Über David Horowitz bin ich zufällig auf die Grafiken von Bosch Fawstin aufmerksam geworden. Er macht Cartoons über den Konflikt “Freie Welt” versus “Islamische Welt”. Seinem Essay Calling Islam “Islam” gebührt der Verdienst, mich überzeugt zu haben, dass meine Unterscheidung von “Islam” und “Islamismus” keinen Sinn ergibt, da der Islam sowieso keine Trennung zwischen Staat und Religion kennt. Dafür braucht es keinen politischen Islam / Islamismus. Gut, essenziell wusste ich das schon, aber er bringt das besser auf den Punkt als andere und motiviert mich zu einer Veränderung meiner Terminologie.
Das Problem mit der Terminologie bei der Benennung von moderaten Muslimen besteht natürlich weiter und ich schlage vor, sie “Liberale mit arabischem Hintergrund” oder so etwas zu nennen, denn “Muslime” sind sie ja eigentlich nicht mehr. Insofern ihre Gruppierung bereits einen Eigennamen besitzt, benutzt man diesen, zum Beispiel “Sufisten” oder “Aleviten”.
Ein weiteres Problem lautet, dass es ebenso keinen Sinn ergibt, zu sagen, wir würden uns mit dem “Islam” im Krieg befinden. Es hat auch keinen Sinn ergeben, von einem Krieg gegen den “Nationalsozialismus” zu sprechen. Das sind Ideologien und man führt keine “Kriege” im herkömmlichen Sinne gegen Ideologien. Dabei könnte das Missverständnis entstehen, ich würde die gesamte islamische Welt angreifen wollen (anstatt nur Syrien und Iran und vielleicht ein paar andere – mal sehen). Diejenigen Muslime, mit denen wir uns im Krieg befinden, nenne ich also “Dschihadisten” – heilige Krieger.
Helden beschützen die Schwachen in der Not. Jedenfalls war das einmal so.
Ich bin eigentlich nicht mit Geert Wilders einer Meinung, was seine Neigung betrifft, den Koran, Moscheen und alles Mögliche verbieten zu wollen. Das ist nicht die Art,wie Liberale oder US-Konservative Probleme lösen. Aber dieser Cartoon ist trotzdem einfach zu cool. Ein schönes Gegengift gegen den feigen “V for Vendetta”.
Der Joker muss es wissen.













Eine Antwort zu Anti-Islam-Cartoons