Ein freundlicher Kommentator wies mich darauf hin, dass ich “unter Berufung auf den Antisemiten Onfray die Psychoanalyse als Pseudowissenschaft” diffamiere. Es ist so erstaunlich logisch: Sigmund Freud war ein Jude und wer ihn kritisiert, tut das also nur, weil er etwas gegen Juden hat. Welchen Grund sollte es auch geben, das Werk individueller Menschen, die zufällig Juden waren, zu kritisieren, außer jenem, dass man Juden hasst?
Auch Karl Marx stammte aus einer Rabbinerfamilie – und auch den Marxismus kritisiere ich verdächtig häufig. Und in der Giordano Bruno Stiftung war ich auch einmal und von der hieß es, sie wäre antisemitisch, weil diese religionskritische Stiftung neben anderen Religionen auch das Judentum gelegentlich kritisiert.
Es passt alles zusammen! (Abgesehen von der militanten Verteidigung Israels auf diesem Blog und den wütenden Beiträgen gegen Antisemitismus und der Tatsache, dass der Hauptcharakter eines meiner Bücher jüdisch ist – aber das ist alles nur Ablenkung!). Sollte sich jemand für eine Kritik an der Psychoanalyse interessieren und dabei auf Michel Onfray verzichten wollen, so gibt es allerdings haufenweise Alternativen. Hier ein paar der Bücher, die ich gelesen habe und empfehlen kann: Read the rest of this entry »





Freut euch, der Herr ist auferstanden! Ach ne, das war Ostern. Was auch immer wir gerade feiern, es gibt eine aktuelle Presseschau dazu. Es geht vor allem um neue, verblüffende Erkenntnisse der Psychologie. Wir offerieren außerdem Tipps für Paranoide, die im Verfolgungs-Trend liegen wollen. Frohes Fest!



Die meisten Evolutionsbiologen sind der Auffassung, dass die Evolution nicht zielgerichtet ist, keinem Plan folgt und sie betonen die Rolle des Zufalls und der Unvorhersehbarkeit. Stephen Gould schrieb zum Beispiel in dem Essay
Michael Blume meint inzwischen nicht mehr, dass Religiosität eine Adaption sein müsste. Aber nur, weil sie auch eine “Exaptation” sein könnte. Und was ist eine Exaptation? Eine Adaption, die vorher ein Nebenprodukt gewesen ist.








