…lautet, dass es kein Krieg um Öl war und auch kein religiös inspirierter Krieg – nicht einmal ein bisschen, nicht einmal andeutungsweise. Der Irak-Krieg war vor allem ein Kampf gegen einen mörderischen Diktator, der Terroristen beherbergte und unterstützte, der seine Nachbarn überfallen, sein eigenes Volk angegriffen hatte und der die Kurden vernichten wollte. Der Hauptgrund für den Krieg war also schlicht die Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA, die vom Irak ausging. Ein untergeordneter Grund war der humanitäre Gedanke, das Leid im Irak zu beenden und das Land zu stabilisieren.
Die Bush-Regierung hat einige Fehler begangen, manche davon schwerwiegend. Aber der Krieg war auch trotz aller Fehler gerechtfertigt. Warum das so ist, erfährt man in allen Details in der Monumental-Analyse „War and Decision“ vom ehemaligen Unterverteidigungssekretär Douglas Feith, die ich nun endlich zu Ende gelesen habe. Read the rest of this entry »
Mit „Armut“ meine ich echte Armut, wie sie Menschen in der Dritten Welt erleben. Die Frage ist nun, welche der vielen Vorschläge und Ideen, armen Menschen zu helfen, auch wirklich funktionieren. Read the rest of this entry »
Gott ist es wert, verehrt zu werden, und da nur etwas es wert ist, verehrt zu werden, das gut ist, muss Gott gut sein. Genial, oder? Aber wer sagt, dass Gott es wert ist, verehrt zu werden? Auch das ist eine willkürliche Definition von Craig.
Laut Craig beruht der Anlass für ethisches Handeln auf den Befehlen einer „kompetenten Autorität“. Wieso sollten uns diese Befehle kümmern?
Wenn es keinen freien Willen gibt, dann brauchen wir keine Ethik, weil wir sowieso keine anderen Entscheidungen treffen können, als wir sie treffen, meint Craig. Das ist ein Missverständnis. Unsere Entscheidungen werden deterministisch beeinflusst durch Ideen wie jene von Craig und Harris, also ist es relevant, darüber zu reden. Zudem haben wir insofern einen freien Willen, als wir zwischen verschiedenen Handlungsalternativen wählen können. Das „wir“, das wählt, tut dies aus bestimmten Ursachen – Gründen, Motiven – heraus. Und so muss es auch sein, denn die einzige Alternative lautet, dass wir rein zufällig Entscheidungen treffen. Determinismus ist die Vorraussetzung für Willensfreiheit.
Natürlich gibt es auch das Problem mit dieser Idee, das Plato schon angesprochen hat. Wenn es gut ist, das zu tun, was Gott anordnet, egal, was er anordnet, dann wäre es gut, Kindern die Augen auszustechen, wenn Gott das anordnet. Wir könnten allen Kindern die Augen ausstechen und müssten das als gut ansehen, wenn Gott das angeordnet hat.
Und was soll das bringen, zu behaupten, dass irgendein Gott die objektive Grundlage der Ethik ist, wenn nicht jeder an ihn glaubt und nicht davon überzeugt werden kann, weil die Belege fehlen? An Harris’ Version von objektiver Ethik muss niemand glauben, sie folgt logisch direkt aus Fakten über die menschliche Natur. Menschen wollen glücklich sein, sie wollen, wie alle Lebewesen, Leid vermeiden und Glück erzielen, also muss es die Aufgabe einer wissenschaftlichen Ethik sein, zu etablieren, wie Menschen glücklich sein können. Ebenso wie es die Aufgabe der Medizin ist, auf Basis unseres wissenschaftlichen Wissens über die menschliche Gesundheit, zu etablieren, unter welchen Bedingungen Menschen gesund sein können.
Man kann rein wissenschaftlich beschreiben, wie eine Gesellschaft bestenfalls gestaltet sein muss, wie ein Individuum bestenfalls handeln muss, um glücklich zu sein.
Übrigens weiß ich selbst, dass Sam Harris in seinem Buch nicht philosophisch einwandfrei argumentiert, auch, dass Ayn Rand kein überragendes Ansehen unter Philosophen hat; Richard Carrier argumentiert in Sense and Goodness Without God jedoch für die selbe Position wie Harris mit den korrekten philosophischen Begriffen. Falls es jemanden interessiert.
Warum sollte uns unser eigenes Glück überhaupt kümmern? Egal, das tut es einfach, so sind wir gemacht. Warum sollte uns das Glück anderer Menschen kümmern? Weil es mit unserem eigenen Glück zusammenhängt. Warum sollte uns das kümmern? Egal, das tut es einfach.
Weil wir hier von Fakten sprechen und uns auf der deskriptiven Ebene befinden. Die Dinge sind so, wie sie eben sind.
Aber warum sollte man nicht mit Hilfe der Wissenschaft herausfinden, wie man eine glückliche Gesellschaft gestalten kann, und dann absichtlich eine unglückliche gestalten? Wäre es nicht eine objektive Tatsache, dass wir dies tun können, also entgegen der objektiven Ethik handeln können? Ja und nein. Wir können absichtlich eine unglückliche Gesellschaft gestalten, aber die objektive Ethik besagt lediglich, dass diese Gesellschaft unglücklich ist und dass wir als Homo Sapiens ein natürliches Interesse daran haben, eine glückliche Gesellschaft zu gestalten. Auch wenn wir es nicht wirklich machen.
Menschen können sich irren über die Wahrheit, Menschen kann die Wahrheit egal sein. Menschen können sich über Gesundheit, Evolutionsbiologie und Ethik irren, sie können ihnen egal sein.
Und die objektive Ethik wird ebensowenig wie andere Wissenschaften Dummheit und Ignoranz abschaffen können.
„Für Linke ist irgendwie Abtreibung das einzige Recht, das Frauen haben dürfen. Probleme wie Genitalverstümmelung, Säureangriffe, Steinigungen, das interessiert diese Leute überhaupt nicht.“
„Als die Sowjetunion zusammengebrochen ist, waren sie alle sehr frustriert. ‘Jamie, jetzt gibt es keine Alternative zum Kapitalismus mehr!’, haben sie mir die ganze Zeit erzählt.“
„Die ganzen Belege, dass Konservative recht hatten mit ihrer Kritik an der Sowjetunion, sind schließlich ans Licht gekommen. Ich habe meine Kollegen aufgefordert, sich die Dokumente anzusehen und ihre Fehleinschätzung endlich anzuerkennen und ich habe ihnen Belege genannt. Aber sie haben nur gelacht und meinten, ich würde alte Geister jagen. Irgendwie macht man sich über mich – einen Historiker – lustig, weil ich mich für die Vergangenheit interessiere.“
„Ich war am 11. September in Kanada und dort sagte ein Linker zu mir, dass die USA die Anschläge zu sehr ‘medialisieren’ würden. Was soll das überhaupt bedeuten?“
„Und dann meinte er: ‘Es ist wegen Leuten wie dir, dass der Kommunismus nicht funktioniert.’“ (Stimmt gewissermaßen auch: Glazovs Familie ist aus der Sowjetunion geflüchtet, weil sie Dissidenten waren).
„Wenn du Menschen verändern willst, dann hasst du Menschen und da du ein Mensch bist, hasst du dich selbst. Die Linke hat ein Problem mit Selbsthass.“
„Laut der linken Theologie wird menschliches Blut die Erlösung bringen. Darum waren viele so happy am 11. September.“
Der amerikanische Islamkritiker Robert Spencer ist hier im Interview mit Jamie Glazov zu bestaunen. Wenn alle Katholiken so wären und nicht nur ihre Religion, sondern vor allem die freie Gesellschaft verteidigen würden, dann hätte ich kein Problem mehr mit Katholiken (wobei ich ihnen weiterhin widersprechen würde, was die Inhalte ihres Glaubens angeht, aber das wäre relativ unwichtig). Read the rest of this entry »
…sagt Thunderfoot, einer der populärsten YouTube-Atheisten. Seine Idee ist es, dass jeder eine alte Festplatte mit zahlreichen Korankopien vollkopiert und die dann – verbrennt! Knallhart. Thunderfoot geht mit gutem Vorbild voran und verbrennt am 10. April 2011 eine Festplatte mit einer halben Million Kopien (und wird die Aktion wahrscheinlich auf einem YouTube-Video verewigen). Das wird die größte Koranverbrennung der Geschichte und Thunderfoot ruft dazu auf, dass mehr mitmachen.
Beim „Draw Mohammed Day“ hat Pakistan sein Internet zensiert, aber mehr ist nicht passiert, obwohl – oder weil – über 12 000 Mohammed-Karikaturen angefertigt und im Netz verbreitet wurden, anstelle der zwölf Mohammed-Karikaturen einer dänischen Zeitung, die den Karikaturenstreit auslösten und durch die sich radikale Muslime legitimiert fühlten, 139 Menschen zu ermorden. Die elektronische Koranverbrennung könnte also ein geeignetes Zeichen sein, dass wir uns nicht unterkriegen lassen.
Ja, wir sollten uns endlich empören! Über all jene, die über Israel und die Marktwirtschaft herziehen. Leute wie Stéphane Hessel, den Autor des Buches Empört euch!. Read the rest of this entry »
Sie sind ungläubig? Dann bietet Ihnen der Islam die Wahl zwischen drei großartigen Möglichkeiten:
1. Werden Sie ein Muslim.
2. Zahlen Sie die Dschizya, die islamische Kopfsteuer für Ungläubige, und lassen Sie sich von Muslimen als Dhimmi erniedrigen, bis Sie genug davon haben und sich für Option 1 oder 3 entscheiden.
Der Russland-stämmige US-Amerikaner Jamie Glazov, dessen Eltern damals gerade noch so der Geheimpolizei entkommen sind, interviewt im FrontPageMag die ehemalige radikale Feministin Rima Greene, die sich heute für Israel einsetzt, nachdem dort ihre Freundin von Palästinensern erschossen wurde. Greene beschreibt ihren Weg von der radikalen Linken zu dem, was in den USA als „Rechte“ bezeichnet wird.
In dem Interview erzählt Greene, die einen jüdischen Hintergrund hat, vom Antisemitismus der Linken, den sie selbst zu spüren bekam. Und sie berichtet, wie sie dazu gekommen ist, in Hinblick auf radikale Muslime von „Feinden“ und vom „Bösen“ zu sprechen. Read the rest of this entry »
Der Anschlag von 2000 Afghanen auf eine UNO-Filiale am Freitag und die Ermordung von neun weiteren Menschen am heutigen Samstag (2.4.2011) aus dem selben Anlass darf und sollte jeden von uns wütend machen. Wir stecken Abermillionen von Euros und Dollars und jahrelange Geduld und Mühe und Freundlichkeit, trotz aller Feindseligkeit, die uns entgegenströmt, in das Projekt, aus Afghanistan ein halbwegs funktionierendes Land zu machen, das keine Terroristen mehr hervorbringt, die uns angreifen (und die afghanische Frauen und „Ungläubige“ ermorden) – und ein Mob – mehrere Mobs – von tausenden Muslimen ermorden mehr als zwanzig Menschen als Dankeschön.
Pastor Terry Jones hat damit nichts zu tun. Die Täter sind verantwortlich. Radikale Muslime sind verantwortlich. Wenn Sie eine Ausgabe von „Moby Dick“ verbrennen und ein Mitglied des „Moby Dick“-Fanclubs ermordet zwanzig Menschen dafür – wer würde sagen, dass dies Ihre Schuld ist? Read the rest of this entry »
Wie tief kann ich jetzt noch sinken? Ich habe lange und hart darüber nachgedacht, mit dem Ergebnis, dass ich doch mal einen Auszug aus einem Kommentar von Ann Coulter übersetzen könnte, die Unperson schlechthin aus linker Sicht, Eheweib des Satans.