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Sozialpolitik

28 Aug

Die Lebenserwartungen von Reichen und Armen sind unterschiedlich und egal, wie viel Geld der Staat in das Projekt investiert, dies auszugleichen, es funktioniert einfach nicht. Doch es gibt Möglichkeiten, die noch nicht probiert wurden: (Update!)

Anstatt die Lebenserwartung der Armen zu erhöhen, könnte man die Lebenserwartung der reichsten 10% herabsetzen, indem man ihnen eine medizinische Behandlung verwehrt. Diese Option wäre günstiger und würde die Sensibilitäten der Armen (Neid) berücksichtigen.

Das British Medical Journal hat festgestellt, dass Tory-Wähler (Konservative) länger leben als Labour-Wähler (Linke). Also sollte man Linken die Parteiwerbung verbieten. So könnte man kosteneffektiv die Lebenserwartung der Bevölkerung erhöhen.

Ein weiterer Vorschlag für die Erringung der Gleichheit der Menschen:

Manche Menschen haben mehr Geld als andere. Der Staat nimmt unlängst den Menschen mit mehr Geld einen Teil davon ab und gibt ihn den Menschen mit weniger Geld.

Ebenso haben manche Menschen verletzte Organe und könnten neue gebrauchen. Ich schlage also vor, dass wir Menschen mit besonders vielen gesunden Organen töten, ihnen die Organe entnehmen, und sie unter denjenigen aufteilen, die zu wenige davon haben. Durch die Tötung von einem überprivilegierten Menschen könnten wir zahlreichen unterprivilegierten das Leben retten.

Die Menschenrechte waren ursprünglich laut der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung: Leben, freies Streben nach Glück, Eigentum. Wenn eines dieser Menschenrechte nicht mehr unantastbar ist, warum sollten es die anderen noch sein?

Die Ideen für die Vorschläge stammen von:

Theodore Dalrymple: Why haven’t they thought of this? (Second Opinion) und Edgar Dahl (Libertarian)

Update: Rolf Degen hat mich darauf hingewiesen, dass es eine Erzählung gibt über die “Leveling Down”-Idee:

LEVELING DOWN

The wrong way to promote equality Kurt Vonnegut’s story “Harrison Bergeron” is set in a future society where people have finally achieved the ideal of perfect equality: “They weren’t only equal before God and the law. They were equal every which way. Nobody was smarter than anybody else. Nobody was better looking than anybody else. Nobody was stronger or quicker than anybody else.”

The task of ensuring this happy outcome belonged to the Handicapper General, whose office had equipped all smart people with a special earpiece that disrupted their concentration at regular intervals, preventing them from developing very sophisticated thoughts. Those who were beautiful were obliged to wear masks. The healthy and athletic were saddled with weights to slow them down. The story presents, in somewhat crude form, what philosophers refer to as the “leveling down” objection to egalitarianism.

One way of achieving greater equality is to improve the condition of those who are at the bottom. But it is just as easy—and in many cases easier—to achieve equality by worsening the condition of those who are at the top. When this is done without improving anyone else’s condition, it is referred to as leveling down. It amounts to cutting down the tall poppies while leaving the rest of the field intact.

 

 
1 Comment

Geschrieben von - 28. August 2011 in Ökonomie, Philosophie, Politik

 

Eine Antwort zu Sozialpolitik

  1. Christian Pfeil (@Jaquento)

    28. August 2011 at 23:07

    Hier soll wohl ein Vergleich drin sein oder?

     
 
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