Atheistische Blogger haben sich zusammengeschlossen, um unsere geheimen Pläne zu verraten. Elende Saubande.
Monatsarchiv: Januar 2011
Woher wissen wir, was wir wissen?
Normalerweise habe ich stets einen spontanen Kommentar auf Lager für so ziemlich jedes Thema, aber die Zuschriften, die der Astronom Florian Freistetter von ernsthaft besorgten Bürgern erhalten hat, die sich vor dem Ende der Welt im Jahre 2012 fürchten – haben mir die Sprache für ein paar Stunden verschlagen.
Ich denke im Gegensatz zu Florian nicht, dass ein Mangel an Wissen das zentrale Problem ist, das solche Panikausbrüche auslöst, sondern, vorher noch, ein Mangel an Philosophie.
Nichts könnte Gott beweisen oder die Evolution widerlegen
…sagte der Biologe und Religionskritiker P.Z. Myers. Nur wenn unsere Datenlage auf einmal verschwinden und die Welt vollständig anders aussehen würde, könnte man sich in der Praxis vorstellen, Gott zu beweisen oder die Evolution zu widerlegen.
Die “Neuen Atheisten” zeichnen sich besonders durch ihre Suche nach Wahrheit vor allem anderen aus, sagte Myers. Jetzt müsste er das nur noch auf Politik anwenden und er würde anderswo landen, als er glaubt. Denn wenn er nur kurz bei Glenn Beck reinschaut und meint, damit hätte er einen repräsentativen Einblick gewonnen in das Denken der US-Konservativen, dann hat das mit Wahrheitssuche rein gar nichts zu tun.
Aber in Punkto Evolution und Atheismus gebe ich ihm Recht.
Christentum und Marxismus
In der Debatte um den Kommunismus der Linkspartei verwies ihr stellvertretender Fraktionschef Ulrich Maurer auf Bibelpassagen, die dem Kommunismus das Wort reden sollen. Alexander Dobrindt von der CSU nannte Maurers Bemerkungen über Christentum und Kommunismus “pervers”. (Vgl. Süddeutsche Zeitung)
Unter Papst Johannes Paul II. hat sich die katholische Kirche als Bollwerk gegen den Bolschewismus positioniert. Ronald Reagan hat die Aufgabe für die Protestanten übernommen. Aber lässt sich die Ablehnung des Sozialismus überhaupt christlich begründen oder hat sie am Ende gar nichts damit zu tun? Read the rest of this entry »
Geben wir schon auf?
In Dänemark steht Lars Hedegaard, Präsident der International Free Press Society vor Gericht, weil er Gebrauch machte von der Pressefreiheit. Sein “Verbrechen”: Er wies im Dezember 2009 darauf hin, dass es in Gebieten, die von der muslimischen Kultur dominiert werden, viele Fälle von Kindervergewaltigung und häuslicher Gewalt gebe. Zugleich bestand er darauf, nicht alle Muslime oder auch nur die Mehrheit der Muslime solcher Verbrechen bezichtigen zu wollen. Read the rest of this entry »
Die Kontroverse um den Kolumbus-Tag
In den USA wird jeden 12. Oktober der “Kolumbus-Tag” gefeiert, der an die Landung von Christopher Kolumbus in Amerika am 12. Oktober 1492 erinnert. Seit einiger Zeit gibt es eine sich verschärfende Kontroverse um diesen Feiertag. Linke wollen ihn umbenennen oder gar abschaffen, weil Kolumbus Sklaverei und Völkermord in die Neue Welt gebracht habe.
Michael S. Berliner vom Ayn Rand Institute verteidigt den Feiertag. Read the rest of this entry »
Jamie Glazov über Islamismus und die Linke
Jamie Glazov ist der Autor des Buches United in Hate über die Verbindung zwischen Linksradikalen und Islamisten. Read the rest of this entry »
Mutter Courage und ihre Kommunisten
Das Schlechte an Bertolt Brecht war, dass er ein so guter Dramatiker gewesen ist. Seine manchmal recht subtile, immer geschickte kommunistische Propaganda konnte und kann so ihre Wirkung besser entfalten.
“Mutter Courage und ihre Kinder” spielt im 30-jährigen Krieg (1618-48) und Brecht benutzt diese historische Vorlage, um die angebliche Sinnlosigkeit des Krieges an sich aufzuzeigen.
Wir gegen sie
Vorsicht, eine geniale Erklärung für alle Konflikte folgt: Böswillige Machthaber einer Pseudo-Demokratie konstruieren eine feindliche Außengruppe und eine ihr moralisch überlegene Innengruppe. Die böswilligen Machthaber halten ihr Volk in einem Zustand der Angst, um ihre eigene Macht zu erhalten und auszubauen. Sie wollen Krieg gegen die Außengruppe führen, um ihre Resourcen zu erobern.
Dieser marxistische Ansatz zur Herrschaftskritik entstammt einer Fantasiewelt und erinnert an die “Protokolle der Weisen von Zion”. Read the rest of this entry »
Islamo-Fascism Awareness Week
David Horowitz hat vor drei Jahren die “Islamo-Fascism Awareness Week” an amerikanischen Universitäten organisiert. Er protestierte gegen die Verteidigung von Islamisten durch die akademische Elite, zum Beispiel scheint es Feministinnen nicht zu kümmern, dass Mädchen in der islamischen Welt die Genitalien abgehackt werden, und muslimische Studentenverbindungen bekommen das Recht eingeräumt, Kritik am Islam zu verbieten.
Horowitz ist einer der einflussreichsten “Konservativen” in den USA. Ich habe mehrere Artikel von ihm gelesen und lese gerade sein Buch “Left Illusions”, eine Sammlung von Essays über seinen Ausstieg aus der Linken. Horowitz war einer der Hauptorganisatoren der Anti-Kriegs-Bewegung der 68er, bis die Black Panthers, die er unterstützte, eine Freundin von ihm ermordeten. Die Polizei traute sich nicht, den Mord aufzuklären, weil sie Angst vor der linken Presse hatte. Darüber schreibe ich noch mehr in einem kommenden Beitrag.
Auf jeden Fall brauchen wir auch eine “Islamo-Fascism Awareness Week”, damit es den Menschen leichter fällt, unseren Feind zu identifizieren.
Euer Antisemitismus ist nicht subtil genug
Literatur
Time: Why Israel doesn’t care about peace
NewsRealBlog: Time Warner’s two-front assault on Israel
Der SPIEGEL: Davids Rächer
Die Jüdische: (Deutsche) Rache ist süß
Antwort auf evangelikale Leser
Ron Kubsch ist ein evangelikaler Theologe und auf seinem TheoBlog weist er gelegentlich auf Beiträge von mir hin und stellt sie zur Diskussion.
Nach Lektüre von einigen Artikeln von Ron Kubsch kann ich trotzdem nur wieder festststellen, dass ich nichts mit dem evangelikalen Glauben am Hut habe. Allerdings auch nichts mit dem Schreckgespenst, das er “Humanismus” nennt (siehe Die Entwertung des Menschlichen). Ebensowenig mit den postmodernen Philosophen rund um Adorno, Lyotard und Foucault, die ich im Gegensatz zu Ron Kubsch niemals als Humanisten anerkennen würde. Im Gegenteil, die postmodernen Philosophen sind Fatalisten und Nihilisten – da liegt die christliche Kritik ganz richtig. Die sind allerdings nicht repräsentativ für atheistische Philosophen oder für Humanisten. Da könnte ich ebenso den Großinquisitor Torquemada als typisch für Christen darstellen.
Hier möchte ich nun auf Kommentare von dortigen Evangelikalen zu meinem Beitrag über linke Evangelikale eingehen.
Die Nervensägen in Kinos
Der “Amazing Atheist” regt sich über die Verrückten auf, die immer wieder bei überfüllten Kinovorstellungen ihre Kommentare oder seltsame Geräusche oder unpassende Reaktionen abgeben müssen. Read the rest of this entry »
Endlich mal dagegen?
Die linksradikale Punk-Band “Dritte Wahl” bietet einen interessanten Einblick in die Psyche der Linken. Dieses Lied ist ihre sarkastische Antwort auf die Aufforderung, dass sie doch auch mal “dafür” sein könnten und nicht immer nur “dagegen”. Ihr Antwort lautet, dass sie dafür sind, dagegen zu sein.
Die Linke sollte ihre Wut gegen diejenigen richten, die sie verdient haben.
Die Verdummung unseres Kriegs-Diskurses
Der Militärhistoriker Victor Davis Hanson spricht über die Art, wie die Gegenkultur der 68er die westliche Haltung zum Krieg verändert hat. Vorher, von den Griechen bis zur Moderne, wurde diskutiert, ob ein bestimmter Krieg gerechtfertigt ist oder nicht. Heute gilt Krieg als per se falsch. Read the rest of this entry »













