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Archiv der Kategorie: Philosophie

Vegetarismus ist Heuchelei

Der Psychologe Rolf Degen hat mir ergänzend zu meinem Beitrag Es gibt fast keine Vegetarier folgenden Kommentar über den Vegetarismus geschickt:

In einem früheren Beitrag hat Hal Herzog bereits nachgewiesen, dass 70% aller Vegetarier nach einer Weile wieder zum Fleischkonsum zurückkehren – und das sind nur die, die es auch zugeben. Währenddessen sitzen sie dafür aber auf einem verdammt hohen Ross! (Update!) Read the rest of this entry »

 
 

Es gibt fast keine Vegetarier

Ja, es war schon ein bisschen peinlich, den Artikel Animals and Us von Hal Herzog in Psychology Today zu lesen. Nach der Lektüre von zwei Büchern von Peter Singer war ich kurzzeitig selber auf einem Vegetarismus-Trip und habe Fleischersatz-Produkte gespachtelt. Im Nachhinein war das Unterfangen etwa so sinnvoll wie meine zehnjährige Rindfleisch-Abstinenzphase.

Wer den Unsinn gleich bleiben lassen will, für den gibt es hier ein paar Anekdoten und Statistiken. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 10. September 2011 in Philosophie

 

Ein Wort für die Kirchen

Jetzt muss ich doch einmal ein Wort für die evangelische und für die katholische Kirche einlegen. Premiere! Es ist kein allzu großes Wort, aber vielleicht ein Wörtchen.

Anlass ist die Kündigung des Chefarztes einer katholischen Klinik in Erfurt, weil er nach seiner Scheidung wieder geheiratet hatte. Sollte die Kirche das Recht haben, ihm zu kündigen, selbst wenn er in einer nicht verkündigungsnahen Tätigkeit für die Kirche arbeitet? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 9. September 2011 in Ökonomie, Philosophie

 

Da lernen die Kinder noch was

Wann immer ich nicht mehr denken kann, schaue ich mir Adventure Time an; meine Lieblingskindersendung neben Freakazoid. Das sind lauter kurze Geschichten mit einem abgedrehten Humor, der mir sehr gut gefällt. Und jetzt erzähle ich euch etwas über zwei Folgen, die den Kids eine wichtige Lektion beibringen! Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 4. September 2011 in Philosophie

 

Warum spenden Linke weniger?

Wir haben herausgefunden, dass Menschen, die sich selbst als “links” identifizieren, weniger für wohltätige Organisationen spenden. Dieser Effekt ist stets signifikant negativ, unabhängig von der Höhe ihres Einkommens; das heißt, der Effekt ist negativ, selbst wenn wir uns Individuen ansehen, deren Einkommen höher ist als der Durchschnitt. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 2. September 2011 in Ökonomie, Philosophie, Politik

 

Sozialpolitik

Die Lebenserwartungen von Reichen und Armen sind unterschiedlich und egal, wie viel Geld der Staat in das Projekt investiert, dies auszugleichen, es funktioniert einfach nicht. Doch es gibt Möglichkeiten, die noch nicht probiert wurden: (Update!) Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 28. August 2011 in Ökonomie, Philosophie, Politik

 

Sam Harris und der Objektivismus

Der Philosoph Sam Harris ist der populärste lebende Verteidiger des ethischen Realismus, der besagt, dass die Ethik aus der Natur abgeleitet werden kann. Über ihn bin ich beim Objektivismus von Ayn Rand gelandet. Der Unterschied ist folgender:

Sam Harris: Ziel der Ethik ist die Maximierung des Wohlbefindens bewusster Lebewesen.

Ayn Rand: Ziel der Ethik ist das individuelle Anstreben eines glücklichen Lebens als Mensch.

Letzten Endes lässt sich nicht philosophisch rechtfertigen, von Individuen zu verlangen, dass sie das Glück von allen bewussten Lebewesen anstreben sollen, darum halte ich Ayn Rands Ausgangsbasis für überzeugender.

Auf jeden Fall ist Sam Harris in einem neuen Blogbeitrag auf den Objektivismus eingegangen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 26. August 2011 in Ökonomie, Philosophie, Politik

 

arte für die Sau

Es ist einerseits schade, dass sich nur wenige Menschen für Kunst und Philosophie interessieren. Andererseits kann ich es gut verstehen, wenn man bedenkt, was für ein kranker Rotz der Öffentlichkeit als “Kunst” und “Philosophie” präsentiert wird.

Arte gilt als der Kultursender schlechthin. Wer sich auf die eigene kulturelle Überlegenheit einen runterholen will, muss unbedingt arte schauen, oder sich von der Blue Man Group Torten ins Gesicht werfen lassen. Habe ich im Prinzip nichts dagegen, aber dass quasi alle Bürger dafür Gebühren zahlen müssen (oder dass irgendwer irgendwelche Gebühren zahlen muss, wenn er die angebotenen Leistungen gar nicht nutzen möchte) ist eine Perversion. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 24. August 2011 in Humor, Medienkritik, Philosophie

 

Und der Wille ist doch frei

Endlich frei (lifehacker.com)

Vielleicht habe ich mich geirrt. Vielleicht ist unser Wille tatsächlich freier, als es der Determinismus zulassen würde. Ja, vielleicht gilt der Determinismus nicht überall. Vielleicht liegt der zentrale Unterschied zwischen uns und anderen Tieren tatsächlich darin, dass nur wir über einen freien Willen verfügen, was uns in die Lage versetzt, über Moral nachzudenken, weshalb wir uns für oder gegen gute und böse Taten entscheiden können.

Vielleicht sind wir doch etwas ganz Besonderes. Das einzig freie Lebewesen.

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Geschrieben von - 21. August 2011 in Empirische Psychologie, Philosophie, Wissenschaft

 

Marx’ Manifest: 150 Jahre des Bösen (1)

"Leben... Freiheit... und das Streben nach Steuereinnahmen" (coxandforkum.com)

"Leben... Freiheit... und das Streben nach Steuereinnahmen" (coxandforkum.com)

Eigentlich sind es schon 163 Jahre, seit Karl Marx’ Kommunistisches Manifest erschienen ist, aber zum 150-jährigen Geburtstag des Manifests hat der amerikanische Intellektuelle David Horowitz eine der überzeugendsten Kritiken am Manifest veröffentlicht.

Zunächst meine psychologische Interpretation:

Der Marxismus ist nicht einfach ein willkürlich arrangiertes Ideenbündel, sondern – ähnlich wie der radikale Islam – ein möglicher Ausdruck einer bestimmten psychischen Verfassung.

Der Glaube, unsere Schicksale wären durch unsere soziale Herkunft vorherbestimmt, ist der Glaube, dass ein Individuum keine freien Entscheidungen treffen kann, dass ein Individuum nichts tun kann, um sein Leben zu verändern. Dieser Fatalismus, diese Schicksalsergebenheit, führt zum Nihilismus, zur Ablehnung von allem, was existiert. Sie führt zu einer Sehnsucht nach einer ständischen Gesellschaftsordnung, wo die Unabänderlichkeit des gesellschaftlichen Standes als Normalität galt und Würde verlieh, anstatt die eigene Antriebslosigkeit zu verurteilen. Sie führt letzten Endes zur Verehrung des Gegenteils der Existenz des Menschen als Menschen, als produktives Lebewesen, zur Verehrung des Todes.

War Karl Marx am Ende ein Nihilist, der den Tod verehrte, aber der das tödliche Gift in einem wohlschmeckenden Cocktail verrührte, den Intellektuelle heute noch immer gerne trinken?

Intellektuelle sorgen für die ewige Wiederkehr des Marxismus in Form von ethischem Relativismus, von radikalem Tier-, Klima- und Umweltschutz, in Form von Frauenquoten, Wohlfahrtsstaat, Appeasement gegenüber Tyrannen, Solidarität mit Terroristen. All dies sind Formen des Hasses; Hass auf die Natur der Dinge im Allgemeinen und auf die Natur des Menschen im Besonderen. Die bürgerliche Gesellschaft muss gerade darum zerstört werden, weil sie das Beste im Menschen hervorbringt und wer den Menschen hasst, der hasst nichts so sehr wie das, was ihn als Menschen besonders herausstellt.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil. Es folgt meine Übersetzung eines ersten Auszugs aus David Horowitz: Marx’ Manifest: 150 Jahre des Bösen:

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Geschrieben von - 20. August 2011 in Ökonomie, Philosophie, Politik

 

Jenseits von Grau

“Es gibt kein Schwarz und Weiß”, heißt es allerorten. “Es gibt nur Grautöne.” Wer klare ethische Unterscheidungen und Beurteilungen vollzieht, muss ein simpler Geist sein. Nur Fundamentalisten teilen die Welt in Schwarz und Weiß ein. Verschiedene Kulturen haben verschiedene ethische Richtlinien und darum haben alle auf ihre Weise recht. Menschen folgen nur ihren Interessen, also ist alles in ihrem Interesse, was sie tun. Menschen haben keinen freien Willen, also dürfen wir sie nicht für ihre Handlungen verurteilen. Die Welt ist kompliziert, darum ist es nicht nur schwer, in ihr zu urteilen, sondern unmöglich. Es gibt kein Gut und Böse.

Wer hat ein Interesse daran, dass Menschen nicht mehr unterscheiden zwischen Gut und Böse? Cui bono? Würde dies eher den guten Menschen nützen oder den schlechten?

“Es gibt kein Gut und Böse”, findet auch Lord Voldemort in Harry Potter und der Stein der Weisen. “Es gibt nur Macht und jene, die zu schwach sind, sie anzustreben.” Mit dieser Meinung steht der mörderische Zauberer nicht alleine da. “An sich ist nichts entweder gut oder böse, sondern das Denken erst macht es dazu”, sagt Prinz Hamlet in Shakespeares berühmtem Drama – als er vorgibt, verrückt zu sein.

Stellt sich nur die Frage, ob wir uns an dunklen Magiern und Verrückten orientieren sollten, um ethische Probleme zu lösen? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 18. August 2011 in Philosophie

 

Mal was Neues

Ayn Rand über die Frage, ob sie eine Präsidentin wählen würde. Wollen Frauen zu ihrem Mann hochschauen und ihn verehren?

 
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Geschrieben von - 15. August 2011 in Philosophie, Politik

 

Kollektivismus führt zu Terrorismus

Was hatten Anders Behring Breivik und Mohammed Atta gemeinsam? Zunächst waren sie beide Terroristen, die Zivilisten ermordeten. M. Northrup Buechner wies in der Ausgabe vom Oktober 1981 der Zeitschrift The Objectivist Forum in dem Artikel The Root of Terrorism auf eine weitere Gemeinsamkeit von Terroristen allgemein hin, die sehr aufschlussreich ist: Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. August 2011 in Empirische Psychologie, Philosophie, Politik

 

Wie Liebe entsteht

Frank Berghaus, einer der schärfsten Islamkritiker unter säkularen Humanisten, ist formell selber ein Muslim. Er ist zwecks Heirat einst in aufwändigen Zeremonien zum Islam übergetreten. Berghaus erzählt die lesenswerte Geschichte in einem aktuellen Artikel auf wissenbloggt.de, ein Auszug: Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. August 2011 in Empirische Psychologie, Philosophie, Wissenschaft

 

Lob der Vorurteile

In diesem Video erklärt Theodore Dalrymple die Probleme mit der Haltung, man müsse jedes kleine Verbot, alles, was sich “nicht gehört”, immerzu philosophisch rechtfertigen. (Update!) Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 12. August 2011 in Empirische Psychologie, Philosophie

 
 
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