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Monatsarchiv: Juni 2011

Wer mag die Evolution?

Nun, Kreationisten mögen sie schon einmal nicht, oder? Am ehesten werden die atheistischen Campus-Eliten die Evolution anerkennen.

Wie sich nun herausgestellt hat, ist es in der Praxis genau umgekehrt. Eine neue Studie (eigentlich zwei) haben nämlich gezeigt, dass die Anerkennung der Evolution und die Anerkennung der aus ihr abgeleiteten Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie nicht von den selben Leuten ausgeht.

Wer nicht an die Evolution glaubt, der glaubt mit höherer Wahrscheinlichkeit an das, was sie über den Menschen aussagt. Viele Evolutionisten leugnen derweil die Erkenntnisse der Evolutionären Psychologie. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 7. Juni 2011 in Empirische Psychologie, Evolution, Philosophie, Politik, Soziobiologie, Wissenschaft

 

Folter revisited

Wie vermeide ich Folter? Schritt 1: Sei kein Menschenhändler (Szene aus 96 Hours / Taken)

Wie vermeide ich Folter? Schritt 1: Sei kein Menschenhändler! (Szene aus 96 Hours / Taken)

In brütender Sommerhitze hält Mary mit ihrem dreijährigen Sohn auf dem Rücksitz an der Tankstelle an. Sie ist erschöpft, weil ihr Sohn Tim im Supermarkt geheult hatte wie eine Sirene und sie ihren Einkauf vorzeitig abbrechen musste. Sie füllt ihren Tank mit zwanzig Litern, zückt die Brieftasche und nimmt die benötigten Scheine, während ihr Schlüssel noch vom Zündschloss baumelt. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 6. Juni 2011 in Philosophie, Politik

 

Kleine Korrektur

In einem meiner gelegentlichen Ungemütlichkeits-Anfälle habe ich im letzten Beitrag über Abtreibung folgendes geschrieben:

Die beste Mutter ist jene, die ihre Kinder nur aus Spaß an der Freude abtreibt, am besten alle paar Monate eines. Das sind die Top-Feministen, sie bekommen das Mutterkreuz von diesem fatalistischen Todeskult, der wahr und wahrhaftig behauptet, dass Mütter keine Gefühle hätten und alles andere nur religiöse Propaganda wäre. Ich traue Frauen ja bekanntlich vieles zu, aber das halte ich für einen Mythos.

Die Pro-Choice-Frau, über deren Kommentar ich mich hier aufregte, versichterte nun, dass ich mich durchaus irrte mit meiner Aussage, dass Frauen etwas für ihr ungeborenes Kind empfinden würden. Sie stellte fest, keinerlei Problem mit ihrer Abtreibung gehabt zu haben, die sie durchführen ließ, weil die Verhütung mal nicht geklappt hat. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 5. Juni 2011 in Medizin, Philosophie, Politik

 

Mail von einem christlichen Leser (2)

Nach der Mail von einem christlichen Leser hat er mir eine weitere geschickt, in der er das Christentum verteidigt in Hinblick auf seine Nützlichkeit. Die folgenden Ausführungen meines Diskussionspartners sind zwar recht umfangreich, aber sie lohnen sich. Immerhin handelt es sich um eine der besten Apologien für das Christentum, die ich kenne – was nicht heißt, dass sie mich überzeugt.

Update: Der Leser hat seine Meinung geändert und mich gebeten, den Text zu löschen. Er glaubt jetzt, dass alles Materie ist, dass wir nicht glauben müssen oder sollten und dass die Rationalität letztlich das Richtige ist.

 
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Geschrieben von am 5. Juni 2011 in Persönliches, Philosophie, Religionskritik

 

Robert Spencer gegen die Antifa in Stuttgart

Die antifaschistischen Faschisten der Antifa haben in Stuttgart den Islamkritiker Robert Spencer angegriffen, bis die Polizei eingeschritten ist. Vielleicht beginnen sie ihren Kreuzzug gegen das Böse mal bei sich selber.

 
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Geschrieben von am 5. Juni 2011 in Politik, Religionskritik

 

Gedanken zur Abtreibung

Ich habe im letzten Singer-Beitrag skandalöserweise geschrieben, dass Abtreibung zwar legal sein sollte, dass es aber auch etwas ist, das man aus Eigeninteresse vermeiden sollte.

Zunächst einmal eine allgemeine Feststellung: Nicht alles, was legal ist oder legal sein sollte, ist unbedingt wünschenswert für Individuum und/oder Gesellschaft.

Update: Antwort auf diesen Beitrag und Replik. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 4. Juni 2011 in Medizin, Philosophie, Politik

 

Für die Einstaatenlösung

Der Text auf Deutsch

Was ist die Einstaatenlösung? Laut Wikipedia:

Die Einstaatenlösung (oder binationale Lösung) ist ein Vorschlag für eine Lösung des Nahostkonflikts zwischen Israel und den Palästinensern. Sie sieht vor, dass aus den jetzigen Gebieten Israel, Westjordanland und Gaza-Streifen ein einheitlicher demokratischer und säkularer Staat gebildet wird, in dem Juden und Araber (sowie alle anderen Bevölkerungsgruppen) die Staatsbürgerschaft und dieselben Rechte und Pflichten haben.

Hm. Wie kann man dieses Ziel am schnellsten erreichen? Ich weiß: Gebt den gesamten Mittleren Osten an Israel!

 
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Geschrieben von am 4. Juni 2011 in Politik, Religionskritik

 

Denn sie haben die Moral mit Löffeln gefressen

…jedenfalls könnte man den Eindruck gewinnen über gewisse Angehörige von Behindertenverbänden, die sich dieser Tage über Peter Singer auslassen, weil er einen Preis erhält. Ihre Argumentationen haben nicht immer viel mit Vernunft zu tun, aber sehr viel mit einem subjektiven Bedrohungsgefühl. Das selbe gilt für „my fellow conservatives“ (wobei wir in diesem Fall nicht so viel gemein haben) aus gläubigen Gefilden. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 3. Juni 2011 in Philosophie, Politik

 

Der Selbstmord des Westens

Heute ist Evolutionstag. Die Evolution erklärt, warum Menschen so kleinlich, egoistisch, kurzsichtig und sektiererisch sind, wie sie es sind. Sie erklärt Eifersucht, Rücksichtslosigkeit, Krieg und das Böse schlechthin.

Alle Lebewesen sind darauf programmiert, ihre Gene zu verbreiten, Leid zu vermeiden und Wohlbefinden anzustreben. Bösartiges Verhalten ist eine mögliche Strategie, um dieses Ziel zu erreichen, und würde das nicht funktionieren, gäbe es kein bösartiges Verhalten. Psychopathische Serienkiller und Vergewaltiger sind ebenso Funktionäre des evolutionären Programms wie liebenswürdige Landschaftsarchitekten und ehrgeizige Restaurantleiter es sind. Manchmal ist es evolutionär – gewiss nicht ethisch – sinnvoll, Rivalen auszuschalten, Artgenossen zu bestehlen, sie zu hintergehen, um persönliche Vorteile daraus zu ziehen. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 2. Juni 2011 in Evolution, Philosophie, Politik, Soziobiologie

 

Ist Singer entartet?

In das Pflaster des Römerberges vor dem Rathaus Römer eingelassene Gedenktafel für die Bücherverbrennung 1933, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (CC, ArCan, Wikipedia)

In das Pflaster des Römerberges vor dem Rathaus Römer eingelassene Gedenktafel für die Bücherverbrennung 1933, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (CC, ArCan, Wikipedia)

„Eine Preisverleihung an Peter Singer in der Deutschen Nationalbibliothek trägt dazu bei, ein Gedankengut salonfähig zu machen, das seit den Gräueltaten der Nationalsozialisten an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen nie wieder Raum greifen sollte.“

(Hubert Hüppe, Beauftrager der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, in einem Schreiben an die Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek, wo dem Philosophen ein Preis für sein Engagement für Tierrechte überreicht werden soll. Hüppe fordert die Verhinderung der Preisverleihung.)

(Update) Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 1. Juni 2011 in Bücher, Philosophie, Politik

 

Mail von einem christlichen Leser

Ein christlicher Leser hat mir die folgende Mail geschickt, die ich anonym veröffentlichen darf, wofür ihm zufolge sehr viel Mut erforderlich sei. Nach der Mail habe ich eine Replik geschrieben. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 1. Juni 2011 in Persönliches, Philosophie, Politik, Religionskritik

 

Es sind die Linken, nicht die Deutschen

…wobei, wie schon erwähnt, die öffentlich sichtbaren Deutschen fast ausnahmslos links sind. Henryk Broder erzählt bei der Welt die Geschichte von seiner Desillusionierung zunächst mit seinen linken Genossen, dann mit den Deutschen an sich. Die beiden schwerwiegensten Ereignisse für ihn waren: Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 1. Juni 2011 in Politik

 
 
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