Ich fühle mich einmal mehr bemüßigt, eine kleine Anmerkung über Literatur loszuwerden; so langweilig das für einige Leser sein mag. Das Mädchen Mignon (Urheberin des Liedes mit der berühmten ersten Zeile: „Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh’n“) aus Wilhelm Meisters Lehrjahre von Goethe ist angeblich der meistkommentierte Charakter der Literatur überhaupt. Es gibt unzählige Spekulationen aus aller Herren Länder darüber, wer oder was Goethe zu ihrer Erfindung inspirierte. Read the rest of this entry »
Monatsarchiv: Juli 2011
Was man mit Lyrik alles machen kann…
1798 bemühten sich die britischen Behörden darum, revolutionäre Umtriebe im Keim zu ersticken, damit die französische Revolution nicht auf ihre Insel überschwappte. Im Zuge dieser Bemühungen verhafteten sie den irischen Revolutionär Arthur O’Connell. Bei seiner Verhaftung übergab er den Behörden das folgende Gedicht (Quelle), das für sie wie eine Widerrufung seiner revolutionären Ansichten wirkte: Read the rest of this entry »
Noch ein Murray
„Evil needs no arms! Watch! You, over there, with a face!“
„Talk to the hand, mortal!“
Ich fand den vierten Teil von Monkey Island gar nicht so schlecht, der hat seinen schmächtigen Ruf nicht verdient.
Endlich spioniert uns mal jemand aus
…und verschenkt die Informationen an unseren Feind. Douglas Murray versus Julian Assange von Wikileaks: Read the rest of this entry »
Frohen Unabhängigkeitstag
Heute (na ja, gestern) feiern wir unseren Independence Day! Read the rest of this entry »
Ein anti-freier Konsens
Ich bin nicht der einzige Neo-Atheist, der was gegen „middle class left-wing pricks“ hat.
Nein, es ist kein verdammter Marxismus!
Dr. Frank Berghaus hat in seinem Blog mein Plädoyer für eine neue Religionskritik zur Diskussion gestellt und einige der Kommentare gehen so ein „bisschen“ an dem vorbei, worum es mir geht. Da ich für heute keinen neuen Beitrag auf Lager habe, kann ich ein wenig auf diese Kommentare eingehen. Read the rest of this entry »
Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist fantastisch
„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, schrieb Theodor Adorno in seinem Aufsatz Kulturkritik und Gesellschaft von 1947. In seinem Essay A Lost Art bietet Theodore Dalrymple eine aufschlussreiche Analogie an, anhand derer man sofort erkennt, wie abwegig dieser anfangs zitierte Satz von Adorno ist. Read the rest of this entry »
Kommunisten und Dschihadisten im selben Boot
Nein, ich meine nicht die neue Gaza-Flotille – obwohl auch dort Linksradikale und Dschihadisten wörtlich im selben Boot sitzen. Sondern ich meine amerikanische linksradikale und radikalmuslimische Organisationen, die gemeinsame Sache machen. Man kann sie sich im folgenden Video ansehen, das die vielerseits als wirr und hasserfüllt diffamierten Ansichten von Glenn Beck bestätigen. Ja, er klingt verrückt – aber noch verrückter ist die Tatsache, dass er mit einigen seiner Hauptaussagen recht behalten hat (siehe auch diesen Artikel von Arnold Ahlert).
Wo wir gerade bei rechtem Zeug sind, David Horowitz empfiehlt das neue Buch von Ann Coulter, „Demonic. How the liberal mob is endangering America“. Neu ist die Idee nicht gerade, die linke Ideologie bis zu Robespierre zurückzuverfolgen und mit seinem Kult zu vergleichen. Klingt auch mal wieder sehr hysterisch. Aber wer weiß. Wenn der Meister es gut findet, kann es so schlecht ja nicht sein.
Plädoyer für eine neue Religionskritik
Eine Reihe von Intellektuellen, die in den Medien als „Die Neuen Atheisten“ bekannt geworden sind, dürften den überhaupt größten Einfluss auf mein Denken gehabt haben. In letzter Zeit habe ich scheinbar weniger radikale Positionen bezogen und teilweise sogar konservativen Denkern zugestimmt.
Ein Leser widersprach insbesondere meiner Einschätzung, dass der konservative Intellektuelle Theodore Dalrymple eine überzeugendere Kritik an den Neuen Atheisten aufbieten konnte, als es die Replik von Sam Harris gewesen ist.
Sollte ich mich am Ende gar von meinen Mentoren distanzieren? Oder geht hier etwas anderes vor sich?










