrem, emotionalen, irrationalen Gelaber den ganzen Tag.</p>
<p>2. Frauen sind nur dann clever, wenn es darum geht, ihre primitiven Gelüste zu befriedigen, darunter 1. sich einen &#8220;echten Mann&#8221; zu besorgen (dominanter Macho, &#8220;gut im Bett&#8221;, unerträglicher Schwachkopf) und 2. sich einen reichen Mann zu besorgen (leider selten identisch mit &#8220;echter Mann&#8221;, daher ggf. geheimer Zweitmann erforderlich).</p>
<p>3. Frauen stehen in Gruppen herum und kichern, wenn man an ihnen vorbeiläuft.</p>
<p>4. Frauen sind Kommunisten, die den Staat wie eine Großfamilie betrachten. Hätte man das Frauenwahlrecht niemals eingeführt, wären (fast) immer nur konservative oder liberale Parteien an die Macht gekommen. Statistische Tatsache. Frauen sind außerdem stark überrepräsentiert in Umweltorganisationen wie Greenpeace.</p>
<p>Der Psychologe Rolf Degen hat mir folgenden Nachtrag hierzu geschickt: &#8220;Jede Tochter macht Eltern linker. Weil sie ahnen, dass die Transferleistungen benötigen werden&#8230;&#8221; (siehe <em>Daughters and Left-Wing Voting</em> von Andrew J. Oswald).</p>
<p>5. Frauen haben dafür gesorgt, dass sie Bundeswehrgeneräle werden und Männer haben sie zu Erziehern umgebaut. Da es demzufolge bald keine &#8220;echten Männer&#8221; mehr geben wird, dürfte in naher Zukunft die totalitäre Herrschaft des Amazonenstaates beginnen. Danach wird es nicht mehr lange dauern, bis die Menschheit endlich ausstirbt.</p>
<p>Nach diesen chauvinistischen Feststellungen folgt nun eine elaborierte Argumentation, warum Gesellschaften gut beraten sind, wenn sie Frauen mit gleichen Rechten ausstatten.</p>
<p><strong>Frauenmangel in Indien</strong></p>
<p>Es ist ja nichts Neues, dass Deutschland Indien weit überlegen ist, auch wenn wir keinen Gandhi haben. Zum Beispiel sind wir weniger chauvinistisch, wie dieser Beitrag belegt. <a href="http://uk.reuters.com/article/2011/10/27/uk-india-women-exploitation-idUKTRE79Q1WJ20111027">Reuters berichtet</a>, dass Frauen in vielen indischen Dörfern schon beinahe in den Gemeinbesitz übergegangen sind, während sie zuvor Privatbesitz waren &#8211; schon wieder eine Tendenz in Richtung Kommunismus aufgrund des schwächeren Geschlechts.</p>
<p>In indischen Dörfern werden Frauen innerhalb der Großfamilie unter den Männern aufgeteilt, weil es aufgrund der systematischen Bevorzugung von Männern über Jahrhunderte hinweg in Indien einfach nicht mehr genügend Frauen gibt für alle.</p>
<p>Laut der Volkszählung von 2011 gibt es im Baghpat-Bezirk nur 858 Frauen für 1000 Männer, das nationale Verhältnis sind 914 zu 1000. Die Frauenanteile gehen weiter zurück, in Baghpat waren es 837 Mädchen im Jahre 2011 im Vergleich zu 850 im Jahre 2001.</p>
<p>Manche Familien kaufen darum Bräute von außerhalb, oder sie entführen welche. Es kommt vermehrt zu Vergewaltigungen, Frauen werden eingesperrt, gefoltert, zwangsprostituiert und rundherum unterdrückt. Bedenkt man, dass die oben genannten Punkte 1-5 wegfallen, fragt man sich, warum das so ist? Männer sind ohne Frauen besser dran. Wenn sie das nicht glauben, warum sollten die Frauen unterdrücken?</p>
<p>In den letzten Jahrzehnten sind alleine zwölf Millionen Mädchen in Indien abgetrieben worden. Und Feministen halten Abtreibung für eine Errungenschaft!</p>
<p>Um etwas dagegen zu unternehmen, fordern indische Frauenrechtler einen Zugriff auf Bildung, Gesundheitsfürsorge und Jobs für Frauen. Meiner Ansicht nach ist das eine obskure Forderung, da man jemandem erst einmal etwas wegnehmen müsste, um es jemand anderem zu geben. Doch in indischen Dörfern gibt es nichts zum Wegnehmen, außerdem halten das einige Moralapostel für Diebstahl.</p>
<p>Es wäre am besten für alle Beteiligten, den indischen Männern einfach so lange in die Eier zu treten, bis sie die Mädchen, die sie brauchen, nicht mehr abtreiben lassen und ihnen gleiche Rechte gewähren. Dieser Lösungsweg ist auch für andere Probleme in Indien eine sinnvolle Option.</p>
<p><strong>Frauenmangel in China</strong></p>
<p>In China gibt es das essenziell <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sex-selective_abortion#Geography">selbe Problem wie in Indien</a>. Das ist auch der Grund, warum der ökonomische Aufschwung nicht so weitergehen dürfte in China. Würde man überall den Freihandel einführen, hätten wir alle von diesem Aufschwung profitiert, aber in der aktuellen Situation mit protektionistischen Märkten hatte der Aufschwung zunächst Nachteile für uns.</p>
<p>Nun werden sich die Chinesen um die Probleme kümmern müssen, die aus zu wenigen Kindern und zu vielen frustrierten jungen Männern resultieren. Meine Lösungsvorschläge: 1. Global die freie Marktwirtschaft etablieren und 2. siehe oben.</p>
<p><strong>Europäischer Gerichtshof gegen Stammzellen</strong></p>
<p>Auch auf das folgende <a href="http://hpd.de/node/12160">aktuelle Thema</a> soll ich eingehen:</p>
<blockquote><p>Kürzlich, am 18.10.2011, hat die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg ein folgenreiches [...]Urteil verkündet [...]. Es dürfe kein Patent auf Verfahren mit menschlichen Stammzellen erteilt werden, wenn dabei Embryonen zerstört würden. Das verstoße gegen die Menschenwürde und sei sittenwidrig (!). Das Urteil beeinträchtigt die europäische Forschung und Anwendung ihrer Ergebnisse zum Wohl unzähliger kranker Menschen.</p></blockquote>
<p>Da viele Embryos vom Körper ganz natürlich und gottgewollt abgestoßen werden (die laut katholischer Kirche, deren Vorstellungen hinter der Entscheidung stehen, beseelt sind), ergibt das wenig Sinn. Zudem lässt das EuGH zugleich künstliche Befruchtung zu, wobei allerlei beseelte Embryos jedes Mal draufgehen. Stammzellen sind nur 1/1000 Millimeter groß und sie enthalten nichts, was fühlen, denken und seelen könnte.</p>
<p>Es wäre der Menschenwürde mehr geholfen, wenn man die Menschenwürde von totkranken Menschen anerkennen würde, indem man die Forschung mit Stammzellen erlaubt (auch wenn deren zu erwarteter Nutzen überschätzt wurde).</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://feuerbringer.com/category/humor/'>Humor</a>, <a href='http://feuerbringer.com/category/politik/'>Politik</a>, <a href='http://feuerbringer.com/category/soziobiologie/'>Soziobiologie</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/feuerbringer.wordpress.com/9727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/feuerbringer.wordpress.com/9727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/feuerbringer.wordpress.com/9727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/feuerbringer.wordpress.com/9727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/feuerbringer.wordpress.com/9727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/feuerbringer.wordpress.com/9727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/feuerbringer.wordpress.com/9727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/feuerbringer.wordpress.com/9727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/feuerbringer.wordpress.com/9727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/feuerbringer.wordpress.com/9727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/feuerbringer.wordpress.com/9727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/feuerbringer.wordpress.com/9727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/feuerbringer.wordpress.com/9727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/feuerbringer.wordpress.com/9727/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=9727&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Unentdeckt</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2011/09/29/unentdeckt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 14:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empirische Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein falsches Wissenschaftsverständnis hat uns überzeugt, dass wir nicht mehr wären als unsere evolvierten Gehirne. Jedoch, so argumentiert Neurowissenschaftler und Philosoph Raymond Tallis im folgenden Gastbeitrag für Aufklärung 2.0, bereitet eine umfassendere Philosophie über den Menschen den Gegenschlag vor. . . . Aufgrund der Länge dieses Gastbeitrags empfehle ich entweder die PDF-Version: Raymond Tallis &#8211; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=9496&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/09/aping-mankind.jpg"><img class="alignleft" title="Raymond Tallis: Aping Mankind" src="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/09/aping-mankind.jpg?w=142&#038;h=210" alt="Raymond Tallis: Aping Mankind" width="142" height="210" /></a>Ein falsches Wissenschaftsverständnis hat uns überzeugt, dass wir nicht mehr wären als unsere evolvierten Gehirne.</p>
<p>Jedoch, so argumentiert Neurowissenschaftler und Philosoph Raymond Tallis im folgenden Gastbeitrag für <em>Aufklärung 2.0</em>, bereitet eine umfassendere Philosophie über den Menschen den Gegenschlag vor.</p>
<p><span id="more-9496"></span></p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>Aufgrund der Länge dieses Gastbeitrags empfehle ich entweder die PDF-Version:</p>
<p><a href="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/09/raymond-tallis-unentdeckt.pdf">Raymond Tallis &#8211; Unentdeckt</a> (PDF)</p>
<p>oder die</p>
<p><a href="http://terryrotter.de/Unentdeckt%20Kindle%20-%20Raymond%20Tallis.mobi">mobi-Version für den <em>Kindle</em></a> (mobi)</p>
<p>Beides stelle ich kostenfrei zur Verfügung. Und nun zum Beitrag von Raymond Tallis:</p>
<p>Seit mehreren Jahrzehnten argumentiere ich gegen das, was ich „Biologismus“ nenne. Dies ist die Idee, aktuell vorherrschend in säkular-humanistischen Kreisen, dass Menschen essenziell Tiere wären (oder zumindest viel animalischer, als dies bislang angenommen wurde) und dass wir uns darum den biologischen Wissenschaften widmen müssten, und nur ihnen, um unser Verständnis der menschlichen Natur zu erweitern. In Folge meiner Kritik dieser Position wurde mir vorgeworfen, ein cartesianischer Dualist zu sein, der glaubt, dass der Geist eine Art Gespenst in der Maschine des Gehirns sei. Schlimmer noch: Es wurde behauptet, ich richte mich gegen den Darwinismus, gegen Neurowissenschaft oder gegen die Wissenschaft als solche. Am schwersten wiegt der Vorwurf, ich hätte insgeheim eine religiöse Agenda, wie manche behaupteten.</p>
<p>Um dies klarzustellen: Ich sehe die Neurowissenschaft (die mein eigenes Forschungsgebiet war) als eines der größten Monumente des menschlichen Intellektes an; ich halte den cartesianischen Dualismus für einen hoffnungslosen Fall; und ich glaube, dass Darwins Theorie von überwältigenden Belegen gestützt wird. Auch habe ich keine verborgene religiöse Agenda: Ich bin ein atheistischer Humanist. Und dies ist gerade der Grund, warum ich den Aufstieg des Biologismus mit solchem Schrecken verfolgt habe: Er ist die Konsequenz der weitverbreiteten Annahme, die einzige Alternative zu einem übernatürlichen Verständnis des Menschen sei ein streng naturalistisches, das uns nur als eine weitere Tierart ansieht und letzten Endes weniger als bewusste Agenten, denn als Materiefetzen, welche in die materielle Welt eingewoben sind.</p>
<p>Damit erweist man der Menschheit einen großen Bärendienst, weil ich denke, dass wir so viel mehr sind als talentierte Schimpansen. Die Analyse des „gewöhnlichsten“ Augenblickes im menschlichen Leben enthüllt Wissen, Fähigkeiten, Emotionen, Intuitionen, eine Vorstellung der Vergangenheit und der Zukunft und einer unendlich elaborierten Welt, die anderswo in der belebten Welt nicht anzutreffen sind.</p>
<p>Biologismus hat zwei Varianten: „Neuromanie“ und „Darwinitis“. Neuromanie entsteht aus dem Glauben, das menschliche Bewusstsein wäre in einigen Gehirnregionen identisch mit Nervenaktivität. Daraus folgt, dass man am besten herausfindet, was den Menschen wirklich ausmacht, wo unsere Überzeugungen herkommen, unsere Veranlagungen, unsere Moral und sogar unsere ästhetischen Genüsse, indem man einen Blick in die Gehirne von menschlichen Testpersonen wirft und dabei die neueste Scanner-Technologie einsetzt. Auf diese Art sollen wir lernen, was wirklich vor sich geht, wenn wir Erfahrungen haben, Gedanken denken, Emotionen fühlen, uns an Erinnerungen erinnern, Entscheidungen treffen, weise oder albern sind, das Gesetz brechen, uns verlieben und so weiter.</p>
<p>Die andere Variante ist Darwinitis, welche auf dem Glauben beruht, dass die Evolutionstheorie nicht nur den Ursprung der Spezies Homo sapiens erklärt – was sie natürlich tut – sondern auch, was Menschen heute sind; dass Menschen im Grunde nicht mehr sind als Organismen, die durch die Prozesse der natürlichen Selektion geformt wurden und nichts weiter.</p>
<p>Falls der Geist das Gehirn ist und das Gehirn ein evolviertes Organ (was es mit Sicherheit ist) dann folgt laut dieser Sichtweise, dass der menschliche Geist evolutionären Prinzipien unterworfen ist. Das egoistische Gen wird durch unsere Geist-Gehirne wirken, um die Wahrscheinlichkeit für das Überleben von Individuum oder Gruppe zu erhöhen. Bei dieser Arbeit assistieren ihm, wie einige Darwinitiker glauben, „Meme“. Diese sind „Einheiten der kulturellen Übertragung“ – wie „Toleranz für freie Rede“ oder „Stile der Architektur von Kathedralen“ – analog zu Genen (Einheiten biologischer Übertragung) – , deren einziger Zweck, wie der von Genen, die Fortpflanzung ist. Gene und Meme übertragen unterschiedliche Grade an Fitness auf Organismen, die ihre Vehikel sind (du und ich) und sie sind gleichermaßen der natürlichen Selektion unterworfen. Die Tatsache, dass wir bewusste Agenten sind, ist größtenteils irrelevant, abgesehen von ihrer Funktion als adaptive Illusion.</p>
<p>Diese Ideen konvergieren in diversen neuen „Wissenschaften“ wie Evolutionäre Psychologie. Die kleinen Wellen des Biologismus verbreiten sich weit und breit, sogar bis in die traditionellen Geistes- und Sozialwissenschaften. Neue Disziplinen mit Vorsilben wie „Neuro-“, „Evolutionär-“ oder „Neuro-Evolutionär-“ sind zunehmend im Trend, als würden geisteswissenschaftliche Akademiker nach anfänglichem Widerstand die Ansicht von E.O. Wilson übernehmen: „Soziologie und die anderen Sozialwissenschaften, inklusive der Geisteswissenschaften, sind die letzten Zweige der Biologie, die noch in die Moderne Synthese integriert werden müssen.“</p>
<p>Es gibt viele Gründe zu glauben, dass Neuromanie und Darwinitis nicht hinreichend erfassen können, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, und viele Gründe, ihre Umbenennung der Geisteswissenschaften in „Tierwissenschaften“ abzulehnen. Der wichtigste Grund für die Ablehnung des Biologismus lautet, dass er auf der falschen Annahme beruht, das menschliche Bewusstsein wäre identisch mit Gehirnaktivität und der Geist sei ein Bündel von „Apps“, die von der natürlichen Selektion auf uns übertragen wurden.</p>
<p>Niemand, der noch ganz bei Trost ist, würde leugnen, dass das Gehirn eine notwendige Bedingung von jedem Aspekt unserer Aufmerksamkeit ist, vom kleinsten Kitzeln einer Empfindung bis zum großartig konstruiertesten Selbstempfinden. Daraus folgt nicht, dass es sich um eine hinreichende Bedingung handelt. Der weitverbreitete Glaube, die Wahrnehmung eines Aufleuchtens des Gehirns, wenn zum Beispiel eine Person etwas erlebt, wäre identisch mit der Wahrnehmung des Erlebnisses, liegt in einer Verwechslung von Korrelation und Kausalität begründet und einer Verwechslung von Kausalität und Identität.</p>
<p>Hier ist das grundlegendste von vielen Problemen mit dieser Idee. Das Gehirn ist ein Stück Materie. Das Konzept eines materiellen Objekts, wie es die physikalischen Wissenschaften näher bestimmen, besteht ja gerade in etwas, das keine intrinsische Erscheinungsform hat. Denken Sie an einen Felsen: Man kann ihn sich von vorne ansehen, von hinten, von oben oder unten, von innen oder außen, von nahe dran oder aus einer Entfernung. Jede dieser Perspektiven ist assoziiert mit einer anderen Erscheinungsform und gewiss kann keine von ihnen die Erscheinungsform des Felsen an sich sein. Ohne Perspektiven gibt es keine Erscheinungsform. In der Abwesenheit von Bewusstsein hat Materie keine sekundären Qualitäten wie Farbe, Geruch, Wärme und so weiter. Noch weniger ist sie in der Lage (was eine zentrale Funktion des Bewusstseins ist), andere Dinge eine Erscheinungsform haben zu lassen – was passiert, wenn die Welt mir erscheint. Nur magisches Denken könnte die Fähigkeit, Dinge eine Erscheinungsform haben zu lassen, auf ein Stück Materie wie das Gehirn übertragen.</p>
<p>Wir müssen der Denkweise widerstehen und sie loswerden, welche hinter Darwinitis und Neuromanie steckt. Und an dieser Stelle wird es interessant.</p>
<p>Nachdem wir „einigen Müll, der dem Wissen im Weg liegt“, um John Lockes Ausspruch zu gebrauchen, weggeräumt haben, müssen wir uns einer positiven Herausforderung widmen: Wir müssen ein Verständnis davon formulieren, wer und was wir sind, ohne dem Szientismus zu erliegen, der die gesamte Welt, inklusive uns selbst, als Materiestücke ansieht, die letztlich den Gesetzen der materiellen Natur hilflos ausgeliefert sind; und ohne alternativ auf übernatürliche Geschichten zurückzufallen, wie es kommt, dass wir so anders sind. Die Arbeit an dieser Aufgabe hat bereits begonnen – vor allem seitens der Philosophen des Geistes, die aus der neuro-materialistischen Orthodoxie ausbrechen.</p>
<p>Philosophen wie Andy Clarke, Teed Rockwell, Alvin Noe und Michael Wheeler haben jenseits des (alleinstehenden) Gehirns nach dem Aufenthaltsort des Bewusstseins gesucht. Sie argumentieren, dass (um Rockwells Worte zu gebrauchen), „selbst die privatesten, subjektiven, qualitativen Aspekte des Menschen im Gehirn-Körper-Welt-Geflecht verkörpert“ seien. Für Philosophen, die mit der Vorstellung aufgewachsen sind, der Geist wäre die rechnerische Aktivität des Gehirns, ist diese „Maximierung [des] Geistes“ (um Andy Clarkes Ausdruck zu gebrauchen) schockierend heretisch. Doch die Entwicklung einer Kognitionswissenschaft, in welcher Gehirn, Körper und Welt ineinander greifen und Faktoren „außerhalb der Haut“ ein vollständiger kognitiver Status gewährt wird, fordert nur dann einen Widerspruch heraus, falls wir den unausweichlich relationalen Aspekt des Bewusstseins nicht sehen können, welcher mit der „Worüberkeit“ oder Intentionalität von Wahrnehmungen anfängt und in den komplexen Bezugsstrukturen von Überzeugungen, faktischem Wissen und normativem Sinn näher ausgeführt wird, die den Großteil unseres Bewusstseins ausmachen. Diese Beziehung kann nicht zu einer kausalen Interaktion zwischen einem Stück Materie (einem wahrgenommenen Objekt zum Beispiel) und einem anderen (einem Gehirn) reduziert werden. Durch Energie vermitteltes Auftreffen von A auf B (zum Beispiel das Licht, das in das Auge eintritt) erzeugt nicht die Erscheinung des Auftreffenden (das Objekt) auf das Gehirn (das Getroffene). Wenn eine Wolke über einem Pool vorüberschwebt, dann ist die Reflektion der Wolke im Pool nicht die Erscheinung der Wolke in dem oder für den Pool. Auf diese Weise lässt sich die Wahrnehmung unseres Daseins in der Welt nicht erzeugen.</p>
<p>Diese neue Philosophie ist ein ermutigender Beleg, dass das „kulturelle Zusammenzucken“ der Philosophie vor der Autorität der Wissenschaft, welche die Philosophie des 20. Jahrhunderts in der englischsprachigen Welt dominierte, endlich abnehmen könnte. Aber geht sie weit genug? Das Gehirn steht noch immer im Zentrum des Denkens vieler „Maximierer“. Einige Philosophen, welche von den unüberwindlichen Schwierigkeiten im aktuellen Denken über das Geist-Körper-Problem beeindruckt wurden, insbesondere David Chalmers und Galen Strawson, haben die Frage aufgeworfen, ob wir überhaupt mit dem Gehirn anfangen sollten, wenn wir nach einer Quelle des Geistes suchen. Vielleicht ist der Geist weiter verbreitet im Material, aus dem die Welt gemacht ist. Chalmers und Strawson haben auf unterschiedliche Art den „Panpsychismus“ adoptiert – die Idee, dass Bewusstsein und Aufmerksamkeit in den Stoff des angeblich materialistischen Universums selbst eingenäht sind. Chalmers hat argumentiert, dass Bewusstsein oder Proto-Bewusstsein so grundlegend sei für die materielle Welt wie Masse oder Ladung oder Spin. Und Strawson findet winzige Bewusstseinspäckchen in Elementarpartikeln.</p>
<p>Dies erzeugt für die Geist-Gehirn-Identitätstheorie (welche die Entstehung von Bewusstsein in einem bestimmten materiellen Objekt – dem Gehirn – nicht erklären könnte) das gegenteilige Problem; nämlich zu erklären, wie es kommt, dass so wenige Objekte ein Bewusstsein haben. Der überwältigende Teil des Universums scheint aus etwas zu bestehen, das noch weniger aufmerksam ist als der schläfrigste Mensch. Es ist unklar, wie sich der Staub des Proto-Bewusstseins im Falle einer Wesenheit wie mir zu einem selbstbewussten Agenten zusammenfügt, der in einer erfahrbaren Welt handelt, während er sich in Kieselsteinen nicht einmal zu einem Kribbeln zusammenfügt. Noch ist klar, worüber sich der „Bewusstseinsstaub“ bewusst wäre.</p>
<p>Ich erwähne diese Theorien, weil sie darauf hinweisen, dass jene, welche die Probleme mit der Geist-Gehirn-Identitätstheorie vollständig erfasst haben, nun bereit sind, außerhalb der aktuellen Orthodoxie zu denken, ohne dem Schmalz von Gurus auf den Leim zu gehen, obwohl für einige (vornehmlich Searle) der Panpsychismus genau das ist. Und sie haben den zusätzlichen Vorzug, sich nicht auf Quantenmechanik (QM) zu beziehen, um mysteriöse Eigenschaften des Bewusstseins zu erklären. Es wurde zum Beispiel vorgeschlagen, dass das Phänomen der „Quantenkohärenz“, das in den Membranen der Neuronen stattfinde, der Einheit des bewussten Augenblicks zugrunde liegen könne, in dem unzählige Sinneseindrücke, Wahrnehmungen, Gedanken, Emotionen und Erinnerungen zu einer subjektiven Einheit gehören. Erklärungen, die auf der QM aufbauen, teilen den Fehler des Panpsychismus – nämlich, dass sie nicht erklären, wie nur eine kleine Minderheit von Dingen im Universum (fühlende Wesen) ein Bewusstsein haben können, während der Rest keines besitzt. Die QM betrifft schließlich Kieselsteine ebenso wie die Materialien unseres Gehirns. Und QM-basierte Erklärungen haben ein ganz eigenes Problem: In der Abwesenheit einer Messung (eine Handlung eines bewussten Wesens) sind die grundlegenden Bestandteile des Universums unbestimmt; zum Beispiel bestimmt die Messmethode, ob ein grundlegender Materiebestandteil die Form einer Welle oder eines Teilchens annehmen soll. Ohne Messung ist es weder das eine, noch das andere. Kurz gesagt geht die QM von der gegebenen Existenz dessen aus, was sie zu erklären hat: Den bewussten Beobachter. Und (darf ich es sagen?) sich bei der QM nach Hilfe umzusehen ist recht seltsam angesichts der Tatsache, dass ihre größten Verteidiger (zum Beispiel Richard Feynman) sich einig sind, dass sie trotz ihrer atemberaubenden Effizienz bei der Vorhersage beobachteter Eigenschaften der Welt und ihrer führenden Rolle bei der Entwicklung neuer Technologien, unverständlich ist.</p>
<p>Doch wenn sich der Rauchvorhang der Pseudo-Erklärungen von Neuromanie und Darwinitis aufzulösen beginnt, kommen wirklich interessante Fragen ans Tageslicht – vor allem über den grundlegenden Stoff oder die grundlegenden Stoffe, aus denen die Welt gemacht ist. Wir Atheisten haben einen guten Grund, ontologische Agnostiker zu sein und zu glauben, dass alles möglich ist. Wie Jerry Fodor (einer der führenden Vertreter der Computer-Theorien des Geistes) es ausdrückte: „Die Revisionen unserer Konzepte und Theorien, die irgendwann erforderlich sein werden, damit wir uns eine Lösung vorstellen können, werden wahrscheinlich sehr tiefgehend sein und sehr beunruhigend. Es gibt kaum etwas, von dem wir uns nicht vielleicht lösen müssen, bevor das harte Problem [des Bewusstseins] mit uns fertig ist.“</p>
<p>Bevor wir jedoch eine klarere Vorstellung haben über die Natur des Bewusstseins selbst, werden wir nicht in der Lage sein, tiefgründig genug über das spezifisch menschliche Bewusstsein nachzudenken. Dies veranschaulicht das neueste Buch des Neurowissenschaftlers V.S. Ramachandran, The Tell-Tale Brain, in dem er (berechtigterweise) versichert, dass „Menschen die Affen zum selben Grad hinter sich lassen wie das Leben profane Physik und Chemie hinter sich lässt“, dann aber trotzdem fortfährt zu erklären, die Unterschiede würden aus Spiegelneuronen resultieren (Neuromanie) und unsere Würdigung von Picasso ließe sich anhand der Präferenzen verstehen, die Silbermöwen für „übernormale Auslöser“ hätten (Darwinitis).</p>
<p>Kurz gesagt werden wir den Blick verlieren für den gewaltigen Unterschied zwischen uns und anderen Kreaturen, für unsere einzigartig bewusste Eigenschaft als Handlungsträger und dessen Bühne, für die unendlich komplexe menschliche Welt, die wir erschaffen haben, solange wir das Bewusstsein in das materielle Objekt in unserem Schädel quetschen. (Und wir werden noch schwerwiegender in die Irre geführt, wenn wir diesen Fehler verschärfen und getrennte zelebrale Quartiere der „Weisheit“, „Kreativität“ und all der Normen, Institutionen und abstrakten Bezugssysteme zuweisen, welche die gewöhnlichste Stunde unseres täglichen Lebens vom tierischen Leben absetzen.) Dies verleumdet nicht nur die Menschheit, sondern diskreditiert auch die Neurowissenschaft. Wir leiten, rechtfertigen und entschuldigen unser Verhalten nach allgemeinen und abstrakten Prinzipien; wir erschaffen die großen Artefaktlandschaften von Städten, Gesetzen und Institutionen, die der Natur unbekannt sind; unterhalten Theorien über unsere eigene Natur und über die materielle Welt; erzählen unsere Leben und setzen diese Erzählungen in Beziehung zu einer individuellen und geteilten Geschichte; und wir erforschen die Ordnung der Dinge und die Kausalitätsmuster und die physikalischen Gesetze, welche dieser Ordnung zugrunde liegen, systematisch.</p>
<p>Die Bedeutung davon für die Zukunft des Humanismus ist offensichtlich. Unsere Untersuchung des Menschen muss nicht von der Annahme eingeschränkt werden, wir würden unsere Besonderheit leugnen müssen, falls wir religiöse Erklärungen unserer besonderen Natur ablehnen. Im Gegenteil können wir die vollkommen offenkundigen Tatsachen unserer grundlegenden Unterscheidung selbst von unseren nächsten Primatenverwandten akzeptieren – etwas, das wir zu sehr für selbstverständlich zu halten neigen, wann immer wir es nicht leugnen – und anfangen, interessante Fragen zu stellen, wie wir so grundlegend anders geworden sind. Auf jeden Fall müssen wir nicht glauben, die einzige Alternative zu übernatürlichen Erklärungen des Menschen wären naturalistische, die Menschen als Teil der Biosphäre betrachten und ultimativ der materiellen Welt, an ihre Gesetze gebunden. Diese Annahmen herauszufordern und auf die Möglichkeit vollkommen anderer Perspektiven aufmerksam zu werden verspricht ein aufregendes intellektuelles, ja spirituelles Abenteuer zu werden. Im Augenblick sollten wir die Lücken in unserem Wissen und in unserem Verständnis ebensowenig mit pseudowissenschaftlichen Erklärungen stopfen, wie wir sie mit Göttern und ihren göttlichen Kräften füllen sollten. Es spricht viel dafür, sich von „Eicheln und Gras der Erkenntnis“ zu nähren (um Nietzsches pointierte Formulierung zu gebrauchen) für eine Wahrheit, die wir noch nicht entdeckt haben.</p>
<p>© Raymond Tallis/New Humanist</p>
<p>Quelle: <a href="http://newhumanist.org.uk/2633/undiscovered-by-raymond-tallis-julyaugust-2011">http://newhumanist.org.uk/2633/undiscovered-by-raymond-tallis-julyaugust-2011</a></p>
<p><strong>Raymond Tallis</strong></p>
<p><a href="http://www.raymondtallis.com/">Raymond Tallis</a> ist emeritierter Professor der geriatrischen Medizin. Er schrieb Lehrbücher über die Neurologie des Alters, bekam zwei Ehrendoktortitel für seinen Anteil an der wissenschaftlichen Literatur über Alterskrankheiten und er engagiert sich wie Terry Pratchett für <a href="http://www.dignityindying.org.uk/">Dignity in Dying</a>; eine britische Organisation, die für Sterbehilfe eintritt.</p>
<p>Tallis ist ein engagierter säkularer Humanist und Schriftsteller, der mit <a href="http://www.amazon.de/Enemies-Hope-Raymond-Tallis/dp/0312224176">Enemies of Hope</a> ein Standardwerk gegen die postmoderne Philosophie verfasste. In <a href="http://www.amazon.de/Why-Mind-Not-Computer-Neuromythology/dp/0907845940/">Why the Mind Is Not a Computer</a> argumentiert er gegen die Auffassung in weiten Teilen der Psychologie, der menschliche Geist wäre mit Computern zu vergleichen. <a href="http://www.amazon.de/Aping-Mankind-Neuromania-Darwinitis-Misrepresentation/">Aping Mankind</a> (2011) ist sein aktueller Versuch, Materialisten zu überzeugen, dass der menschliche Geist nicht auf Materie reduziert werden könne.</p>
<p><strong>Deutsche Übersetzung</strong>: Andreas Müller (siehe sein aktuelles Buch <a href="http://www.amazon.de/dp/B005MKD83O">Ist der Wald endlich tot?</a>); mit freundlicher Genehmigung von Raymond Tallis und Caspar Melville, Chefredakteur des <em>New Humanist</em>.</p>
</div>
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			<media:title type="html">Raymond Tallis: Aping Mankind</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Vegetarismus ist Heuchelei</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2011/09/10/vegetarismus-ist-eine-form-der-heuchelei/</link>
		<comments>http://feuerbringer.com/2011/09/10/vegetarismus-ist-eine-form-der-heuchelei/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 15:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empirische Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Psychologe Rolf Degen hat mir ergänzend zu meinem Beitrag Es gibt fast keine Vegetarier folgenden Kommentar über den Vegetarismus geschickt: In einem früheren Beitrag hat Hal Herzog bereits nachgewiesen, dass 70% aller Vegetarier nach einer Weile wieder zum Fleischkonsum zurückkehren &#8211; und das sind nur die, die es auch zugeben. Währenddessen sitzen sie dafür [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=9321&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Psychologe <em>Rolf Degen</em> hat mir ergänzend zu meinem Beitrag <a href="http://feuerbringer.com/2011/09/10/es-gibt-fast-keine-vegetarier/">Es gibt fast keine Vegetarier</a> folgenden Kommentar über den Vegetarismus geschickt:</p>
<p>In einem <a href="http://www.psychologytoday.com/blog/animals-and-us/201106/why-do-most-vegetarians-go-back-eating-meat">früheren Beitrag</a> hat Hal Herzog bereits nachgewiesen, dass 70% aller Vegetarier nach einer Weile wieder zum Fleischkonsum zurückkehren &#8211; und das sind nur die, die es auch zugeben. Währenddessen sitzen sie dafür aber auf einem verdammt hohen Ross! (Update!)<span id="more-9321"></span></p>
<p>Und dann kenne ich privat Leute, die in der Öffentlichkeit strunzen, wie sehr ihnen das Leid der Tiere am Herzen liegt und dann gedankenlos zur nächsten Currywurstbude pilgern. Diese Form der Heuchelei ist endemisch, besonders bei Grünen.</p>
<p>Vegetarier argumentieren nicht nur mit der moralischen Keule, sondern auch mit der Ernährungsökologie: Statt Getreide an Tiere zu verfüttern, wäre es viel ertragreicher für den Menschen, diese Nährstoffe selbst zu vertilgen. Schwachsinn: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Eine Getreide-reiche Ernährung ist für Menschen sogar sehr ungesund. Für hochwertige Eiweisse in Form von Fleisch und Milchprodukten gibt es keine Alternative. Wenn es doch je welche geben wird, dann nur in Form von Gentechnik.</p>
<p>Singer ist bekloppt, allein weil er seine Katze vegetarisch ernährt. Das ist Tierquälerei.</p>
<p>Sogar die Deutsche Gesellschaft für Ernährung missioniert auf ihrer Webseite:</p>
<p>&#8220;ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.dge.de/modules.php?name=Content&amp;pa=showpage&amp;pid=15">http://www.dge.de/modules.php?name=Content&amp;pa=showpage&amp;pid=15</a></p>
<p>Dass ich nicht lache, als wenn jemand, der Fleisch und Wurst genießt, das nur ein- bis zweimal die Woche essen würde, wofür es wissenschaftlich eh keinen Anlaß gibt. Aber ich fände es toll, wenn die Medien die Professoren aus dem Beirat der DGE mal eine Woche heimlich mit der Kamera verfolgen würde. Wetten, dass die sich schon am morgen eine Stulle mit Leberwurst reinziehen?</p>
<p>Vegetarismus, besonders das öffentliche Sympathisieren damit, ist eine Form der Heuchelei!</p>
<p><strong>Update</strong>: Eine weitere Ergänzung von Rolf Degen:</p>
<p>Das einzige, das man wirklich weiß: Vegetarier sind häufiger Frauen, haben häufiger Depressionen, schlechte Laune und Essstörungen und begehen häufíger Selbstmord. Tatsache!</p>
<p><a href="http://www.dnews.de/wissenschaft/602840/studie-gefalscht-vegetarier-doch-keine-besseren-menschen.html">http://www.dnews.de/wissenschaft/602840/studie-gefalscht-vegetarier-doch-keine-besseren-menschen.html</a></p>
<p><a href="http://www.psychologytoday.com/blog/naturally-selected/201109/what-do-about-scientific-fraud-in-psychology">http://www.psychologytoday.com/blog/naturally-selected/201109/what-do-about-scientific-fraud-in-psychology</a></p>
<p><strong>Studie gefälscht: Vegetarier doch keine besseren Menschen</strong></p>
<p>Veröffentlicht: 8 September 2011 13:34</p>
<p>Verändert : 8 September 2011 13:34</p>
<p>ALLES ZUM THEMA: Forschung</p>
<p>NIMWEGEN/TILBURG &#8211; Nach einer Studie haben Wissenschaftler der Universitäten Nimwegen und Tilburg vor kurzem behauptet, dass Vegetarier die besseren Menschen sind.</p>
<p>Jetzt stellte sich heraus, dass es sich dabei um Betrug handelt.</p>
<p>[...]</p>
<p>Die Studie hat international in der Welt der Wissenschaft Aufsehen erregt (Dnews berichtete).</p>
<p><strong>Update 2 &#8211; wieder von Rolf Degen:</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orphiker">http://de.wikipedia.org/wiki/Orphiker</a></p>
<p>In Euripides&#8217; Tragödie Der bekränzte Hippolytos, die 428 v. Chr. aufgeführt wurde, wirft Theseus seinem Sohn Hippolytos vor, ein Heuchler zu sein, der sich etwas auf seinen Vegetarismus einbilde:</p>
<p>&#8220;Nun brüste dich nur auf Grund deiner blutlosen Kost (unbeseelte, d.h. vegetarische Nahrung) und erschachere dir die Heiligkeit&#8221;</p>
<p>Über die Orphiker:</p>
<p>They fled the world in theory alone, and were consequently called hypocrites by some</p>
<p><strong>Hinweis</strong>: <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Ddigital-text&amp;field-keywords=rolf+degen&amp;x=0&amp;y=0">Rolf Degens Bücher</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Misanthropischer Beitrag</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2011/09/01/misanthropischer-beitrag/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 00:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Empirische Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man zu viele psychologische, ökonomische, soziologische Studien über den Menschen liest, dann hasst man ihn irgendwann. Welch eine abscheuliche Kreatur der Mensch doch sein muss, wenn sein Verhalten derart vorhersagbar ist! Und nicht nur vorhersagbar, sondern vorhersagbar, wenn man annimmt, dass er kein Mensch ist. Jüngstes Beispiel ist eine Studie von dem Psychologen Roy [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=9222&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/09/everything.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9223" title="Descendents: &quot;Alles ist scheiße&quot; (übrigens auch dieses Album)" src="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/09/everything.jpg?w=645" alt=""   /></a></p>
<p>Wenn man zu viele psychologische, ökonomische, soziologische Studien über den Menschen liest, dann hasst man ihn irgendwann. Welch eine abscheuliche Kreatur der Mensch doch sein muss, wenn sein Verhalten derart vorhersagbar ist! Und nicht nur vorhersagbar, sondern vorhersagbar, wenn man annimmt, dass er kein Mensch ist.<span id="more-9222"></span></p>
<p>Jüngstes Beispiel ist eine Studie von dem Psychologen Roy F. Baumeister namens <em>Cultural Variations in the Sexual Marketplace: Gender Equality Correlates With More Sexual Activity</em>.</p>
<p>Das geht etwa so: Wenn Frauen schlechter gestellt sind in einer Gesellschaft, dann versuchen sie den Preis dessen zu erhöhen, was sie anzubieten haben und was Männer haben wollen, nämlich Sex. In der islamischen Welt sind es nicht in erster Linie Männer, die Frauen zur Einschränkung ihrer sexuellen Aktivität zwingen, sondern es sind Frauen, die andere Frauen dazu nötigen.</p>
<p>Das tun sie durchaus mit guten Absichten. Es liegt im eigenen kollektiven Langzeit-Interesse der Frauen in Gesellschaften, wo sie benachteiligt sind, den Preis für Sex auf einem hohen Level zu halten. Sex ist ein Tauschmittel für Liebe, Treue, Wohlstand und so weiter.</p>
<p>In Gesellschaften mit einem höheren Maß an Geschlechtergleichheit, mit anderen Worten, ist Sex weniger wert. <em>Hier</em>, zum Beispiel, ist Sex weniger wert. Höhere Gleichheit korreliert mit mehr Gelegenheitssex, mehr Sexualpartnern pro Einwohner, jüngeres Alter für sexuelle Aktivität und größere Toleranz für vorehelichen Sex.</p>
<p>Es liegt also im Interesse von Männern, insofern sie viel Sex mit verschiedenen Partnerinnen haben wollen, dass die Geschlechter gleichberechtigt sind. Wenn Männer dominieren, halten sich die Frauen mit sexuellen Aktivitäten zurück, um sie als wertvolles Tauschmittel einsetzen zu können, weil ihnen andere Tauschmittel verwehrt sind. In Gesellschaften mit Gleichberechtigung der Geschlechter können es sich die Frauen erlauben, mehr Sex zu haben. Und Männer lassen sich sowieso nicht zweimal bitten.</p>
<p>Die Studie hätte man auch mit Affen oder Faultieren machen können und hätte wohl dasselbe herausgefunden. Man müsste irgendeine Situation erzeugen, wo die Weibchen besonders auf Sex als Tauschmittel angewiesen wären und dann würden sie sich sexuell zurückhalten. So einfach ist das! Als hätte man eine Fernbedienung und müsste nur auf die richtigen Knöpfe drücken!</p>
<p>Das Interessante an Studien aus den Humanwissenschaften besteht darin, dass praktisch keine von ihnen voraussetzt, dass der Mensch einen Verstand hat oder einen freien Willen. Je mehr man davon liest, desto mehr könnte man den Menschen für einen simplen Automaten halten oder für irgendein anderes Tier.</p>
<p>Das erinnert mich an das letzte Kapitel von <em>Gullivers Reisen</em>. Als Gulliver von seinen Abenteuern zurückkommt, verachtet er die ganze Menschheit und bevorzugt die Gesellschaft von Pferden. Ja, Pferde &#8211; obwohl, die sind große Säuger, wie Menschen. Ich bevorzuge Katzen.</p>
<p>Aber hört nicht auf mich, ich bin gerade krank und überarbeitet. Als Gegengift für dieses kalte Grauen namens Wissenschaft lese ich gerade ein interessantes Buch &#8211; wann immer ich keine Textprogramme mehr sehen kann &#8211; nämlich <em>Aping Mankind. Neuromania, Darwinitis and the misrepresentation of humanity</em> von dem Neurowissenschaftler und Philosophen Raymond Tallis.</p>
<p>Tallis argumentiert gegen zu weitgehende Schlussfolgerungen aus Evolutionsbiologie und Neurowissenschaften, wenn sie auf den Menschen angewandt werden. Genau das, was ich brauche. Wie Medizin gegen meine Erkältung, oder in diesem Fall gegen Szientismus.</p>
<p>Ach ja: Danke einmal mehr an <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Ddigital-text&amp;field-keywords=rolf+degen&amp;x=24&amp;y=17">Rolf Degen</a>, der mir die Studie geschickt hat. An der Arbeit selbst ist ja nichts verkehrt und ich fand sie aufschlussreich. Roy Baumeister hat übrigens auch ein großartiges Buch über die Geschlechterunterschiede geschrieben:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/There-Anything-Good-about-Men/dp/019537410X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1314835537&amp;sr=8-1">http://www.amazon.de/There-Anything-Good-about-Men/dp/019537410X</a></p>
<p>Aber lest es nur, wenn ihr noch an die Menschheit glaubt.</p>
<p>&#8220;Was ist das für ein Volk? &#8230;Denken sie auch oder schlurfen sie nur sinnlos über die Erde?&#8221; (Franz Kafka)</p>
<p>(Update: Beitrag von allzu übellaunigen Stellen bereinigt)</p>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wozu Judentum?</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2011/06/15/wozu-judentum/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 21:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empirische Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Diskussionspartner Dr. Nathan Warszawski (siehe letzten Beitrag zum Thema) hat auf meinen letzten Beitrag geantwortet und er führt einige neue Argumente an. In der Antwort geht es einerseits um die Frage, warum das Judentum als Kultur, Religion und Ethnie erhaltenswert ist und am Rande geht es wieder um Schächten und Beschneidung. Das Judentum stand [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=8549&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Diskussionspartner Dr. Nathan Warszawski (siehe <a href="http://feuerbringer.com/2011/06/13/beschneidung-ist-weniger-oft-mehr/">letzten Beitrag zum Thema</a>) hat auf meinen letzten Beitrag geantwortet und er führt einige neue Argumente an. In der Antwort geht es einerseits um die Frage, warum das Judentum als Kultur, Religion und Ethnie erhaltenswert ist und am Rande geht es wieder um Schächten und Beschneidung.<span id="more-8549"></span></p>
<blockquote><p>Das Judentum stand schon mehrfach vor der Auslöschung, wobei auch das Verbot von Beschneidung und koscherem Schächten einen gravierenden Einfluss darauf hatten (Zeit der Griechen und der Römer). Nachweislich nimmt die Zahl der Juden außerhalb Israels ständig ab mit Ausnahme der orthodoxen Juden (z. B. USA, Belgien, GB), was Rückschlüsse zulässt.</p></blockquote>
<p>Der demografische Erfolg gläubiger Juden hängt mit dem größeren Trend zusammen, dass Religionsgemeinschaften besser überleben, <a href="http://www.darwin-jahr.de/evo-magazin/warum-haben-glaeubige-mehr-kinder">je strikter und fundamentalistischer sie sind</a>. Vielleicht könnte man aus dieser Perspektive argumentieren, dass es weniger Juden geben könnte, wenn sie auf Beschneidung und koscheres Schächten verzichten würden, da beide Praktiken zum orthodoxen Religionsverständnis gehören.</p>
<p>Über dieses Problem denke ich schon länger nach. Juden ist durch diesen Zusammenhang wenig geholfen, da er auch für Muslime gilt: Je fundamentalistischer sie sind, desto mehr gibt es von ihnen. Eine Zersplitterung der Gesellschaft in fanatische Stämme ist aber kaum wünschenswert. Nicht, wenn man am Erhalt der modernen Zivilisation interessiert ist.</p>
<p>Die Alternative, die ich mir überlegt habe, lautet, dass man humanere Religionen erschaffen müsste, um diese dann bei geringeren Nebenwirkungen strikt auslegen zu können.</p>
<p><strong>Warum sollte man das Judentum erhalten?</strong></p>
<p>Zunächst werden sich manche die Frage stellen, warum man ein Interesse am Erhalt des Judentums als Kultur, Ethnie und Religion haben sollte (Ergänzung: Der &#8220;Erhalt&#8221; von <em>Juden</em> als Menschen wird sowieso von keinem vernünftigen Menschen bestritten, es geht vielmehr um das <em>Judentum</em>!). Im Falle Israels könnten die Alternativen lauten, dass Juden zum Islam konvertieren, zum Christentum oder zum Atheismus. Wahrscheinlich wären die Aggressionen der Muslime gegenüber Israel dann geringfügig weniger extrem, da sie schließlich vor allem Juden hassen. Da diese Aggressionen aber jetzt schon völlig unbegründet sind und auf Rassismus, religiösen Fanatismus und Stammesdünkel zurückgehen, wäre ein derartiges Einknicken der Juden aber für niemanden hilfreich, außer natürlich für die Muslime. Es wäre aus meiner Sicht besser für die freie Welt, wenn Israel die Palästinensergebiete erobern würde. Ich schätze, man kann nicht alles haben.</p>
<p>Der Widerstand, den Juden an der vordersten Front gegen den radikalen Islam leisten, spricht also für den Erhalt des Judentums als kulturelle Gruppe. Ein weiteres Argument sind die überdurchschnittlich zahlreichen und bedeutenden Leistungen, die Juden zur modernen Zivilisation beigetragen haben. Woran genau das liegt, ist nicht ganz eindeutig zu sagen, aber zweifellos hat die Rolle, die Schriftkultur und Bildung jenseits der ultraorthodoxen Bildungsgegner spielen, einen größeren Einfluss darauf. Ein anderer Faktor könnte die durchschnittlich höhere Intelligenz europäischer Juden sein, wenn Intelligenzforschern zu glauben ist:</p>
<p>Es gibt eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ashkenazi_intelligence" target="_blank">Reihe von Studien</a>, die alle aufzeigen, dass europäische Juden in Intelligenztests höher abschneiden als alle anderen. Die Anthropologen Gregory Cochran, Jason Hardy, Henry Harpending <a href="http://homepage.mac.com/harpend/.Public/AshkenaziIQ.jbiosocsci.pdf" target="_blank">erklären die hohe Intelligenz von askenasischen Juden</a> wie folgt:</p>
<blockquote><p>Großteils hatten sie Jobs, in denen ein höherer IQ stark den ökonomischen Erfolg gefördert haben, in Gegensatz zu anderen Populationen, die überwiegend Bauern waren. Sie lebten unter Bedingungen, unter denen ökonomischer Erfolg zu erhöhten Reproduktionserfolg führte.</p></blockquote>
<p>Im Fazit des Originals:</p>
<blockquote><p>Our general hypothesis is that high IQ test scores of Ashkenazim, along with their unusual pattern of abilities, are a product of natural selection, stemming from their occupation of an unusual social niche. All the required preconditions–low inward gene flow and unusually high reproductive reward for certain cognitive skills, over a longenough period–did exist. These preconditions are both necessary and sufficient, so such a selective process would almost inevitably have this kind of result. The pattern of high achievement among Ashkenazi Jews and the observed psychometric results are certainly consistent with this hypothesis.</p></blockquote>
<p>Auf genetischer Ebene geht die höhere Durchschnittsintelligenz <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ashkenazi_intelligence">auf einen &#8220;Defekt&#8221; zurück</a> und offenbar könnte sich dieser nicht erhalten, wenn askenasische Juden in andere Ethnien einheiraten würden.</p>
<p>Die Gründe für den Erhalt des Judentums (aus der Sicht von liberalen Nicht-Juden) sind also: 1. Juden kämpfen an vorderster Front gegen unseren größten Feind, radikale Muslime. 2. Juden haben auch aus kulturellen Gründen herausragende Leistungen erbracht und 3. Askenasische Juden sind als Ethnie besonders intelligent (etwa vergleichbar mit Südostasiaten).</p>
<p>Auf besonders fundamentalistische Varianten des Judentums trifft dies aber nicht unbedingt zu, also gibt es nicht zwangsweise ein Interesse am Erhalt von allen Varianten des Judentums.</p>
<p>Insgesamt halte ich es für plausibel, dass Juden auf bestimmte Praktiken verzichten könnten, insofern es ihnen gelingt, nicht gleich das Baby mit dem Badewasser auszuschütten, oder wie diese Redewendung auch lauten mag. Sie könnten andere Elemente des Judentums im Gegenzug fanatischer vertreten, oder sie könnten die freie Gesellschaft fanatischer verteidigen, was sie ja heute schon ganz anständig tun.</p>
<p><strong>Schächten</strong></p>
<p>Herr Dr. Warszawski schreibt ferner:</p>
<blockquote><p>Da Schächten eine individuelle Aktion und somit teurer und aufwendiger als Massentiertötung ist, ist der Fleischverbrauch bei Juden niedriger, wodurch weniger Tiere getötet werden und leiden. Es gibt seriöse wissenschaftliche Arbeiten, die das Leid der Tiere vor und während ihrer Tötung beschreiben. Das Schächten schneidet meist besser ab!</p></blockquote>
<p>Das Argument mit dem geringeren Fleischverbrauch klingt plausibel, allerdings werden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Legal_aspects_of_ritual_slaughter">industrialisierte koschere Tötungen</a> nicht einbezogen. Schächten ist nicht die humanste Art, ein Tier zu töten. Da ich kein Tierrechtler bin, sondern nur eingeschränkten Tierschutz befürworte, ist mir das nicht so wichtig, aber es wäre mir doch wichtig, dass man sich möglichst am Grundsatz orientiert, unnötiges Leid zu vermeiden. Letztlich müssen Juden selbst entscheiden, ob es mit ihrem Gewissen vereinbar ist, unnötig grausam getötete Tiere zu essen und sich für den unveränderten Erhalt dieser Tötungsmethode einzusetzen.</p>
<blockquote><p>Occlusions slow blood loss from the carotids and delay the decline in blood pressure that prevents the suffering brain from blacking out. In one group of calves, 62.5 per cent suffered from ballooning. Even if the slaughterman is a master of his craft and the cut to the neck is clean, blood is carried to the brain by vertebral arteries and it <strong>keeps cattle conscious of their pain</strong>.</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shechita">Nick Cohen, New Statesman</a></p></blockquote>
<p>Es ist doch irgendwo naheliegend, davon auszugehen, dass Tiere, die ohne Betäubung mittels Ausbluten geschlachtet werden, mit höherer Wahrscheinlichkeit leiden, als jene, die vorher betäubt werden. Ob die Nazis Schächten auch verboten haben und in ihrer Propaganda die Praxis brutaler aussehen ließen, als sie ist, spielt keine Rolle für die Bewertung des Schächtens.</p>
<p>Für die Beschneidung nannte Herr Dr. Warszawski keine weiteren Argumente; lediglich äußerte er die Befürchtung, die Zurückdrängung des Judentums unter den Römern habe irgendwie mit dem Beschneidungsverbot zu tun gehabt. Ich empfehle zu der Frage, welche Nachteile der Eingriff hat, den sehr guten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision">Wikipedia-Eintrag</a>. Natürlich kann er in bestimmten Fällen medizinisch sinnvoll sein &#8211; wenn damit ein Schaden behoben wird -, aber kaum in der Regel. Wir leben hier nicht in der Drittel Welt, wo unsere Genitalien ständig von Krankheiten bedroht werden.</p>
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		<title>Wer mag die Evolution?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 22:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empirische Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun, Kreationisten mögen sie schon einmal nicht, oder? Am ehesten werden die atheistischen Campus-Eliten die Evolution anerkennen. Wie sich nun herausgestellt hat, ist es in der Praxis genau umgekehrt. Eine neue Studie (eigentlich zwei) haben nämlich gezeigt, dass die Anerkennung der Evolution und die Anerkennung der aus ihr abgeleiteten Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie nicht von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=8498&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, Kreationisten mögen sie schon einmal nicht, oder? Am ehesten werden die atheistischen Campus-Eliten die Evolution anerkennen.</p>
<p>Wie sich nun herausgestellt hat, ist es in der Praxis genau umgekehrt. Eine neue Studie (eigentlich zwei) haben nämlich gezeigt, dass die Anerkennung der Evolution und die Anerkennung der aus ihr abgeleiteten Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie nicht von den selben Leuten ausgeht.</p>
<p>Wer <em>nicht</em> an die Evolution glaubt, der glaubt mit höherer Wahrscheinlichkeit an das, was sie über den Menschen aussagt. Viele Evolutionisten leugnen derweil die Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie.<span id="more-8498"></span></p>
<p>Die Studie <a href="http://137.140.1.71/jsec/articles/volume5/issue2/Ward_Vol5Iss2.pdf">Who likes Evolution? Dissociation of human evolution versus evolutionary psychology</a> von Andrew Ward, Matthew Wallaert und Barry Schwartz vom Swarthmore College ist der Frage auf den Grund gegangen, wie das Verhältnis zwischen der Unterstützung der Evolutionstheorie und der Evolutionären Psychologie aussieht.</p>
<p>In beiden Studien (die zweite diente der Kontrolle von Ergebnissen der ersten Studie und einige der Fragen waren exakter) lauteten die sechs genannten Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie:</p>
<p>1.) Männer sind im Allgemeinen interessierter daran, One-Night-Stands oder kurze Affären zu haben, als Frauen.</p>
<p>2.) Frauen sind im Allgemeinen interessierter daran, einen Ehepartner zu haben, als Männer.</p>
<p>3.) Männern ist im Allgemeinen die physische Attraktivität einer Dating-Partnerin oder einer Freundin wichtiger als Frauen die physische Attraktivität von Dating-Partnern oder Freunden.</p>
<p>4.) Frauen legen im Allgemeinen mehr Wert auf gute finanzielle Aussichten bei einem Dating-Partner oder einem Freund als Männer im Hinblick auf Frauen.</p>
<p>5.) Männer sind im Allgemeinen gekränkter bei sexueller Treulosigkeit als bei emotionaler Treulosigkeit bei einer Dating-Partnerin oder einer Freundin.</p>
<p>6.) Frauen sind im Allgemeinen gekränkter bei emotionaler Treulosigkeit als bei sexueller Treulosigkeit bei einem Dating-Partner oder einem Freund.</p>
<p>Für beide Studien wurden Befragungen an einer zentralen urbanen Zugstation durchgeführt, im ersten Fall mit 99 Teilnehmern, im zweiten Fall mit 452 Teilnehmern. Das mag zunächst wie eine schlechte Grundlage klingen, aber Psychologen befragen für ihre Studien meist ihre eigenen Studenten und im Gegensatz dazu hat man (was ebenfalls überprüft und bestätigt wurde) bei diesen beiden Studien einen sehr viel repräsentativeren Querschnitt der Bevölkerung befragt. Alle Altersgruppen, Einkommensschichten und politische Ideologien waren vorhanden. Und 551 Teilnehmer sind durchaus nicht schlecht für eine psychologische Studie.</p>
<p>Das Ergebnis der ersten Studie:</p>
<p>&#8220;Teilnehmer, die angaben, dass ein grundlegendes evolutionäres Prinzip, nämlich dass Menschen von Affen evolviert sind, &#8220;überhaupt nicht zutrifft&#8221;, stimmten Aussagen der Evolutionären Psychologie mehr zu als Teilnehmer, die das grundlegende evolutionäre Prinzip vollkommen akzeptierten.&#8221;</p>
<p>Die zweite, größere Studie bestätigte dieses Ergebnis und lieferte weitere Details. Wer angab, an die Evolution zu glauben, der lehnte die Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie eher ab &#8211; und zwar auch dann, wenn man ihn explizit darauf hinwies, dass diese Erkenntnisse aus der Evolution, an die er angeblich glaubt, hervorgehen. Im Gegenzug neigten jene, welche die Evolution ablehnten &#8211; nennen wir sie &#8220;Kreationisten&#8221; &#8211; viel stärker dazu, die Erkenntnisse der EP zu akzeptieren. Zwar taten sie das etwas weniger, wenn man ihnen erklärte, dass diese Erkenntnisse aus der Evolutionstheorie hervorgingen, aber ihre Zustimmung war immer noch größer als die der selbsternannten Evolutionisten.</p>
<p><strong>Haben Evolutionisten keine Ahnung von Evolution?</strong></p>
<p>Die Forscher weisen auf eine Reihe von Studien hin, die aufzeigen, dass die meisten Befürworter der Evolutionstheorie zahlreiche falsche Vorstellungen darüber haben, was diese Theorie eigentlich aussagt. Derweil scheint die Ablehnung der Evolutionstheorie nicht so sehr mit religiösem Glauben, sondern mit den befürchteten sozialen Konsequenzen verbunden zu sein &#8211; zum Beispiel Rassismus, Egoismus und die Ermangelung eines freien Willens. In der Tat neigen wir zu Rassismus, Egoismus und wie alle Wissenschaften geht auch die Evolutionsbiologie nicht von der Existenz eines freien Willens aus &#8211; und in der Tat hat der Glauben an all diese Dinge negative soziale Konsequenzen. Die Leugnung des freien Willens führt tendenziell zu Fatalismus, wie eine ganze Reihe von Studien inzwischen gezeigt hat. Dass Egoismus und Rassismus keine positiven gesellschaftlichen Wirkungen haben, dürfte klar sein.</p>
<p>Ein Philosoph würde anmerken, dass all dies natürlich nicht so einfach ist. Die Evolution impliziert nicht &#8220;Egoismus&#8221;, sondern eher Eigennutz und darunter Kooperation aus Eigennutz für unser Wohlbefinden und für das unserer nächsten Verwandten und dies für die Verbreitung unserer Gene; irgendwann danach kommen altruistische Motive zum Zug. Auch neigen wir zwar zu Rassismus und sind im Grunde alle bis zu einem gewissen Grad Rassisten, aber wir können auch einsehen, dass eine Gesellschaft unter fairen Bedingungen für alle besser funktioniert, als wenn wir Menschen anderer Gruppen unfair behandeln. Von einer Leugnung des freien Willens zu einer auf Eigenverantwortung und Selbstbestimmung setzenden Philosophie zu gelangen, ist nicht gerade einfach; <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2010-03-26/wir-sind-frei-denn-alles-ist-vorherbestimmt/">hier mein Ansatz</a>.</p>
<p>Ob jemand, der sich keine größeren Gedanken über diese Themen macht, besser diese Erkenntnisse leugnen sollte, ist ein bisschen die Frage. Mir wäre es lieber, wenn sich die Menschen mit diesen Themen hinreichend befassen würden.</p>
<p>Auf jeden Fall ist einmal wieder klar geworden, dass es eine große Dissoziation gibt zwischen der verbalen Anerkennung der Evolutionstheorie und der Anerkennung dessen, was sie über den Menschen aussagt. Wie zu erwarten, waren die Evolutionsbefürworter in den Studien eher links und die Leugner eher konservativ.</p>
<p>Die Linken scheinen deshalb zu behaupten, sie würden die Evolution anerkennen, weil ihre Gruppe das von ihnen erwartet. Wer will schon so ein konservativer Hinterwäldler sein und die Evolution leugnen? Und tatsächlich hat sich gezeigt, dass sie konsequent die tatsächlichen Aussagen der Evolutionären Psychologie leugnen, egal, ob man ihnen den Zusammenhang zur Evolution verdeutlicht oder nicht. Die Kreationisten haben zwar etwas weniger an die Erkenntnisse der EP geglaubt, nachdem man sie über den Zusammenhang informierte, aber sie haben sie trotzdem noch weit eher akzeptiert. Für mich sieht es danach aus, als wären die linken Evoluzzer die größeren Sektierer als selbst jene, die wörtlich an den biblischen Schöpfungsmythos glauben. Das ist doch mal eine Leistung.</p>
<p>Sogar linke Evolutionsbiologen bringen es fertig, der Evolutionären Psychologie die Wissenschaftlichkeit abzusprechen und immer wieder auf ihren angeblichen Rassismus, Sexismus und was nicht alles kritisch hinzuweisen; darunter <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;sqi=2&amp;ved=0CCUQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fscienceblogs.com%2Fpharyngula%2F&amp;ei=Ra3uTfOjOcbEsgan3ZWuCg&amp;usg=AFQjCNHofQKQEiSfyQU89-9HJs2Kza1bSA">P.Z. Myers</a> und <a href="http://whyevolutionistrue.wordpress.com/">Jerry Coyne</a>.</p>
<p>Randnotiz: Ich hasse es, Studien (PDFs) mit dem Kindle zu lesen. Leider stürzt Calibre immer ab, wenn ich PDFs in Mobis umwandeln will. Möge sich die Welt in eine Pflaume verwandeln und von einem Einhorn gefressen werden!</p>
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		<item>
		<title>Der Selbstmord des Westens</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 22:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist Evolutionstag. Die Evolution erklärt, warum Menschen so kleinlich, egoistisch, kurzsichtig und sektiererisch sind, wie sie es sind. Sie erklärt Eifersucht, Rücksichtslosigkeit, Krieg und das Böse schlechthin. Alle Lebewesen sind darauf programmiert, ihre Gene zu verbreiten, Leid zu vermeiden und Wohlbefinden anzustreben. Bösartiges Verhalten ist eine mögliche Strategie, um dieses Ziel zu erreichen, und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=8442&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/06/murdered-by-mumia1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8444" title="Ermordet von Mumia" src="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/06/murdered-by-mumia1.jpg?w=645" alt=""   /></a>Heute ist Evolutionstag. Die Evolution erklärt, warum Menschen so kleinlich, egoistisch, kurzsichtig und sektiererisch sind, wie sie es sind. Sie erklärt Eifersucht, Rücksichtslosigkeit, Krieg und das Böse schlechthin.</p>
<p>Alle Lebewesen sind darauf programmiert, ihre Gene zu verbreiten, Leid zu vermeiden und Wohlbefinden anzustreben. Bösartiges Verhalten ist eine mögliche Strategie, um dieses Ziel zu erreichen, und würde das nicht funktionieren, gäbe es kein bösartiges Verhalten. Psychopathische Serienkiller und Vergewaltiger sind ebenso Funktionäre des evolutionären Programms wie liebenswürdige Landschaftsarchitekten und ehrgeizige Restaurantleiter es sind. Manchmal ist es evolutionär – gewiss nicht ethisch – sinnvoll, Rivalen auszuschalten, Artgenossen zu bestehlen, sie zu hintergehen, um persönliche Vorteile daraus zu ziehen.<span id="more-8442"></span></p>
<p>Die Evolutionsbiologie und verwandte Forschungsbereiche haben ebenso gezeigt, dass manche Menschen von Natur aus dazu neigen, freundlicher, schlauer, hilfsbereiter zu sein als andere. Auch das ist letztlich nur ein Programm, das sich auf deskriptiver Ebene in Hinblick auf seine Funktion nicht unterscheidet von psychopathischer Software. Wie Thomas Hobbes schon lange vor Darwin erkannte, ist das natürliche Leben grausam, bestialisch und kurz.</p>
<p>Die Kultur lässt unsere animalische Natur unangetastet, sie ist nur ihr emergenter Ausdruck, und wann immer es versucht wurde, den Menschen umzuformen, waren die Konsequenzen verheerend. Priester der Inquisition, Parteifunktionäre Lenins haben sich als rücksichslose Alphamännchen erwiesen, nicht als die Erlöser vom Bösen.</p>
<p>Nur, wenn man die Realität anerkennt, wie es bereits die Philosophen der Aufklärung essenziell getan haben, kann man das menschliche Verhalten in humane Bahnen lenken, mit Zuckerbrot und Peitsche. Die Peitsche des liberalen Rechtsstaates, unseres Leviathans, ist sein Gewaltmonopol. Wir werden unter glaubhafter Androhung von Gewalt dazu genötigt, andere Menschen fair zu behandeln. Wer stiehlt, betrügt und mordet, muss damit rechnen, gegen Polizei und Gerichte antreten zu müssen und er wird in der Regel verlieren, so lange der liberale Rechtsstaat funktioniert.</p>
<p>Würden sich die Menschen bestehlen und ermorden, wenn es keine Polizei und keine Gerichte gäbe, die sie dafür zur Verantwortung ziehen würden? Darauf können Sie sich verlassen. Jeder rechtsfreier Zustand wie die Fluten in New Orleans und die Aufstände in Ägypten haben den Leviathan entmachtet und die Bestie befreit. Die Leichen vergewaltiger und ermordeter Frauen wurden von den Fluten in New Orleans mitgerissen, die Leichen christlicher Mönche von Muslimen in Ägypten verscharrt.</p>
<p>Das Zuckerbrot sind die Vorzüge, die Bürger genießen, wenn sie sich an die Regeln halten. Wer sich fair verhält, hat höhere Chancen, einen begehrten Partner und Wohlstand zu erringen.</p>
<p>Das sind die Grundprinzipien jeder funktionierenden Gesellschaft und wir müssen uns aus Eigennutz dafür einsetzen, dass sie befolgt werden. Gewiss gibt es auch andere Gesellschaftsformen, nämlich jene, in denen die Menschen weniger glücklich sind.</p>
<p>Das Leben ist ein Kampf: Gegen uns selbst, gegen jene, die anderen schaden, und für den Erhalt der Bedingungen, die uns den Weg zum individuellen Glück erleichtern.</p>
<p><strong>Die Krise des Westens</strong></p>
<p>Der liberale Westen befindet sich in einer kulturellen Krise. Er ist dabei, diese grundlegenden Zusammenhänge und somit die Grundlage seiner Existenz zu vergessen und zu verdrängen, weil ihn schlechte Ideen, die zum Zwecke seiner Vernichtung geschaffen wurden, Ideen, die sich hinter immer neuen Masken verbergen, um den Verstand bringen. Verwirrung und Verunsicherung sind die Folgen.</p>
<p>Im Gewissen der Nation, in Fernseh-Talkshows, gehen die Bannerträger der westlichen Selbstzerstörung mit gutem Beispiel voran. 2001 wurden wir Zeuge von kaum verhohlener Schadenfreude über den bislang größten terroristischen Angriff auf unsere Zivilisation. 2011 empfanden unsere geistig-moralischen Führer Unverständnis für die Ausschaltung eines unserer größten Todfeinde, bis hin zu kaum verhohlener Trauer für das vorzeitige Ende eines Ehemannes und Familienvaters.</p>
<p>Schuldgefühle und Ängste gebären neue Tabus. Die Wahrheit ist das erste Opfer der westlichen Verunsicherung. Wer Tatsachen benennt, die zur Verdrängung selektiert wurden, wird aus der respektablen Gesellschaft ausgeschlossen. „Ich bin die Wahrheit“, sagte Jesus und wurde gekreuzigt. Nicht jene, die es wagen, die Wahrheit auszusprechen, sind die Helden unserer Zeit, sondern jene, die sie im Keim ersticken.</p>
<p>Die Flamme eines kruden, sentimentalen Hedonismus hält den Wahnsinn am Kochen, bis er überläuft. Man kann nur so lange wegsehen, bis der rote Tod die Maske fallen lässt.</p>
<p><strong>Kill Mumia</strong></p>
<p>Ich wünschte, das wäre nur leere Rhetorik, die Fieberträume eines Neokonservativen, die bekanntlich ohne Werteverfall gar nicht leben könnten. Aber es gibt zu viele Anzeichen für eine reale Kulturkrise, um sie so einfach abtun zu können. Ich nenne nur ein weiteres Beispiel, das auf diesem Blog bislang nicht zur Sprache gekommen ist.</p>
<p>Die 68er-Generation zeichnete sich aus durch ihre Idolisierung kommunistischer Massenmörder. Man lief durch die Straßen mit einem Zitat aus Maos roter Bibel, mit T-shirts, die Che Guevara oder Lenin zeigten. Eine alternative Kneipe in meiner Stadt ist noch heute nach einer verbliebenen kommunistischen Diktatur benannt, „North Korea“. Der Stalinist Che Guevara, der New York mit Atomwaffen vernichten wollte, ist nach wie vor ein Idol, nicht nur der Jugend. Doch es gibt ein weiteres Überbleibsel jener Generation, das im Gegensatz zu Guevara noch lebt, ein Mörder, den einflussreiche Intellektuelle hier und heute als Helden verehren: Mumia Abu-Jamal.</p>
<p>Abu-Jamal war ein Mitglied der Straßengang Black Panthers, die von Linksradikalen als politische Gruppierung geschätzt wird. Als der Polizist Daniel Faulkner Abu-Jamals Bruder William Cook anhielt, weil er ohne Licht durch eine Einbahnstraße gefahren war, tauchte Mumia auf und zückte seine Waffe. Während Faulkner dem widerspenstigen Cook Handschellen anlegte, schoss Mumia dem Polizisten in den Rücken. Faulkner schoss einmal zurück, doch das konnte Abu-Jamal nicht aufhalten. Er stellte sich über Faulkner und leerte sein Magazin, mit einem Schuss traf er den Polizisten in den Kopf und tötete ihn.</p>
<p>Die Patronen stimmten mit jenen der auf Mumia zugelassenen, leergeschossenen Waffe überein. Eine Reihe von Zeugen bestätigten den Tathergang, Mumia wurde einstimmig wegen Mord ersten Grades zum Tode verurteilt. Er drohte daraufhin dem Richter, dass er mit diesem Urteil auch sein eigenes unterzeichnet habe. Seit dem Prozess von 1982 konnte Mumia die Vollstreckung des Urteils durch immer neue Anträge auf Berufung hinauszögern. Die Witwe des erschossenen Polizisten, Maureen Faulkner, kämpft seitdem für Mumias Hinrichtung, um endlich Frieden zu finden.</p>
<p>Im Lied „Mumia“ der Punk-Band <em>Anti-Flag</em> wird Mumias Freilassung als „politischer Gefangener“ gefordert. Bei der Bushaltestelle meiner Universität hängt ein Plakat, „Free Mumia“. Da linke Punk-Bands und Studenten sowieso nicht ganz zurechnungsfähig sind, hilft ein Blick auf die breitere Unterstützung, die der Polizistenmörder Mumia Abu-Jamal genießt.</p>
<p>Die Verehrung und Verteidigung des Mörders wurde bei Wikipedia recht ordentlich dokumentiert. Man erfährt dort zum Beispiel von den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mumia_Abu-Jamal">zahlreichen Preisen, die Mumia verliehen wurden</a>:</p>
<blockquote><p>2001 erhielt Abu-Jamal den Erich-Mühsam-Preis der Erich-Mühsam-Gesellschaft für „Personen und Gruppen, die sich mit Zivilcourage und Idealismus für soziale Gerechtigkeit und verfolgte Minderheiten einsetzen“. Im Oktober 2002 wurde Mumia Abu-Jamal die Ehrenmitgliedschaft der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA) verliehen. Im Oktober 2003 wurde Mumia Abu-Jamal zum Ehrenbürger von Paris ernannt. Am 29. April 2006 wurde Abu-Jamal ebenfalls zum Ehrenbürger von Saint Denis, einer Vorstadt von Paris, ernannt. Weiterhin wurde eine neu gebaute Straße, die rue Mumia Abu-Jamal im Stadtviertel Cristino Garcia, nach ihm benannt. 2008 nahm ihn die internationale Schriftstellervereinigung P.E.N. als Mitglied auf. Am 4. Juli 2010 erhielt er den „Preis für Solidarität und Menschenwürde“ des Bündnisses für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V. (BüSGM)</p>
<p>In Deutschland setzen sich u. a. Barbara Lochbihler, Generalsekretärin von Amnesty International, Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Günter Wallraff (Schriftsteller), Johano Strasser (Präsident des deutschen P.E.N.), Klaus Staeck (Präsident der Akademie der Künste (Berlin)) und der Schauspieler Rolf Becker für die Freilassung von Mumia Abu-Jamal ein.</p></blockquote>
<p>In einer Kolumne für die linke Zeitung „junge Welt“ nimmt Mumia jedes Wochenende Stellung zum Tagesgeschehen.</p>
<p>Ich hoffe, dass diese Scharade bald ein Ende findet und das Urteil vollstreckt wird. Vielleicht könnte irgendwann danach wieder der glaubwürdige Eindruck entstehen, die intellektuelle Elite des Westens hätte irgendeine Form von Ethik.</p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p><a href="http://www.danielfaulkner.com/">DanielFaulkner.com</a>: Die Website von Maureen Faulkner, Witwe des von Mumia ermordeten Polizisten</p>
<p>Argumente für die Todesstrafe (hört man so selten):</p>
<p><a href="http://markhumphrys.com/crime.html#death.penalty">Mark Humphrys</a></p>
<p><a href="http://www.prodeathpenalty.com/">ProDeathPenalty.com</a></p>
<p>Bin ich für die Todesstrafe? Da bin ich unentschlossen. Serienkiller einzusperren ist nicht ohne Risiken, denn viele morden im Gefängnis weiter oder nach ihrer Entlassung. Selten werden Unschuldige hingerichtet, aber dies ist keine Absicht und es gibt allerlei Regelungen (siehe Mumias endlose Verzögerung der Hinrichtung), die Irrtümer vermeiden. Unschuldige, die hingerichtet werden, sind so ähnlich wie Autounfälle. Trotzdem bin ich mir nicht sicher. Vielleicht wäre die Todesstrafe etwas für besonders schwere Fälle, wie Bandenchefs, Menschenhändler, Mafiosi, Serienkiller, Völkermörder und dergleichen.</p>
<p><a href="http://markhumphrys.com/crime.html#death.penalty">Mark Humphrys</a> gebührt der Schlusskommentar zum Thema:</p>
<blockquote><p>The state has almost ceased to attack innocent people in the West, with the Drug War being the last remaining major battlefield.</p>
<p>Apart from the Drug War, the major way that human rights and civil liberties are assaulted in the West today is by individuals attacking us. I do not see why we should tolerate this any more than we tolerate the state attacking us. Once the drug issue is resolved, it seems the spotlight of the civil liberties group should finally swing away from the state and towards crime.</p></blockquote>
<p><strong>Zurück zur Evolution</strong></p>
<p>Von der Ethik zurück zur Evolution. Die bislang gelungenste Schöpfung unseres Herrn, der eReader <a href="http://www.amazon.de/Kindle-Wireless-Reader-Wifi-Lesegerät/dp/B003DZ1Y8Q">Kindle von Amazon</a>, bietet seinen Nutzern die erstaunliche Möglichkeit, auf eine Auswahl an Klassikern der Evolutionsbiologie kostenfrei zuzugreifen. Hier die Links zur Feier und zum krönenden Abschluss des Tages:</p>
<p>Charles Darwin: <a href="http://www.amazon.de/Selection-Preservation-Favoured-Struggle-ebook/dp/B000JML90Y/ref=sr_1_9?ie=UTF8&amp;m=A11MW6AJTK8WZ7&amp;s=digital-text&amp;qid=1307041046&amp;sr=1-9">On the Origin of Species</a></p>
<p>Ernst Haeckel: <a href="http://www.amazon.de/Evolution-Man-1-ebook/dp/B000JQUO4M/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;m=A11MW6AJTK8WZ7&amp;s=digital-text&amp;qid=1307041677&amp;sr=1-3">The Evolution of Man</a></p>
<p>Thomas Henry Huxley: <a href="http://www.amazon.de/The-Darwinian-Hypothesis-ebook/dp/B000JQU94W/ref=sr_1_21?ie=UTF8&amp;m=A11MW6AJTK8WZ7&amp;s=digital-text&amp;qid=1307041089&amp;sr=1-21">The Darwinian Hypothesis</a>, <a href="http://www.amazon.de/Evolution-and-Ethics-ebook/dp/B004UJK390/ref=sr_1_28?ie=UTF8&amp;m=A11MW6AJTK8WZ7&amp;s=digital-text&amp;qid=1307041187&amp;sr=1-28">Evolution and Ethics</a></p>
<p>Asa Gray: <a href="http://www.amazon.de/Darwiniana-Reviews-Pertaining-Darwinism-ebook/dp/B000JQUBHC/ref=sr_1_23?ie=UTF8&amp;m=A11MW6AJTK8WZ7&amp;s=digital-text&amp;qid=1307041089&amp;sr=1-23">Darwiniana</a></p>
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			<media:title type="html">Ermordet von Mumia</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Hasswoche: Feministen</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2011/05/24/hasswoche-feministen/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 22:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Siehe auch Die Psychopathische Welt der Feministinnen. Feministen glauben, Frauen wären willenlose Objekte, die von Männern kontrolliert werden. Wie Chauvinisten. Ich sags ja: Feministinnen und Chauvinisten sollten heiraten und den Rest der Welt in Ruhe lassen. Einsortiert unter:Humor, Politik, Soziobiologie<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=8339&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Siehe auch <a href="http://feuerbringer.com/2011/02/07/die-psychopathische-welt-der-feministen-innen/">Die Psychopathische Welt der Feministinnen</a>.</p>
<p>Feministen glauben, Frauen wären willenlose Objekte, die von Männern kontrolliert werden. Wie Chauvinisten. Ich sags ja: Feministinnen und Chauvinisten sollten heiraten und den Rest der Welt in Ruhe lassen.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://feuerbringer.com/category/humor/'>Humor</a>, <a href='http://feuerbringer.com/category/politik/'>Politik</a>, <a href='http://feuerbringer.com/category/soziobiologie/'>Soziobiologie</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/feuerbringer.wordpress.com/8339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/feuerbringer.wordpress.com/8339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/feuerbringer.wordpress.com/8339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/feuerbringer.wordpress.com/8339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/feuerbringer.wordpress.com/8339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/feuerbringer.wordpress.com/8339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/feuerbringer.wordpress.com/8339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/feuerbringer.wordpress.com/8339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/feuerbringer.wordpress.com/8339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/feuerbringer.wordpress.com/8339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/feuerbringer.wordpress.com/8339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/feuerbringer.wordpress.com/8339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/feuerbringer.wordpress.com/8339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/feuerbringer.wordpress.com/8339/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=8339&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>800 steuerfinanzierte Feminazis in Deutschland</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2011/05/21/800-feminazis-in-deutschland/</link>
		<comments>http://feuerbringer.com/2011/05/21/800-feminazis-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 20:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziobiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Ebeling war, wie die Süddeutsche berichtet, Gleichstellungs-Beauftrage der Stadt Gosslar, bis Grüne, SPD und LINKE sie abwählten. Der Grund: Sie kümmerte sich nicht nur um benachteiligte Frauen, sondern auch um benachteiligte Männer. Benachteiligte Männer? Gibt es so etwas denn? Monika Ebeling erwähnt einige Beispiele: 1. Männer leben in Deutschland sechs Jahre weniger lange als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=8294&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8295" class="wp-caption alignleft" style="width: 226px"><a href="http://wikiality.wikia.com/File:ANimeNazi.jpg"><img class="size-full wp-image-8295   " title="Feminazis. Eigentlich ganz süß. Ob die auch Kochen können?" src="http://feuerbringer.files.wordpress.com/2011/05/animenazi.jpg?w=645" alt="Feminazis. Eigentlich ganz süß. Ob die auch Kochen können?"   /></a><p class="wp-caption-text">Feminazis. Ob die auch Kochen können?</p></div>
<p>Monika Ebeling war, <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/entlassene-gleichstellungsbeauftragte-im-gespraech-maenner-werden-benachteiligt-1.1099088-2">wie die Süddeutsche berichtet</a>, Gleichstellungs-Beauftrage der Stadt Gosslar, bis Grüne, SPD und LINKE sie abwählten. Der Grund: Sie kümmerte sich nicht nur um benachteiligte Frauen, sondern auch um benachteiligte Männer.<span id="more-8294"></span></p>
<p>Benachteiligte Männer? Gibt es so etwas denn? Monika Ebeling erwähnt einige Beispiele:</p>
<p>1. Männer leben in Deutschland sechs Jahre weniger lange als Frauen. (Das könnte auch an der menschlichen Natur liegen, weil Männer krankheitsanfälliger sind aufgrund eines X-Chromosoms weniger; als Gegenbeleg nennt Ebeling die &#8220;Klosterstudie&#8221;, laut der Nonnen und Mönche etwa gleich lang leben.)</p>
<p>2. Jungen bekommen als Kinder häufiger Ritalin verabreicht als Mädchen.</p>
<p>3. Jungen brechen häufiger die Schule ab. (Könnte auch daran liegen, dass es mehr sehr dumme und sehr schlaue Jungen gibt, während Mädchen im Mittelfeld liegen. Allerdings ist der <a href="http://www.lsb-berlin.net/634.0.html">Anteil an männlichen Schulabbrechern recht stark angestiegen</a>: <span style="font-family:Arial;">&#8220;1992 dominierten bei den Schulabbrechern noch die Mädchen gegenüber den Jungen im Verhältnis 52 % zu 48 %. Im Schuljahr 2002/03 lagen die Jungen bei den Schulabbrechern mit 64 % klar vor den Mädchen. Bei den Sitzenbleibern bildeten im Schuljahr 2002/03 die Jungen mit 60 % ebenfalls die Mehrheit.&#8221;)</span></p>
<p>4. Jungen bekommen schlechtere Bewertungen für die gleiche Leistung.</p>
<p>5. Die Mehrheit der Arbeitslosen sind Männer.</p>
<p>6. Männer leiden häufiger an Depressionen. (Eigentlich begehen sie häufiger depressionsbedingt Selbstmord).</p>
<p>7. Männer haben größere Berufsrisiken.</p>
<p>8. Es gibt nur Quoten für Frauen, keine Quoten für Männer. Darum können Männer die Müllabfuhr und die Feuerwehr praktisch alleine übernehmen. Quoten sollte man abschaffen.</p>
<p>Und wenn ich etwas hinzufügen dürfte: Praktisch nur Jungs sind die Opfer von Schulhofschlägern!</p>
<p>Ebeling nennt eine weitere aufschlussreiche Tatsache: Unter 800 kommunalen Gleichstellungsbeauftragtinnen gibt es nur 2 Männer. Und die meisten Gleichstellungsbeauftragtinnen waren vorher &#8220;Frauenbeauftragte&#8221;(innen) und haben ihren Job dann unter anderem Namen einfach weitergeführt und sich nur um das Wohl von Frauen gesorgt. Und die werden alle von Steuergelder bezahlt!</p>
<p>Mit dem Rauswurf von Frau Ebeling haben sich Grüne, SPD und LINKE einmal mehr als Ideologen erwiesen, denen die Realität gleichgültig ist und für die nur ihre Ideologie zählt, nicht die Menschen und ihre wahren Probleme.</p>
<p>Zufällig habe ich mich in den letzten Wochen durch die Debatte der 70er-80er Jahre um den feministischen Sprachwandel gelesen. Einige Argumente der Feministen waren schon recht gut, warum unsere Sprache weniger einseitig &#8220;männlich&#8221; sein sollte. Immer wieder fielen jedoch auch Bemerkungen darüber, was Gender-Feministinnen unter anderem für &#8220;diskriminierend&#8221; halten: Die Tatsache, dass nur Frauen schwanger werden, nur Frauen Mütter sind und dass Frauen körperlich schwächer sind als Männer.</p>
<p>Das, liebe Genossinnen und Genossen, ist Wahnsinn in Tüten. Ebenso könnte ich es als &#8220;diskriminierend&#8221; bezeichnen, keine Vagina zu haben. Was fällt dem Staat ein und den Kapitalisten und dem Matriarchat, dass sie mir keine Vagina geben? Ich will zumindest mal eine ausprobieren! Es ist außerdem die reine Diskriminierung, dass ich nicht schwanger werden darf. Vielleicht will ich das ja? Vielleicht sind Muttergefühle etwas, das besonders erstrebenswert ist, und ich werde sie aus unterdrückerischen Matriarchatsgründen niemals empfinden! (Nein, ich will nicht wirklich eine Frau sein, da macht der Chauvinismus kein Spaß mehr).</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://feuerbringer.com/2011/05/21/800-feminazis-in-deutschland/"><img src="http://img.youtube.com/vi/sFBOQzSk14c/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>&#8220;Es ist das Recht eines jeden Mannes, Babys zu bekommen, wenn er sie haben will.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber du kannst keine Babys haben!&#8221;</p>
<p>&#8220;Unterdrücke mich nicht!&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich unterdrücke dich nicht, Stan, du hast keine Gebärmutter! Wo willst du den Fötus unterbringen, willst du ihn in eine Zigarettenschachtel stecken?&#8221;</p>
<p>[...]</p>
<p>&#8220;Warum sollten wir für sein Recht kämpfen, Babys zu bekommen, wenn er keine Babys bekommen kann?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es ist symbolisch für unseren Kampf gegen Unterdrückung.&#8221;</p>
<p>&#8220;Symbolisch für seinen Kampf gegen die Realität.&#8221;</p>
<p>Es ist aufschlussreich, dass sich Feministinnen bei den Argumenten von Monty Python bedienen, um Politik zu machen. Und, dass diese Leute uns regieren.</p>
<p>Mehr Infos über die Männerdiskriminierung: <a href="http://manndat.de/">Manndat</a></p>
<p>Zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feminazi">Begriff Feminazi</a>.</p>
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		<item>
		<title>Studien: Stehen Frauen auf Psychopathen?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 22:05:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Beiträge über die Frage, ob sich Frauen mit Chauvinisten einlassen sollten, sind nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern stehen auf solider wissenschaftlicher Basis, welche darin besteht, dass viele Frauen aus evolutionären Gründen auf Psychopathen stehen. Insbesondere haben es Psychopathen sehr einfach, Frauen ins Bett zu kriegen. Vorsicht: Dieser Beitrag ist alles andere als politisch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=feuerbringer.com&amp;blog=7245451&amp;post=8209&amp;subd=feuerbringer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Beiträge über die Frage, ob sich Frauen mit Chauvinisten einlassen sollten, sind nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern stehen auf solider wissenschaftlicher Basis, welche darin besteht, dass viele Frauen aus evolutionären Gründen auf Psychopathen stehen. Insbesondere haben es Psychopathen sehr einfach, Frauen ins Bett zu kriegen.</p>
<p><strong>Vorsicht:</strong> Dieser Beitrag ist alles andere als politisch korrekt.<span id="more-8209"></span></p>
<p>Aus meiner Perspektive sollten Psychopathen, die emotionslos, rücksichtlos und gewalttätig ihre Interessen durchsetzen, keinerlei gesellschaftliche Unterstützung erfahren. Auch nicht durch Frauen, die schnellen Sex wollen. Den können sie mit praktisch jedem Mann haben, wenn sie ihm ihr Vorhaben klarmachen. Psychopathen sind zwar attraktiver für Frauen, aber vielleicht sollten sie ihre Triebe einfach mal zügeln? Wenn sie das nicht können, sollte man Machos etwa dazu zwingen, Burkas zu tragen?</p>
<p>Im Folgenden eine Reihe von Studien zum Thema und dann mein Fazit daraus:</p>
<blockquote><p>A number of theoretical and empirical sources have proposed that a subgroup of domestically violent men exhibit more antisocial behavior, express more generalized violence, and are generally more resistant to mental health intervention than others. In a parallel literature, researchers have identified a subgroup of violent criminal offenders (i.e., psychopaths) that exhibit a number of similar characteristics to this more antisocial/generally violent group of batterers.</p></blockquote>
<p>Es gibt eine Gruppe von Männern mit antisozialem Verhalten, die kaum therapiert werden können und die durch häusliche Gewalt auffallen.</p>
<p><a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6VH7-402K87Y-4&amp;_user=10&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=25b1fd5dec5a5e2b40d667aa3d05f3fd">Studie: Identification of the psychopathic batterer</a></p>
<blockquote><p>This survey (N = 224) found that characteristics collectively known as the Dark Triad (i.e. narcissism, psychopathy and Machiavellianism) were correlated with various dimensions of short-term mating but not long-term mating. The link between the Dark Triad and short-term mating was stronger for men than for women. The Dark Triad partially mediated the sex difference in short-term mating behaviour. Findings are consistent with a view that the Dark Triad facilitates an exploitative, short-term mating strategy in men. Possible implications, including that Dark Triad traits represent a bundle of individual differences that promote a reproductively adaptive strategy are discussed.</p></blockquote>
<p>Frauen stehen auf schnellen Sex mit gewalttätigen, gefühllosen, rücksichtslosen Männern. Der Grund, warum es überhaupt Psychopathen gibt, sind Frauen, die Sex mit ihnen haben. Es handelt sich um eine adaptive Fortpflanzungsstrategie. Frauen sind gewissermaßen verantwortlich für Hitler, Osama Bin Laden und Pol Pot. (Das sage ich nur als Antwort auf die Sanfte-Frau-Glorifizierung seitens unserer Marxisten).</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/121517849/abstract">Studie: The Dark Triad</a></p>
<p>Männer mit geringer sozialer Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit, aber hohen Leveln an extravertiertem Verhalten (Charaktereigenschaften, die positiv mit Psychopathie korrelieren) sind tendenziell weniger treu ihren Partnern gegenüber und haben eine größere Anzahl von Sex-Partnern / Kurzzeit-Beziehungen als normale Männer.</p>
<p><a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/per.520/abstract">Studie: The Big Five</a></p>
<blockquote><p>The present findings are consistent with prior empirical findings and support the hypothesis that psychopathy has been a nonpathological, reproductively viable, alternate life history strategy.</p></blockquote>
<p>Psychopathie ist keine Krankheit, sondern eine adaptive (selektierte, vererbte) Fortpflanzungsstrategie.</p>
<p><a href="http://www.atypon-link.com/GPI/doi/abs/10.1521/pedi.2007.21.1.1">Studie: Coercive and Precocious Sexuality as a Fundamental Aspect of Psychopathy</a></p>
<blockquote><p>Female respondents in the follicular phase of their menstrual cycle (n = 55) were significantly more likely to choose a masculine face than those in menses and luteal phases (n = 84). This study provides further evidence that when conception is most likely, females prefer testosterone-related facial characteristics that may honestly advertise immunocompetence.</p></blockquote>
<p><em></em>In ihren fruchtbarsten Phasen verlangt es Frauen besonders nach Sex mit Psychopathen. Kuckuckskinder verbreiten tendenziell die Gene von Psychopathen und werden von nichtsahnenden Hausmännern großgezogen, die Frauen heiraten, nachdem sie mit Psychopathen Kinder gezeugt haben.</p>
<p><a href="http://www.ehbonline.org/article/S1090-5138%2899%2900033-1/abstract">Studie: Female Preferences for male faces changes cyclically</a></p>
<p>Warum hängen die betroffenen Frauen so an ihren psychopathischen Männern?</p>
<blockquote><p><em>As wonderful as competitiveness is in regular life, her competitiveness however, is a downfall in the relationship with the psychopath. This is because as the relationship begins to become pathologically-driven and his crazy-making increases instead of running for the hills she is likely to stay and battle it out.</em></p>
<p>Women who love psychopaths tested very high in relationship investment and positive sociability. These are the kinds of women psychopaths like to target. The psychopath uses positive rewards to establish his patterns of power, control, and dominance in a woman’s life.</p>
<p>If a woman is ending a previous relationship in which she didn’t get much affection, hooking up with a psychopath can feel like she has hit the “Affection Lotto!” At least in the beginning many psychopaths know that to give affection is to increase her sense of attachment, and her corresponding loyalty. Psychopaths see affection as a way of exerting power and dominance over both the relationship and the emotions of their partners</p>
<p>These cooperation traits are her drawing card to a psychopath. Her over-flowing empathy, tolerance, friendliness, compassion, supportiveness and her moral principles are what balance the lopsided scales of the relationship with him, since he lacks these qualities. This delicate balance helps to camouflage the glaring gaps of the character traits between them. Her cooperativeness helps to smooth out the character he doesn’t have and makes the relationship seem more normal. We think that very high cooperativeness is the most significant reason these specific women were targeted. Psychopaths instinctively know that women high in cooperativeness will stay in relationships with them longer.</p>
<p><em>Sex kick-starts the premature bonding process. The touching and sexual stimulation seals the love bond. The stimulation of the vagina and cervix during sex causes the release of the hormones prolactin and oxytocin. These hormones travel to the bonding centers of the brain and produce an emotional and hormonal attachment to the man. The importance of these hormones in female attachment is these are the exact hormones produced in pregnancy and nursing. They are responsible for a woman’s ability to bond to babies! The more sex she has with the psychopath, the more these attachment hormones are released, and the more bonded she feels to the psychopath. This isn’t merely the cuddling of love making. This is a biochemical process occurring in her body and brain increasing her sense of attachment…but tragically, to a psychopath! These are the hormones of motherhood attachment. Just like motherly love is unconditional, a sexual bond is also unconditional. She will find out just what it will cost her to have this intense unconditional attachment and love bond to a psychopath.</em></p></blockquote>
<p>Psychopathen holen sich absichtlich besonders einfühlsame, tolerante, freundliche Frauen, die eher über die Fehler der Psychopathen hinwegsehen. Durch Sex mit Psychopathen werden die Gehirne der Frauen mit den Hormonen Prolactin und Oxytocin geflutet, die auch für ihre Liebe zu Babies verantwortlich sind. Die Frauen fühlen mütterliche Liebe zu ihren gewalttätigen Ehemännern.</p>
<p><a href="http://www.amazon.com/Women-Love-Psychopaths-Sandra-L-Brown/dp/0977801322">Buch: Women Who Love Psychopaths</a></p>
<p>Das wäre die naturwissenschaftliche Erklärung für die Liebe von Nancy zu Bill Sikes in Charles Dickens&#8217; <em>Oliver Twist</em>, wobei Sikes Nancy immer wieder verprügelt und sie am Ende brutal ermordet. Oder das Verhältnis von Stella und Stanley Kowalski im Drama <em>A Streetcar Named Desire</em> von Tennessee Williams. Stella hängt auch dann noch an Stanley, nachdem er ihre Schwester Blanche vergewaltigt und diese daraufhin einen Nervenzusammenbruch erleidet.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ich habe meine Schuldigkeit getan und Frauen auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die von Psychopathen für sie und für andere Menschen ausgehen und woran sie Psychopathen erkennen können. Ob sie daraus Schlüsse ziehen, bleibt ihnen überlassen.</p>
<p>Ende der Durchsage.</p>
<p>Mehr Studien und Diskussion: <a href="http://www.scienceforums.net/topic/34676-why-are-women-attracted-to-bad-boys/">ScienceForums.net</a></p>
<p><a href="http://www.independent.co.uk/news/science/why-women-really-do-love-selfobsessed-psychopaths-850007.html">Populärwissenschaftlicher Artikel zum Thema</a></p>
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