Falls euch mal die T-Shirts von kommunistischen Massenmördern ausgehen: Hier ein Alternativvorschlag.
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Muriel
17. Juli 2010 at 15:41
Gewagt, und in Weiß ein bisschen langweilig, aber insgesamt schon toll.
Der mit dem Glauben tanzt
18. Juli 2010 at 08:12
Braun und mit weißer Schrift? ^^
Muriel
18. Juli 2010 at 08:53
Perfekt!
Gregor
18. Juli 2010 at 09:15
Auch wenn es vom Autor sicher nur als bewusst-provozierende Übertreibung gedacht ist, so halte ich doch auch in diesem Sinne die Gleichsetzung von Che mit Mao oder Adolf für grundfalsch – und kontraproduktiv. Gerade die verlinkte Doku auf YouTube zeigt überdeutlich, dass Che zwar kritikwürdig, aber BEI WEITEM nicht so verachtenswert ist/war wie die anderen beiden “Herren”.
Wer als vernünftig-rationale Stimme in der Öffentlichkeit akzeptiert werden will, wer Dinge hin zum Besseren bewegen will und eben NICHT in ersten Linie nur seine eigenen Antipathien mit möglichst krassem Tam-Tam publizieren möchte, der sollte solche Mittel wie das Che-Hitler-Mao-T-Shirt-Bild nicht verwenden. Nüchterne, sachliche Analysen mögen dem emotional-hitzköpfigen Teil in uns allen nicht gefallen, aber um den eigenen Zielen (wenn sie es denn wert sind) zu dienen, sind sie der weit bessere Weg.
Einseitigkeiten und Übertreibungen bis hin zur krassen Ungerechtigkeit (wie hier geschehen) geben der inhaltlichen Gegenseite nur noch mehr Munition und stellen die Fähigkeit des Autors in Frage, sich ein realistisches und diffenziertes Bild von den Stärken und Schwächen anderer Leute bzw. Bewegungen bilden zu können.
Wie schon gesagt: Es mag weniger “Spaß” machen, aber besser man kommt ohne so etwas aus…
Lichtecho
18. Juli 2010 at 10:58
Ich finde das T-Shirt gut. Natürlich ist die Aussage sehr verkürzt, aber es geht ja darum, die Leute nachdenklich zu machen, die gedankenlos der Che- oder Mao-Ikone huldigen, weil es vielleicht gerade wieder modisch ist.
Klar kann man gut begründen, dass Che weniger verabscheuungswürdig ist, als Adolf. Für ein Opfer ist es aber eine Spitzfindigkeit, ob es von einem Mörder, Massenmörder oder Supermassenmörder getötet wurde. Was die drei genannten Personen eint, ist ihre verbohrte Ideologie, mit der sie sich über Menschenrechte hinwegzusetzen zu dürfen glaubten. Das muss man den Che-Fans eben mal klar machen – gerne auch humoristisch.
antx
21. Juli 2010 at 16:17
Ich schließe mich hier Gregor an.
Wenn du wirklich über Che aufklären willst, dann mache dies richtig. Ist dir das zu aufwändig? Oder macht das nicht so viel her?
derautor
21. Juli 2010 at 16:28
Guevara war ein Stalinist. Er hatte im geringeren Maße die Möglichkeit, diesen Wahn auszuleben, aber das ist keine Auszeichnung. Ich sehe überhaupt nicht, was jemanden dazu bringen könnte, Stalinisten zu verteidigen oder zu verharmlosen, nur, weil sie weniger Leute gekillt haben als andere Stalinisten, die mehr Macht hatten.
Gregor
23. Juli 2010 at 05:58
Als Ergänzung: Für diese Argumentationsrichtung wäre ein Video sinnvoll gewesen, dass dies unterstützt. Im obigen Link kommt er anders rüber. (Ich sehe Che auch kritisch, aber für wirklich beinharte Kritik wie diese ist der Link ungeeignet – ja fast schon gegensätzlich.)
qwertzuiopqweasdyxc
22. August 2010 at 10:45
Passt vielleicht auch dazu:
http://magazine.web.de/de/themen/beruf/bildung/11022502-Castro-schockiert-von-US-Bildung.html
Der Kubanische Geigenkasten ist nämlich ein Held, der gegen Dummheit und Atomkrieg kämpft. Der reinste Friedensengel.
theveggieatheist
23. August 2010 at 08:12
“Es sei höchst erstaunlich, in welchem Maße Bildung “deformiert” sein könne – in einem Land, das mehr als 8000 Atomwaffen und “die mächtigsten Kriegsmedien der Welt” besitze, schrieb Castro weiter. Der 84-Jährige führt seit Wochen eine Kampagne, um einen seiner Meinung nach drohenden Atomkrieg zwischen den USA und ihrem Verbündeten Israel sowie dem Iran zu verhindern.”
Eigentlich hat er in gewissem Maße recht, nur war er ja auch schon mal für beinahe einen Atomkrieg verantwortlich…