“From the River to the Sea”, singen die Antisemiten, zum Beispiel bei der “Israel Apartheid Week” an amerikanischen Universitäten. Anders ausgedrückt: “Treibt die Juden ins Meer”.
Ich habe eine bessere Idee: “From the River to the River”. Wir wären alle besser dran, wenn das liberal-demokratische Israel den gesamten Mittleren Osten besetzen würde. Dann dürften die Muslime dort endlich einmal wählen und ihr eigenes Leben bestimmten – das können sie heute nämlich ausschließlich in Israel.
Im Haus der Evangelischen Kirche in Aachen soll vom 7. bis zum 21. Mai die Ausstellung „Die NAKBA: Flucht und Vertreibung der Palästinenser“ stattfinden. Die Stadt Freiburg hatte die Ausstellung mit folgender Begründung abgelehnt:
„Inhaltlich lastet die Ausstellung die Alleinverantwortung für die Vertreibung der Palästinenser den Israelis an. Die palästinensischen Araber als verantwortlich und aktiv Handelnde in diesem Konflikt kommen in der Präsentation nicht vor. Keine Rede ist beispielsweise von den antisemitisch motivierten arabischen Pogromen, die bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts und vor allem nach 1945 in den jüdischen Siedlungsgebieten des arabischen Raumes stattfanden. Diese andere “Nakba” (deutsch: Katastrophe) bedeutete Flucht und Vertreibung für Hunderttausende arabischer Juden, die ihre Heimat verlassen mussten und in Israel aufgenommen wurden.
Unerwähnt bleibt auch die Tatsache, dass Hitlerdeutschland die Gründung des Staates Israel verhindern wollte und dabei mit den palästinensischen Arabern, allen voran mit dem geistigen und politischen Führer und Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, aufs engste kooperierte und sowohl ideologisch wie materiell unterstützte. Und keine Rede ist davon, dass die arabischen Anrainerstaaten die Palästinenser zur Evakuierung der Kampfgebiete vor dem Angriffskrieg auf Israel 1948 aufforderten. Seit Jahrzehnten bilden die palästinensischen Flüchtlinge eine politische Manövriermasse, die den arabischen Staaten als politisch-moralisches Druckmittel gegen Israel dient.
Ebenfalls ist nicht erwähnt, dass die PLO als politische Repräsentanz der Palästinenser das Existenzrecht Israels in ihrer Gründungserklärung verneinte, so wie es heute noch Hamas, Hisbollah oder manche arabische Staaten tun und mit Attentaten und Raketenagriffen auf Israel unterstreichen.
Die Ausstellung berücksichtigt überdies nur den Zeitraum vor 1949 sowie die Gegenwart, nicht jedoch die dazwischen liegenden 60 Jahre, in denen sich das Flüchtlingselend und die Unversöhnlichkeit der Lager noch verschärft haben. Auch an dieser Entwicklung waren die Palästinenser und ihre arabischen Unterstützer nicht unbeteiligt.“
Martin Luther sprach ja bereits von den “Juden und ihren Lügen” und forderte zum Abfackeln von Synagogen auf. Wenn das der Glaubensgründer sagt, kann man als gläubiger Protestant nichts dran schrauben. Falls trotzdem jemand der Evangelischen Kirche in Aachen etwas mitteilen möchte (vielleicht einen schönen Gruß zu Hitlers Geburtstag am 20. April – was ich im Übrigen sarkastisch meine):
http://www.kirchenkreis-aachen.de/arbeitsfelder/Oeffentlichkeitsarbeit/Kontakt.html
Quelle
Tapfer im Nirgendwo: Das Haus der Evangelischen Kirche in Aachen plant die Katastrophe
Jamie Glazov und Neal Sher über den alltäglichen, angeblich durch die linke Universitätsleitung geförderten Antisemitismus an der Universität von York:
“I would add that there is a sense of fear and anxiety over being openly Jewish at York University felt by Katz and many other students. The administration exacerbates these feelings with a poisonous atmosphere of aggressiveness and antagonism towards organized Jewish student groups.”









