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Don’t fuck with the Jews

13 Sep

Der ewige SündenbockDieses Zitat aus Spielbergs München gefällt mir besser als der defensive Titel von Tilman Tarachs Der ewige Sündenbock. Allerdings versucht Spielberg die palästinensische Seite zu “verstehen” und tut dies über das Hauptmotiv “Heimat”, denn angeblich sind die Palästinenser so wütend auf Israel, weil sie keine Heimat haben. Die Armen.

Dabei sind eher die umliegenden islamischen Länder, welche die palästinensischen “Flüchtlinge” (Nachkommen von Flüchtlingen, die wegen einem Krieg der umliegenden islamischen Länder gegen Israel geflohen sind – nicht aufgrund israelischer Aggressionen!) problemlos aufnehmen könnten, daran schuld, dass sie keine Heimat haben. Das gehört zu den Dingen, die offenbar niemand hören will.

Auf jeden Fall habe ich momentan einige Probleme damit, meine Rezensionen unterzubringen, die ich über Der ewige Sündenbock geschrieben habe. Das Magazin Novo Argumente hat eine davon abgelehnt, die ich gleich hier veröffentliche. Ich weiß nicht, warum. Ich weiß nur, dass die Ablehnung sehr kühl und endgültig ausgefallen ist und dass sie offenbar auch für alle weiteren Beiträge von mir gilt, ob sie etwas mit dem Thema zu tun haben oder nicht. Das muss ja ein Horror sein, was ich da verfasst habe. Hier ist sie:

Der ewige Sündenbock

1929 verübten arabische Palästinenser ein Massaker an den Juden in der Region. Dem Anstifter, „SS-Mufti“ Amin el-Husseini, widerstrebte später die drohende Gründung des Staates Israel, denn ein Zufluchtsort für Juden könnte ihre Vernichtung erschweren und als Zentrale für die „jüdische Weltverschwörung“ dienen, was auch Hitler befürchtete. Als Hitler geschlagen war, führten einige Nazis ihren Kampf gegen die Juden in Palästina fort.

Palästinenser-Führer Yassir Arafat nannte den SS-Mufti seinen „Held“. Die PLO ist sich mit der Hamas einig im Kampf gegen Israel. Seit ihrer Kollaboration mit den Nazis hat sich die Politik der Palästinenser nicht grundlegend verändert. 1700 „Hilfs- und Friedensorganisationen“ tummeln sich solidarisch in den Palästinensergebieten und werden von westlichen Regierungen finanziert. Seit dem Sechs-Tage-Krieg, als sich Juden gegen ihre Ermordung wehrten, sind westliche Medien voreingenommen gegen Israel. Die UN-Truppe „UNIFIL“ kooperiert offen mit der Hisbollah. Die UNRWA, das UN-Hilfswerk für Palästinenser, kümmert sich um sechs Millionen palästinensische „Flüchtlinge“, die überwiegend aus Nachkommen von Flüchtlingen bestehen, denen man einredet, sie müssten unbedingt nach Israel „zurückkehren“ wollen (wodurch Israel aufhören würde, zu existieren).

Dies und mehr erfährt man in einer rund 300-seitigen, sorgfältig belegten und gut recherchierten Streitschrift von Tilman Tarach. Sie ist unterhaltsam zu lesen, aber nur für jene, die ohnehin schon Israel nahestehen. Denn Tilmans Ausdrucksweise („promovierte[r] Psychopath“, „Knallcharge“, „hat der Typ noch alle Tassen im Schrank?“, etc.) dürfte jene „Israelkritiker“ abschrecken, die sich durch Argumente überzeugen lassen. Auch mehr Hinweise auf Israels gelegentliche Fehler hätten die Streitschrift für jene zugänglicher gemacht. Trotzdem gelingt es Tarach, aus einer säkular-humanistischen Position aufzuzeigen, worum es im Nahostkonflikt essenziell geht.

What’s up?

Wie ich das sehe, ist das eine Aufzählung von Tatsachen, die Tarach ja ausführlich genug in seinem Buch belegt. Übrigens finde ich persönlich die Ausdrucksweise sehr treffend, wenn man bedenkt, welche übelsten Fanatiker Tilman sich mutigerweise vornimmt (der “promovierte Psychopath” ist übrigens ein Professor von der saudi-arabischen König-Faisal-Universität, der im Fernsehen erzählt, Juden würden rituell muslimische und christliche Kinder opfern, weil ihr Blut eine Zutat für jüdische Gebäckwaren sein soll).

Mir auch egal, ob’s jemand hören will. Der ewige Sündenbock ist das Buch über den Nahostkonflikt, das ich über den Nahostkonflikt geschrieben hätte, wenn ich eines geschrieben hätte (der Stil ist meinem sehr ähnlich). Eine konsequent säkular-humanistische Abrechnung mit islamistischen Fanatikern und mit ihren westlichen Unterstützern, sowie eine mutige Aufklärung über die Hintergründe des Nahostkonflikts.

Siehe auch meine Rezension des Films Unbeugsam

Das Buch gibts im Denkladen

 
28 Comments

Geschrieben von am 13. September 2010 in Bücher, Politik, Religionskritik

 

28 Antworten zu Don’t fuck with the Jews

  1. folgsam

    13. September 2010 at 16:52

    Schreibt er auch über die religiös motivierte, fanatisierte Siedlungspolitik Israels?

    Solange die derzeitige israelische Administration und ihre mehrheitlich fanatisch orthodoxen Unterstützer das Heft in der Hand haben, ist mir die Sache da einfach nicht geheuer.
    Warum zum Beispiel will man darauf bestehen, dass Israel ein dezidiert jüdischer Staat sein soll?
    Was soll der Unfug – Leben dort nur Juden oder sollen dort nur Juden leben?

    Ich verstehe es, ehrlich gesagt, nicht wirklich.

     
    • derautor

      13. September 2010 at 19:08

      Man muss unbedingt darauf bestehen, dass Israel eine jüdische Mehrheit behält. Die Alternative ist eine Mehrheit von Antisemiten, die Juden als “Dhimmis” unterjochen wollen. Israel ist die internationale Zufluchtsstätte für Juden.

       
    • Thomas

      13. September 2010 at 20:38

      Was ist denn die Alternative? Soll der Staat Israel seinen Bürgern verbieten, in bestimmten Gegenden zu siedeln, nur weil dort Araber wohnen, die glauben, sie müssen ihre Gewehre laden, wenn Juden um die Ecke wohnen?

       
    • Martin

      13. September 2010 at 21:12

      Dabei ist das doch nun wirklich ganz einfach zu verstehen.

      Israel ist genau deswegen ein dediziert jüdischer Staat, weil die Muslime und auch die Christen in den letzten 2000++ Jahren mehr als ausreichend bewiesen haben, das sie nicht fähig sind, Juden in nicht-jüdischen Staaten sicher, anständig und gleichberechtigt leben zu lassen.
      Israel besteht wegen genau dieses Versagens und in einem kurzen Moment ihrer Geschichte hat die UNO dann ja auch mal das Richtige getan und Israels Gründung anerkannt.

       
      • folgsam

        13. September 2010 at 21:38

        Es gefällt doch auch keinem denkenden Menschen wenn Deutschland oder Amerika als christliche Nationen bezeichnet werden, warum dann bei Israel?
        Kann das nicht auch funktionieren, ohne dass sie dezidiert der Religion: Judentum gewidmet ist?
        Ist das ein praktischer Schutz vor einem drohenden Holocaust, oder auch nur ein Schild gegen iranische Atombomben?

        Ein säkulares Israel (der dann natürlich kein “Jüdischer Staat” sein kann, genausowenig wie ein “Christliches Deutschland” wirklich säkular ist) kann alle seine Bürger ebensogut wenn nicht besser schützen.
        Nein, ich verstehe immer noch nicht warum Israel von jüdischer Religion sein muss!

         
    • Thomas

      13. September 2010 at 21:49

      Wenn Judentum nur eine Religion wäre, würde ich deinen Gedankengang verstehen. Judentum ist aber nun einmal gleichzeit auch Ethnie und deshalb ist Antijudaismus eine Form von Rassismus. Israel kann also noch so säkular werden, es bleibt ein jüdischer Staat, solange vorrangig Mitglieder der jüdischen Ethnie darin wohnen, selbst wenn niemand dort mehr an einen personalen Jahwe mehr glauben sollte. Freilich wäre es begrüßenswert, wenn Israel ein säkularer Staat werden würde. Aber dass Israel nicht mehr jüdisch sein soll, kann nur erreicht werden, wenn die orthodoxen UND die säkularen Juden vertrieben oder umgebracht werden.

       
      • willow

        14. September 2010 at 07:01

        “Freilich wäre es begrüßenswert, wenn Israel ein säkularer Staat werden würde.”

        Nun, Israel ist ein säkularer Staat… auch wenn unsere “Qualitätsjournalisten” das nicht so richtig rüberbringen. Was natürlich nicht bedeutet, daß keine Rücksicht auf *die* Religionen genommen wird – aber das ist ja hier nicht anders, Stichworte “Sonntagsruhe”, “Feiertage” etc.

        Im Übrigen, nach wie vor werden auf dieser Welt Juden verfolgt, manche weil sie die jüdische Religion ausüben, die meisten einfach nur, weil sie jüdische Vorfahren haben – genau deshalb ist es wichtig, daß es zumindest ein winziges Ländchen gibt (etwa so groß wie der Krügernationalpark) als Schutzgebiet für alle, die wegen ihres wie auch immer verstandenen jüdischseins verfolgt werden.

        PS: Wer regt sich eigentlich über die etlichen “arabischen” Länder auf, zumal sie ausdrücklich “muslimisch-arabisch” betonen? Wo bleibt die Empörung, wenn Palästinenserführer klarstellen, daß ein Palästinenserstaat “natürlich” judenrein sein müsse!? Nur zur Erinnerung: mehr als 20% der israelischen Bevölkerung sind keine Juden, trotzdem haben sie alle staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten – abgesehen davon, daß der Wehrdienst für Araber freiwillig ist.

         
  2. willow

    13. September 2010 at 17:47

    “Ich verstehe es, ehrlich gesagt, nicht wirklich.”

    Vielleicht verstehen sie ja nach dem Lesen des Buches etwas mehr – aber nur vielleicht. Obwohl, bei dem Kommentar wohl doch eher nicht…

     
  3. Bernd

    13. September 2010 at 18:39

    Eine konsequent säkular-humanistische Abrechnung mit islamistischen Fanatikern und mit ihren westlichen Unterstützern, sowie eine mutige Aufklärung über die Hintergründe des Nahostkonflikts.
    Toll. Und gut, dass es in Israel ja überhaupt gar keine jüdischen Fanatiker gibt, sondern dass Israel ja der säkular-humanistische Staat überhaupt ist.

     
    • derautor

      13. September 2010 at 19:05

      Ja, Israel ist eine säkulare Demokratie, die sich gegen Islamisten verteidigen muss. Das tut Israel insgesamt unter Einhaltung der höchsten menschenrechtlichen Standards. Es ist ebenso sinnlos, Israel vorzuwerfen, dass es jüdische Fanatiker darin gibt, wie Deutschland vorzuwerfen, dass es hier Neonazis gibt.

       
      • folgsam

        13. September 2010 at 19:23

        Die hiesige Regierung wird jedoch nicht von Neonazis getragen.

        Moment, fast hätte ich jüdische Fanatiker mit Neonazis verglichen. Geschickt von dir!

         
      • derautor

        13. September 2010 at 19:28

        Die israelische Regierung wird auch nicht von jüdischen Fanatikern getragen. Wenn die mit der Hamas vergleichbar wäre, müsste es jüdische Selbstmordattentäter geben, die palästinensische Zivilisten angreifen.

         
      • folgsam

        13. September 2010 at 19:43

        Ist doch Wurst für welchen Gott die sich Bärte bis zum Pimmel wachsen lassen: Wenn die einen aufhören zu schießen, weil der Mufti es sagt und die anderen aufhören Siedlungen zu bauen, weil der Rabbi es sagt, wäre schon viel gewonnen.

        Man kann ja auch die vorsichtige Frage stellen, ob der klügere (Israel) nicht mal (nur Testweise) aufhören könnte, Siedlungen im Westjordanland zu bauen.
        Vielleicht wird dann weniger geschossen und am Ende gar nicht.
        Wär doch mal ein Versuch.

         
      • Bebu

        13. September 2010 at 20:12

        “Man kann ja auch die vorsichtige Frage stellen, ob der klügere (Israel) nicht mal (nur Testweise) aufhören könnte, Siedlungen im Westjordanland zu bauen.
        Vielleicht wird dann weniger geschossen und am Ende gar nicht.
        Wär doch mal ein Versuch.”
        –> Das würde aber verlangen, dass die Vollidioten auf der anderen Seite für rationale Argumente zugänglich wären. Irgendwie unwahrscheinlich.

         
      • derautor

        13. September 2010 at 20:19

        Was reden alle über die Siedler und keiner über die Tatsache, dass Israels muslimische Nachbarn stets nichts anderes im Sinn hatten, als das Land zu zerstören und bestenfalls die Juden darin zu unterjochen?

         
      • folgsam

        13. September 2010 at 21:02

        Israels muslimische Nachbarn haben stets nichts anderes im Sinn , als das Land zu zerstören und bestenfalls die Juden darin zu unterjochen, aber die Israelische Siedlungspolitik ist trotzdem scheiße.

         
      • Martin

        13. September 2010 at 21:22

        Man sollte sich vielleicht auch einfach nicht den albernen Bären aufbinden lassen, das die Siedlungspolitik auch nur das Geringste mit den Problemen zu tun hätte.

         
      • willow

        14. September 2010 at 07:06

        Nun, wenn du Häuslebauer mit Selbstmordattentätern gleichsetzt, dann sind für dich Dönerbudenbetreiber und Neonazis die Dönerbuden abfackeln vermutlich auch vergleichbar…

        Aber schon klar, für manche ist es halt völlig normal und natürlich, keine Juden als Nachbarn haben zu wollen.

         
  4. folgsam

    13. September 2010 at 19:49

    Netanyahu:
    „Die Beziehung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel existiert seit über 3500 Jahren. Judäa und Samaria sind die Orte, in denen sich bereits unsere Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob aufhielten, sowie David, Salomo und Jeremia. Sie stellen kein fremdes Land dar, sondern das Land unserer Vorfahren”

    Na toll.
    Ich mein, mal ehrlich, tickt der noch richtig?

     
    • derautor

      13. September 2010 at 20:18

      Völlig egal.

       
      • folgsam

        13. September 2010 at 21:05

        Also wenn ein Regierungschef glaubt von Abraham, Isaak, Jakob, Salomo, Adam und Eva abzustammen, dann ist das nich albern und traurig, sondern bestenfalls völlig egal.

        Gut!

         
    • Martin

      13. September 2010 at 21:20

      Warum sollte er denn nicht richtig ticken?
      Von Adam und Eva hat er ja nichts erzählt, das ist Deine Erfindung.

      So wie die Gleichsetzung von Abraham, Isaak und Jakob, David, Salomo und Jeremia mit den jeweiligen biblischen Gestalten Deine Projektion ist.
      Ich bin ziemlich sicher, das dort schon ziemlich viele Abrahame, Jakobe gelebt haben ;)

      “Sie stellen kein fremdes Land dar, sondern das Land unserer Vorfahren.”

      Auch da dürfte er recht haben. Man kann ja auch ab und an darauf hin weisen, das die einzigen, die sich bis 1964 selbst “Palästinenser” genannt haben, die palästinensischen Juden waren. Und bereits 1848 mehr als doppelt soviele Juden in Jerusalem lebten, als Araber/Muslime/Palis.
      Und das Land oder Gebiet den “Palästinensern” eh nie gehört hat. Und nicht etwa das Arafat-Gekröse.

       
    • willow

      14. September 2010 at 07:10

      “Die Beziehung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel existiert seit über 3500 Jahren. Judäa und Samaria sind die Orte, in denen sich bereits unsere Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob aufhielten, sowie David, Salomo und Jeremia. Sie stellen kein fremdes Land dar, sondern das Land unserer Vorfahren”

      Nun, völlig davon abgesehen, ob sich allein daraus Ansprüche ableiten lassen – wenn ich den aktuellen archäologischen Stand richtig im Kopf habe, dann ist das völlig zutreffend.

       
  5. folgsam

    13. September 2010 at 21:30

    “So wie die Gleichsetzung von Abraham, Isaak und Jakob, David, Salomo und Jeremia mit den jeweiligen biblischen Gestalten Deine Projektion ist.
    Ich bin ziemlich sicher, das dort schon ziemlich viele Abrahame, Jakobe gelebt haben ”

    Du willst mich doch verkohlen, oder?

     
    • Thomas

      13. September 2010 at 22:48

      Absurd ist Netanyahus Erklärung in der Tat, aber nicht absurder als die Aussagen so mancher anderer Staatsoberhäupter liberaler Demokratien. So mancher US-Präsident hat schon arg hanebüchene Dinge über die angeblich christlichen Wurzeln der USA erzählt und unserere Kanzlerin behauptet gerne, das christliche Menschenbild sei ideologisch völlig neutral… Ein Staatsoberhaupt kann nie für alle Bürger sprechen, oft spricht es nicht einmal für die Mehrheit.

       
  6. uwe

    14. September 2010 at 14:18

    nur weil moslemische palistinänser nicht die hellsten sind, heißt das noch lange nicht das die jüdischen palistinänser im recht sind. mit entstehung des islams werden reichlich juden zum islam übergetreten sein, freiwillig oder auch nicht. viele moslemischen palistinänser werden jüdische vorfahren gehabt haben, so wird abraham auch von moslems als stammvater angesehen. rechte von ihrer abstammung abzuleiten, das können und tun auch die moslems.
    meiner meinung nach werden juden vor allem wegen ihrer religion verfolgt. die behauptung es käme noch ein messias oder prophet, ist für christliche + moslemische betbudenbetreiber an geschäftschädigung nicht mehr zu überbieten, daher auch die hetze gegenüber den propheten + messiaserfindern.
    werden juden auch von hindus und buddisten verfolgt?

     
  7. Cyrano

    14. September 2010 at 20:49

    Willow sagt eigentlich alles Relevante. Nochmal zusammenfassend:
    (teile diese Kommentars richten sich an @folgsam

    1. die historische Begründung eines ‘Anspruches’ wäre Irrelevant, wäre das Bestreiten dieses Anspruchs nicht ein Hauptargument derer, die Israel vernichtet sehen wollten. Wer Ansprüche nach Blutlinien aber anerkennt, hatr wenige Argumente gegen Israel.
    2.: Netanyahu der Fanatiker: Netanyaho erklärt, dass schon immer Juden in Israel gelebt haben, d.i. die Wahrheit. Israel hat die verbliebenden muslimischen Palestinenser nach der Staatsgründung, sowie Flüchtlinge etc… aufgenommen. Judenrein soll, das kann man in Äußerungen von Abbas nachlesen, ‘Palestina’ sein. Da Abbas auf das Rückkehrrecht (darauf spielen die an, die nicht glauben, es sei ok, dass sich Israel als jüdischer Staat definiert) nicht verzichten will, heißt das, Israel muss weg. Netanyahu dagegen, wie seine Vorgänger, macht BEINAHE alles mit, um Frieden zu bekommen.

    Desweiteren: “Also wenn ein Regierungschef glaubt von Abraham, Isaak, Jakob, Salomo, Adam und Eva abzustammen, dann ist das nich albern und traurig, sondern bestenfalls völlig egal.
    Gut!”

    Jep, völlig egal. Denn selbst wenn es sich um mehr als eine rethorische Figur gehandelt haben sollte, dieser Regierungschef ist im Gegenteil zu den Feinden Israels abwählbar.

    Und:

    “Moment, fast hätte ich jüdische Fanatiker mit Neonazis verglichen. Geschickt von dir!”

    Geschickt von niemandem. Hast du getan.

    Ansonsten: Ich werde mich nun nicht lang drüber auslassen, wie lächerlich es ist sogenannte
    Siedler, die nicht zu selten von der Israelischen Armee geräumt werden, mit Mördern gleichzusetzen, nicht zuletzt, weil kultiviertes Land Brachland, d.i. Wüste vorzuziehen ist, und seit den frühen vierzigern, wenn überhaupt je, nicht mehr um Landnutzung gekämpft wurde, aber ich merke es zumindest kurz an: wenn einer wo siedelt, wo kein anderer war, hat das gerade die Linke früher befürwortet. Ich erinnere an Linke Kommunen in Südamerika. Falsch ist das erst, seit Juden es im Brtitischen Mandatsgebiet Palästina bzw. Transjordanien tun…

     
  8. Ichfühlmichnichtzuhause

    24. September 2010 at 00:32

    Herrr Folgsam, ticken SIE eigentlich noch richtig? Es ist so eine anpasserische Scheisse, die Sie von sich geben! Es ist nicht wurscht, “für welchen Gott die sich Bärte bis zum Pimmel wachsen lassen”. Keine Sorge, ich will mich nicht mit Ihnen über Gottverständniss streiten, aber vergessen Sie weiterhin ruhig, dass es die Jüdische Weltanschauung (auch Religion genannt) ist, die zunächst einmal einen Monotheismus vorgelebt hat. Dass Christentum und Islam aus dem Judentum entstanden sind (und nicht umgekehrt, wie Moslems es gerne behaupten), dass dann der Abendland eine lange quallvolle Entwicklung der Trennung des Staates von der Religion durchgemacht hat. Und dass es ein Prozess gewesen ist, der eben aus dem Monotheismus der Juden hervorgekommen ist. Es ist weiterhin nicht wurscht, ob eine Religion zur Gewalt und zum Selbstmörden anstiftet und die Anhänger dieser Religion mehrheitlich den Koran wörtlich nehmen, oder ob es eine kleine Gruppe von Ortodoxen mittem in einem längst säkularisierten Staat ihre Dogmen predigt und auf die Regierung keinen Einfluss hat. Und es ist mir persönlich nicht wurscht, dass es Menschen wie Sie ihrer Dummheit fröhnen und “hinterfotzigen” klugscheißerischen Argumentchen ins Gespräch streuen.

     
 
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