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Archiv der Kategorie: Empirische Psychologie

Psychoanalyse

Ein freundlicher Kommentator wies mich darauf hin, dass ich “unter Berufung auf den Antisemiten Onfray die Psychoanalyse als Pseudowissenschaft” diffamiere. Es ist so erstaunlich logisch: Sigmund Freud war ein Jude und wer ihn kritisiert, tut das also nur, weil er etwas gegen Juden hat. Welchen Grund sollte es auch geben, das Werk individueller Menschen, die zufällig Juden waren, zu kritisieren, außer jenem, dass man Juden hasst?

Auch Karl Marx stammte aus einer Rabbinerfamilie – und auch den Marxismus kritisiere ich verdächtig häufig. Und in der Giordano Bruno Stiftung war ich auch einmal und von der hieß es, sie wäre antisemitisch, weil diese religionskritische Stiftung neben anderen Religionen auch das Judentum gelegentlich kritisiert.

Es passt alles zusammen! (Abgesehen von der militanten Verteidigung Israels auf diesem Blog und den wütenden Beiträgen gegen Antisemitismus und der Tatsache, dass der Hauptcharakter eines meiner Bücher jüdisch ist – aber das ist alles nur Ablenkung!). Sollte sich jemand für eine Kritik an der Psychoanalyse interessieren und dabei auf Michel Onfray verzichten wollen, so gibt es allerdings haufenweise Alternativen. Hier ein paar der Bücher, die ich gelesen habe und empfehlen kann: Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 22. Mai 2011 in Empirische Psychologie, Philosophie, Wissenschaft

 

Studien: Stehen Frauen auf Psychopathen?

Meine Beiträge über die Frage, ob sich Frauen mit Chauvinisten einlassen sollten, sind nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern stehen auf solider wissenschaftlicher Basis, welche darin besteht, dass viele Frauen aus evolutionären Gründen auf Psychopathen stehen. Insbesondere haben es Psychopathen sehr einfach, Frauen ins Bett zu kriegen.

Vorsicht: Dieser Beitrag ist alles andere als politisch korrekt. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 13. Mai 2011 in Empirische Psychologie, Evolution, Politik, Soziobiologie, Wissenschaft

 

Denn sie glauben, dass sie gut wären

Ich habe schon ein paar Mal geschrieben, dass Humanisten aufhören sollten, sich für ihre Humanität gegenseitig zu beglückwünschen und stattdessen sollten sie lieber etwas Humanitäres tun. Christen sind weltweit humanitär aktiv, in jedem Gemeindebrief geht es um die Bekämpfung der Armut. Oftmals ist das sogar das Hauptthema dieser Gemeindebriefe.

Derweil definieren sich viele Humanisten über die Kritik der Gegenseite und ihre eigenen Anliegen wie Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Umweltschutz, Tierschutz, Drogen, neue Technologien (säkulare Humanisten sind eher Befürworter als Gegner von neuen Technologien), Wissenschaftsvermittlung und Trennung von Kirche und Staat – das sind reguläre Themen in säkular-humanistischen Magazinen wie Free Inquiry – liegen zwischen “Unsinn” und “gerechtfertigt, aber relativ unwichtig im Vergleich zu Themen wie Bekämpfung von Armut, Krieg und Frieden, etc.”. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 6. Mai 2011 in Ökonomie, Empirische Psychologie, Politik, Wissenschaft

 

Heirate und bleibe verheiratet

Auch auf die Gefahr hin, politisch inkorrekt zu klingen, aber: Wer ein glückliches und sicheres Leben führen möchte, sollte heiraten und verheiratet bleiben.

Es gibt sogar gute Gründe, die traditionelle Ehe gegenüber anderen Partnerschaftsformen zu privilegieren.

So lautet nicht etwa mein neuentdeckter evangelikaler Glaube, sondern die logische Schlussfolgerung von geschätzten einer Million soziologischen, psychologischen und soziobiologischen Studien.

Insofern man eine grundlegende evolutionäre Tatsache akzeptiert, kann man den Rest des folgenden Beitrags logisch daraus ableiten: Wir sind Genverbreitungsmaschinen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 25. April 2011 in Empirische Psychologie, Evolution, Philosophie, Politik, Soziobiologie, Wissenschaft

 

Religion existiert nicht

Der Kaiser ist nacktschreibt der Psychologe Pascal Boyer (Und Mensch erschuf Gott). Die Nichtexistenz der “Religion” als sinnvolles Konzept ist außerdem die logische Schlussfolgerung aus meinen letzten wissenschaftlich-philosophischen Beiträgen über Religiosität, insbesondere die Christenwahn-Reihe und meine Rezension von SuperSense, die den Stand der Forschung widerspiegeln.

Habe ich also die letzten Jahre etwas kritisiert, das es gar nicht gibt? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 12. März 2011 in Empirische Psychologie, Evolution, Philosophie, Politik, Religionskritik, Soziobiologie, Wissenschaft

 

Wir sind böse, weil es Spaß macht

Vampire haben es schwer. Für sie ist es fast unmöglich, gut zu sein. Eine Seele macht es ihnen nur etwas einfacher, ist aber keine Garantie.

Vampire haben es schwer. Für sie ist es fast unmöglich, gut zu sein. Eine Seele macht es ihnen nur etwas einfacher, ist aber keine Garantie.

…schreibt der Psychologe Eugen Sorg in seinem neuen Buch Die Lust am Bösen: Warum Gewalt nicht heilbar ist. Eine gewaltfreie Gesellschaft; Linke sind schon auf allerlei Ideen gekommen, wie man dieses Ziel wohl erreichen könnte. Alles gerecht verteilen, den Staat abschaffen, freie Liebe und Kolchosen.

Konservative (“Hobbesianer” heißen sie in den USA) waren da einfallsloser.  Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 10. März 2011 in Empirische Psychologie, Evolution, Philosophie, Soziobiologie

 

Ethischer Realismus: Das FAQ

Ein Ex-Muslim, der eine türkische religionskritische Webseite betreibt, hat mir geschrieben und einige Einwände gegen den ethischen Realismus vorgebracht, den ich seit einer Weile vertrete. Ich nehme dies zum Anlass, auf die häufigsten Einwände hier einzugehen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 25. Dezember 2010 in Empirische Psychologie, Philosophie, Soziobiologie

 

Die Weihnachts-Presseschau

Freut euch, der Herr ist auferstanden! Ach ne, das war Ostern. Was auch immer wir gerade feiern, es gibt eine aktuelle Presseschau dazu. Es geht vor allem um neue, verblüffende Erkenntnisse der Psychologie. Wir offerieren außerdem Tipps für Paranoide, die im Verfolgungs-Trend liegen wollen. Frohes Fest!

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Geschrieben von - 23. Dezember 2010 in Empirische Psychologie

 

Es ist nicht alles relativ

Jemand, der schon alles hat – braucht der auch noch Ethik? „The Moral Landscape“ von Sam Harris gewährt einen Einblick in die Untiefen des ethischen Relativismus verbildeter Eliten. Außerdem bietet es Einblicke in die Neuropsychologie und Wege aus dem Irrgarten der Ethik.

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Geschrieben von - 14. Dezember 2010 in Empirische Psychologie, Philosophie, Wissenschaft

 

Die Formbarkeit des menschlichen Verstandes

Menschen kommen auf die seltsamsten Ideen und bleiben oft ein Leben lang dabei. Der Psychologe Jason Long erklärt in The Christian Delusion, welche psychologischen Faktoren den Glauben beeinflussen. Wer an der Unvernunft des Menschen vollends verzweifeln möchte, dem sei die folgende Zusammenfassung seines Beitrags empfohlen.

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Geschrieben von - 25. November 2010 in Empirische Psychologie, Philosophie, Religionskritik, Wissenschaft

 

Christlicher Glaube aus Sicht der Kognitionswissenschaften

In unserer Reihe über das Christentum aus wissenschaftlicher Sicht geht es diesmal um die Perspektive der Psychologin Valerie Tarico, die sie im Buch The Christian Delusion vorstellt. Wie ist es möglich, dass so viele Menschen im Zeitalter des iPads noch eine jahrtausendealte Weltanschauung teilen?

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Geschrieben von - 18. November 2010 in Empirische Psychologie, Religionskritik, Soziobiologie, Wissenschaft

 

Die erstaunlichste optische Illusion

Dieses Bild treibt mich in den Wahnsinn! Wenn man in die Mitte auf das Plus-Zeichen schaut, dann dreht sich irgendwann ein grüner Punkt im Kreis und irgendwann verschwinden die lila Punkte. Warum nur?

Es heißt jedenfalls Troxler-Effekt.

 
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Geschrieben von - 30. Oktober 2010 in Empirische Psychologie, Wissenschaft

 

Der psychologische Grund für die Ablehnung der Evolution

Die meisten Evolutionsbiologen sind der Auffassung, dass die Evolution nicht zielgerichtet ist, keinem Plan folgt und sie betonen die Rolle des Zufalls und der Unvorhersehbarkeit. Stephen Gould schrieb zum Beispiel in dem Essay Acht kleine Schweinchen, dass es keinen Grund außer dem Zufall gibt, warum wir fünf Finger haben und nicht sieben oder acht.

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Religiosität als Exaptation?

Michael Blume meint inzwischen nicht mehr, dass Religiosität eine Adaption sein müsste. Aber nur, weil sie auch eine “Exaptation” sein könnte. Und was ist eine Exaptation? Eine Adaption, die vorher ein Nebenprodukt gewesen ist.

Super! Man freut sich immer wieder, wie die Leute doch ihre Meinung ändern können. Read the rest of this entry »

 

Sam Harris über sein neues Buch

Es gibt zwei neue Podcasts von Sam Harris über “The Moral Landscape”:

Teil 1

Teil 2

Er ist da ist diesem Schwafel-Modus, wo er einfach sagt, was ihm gerade in den Kopf kommt. Irgendwie witzig. Ich habe auch mal zwei Aufnahmen gemacht, wo ich in diesem Modus war:

Woher kommt die Religion?

Es ist wie ein meditativer Bewusstseinsstrom. Aber wenigstens von jemandem, der etwas Interessantes zu sagen hat.

 
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Geschrieben von - 8. Oktober 2010 in Bücher, Empirische Psychologie, Wissenschaft

 
 
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