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Archiv der Kategorie: Politik

Sam Harris und der Objektivismus

Der Philosoph Sam Harris ist der populärste lebende Verteidiger des ethischen Realismus, der besagt, dass die Ethik aus der Natur abgeleitet werden kann. Über ihn bin ich beim Objektivismus von Ayn Rand gelandet. Der Unterschied ist folgender:

Sam Harris: Ziel der Ethik ist die Maximierung des Wohlbefindens bewusster Lebewesen.

Ayn Rand: Ziel der Ethik ist das individuelle Anstreben eines glücklichen Lebens als Mensch.

Letzten Endes lässt sich nicht philosophisch rechtfertigen, von Individuen zu verlangen, dass sie das Glück von allen bewussten Lebewesen anstreben sollen, darum halte ich Ayn Rands Ausgangsbasis für überzeugender.

Auf jeden Fall ist Sam Harris in einem neuen Blogbeitrag auf den Objektivismus eingegangen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 26. August 2011 in Ökonomie, Philosophie, Politik

 

Typische Bundestagsansprache

Ein Beispiel für faire Argumentation und eine klare politische Linie.

 
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Geschrieben von - 23. August 2011 in Humor, Politik

 

Marx’ Manifest: 150 Jahre des Bösen (1)

"Leben... Freiheit... und das Streben nach Steuereinnahmen" (coxandforkum.com)

"Leben... Freiheit... und das Streben nach Steuereinnahmen" (coxandforkum.com)

Eigentlich sind es schon 163 Jahre, seit Karl Marx’ Kommunistisches Manifest erschienen ist, aber zum 150-jährigen Geburtstag des Manifests hat der amerikanische Intellektuelle David Horowitz eine der überzeugendsten Kritiken am Manifest veröffentlicht.

Zunächst meine psychologische Interpretation:

Der Marxismus ist nicht einfach ein willkürlich arrangiertes Ideenbündel, sondern – ähnlich wie der radikale Islam – ein möglicher Ausdruck einer bestimmten psychischen Verfassung.

Der Glaube, unsere Schicksale wären durch unsere soziale Herkunft vorherbestimmt, ist der Glaube, dass ein Individuum keine freien Entscheidungen treffen kann, dass ein Individuum nichts tun kann, um sein Leben zu verändern. Dieser Fatalismus, diese Schicksalsergebenheit, führt zum Nihilismus, zur Ablehnung von allem, was existiert. Sie führt zu einer Sehnsucht nach einer ständischen Gesellschaftsordnung, wo die Unabänderlichkeit des gesellschaftlichen Standes als Normalität galt und Würde verlieh, anstatt die eigene Antriebslosigkeit zu verurteilen. Sie führt letzten Endes zur Verehrung des Gegenteils der Existenz des Menschen als Menschen, als produktives Lebewesen, zur Verehrung des Todes.

War Karl Marx am Ende ein Nihilist, der den Tod verehrte, aber der das tödliche Gift in einem wohlschmeckenden Cocktail verrührte, den Intellektuelle heute noch immer gerne trinken?

Intellektuelle sorgen für die ewige Wiederkehr des Marxismus in Form von ethischem Relativismus, von radikalem Tier-, Klima- und Umweltschutz, in Form von Frauenquoten, Wohlfahrtsstaat, Appeasement gegenüber Tyrannen, Solidarität mit Terroristen. All dies sind Formen des Hasses; Hass auf die Natur der Dinge im Allgemeinen und auf die Natur des Menschen im Besonderen. Die bürgerliche Gesellschaft muss gerade darum zerstört werden, weil sie das Beste im Menschen hervorbringt und wer den Menschen hasst, der hasst nichts so sehr wie das, was ihn als Menschen besonders herausstellt.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil. Es folgt meine Übersetzung eines ersten Auszugs aus David Horowitz: Marx’ Manifest: 150 Jahre des Bösen:

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Geschrieben von - 20. August 2011 in Ökonomie, Philosophie, Politik

 

Mal was Neues

Ayn Rand über die Frage, ob sie eine Präsidentin wählen würde. Wollen Frauen zu ihrem Mann hochschauen und ihn verehren?

 
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Geschrieben von - 15. August 2011 in Philosophie, Politik

 

Peter Hitchens über die Plündereien in England

Très bien.

 
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Geschrieben von - 15. August 2011 in Politik

 

Ich sage an dieser Stelle einfach mal: Fahrt zur Hölle!

Fahrt zur Hölle Teil 1: Die die Mauer vermissen

Die DDR-Zeitung junge Welt bedankt sich für 28 Jahre Mauer:

http://www.jungewelt.de/2011/08-13/069.php

Siehe auch: Henryk Broder über den Hintergrund des Blattes.

Eine Reihe von Mitgliedern der Partei Die Linke boykottiert eine Schweigeminute für die Maueropfer:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,780058,00.html

Aber Leut, überlegt mal: Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 15. August 2011 in Politik

 

Kollektivismus führt zu Terrorismus

Was hatten Anders Behring Breivik und Mohammed Atta gemeinsam? Zunächst waren sie beide Terroristen, die Zivilisten ermordeten. M. Northrup Buechner wies in der Ausgabe vom Oktober 1981 der Zeitschrift The Objectivist Forum in dem Artikel The Root of Terrorism auf eine weitere Gemeinsamkeit von Terroristen allgemein hin, die sehr aufschlussreich ist: Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. August 2011 in Empirische Psychologie, Philosophie, Politik

 

Der Rachel-Corrie-Mythos

Eine meiner Lieblingsbands hat also ihre Zeit damit verschwendet, zum Märtyrer-Mythos Rachel Corries beizutragen:

Rachel Corrie war eine verblendete amerikanische Jugendliche, die sich vor einen israelischen Bagger gesetzt hat, der gerade das Haus einer Märtyrerfamilie abreißen wollte (die Familien von Selbstmordattentätern werden großzügig entlohnt von ihren palästinensischen Mitbürgern), und die dabei versehentlich überfahren wurde. Sie hat für die International Solidarity Movement (ISM) gearbeitet. Die ISM nennt Selbstmordattentäter “Märtyrer” und einige ihrer Mitglieder lassen sich gerne ablichten mit radikal-islamischen Terroristen. Vittorio Arrigoni gehörte ebenfalls zu dieser Organisation. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 12. August 2011 in Politik

 

Gegen die Legalisierung von Drogen

Was ist los in London? Drei Dinge: 1. Der Wohlfahrtsstaat mit seinen Auswirkungen Fatalismus, Nihilismus, Ressentiments gegen Regierung, Ober- und Mittelschicht und 2. Die Kultur der Unterschicht, nämlich rücksichtsloser, kurzsichtiger, egozentrischer Hedonismus und ethischer Relativismus und 3. Die Plünderer sind miese Bastarde. Im Detail lernt man die Segnungen von Wohlfahrtsstaat und Unterschichtskultur in den Büchern des ehemaligen britischen Gefängnisarztes Theodore Dalrymple kennen – hier finden Sie deutsche Übersetzungen von einigen seiner Artikel.

Bevor ich näher auf die britischen Plündereien eingehen kann, habe ich einen anderen Artikel fertiggestellt, der sich ebenfalls mit Dalrymples reichhaltigen Erfahrungen mit Kriminellen und der britischen Unterschicht auseinandersetzt. Es geht konkret um den Zusammenhang von Kriminalität und der geforderten Legalisierung harter Drogen, die im Milieu der Plünderer weit verbreitet sind. Dalrymple argumentiert gegen die Legalisierung. Ein Leser hat mir nach Lektüre seines Artikels zum Thema geschrieben, er hätte seine naiv-liberale Position nun geändert. Es folgt eine Zusammenfassung von Dalrymples Argumentation, für deutschsprachige Leser zugänglich gemacht: Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 11. August 2011 in Ökonomie, Empirische Psychologie, Medizin, Philosophie, Politik, Wissenschaft

 

Pat Condell über London-Unruhen

Pat Condell kommt diesmal ohne seine gelegentlichen linken Illusionen aus. Beeindruckend, wie er sich immer wieder selbst übertrifft. Er hat vollkommen recht.

 
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Geschrieben von - 11. August 2011 in Medienkritik, Politik

 

Standard-Reaktion auf den Liberalismus

Wann immer ich sage, dass der Staat den Menschen nicht ihr Leben finanzieren sollte, weil sie ansonsten ihren spontanen Neigungen nachgeben können (Sex, Drugs & Rock’n Roll), ohne auch für die Folgen aufkommen zu müssen (Kinder, Arbeitslosigkeit), was stattdessen “der Staat”, also andere, unbeteiligte Bürger tun müssen – bekomme ich als “Einwand” zu hören, dass der Steuerzahler ja auch Subventionen für Unternehmen und Bischofsgehälter bezahlt und damit haben wir Liberalen ja auch kein Problem (ach ja?) – ergo, Heuchelei: Wir wollen es den Armen nehmen und es den Reichen geben.

Das wollen wir aber gar nicht. Wir glauben, dass der Steuerzahler auch nichts an Kirchen und Unternehmer zahlen sollte. Der Staat soll für Recht und Sicherheit seiner Bürger sorgen – Punkt. Also nein, wir sind nicht “für die Unternehmen” und “gegen die kleinen Leute” – wir sind für gleiche Regeln für alle. Niemand bekommt Privilegien. Niemand bekommt Geld vom Staat fürs Nichtstun – selbstverständlich auch nicht Unternehmer! Jeder bezahlt genau und ausschließlich für das, was er auch nutzt, was er haben möchte, oder für was er freiwillig sein Geld ausgeben möchte. Jeder bekommt nur das Geld, was er selber erwirtschaftet oder was ihm Privatpersonen (meisten die eigene Familie) freiwillig schenken. Und der Rest ist Schweigen – denn unter diesen Bedingungen könnte sich niemand mehr legitimerweise beschweren.

 
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Geschrieben von - 10. August 2011 in Ökonomie, Politik

 

Man darf sich auch selber kritisieren

Politically Incorrect hat bei diesem Video darauf geachtet, ausnahmsweise mal keine Rassisten wie Fjordman zu zitieren und stattdessen haben sie ein ordentliches Video produziert, in dem sie der Pauschal-Verunglimpfung von Islamkritikern in Spiegel und Stern etwas entgegensetzen.

Wie schon gesagt: Ich habe kein Problem damit, wenn echte Rassisten, die Islamkritik als ihr Vehikel benutzen – wie eine Reihe von PI-Kommentatoren und diejenigen, die unkritisch Fjordmans Artikel veröffentlichen – in aller Deutlichkeit kritisiert werden. Für mich sind diese Pseudo-Islamkritiker und De-Facto-Ausländerhasser lediglich das Spiegelbild der reaktionärsten Muslime und keinen Deut besser. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 10. August 2011 in Politik, Religionskritik

 

Manufacturing Consent?

International werden Robert Spencer, Pamela Geller und andere Islamkritiker für die Anschläge von Anders Breivik verantwortlich gemacht. In einem aktuellen Artikel schildern Geller und Spencer ihre Erfahrungen mit dem Versuch, eine Replik zu veröffentlichen und sich zu verteidigen.

Sie haben die Replik folgenden Zeitungen angeboten: New York Times, the Washington Post, the Washington Times, the New York Post, National Review, the American Spectator, the London Spectator, the Guardian, and the Wall Street Journal. Alle haben ihn abgelehnt. Nur der American Thinker hat die Verteidigungsschrift veröffentlicht.

Was soll nun jemand, der Breiviks Paranoia über eine marxistisch-islamische Medienverschwörung widerlegen möchte, dazu sagen?

In Deutschland sieht es weniger düster aus:

Lion Edler: Reaktionen auf Oslo II (Eigentümlich frei)

Tobias Kaufmann: Ungeheuerlicher Vorwurf (Kölner Stadtanzeiger)

Uli Baur: Peinlichkeiten nach Oslo (Focus)

Christian Ortner: Na klar, Sarrazin ist schuld (Wiener Zeitung)

Jan Fleischhauer: Scheinheilige Sympathisantenjagd (Spiegel Online)

Carsten Heidböhmer: Deutschlands dümmste Debatte (Stern)

 
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Geschrieben von - 8. August 2011 in Politik

 

Wurde auch Zeit

Es hat sich jemand gefunden, der die Neuen Atheisten – und zu denen gehöre ich im Prinzip noch immer – explizit für die Anschläge von Anders Breivik verantwortlich macht: Chris Hedges.

Hedges ist ein amerikanischer links-christlicher Apologet, der gegen die christliche Rechte angeschrieben hat, bis er auf die Neuen Atheisten aufmerksam wurde und seitdem die einen mit den anderen gleichsetzt und sie beide für schlimmer hält als Dschihadisten. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 7. August 2011 in Politik, Religionskritik

 

Irland versus Vatikan

Empfohlen von Sam Harris.

 
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Geschrieben von - 7. August 2011 in Politik, Religionskritik

 
 
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