…schreibt der Psychologe Pascal Boyer (Und Mensch erschuf Gott). Die Nichtexistenz der „Religion“ als sinnvolles Konzept ist außerdem die logische Schlussfolgerung aus meinen letzten wissenschaftlich-philosophischen Beiträgen über Religiosität, insbesondere die Christenwahn-Reihe und meine Rezension von SuperSense, die den Stand der Forschung widerspiegeln.
Die Aufklärer: Rechtsextremisten aus Sicht der Linken
Inzwischen ist es nur noch uncool, links zu sein. Alle regierenden Parteien sind links; auch die CDU/CSU steht zu sozialistischen Absurditäten wie der Frauenquote und Merkel fordert ein, integrationsunwilligen Muslimen mit besonders viel „Liebe“ zu begegnen. Hollywood und das BBC drehen einen Anti-Kriegsfilm nach dem anderen, obwohl sie damit Verluste machen, weil sie keiner sehen will. Einfach alles schwimmt auf der Kitsch-Marxismus-Welle mit, und das zwanzig Jahre nach dem Mauerfall.
Bei einer derartigen Gleichförmigkeit im Denken ist es doch viel punkiger, einige der besten Argumente von Konservativen auszugraben und zu überprüfen, ob man vielleicht etwas übersehen hat. Dem widme ich glatt eine Artikelreihe.
Wenn man den christlichen Glauben beim Wort nimmt, kann man ihn nur absurd finden. Es erstaunt mich immer wieder, wie absurd die grundlegenden Glaubenssätze eigentlich sind. Und mir kann man nicht vorwerfen, dass ich mich aufs Christentum beschränken und mich nicht an den Islam herantrauen würde.
Christen sollten sich ruhig mal dieses Video ansehen oder vor allem das Buch „The Christian Delusion“ durchlesen oder auf deutsch „Die Frage nach Gott“ von Norbert Hoerster und sich überlegen, ob sie da wirklich weiterhin mitmachen wollen. Ein Atheist muss ja nicht zwangsläufig jede Ethik aufgeben und die Linkspartei wählen. Man wird auch nicht gleich seine Frau verlassen und das nächste Waisenhaus abbrennen, wenn man dem organisierten Unsinn abschwört.
In der Praxis ist es nicht so wichtig, ob man noch irgendwie am modernen Christentum festhält. Vielleicht ist das auch nur ein Problem, das philosophisch ausgerichtete Menschen haben, dass ihnen eine intellektuell derart unbefriedigende Weltanschauung so dermaßen auf die Nerven geht.
Vampire haben es schwer. Für sie ist es fast unmöglich, gut zu sein. Eine Seele macht es ihnen nur etwas einfacher, ist aber keine Garantie.
…schreibt der Psychologe Eugen Sorg in seinem neuen Buch Die Lust am Bösen: Warum Gewalt nicht heilbar ist. Eine gewaltfreie Gesellschaft; Linke sind schon auf allerlei Ideen gekommen, wie man dieses Ziel wohl erreichen könnte. Alles gerecht verteilen, den Staat abschaffen, freie Liebe und Kolchosen.
Von Reparationen halte ich allerdings nichts. Die sollte es nur für unmittelbar Betroffene geben.
Die europäischen Kolonialmächte haben beim arabischen Sklavenhandel nur zugeschaut, als sie selbst den Sklavenhandel schon verboten hatten, kritisiert das ZDF in dem Beitrag. Ja, ich weiß noch, wie sich das ZDF auf die Seite der USA im Kampf gegen den Massenmörder Saddam Hussein stellte. Auch da wollte man keineswegs weiterhin zusehen. Oder leide ich inzwischen auch unter Halluzinationen?
…und seht euch mal näher an, ob er Verbindungen zu Terroristen hat. Jener Gedanke ist mir aus unerfindlichen Gründen gekommen, nachdem ich dieses Video gesehen habe, in dem er sich über den Terroranschlag in Frankfurt äußert.
…ist dieser hier. Bei einer Show in Australien wurde Tim von einem Mann angesprochen, der meinte, die Heilung des Augenschadens seiner Mutter sei auf seine Gebete zu Gott zurückzuführen. Tim Minchin antwortet ihm mit diesem Lied. Es ist ein endloser Strom an Sarkasmus, der irgendwann schon an Wahnsinn grenzt. So muss es sein.
Neben Parolen aller Art stehen Song-Texte der Band Wir sind Helden auf den Wänden der Uni-Toiletten. Nach der Auseinandersetzung der Lead-Sängerin Judith Holofernes mit der BILD-Zeitung habe ich mir die Band mal näher angesehen und angehört. Read the rest of this entry »
Nach Guttenbergs Abgang berät Deutschland, wer der nächste Verteidigungsminister werden soll. Er kann dann sehen, wie es unseren Soldaten im befriedeten Norden Afghanistans so geht, ob sie brav ihre Schulen bauen, mit den Einheimischen „Germany’s Next Top Model“ ansehen, Robben retten, oder was auch immer es ist, das wir in diesem Krieg tun. Auf jeden Fall tun wir so wenig von dem, was Soldaten in Kriegen für gewöhnlich unternehmen, nämlich Feinde töten, dass uns andere Armeen als bequeme Feiglinge betrachten. Read the rest of this entry »
Ich schreib ja oft Unsinn, aber manchmal gibt es doch etwas zu sagen, das die Welt einfach erfahren muss, und das nicht bei meiner treuen Leserschaft konserviert bleiben darf. Ja, die Konfliktlinien unserer chaotischen Zeit, die verlaufen, ähm – chaotisch. Aber es ist im Grunde auch ganz praktisch, dass die von mir am häufigsten veralberten Gruppierungen – Jihadis und Baumschützer – sich in einem drohenden Konflikt quasi nur noch miteinander befassen könnten und uns normale Menschen endlich in Ruhe lassen.