Emanzipation und Frieden – eine der letzten halbwegs anständigen linken Organisationen – weist auf mehrere empfehlenswerte Vorträge über den Nahostkonflikt hin, die ich hier bequemerweise reinkopiere. Falls jemand erfahren möchte, wie die Lage wirklich ausschaut, so möge er eine dieser Veranstaltungen besuchen.
Und kauft euch dieses Buch, Der ewige Sündenbock, hier meine Rezension. Es ist aus konsequent säkular-humanistischer Perspektive geschrieben und in einem Stil, der meinem eigenen sehr ähnlich ist.
Israel – Ein Reisebericht
Vortrag mit Bildern von Barbara Fritz
Dienstag, 23.11.2010, 19:30 Uhr
im Umweltzentrum, Rotebühlstrasse 86/1, Stuttgart.
Bericht über eine politische und kulturelle Rund- und Studienreise durch Israel und die Westbank im Jahr 2010: Von Tel Aviv, Shavei Zion, Nazareth, Gilboa und Jenin bis Jerusalem und Jericho. Kulturelle und politische Vielfalt, Besichtigungen und Begegnungen prägten den Aufenthalt. Unmittelbar danach enterten israelische Soldaten die so genannte “Gaza-Hilfs-Flottille”. Zum Bericht werden Bilder gezeigt, die unterwegs in Israel und dem palästinensischen Autonomiegebiet entstanden sind. Eine Veranstaltung von AK Soziale Ökologie
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Die Agenda der Israelkritiker
Ein Gespräch mit Alex Feuerherdt
Freitag, 26. November, 18-19 Uhr
Freies Radio für Stuttgart
UKW 99,2 MHz oder 102,1 MHz Kabel
oder www.freies-radio.de (Livestream)
Eine Sendung von Emanzipation und Frieden im Rahmen der Inforedaktion.
www.emanzipationundfrieden.de
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Ausweitung der Kampfzone
Der Wahn vom Weltsouverän und die Auslöschung Israels Eine Veranstaltung gegen die Palästina-Solidaritätskonferenz in Stuttgart Mit Gerhard Scheit, Autor des Buchs “Der Wahn vom Weltsouverän. Zur Kritik des Völkerrechts” (Freiburg 2009)
Freitag, 26. November, 20 Uhr
DGB-Haus, Raum 245, Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart
“Getrennte Vergangenheit – Gemeinsame Zukunft, Hindernisse und Perspektiven für eine gerechte Lösung” lautet der Titel der Palästina-Konferenz. Was das Hindernis sei, darüber besteht hier kein Zweifel: Israel als jüdischer Staat, als Zufluchtsort aller vom Antisemitismus Bedrohten. Mit der “Ein-Staaten-Lösung” soll dieser Staat vom Erdboden verschwinden, das ist die Perspektive, die von “der Bundesrepublik aus” im Namen des Völkerrechts zu unterstützen wäre. Den Begriff vom Völkerrecht, der dabei gemeint ist, hat Norman Paech bereits durch seine Teilnahme an der “Free Gaza Flotte” expliziert, die zum Glück von der israelischen Armee gestoppt werden konnte (Paech: “Das war kein Akt der Selbstverteidigung. Das war ein Kriegsverbrechen”). Sein Geschäft wie das der ganzen Konferenz, besteht darin, deutsche Wahnvorstellungen zu modernisieren: an die Stelle der Weltverschwörung des Judentums tritt die Verschwörung des jüdischen Staats
gegen den Weltfrieden.
Eine Veranstaltung von Seltsamer Zusammenschluss, Forum materialistische
Kritik und Initiative Solidarität mit Israel (Stuttgart)
http://seltsamer-zusammenschluss.org/?p=129#down
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Linke Mythen und Israel
Vortrag und Diskussion mit Eldad Beck
Europa-Korrespondent Yedioth Ahronot
Samstag 27. November, 19 Uhr
im Bischof-Moser-Haus?Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)
Die Ein-Staaten-Lösung sei eine gerechte Perspektive, postulieren manche Linken hierzulande und stellen sich damit an die Seite der Terrororganisation Hamas. Beide sind sich einig, der jüdische Staat solle verschwinden. Bei der Staatsgründung 1948 sei es zu Vertreibung und ethnischer Säuberung gekommen. Vergessen wird in der linken Mythenbildung, dass es seit den 20iger Jahren immer wieder antisemitische Pogrome und Terror gab, dass der israelische Staat in einer äußerst feindseligen Umgebung gegründet wurde und schon am ersten Tag von arabischen Armeen überfallen wurde. Allen palästinensischen Flüchtlingen stünde ein Rückkehrrecht zu. Auch diese Forderung zielt auf die Zerstörung Israels. Ein Staat mit einer arabischen Mehrheit ist kein jüdischer Staat mehr. Kein Gedanke wird an die 800.000 jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern verschwendet. Gerecht?
Eldad Beck ist Berliner Korrespondent der größten israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronot. Er analysiert solche und weitere Mythen und konfrontiert sie mit der Realität in Israel.
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
www.dig-stuttgart.net
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Feindbild Israel – der ewige Sündenbock
Vortrag und Diskussion mit Tilman Tarach
Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.30 Uhr
Neue Aula, Juristische Fakultät der Universität Tübingen
Geschwister-Scholl-Platz (früher Wilhelmstraße 7)
Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, daß die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den jüdischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er sich verhält. Dr. Tilman Tarach (Freiburg) ist Autor des Buches “Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die ‘Protokolle der Weisen von Zion’ und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt.”
Eine Veranstaltung der Tübinger Initiative gegen Antisemitismus und
Antizionismus www.inisrael.de
und der Gruppe Emanzipation & Frieden www.emanzipationundfrieden.de








