Da ich mich heute mit Krafttraining ordentlich malträtierte, sollte ich es in Zukunft vielleicht lieber mit homöopathischem Krafttraining versuchen: Ich verdünne meinen Trainingsplan so lange, bis ich gleich zu Hause bleibe. Das wirkt dann umso besser und auf einmal bin ich total fit.
Monatsarchiv: Mai 2011
Sentimental Junky
Der Philosoph und Religionskritiker (Das Ende des Glaubens) Sam Harris schreibt in seinem neuesten Blogbeitrag, dass er seine Befürwortung der Folter in Extremfällen nun bereut. Aber nicht, weil er seine Argumente für widerlegt hält, sondern weil es ihm persönlich zu viel Ärger eingebracht hat.
Das Phänomen ist mir geläufig, weil ich mich in einer Rezension des Films Unthinkable ebenfalls mit der Folter in Extremfällen befasste und die Reaktionen identisch ausgefallen sind.
In der allgemeinen Bevölkerung ist dieses Phänomen noch viel weiter verbreitet als unter Leuten, die so tun, als wären sie kritische Denker. Der Psychologe Theodore Dalrymple nennt es den giftigen Sentimentalitäts-Kult. Und Sentimentalität ist für ihn „der Urahn der Brutalität“. Er schreibt etwas über die britische Öffentlichkeit, das ebenso für die deutsche gilt: Read the rest of this entry »









