Alles neu macht der Mai – oder der Ende Juli. Wie auch immer, auf jeden Fall wird es Zeit für eine stilistische Neuausrichtung dieses Blogs. Selbst, wenn es Beda Stadler Tränen auf die Wangen zaubern wird, so gedenke ich, meine Kampfrhetorik ein paar Gänge runterzuschalten und in Zukunft ganz lieb und kuschelig und knuddelig zu sein. Auch möchte ich die Qualität der Beiträge steigern. (weiterlesen…)
Meine lieben Kritiker
Der anonyme Autor des Blogs „Die Wahrheit über die Wahrheit“ kritisiert in einem Beitrag namens „Atheismus ist Schwachsinn!“ sogenannte „gläubige Atheisten“, mit denen er offenbar nur mich meint, da er andere nicht erwähnt. Ich möchte kurz auf seine Kritik eingehen, außerdem auf den „Nachdenkseiten-Leser“ und seinen Schwachsinn: (weiterlesen…)
Neue Trio-Rezension
Es gibt eine neue Besprechung von meinem Buch, „Das Prometheus-Trio: Die Invasion“, von dem Theologiestudenten Sebastian Kupka. Sein Fazit:
Stringent und übersichtlich erzählt, führt uns die Geschichte in die Lebenswelt dreier recht eigener, aber auf die eine oder andere Art sympathischer Jugendlicher ein, die vom Schicksal eines seltsamen Zufalls zum Prometheus-Trio werden, das hoffentlich auch in folgenden Bänden der (geplanten) Reihe die Menschheit vor sich selbst rettet. Liebevoll begleitet von Nynckes Zeichnungen und Kapitel-Motti von Jean Tee (der früher mal Bill Tür hieß). Unterhaltsam und auch für „Erwachsene“ geeignet.
Zur Rezension („Ein echter Mann ist von Natur aus nackt“)
Neuro-Enhancement: Eine Verletzung der Menschenwürde?
Am 18. Juli 2010 hat der Philosoph Edgar Dahl in Nürnberg einen Vortrag gehalten über die Frage, ob die technologische Verbesserung menschlicher Fähigkeiten die Menschenwürde verletzen würde. Insbesondere ging es um die „Happy Pills“, um Pillen zur Steigerung der Glücklichkeit.
Rezensiert: Brevier für Ungläubige
Der Philosoph Edgar Dahl legt mit seinem neuesten Buch eine witzige und aufschlussreiche Aphorismensammlung vor, die aufzeigt, was Geistesgrößen und andere Personen des öffentlichen Lebens von der Religion allgemein und vom Christentum im Speziellen gehalten haben. Zusätzlich enthält der Band eine biografisch-philosophische Einleitung über den Gottesglauben und ein Nachwort, in dem die Religiosität wissenschaftlich erklärt wird.
Shrek hatte recht
Im aktuellen Kinofilm Für immer Shrek geht es darum, dass der grüne Oger aus seinem anstrengenden und langweiligen Familienalltag ausbrechen möchte, um wieder ein richtiger Oger sein zu können.
Die Moral von der Geschichte: Wir lernen erst zu schätzen, was wir haben, wenn es nicht mehr da ist und Kinder sind eigentlich toll, wenn man es sich nur lange genug einredet und die Zuschauer mit falschen Alternativen manipuliert.
Er hätte die Kinder foltern sollen
In dem neuen Politthriller „Unthinkable“ mit Samuel L. Jackson und Carrie-Anne Moss geht es um das „Ticking Bomb Scenario“. Was, wenn ein Terrorist Atombomben in westlichen Großstädten deponiert, wir ihn gefangengenommen haben und nur über ihn herausfinden können, wo die Bomben versteckt sind? Wie weit dürfen wir gehen, um an diese Information heranzukommen? (weiterlesen…)
Deutsche wollen nichts wissen vom Glauben
Laut dem dritten Trendmonitor „Religiöse Kommunikation“, der vom Institut für Demoskopie in Allensbach und von Sinus Sociovision in Heidelberg im Auftrag der katholischen Mediendienstleistungsgesellschaft (mdg) erstellt wurde, können die Deutschen mit Religion im herkömmlichen Sinne nichts mehr anfangen. (weiterlesen…)
Unser Platz im Universum
Carl Sagan, der romantische Wissenschaftler, über unseren Platz im Universum und den Sinn des Lebens. Eine anderer säkularer Humanist, Terry Pratchett, hat die Serie „Cosmos“ von Carl Sagan als beste Popularisierung von Wissenschaft überhaupt empfohlen. Sie ist erst letztes Jahr auf DVD erschienen. Wahre Poesie.
Joe Nickell über das Paranormale
Toller Mann. Ich denke, auf den würden Gläubige sogar hören, insofern sie nicht zu fanatisch sind. Ist zwar das Gegenteil von meinem brachialen Stil, aber zur Perfektion gereift und respektabel. Muss es auch geben.
Von Nickell habe ich ein Buch gelesen, das meinem Niveau angemessen ist: The Magic Detectives. Das ist ein Skeptiker-Buch für Kinder. Sind echt witzige Zeichnungen drin und ich habe viel gelernt. Leider habe ich auf dem einen Bild nicht alle versteckten Pandas entdeckt. Der eigentliche Grund, warum ich es gelesen habe, liegt aber darin, dass ich selbst ein solches Buch schreiben will, da es weltweit kein weiteres dieser Art gibt, was ein Armutszeugnis ist für die menschliche Rasse. Aber erstmal habe ich andere Projekte vor mir, insofern könnt ihr ruhig das hier kaufen und es mit euren englischsprachigen Kindern lesen.
Menschenaffen wie wir

Unter dem Titel „Menschenaffen wie wir – Unsere wilde Verwandtschaft“ hielt der Evolutionsbiologe Volker Sommer am 24. Juni einen Vortrag in Würzburg. Der Vortrag war Teil der Sonderveranstaltung „Liminale Anthropologien“: Es geht um die Grenze zwischen Mensch und Tier.
Eine Wissenschaft des Glücks

Wie misst man, ob Menschen glücklich sind? Ist eine universelle Ethik zum Scheitern verurteilt, weil alle Menschen etwas anderes vom Leben erwarten?
Im Gegenteil: Psychologische und soziologische Untersuchungen haben gezeigt, dass es sehr einfach ist, Glücklichkeit zu messen. Mehr noch: Wir können problemlos herausfinden, was wir tun müssen, um möglichst vielen Menschen ein langes und glückliches Leben zu ermöglichen.
Wir haben es zu großen Teilen sogar schon herausgefunden. Es fehlt vor allem der Wille, die Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Ein Grund für das Zögern ist sicherlich das mangelnde Wissen über unsere Fortschritte in der Wissenschaft des Glücks, sowie falsche Vorstellungen über den Menschen und seine Ethik.
30 Jahre Bad Religion
…und ein kostenloses Live-Album zum Runterladen gibt es hier:
Aber wer ist Bad Religion?
Vortrag über die Neuen Atheisten

Ich halte am 19. Juni in Köln einen Vortrag über die Neoatheisten (Dawkins, Harris, Hitchens) und ihr Programm. Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt! (Spenden sind willkommen). Mehr Infos: (weiterlesen…)
Ethik für alle
Menschen haben verschiedene Meinungen über das gute Leben. Nicht nur in Bezug auf sich selbst, sondern auch in Hinblick darauf, wie alle anderen Menschen leben sollten. Welches Verhalten ist richtig und welches ist falsch? Philosophen haben sich jahrtausendelang die Köpfe darüber zerbrochen.
Und hier ist das Ergebnis:


















