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Sollte man den Islam mit den Kirchen entmachten?

08 Okt

Gott wollte keine Trennung von Kirche und Staat (coxandforkum.com)

„Die muslimische Zentralunion darf eigene Gesetze erklassen, Gebühren einziehen, eine eigene Gerichtsbarkeit für ihre Anliegen errichten. Die staatlichen Gerichte leisten Vollstreckungs- und Amtshilfe.“

Das wäre das Resultat einer Gleichstellung der Kirchen mit einer muslimischen Zentralunion, wie sie viele kirchenfreundliche Politiker anstreben und wie sie der Kirchenkritiker Ulli Schauen beschreibt. Eigentlich geht es ihnen nämlich um die Konservierung kirchlicher Privilegien und dafür ist es nötig, islamischen Organisationen die selben Privilegien einzuräumen.

Der säkulare Staat kennt jedoch eine Alternative: Man kann alle Privilegien auch abschaffen. Man sollte islamische Organisationen und die Kirchen auf den Status von Sportvereinen reduzieren, anstatt islamische Organisationen mit den selben Privilegien auszustatten, wie sie die Kirchen genießen.

Mehr über Kirchenprivilegien erfährt man in Ulli Schauens Kirchenhasserbrevier, oder in meiner Rezension davon. Hier möchte ich auf Michael Schmidt-Salomons sehr feine Stellungnahme zu der Wulff-Rede hinweisen:

Von Christian Wulff, der dem prämodernen Kreationistenclub von „ProChrist“ nahesteht, darf man wohl nicht mehr erwarten. Aber kann es denn wirklich sein, dass die deutsche Politik fast ausschließlich von Leuten bestimmt wird, die ideologisch so verblendet oder wissenschaftlich-philosophisch so ungebildet sind, dass sie einfachste historisch-politische Zusammenhänge nicht begreifen? Will denn tatsächlich niemand einsehen, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger heute jede Form religiöser Bevormundung ablehnen? Ist es so schwer zu verstehen, dass die Mehrheit der Deutschen weder in einer christlichen noch in einer islamischen, sondern in einer offenen Gesellschaft leben möchte?!

Weiter gehts beim hpd…

 
4 Comments

Geschrieben von - 8. Oktober 2010 in Politik, Religionskritik

 

4 Antworten zu Sollte man den Islam mit den Kirchen entmachten?

  1. apoth

    8. Oktober 2010 at 15:36

    Man muss eben schon n Rad ab haben um sich mit Politik auseinanderzusetzen

     
    • reihen

      8. Oktober 2010 at 17:54

      Ist doch klar. Wenn man sich mit Leuten auseinandersetzt, die ein Rad ab haben, muss man selbst auch eins ab haben

       
      • derautor

        8. Oktober 2010 at 18:01

        Warum soll ich diesmal ein Rad abhaben?

         
  2. reihen

    8. Oktober 2010 at 18:06

    Weil Du sonst verrückt würdest. Die, die ein Rad abhaben, verstehen nämlich überhaupt nicht, was Du sagen willst. Oder wollen es nicht verstehen.

     
 
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