In England nehmen viele Muslime ihre Kinder aus dem Musikunterricht. Warum? Angeblich widerspricht der Musikunterricht dem islamischen Glauben. Offenbar ist ihnen das erst vor kurzem aufgefallen. Einige Muslime verbreiten einen Flyer namens “Music Exposed”, die Musikverschwörung wurde also endlich aufgedeckt! Denn Musik, so diese Muslime, “verdunkelt dein Herz” und “verkleinert dein Grab”. Diese Haltung betrifft laut dem Muslimischen Rat Englands “10% der muslimischen Gemeinschaft” für die Musik ein Problem ist.
Die Lehrer wissen nicht, was sie mit den Schülern machen sollen, die den Musikunterricht nicht besuchen dürfen. Im Kultusministerium rät man zum Wegschauen.









Bebu
7. Juli 2010 at 14:09
Hätte ich davon nur zu meiner Schulzeit gewusst. Ich wäre sofort Moslem geworden, um mich vor diesem Mist zu drücken.
Spaceman_Spiff
7. Juli 2010 at 14:30
Oh nein wir sind enttarnt
Dabei brauchen wir doch die kleinen Gräber für unsere satanistischen rituale.
KatzenHai
7. Juli 2010 at 15:14
@Bebu Said:
In Deutschland kann man meines Wissens mit dieser Begründung (jedenfalls im Rahmen geltender Gesetze) kein Kind vom Musikunterricht “befreien”, zum Glück.
Bebu
7. Juli 2010 at 15:28
Hat das nicht bei sowas wie Schwimm- oder Sportunterricht nicht oft genug geklappt?
Ich hätte damals zumindest alles versucht, um den Schwachsinn von Notendiktaten mittels Klaviervorspiel oder Motivsuche in bescheuerten Notenblättern zu entgehen.
dubiator
7. Juli 2010 at 15:37
Vielleicht sollte man ihnen mal den Marsch blasen?
Randifan
7. Juli 2010 at 16:43
Beim Islam handelt es um eine Religion, wo der Aberglaube besonders stark verankert ist.
http://blog.esowatch.com/?p=1586
Vielleicht fürchten in England die Muslime, mit Musik könnten sie einen Jinn heraufbeschwören.
ketam1n
7. Juli 2010 at 17:06
“Denn Musik, so diese Muslime, „verdunkelt dein Herz“ und „verkleinert dein Grab“.”
Religion ist einfach toll. In der Position eines islamischen Predigers kann man seine persönlichen Abneigungen einfach für Allgemeingültig erklären, schlicht in dem man so absurde Thesen aufstellt wie z.B. das Musik einem ja das Grab verkleinern würde. (Inwiefern auch immer.) Schließlich müssen wir nichts beweisen oder belegen, wir kacken unseren Unrat einfach in die Welt hinaus, irgendwo im Koran wird sich sicher ne Sure finden welche die derzeitge Hassbotschaft unterstüzt.
Andreas Lichte
7. Juli 2010 at 17:18
Jetzt aber mal ne Anekdote gegen Vorurteile:
Ich hab mir mal nen InterRail-Ticket gekauft, um nach Marrakesch zu pilgern: Dort hatten Led Zeppelin zusammen mit arabischen Musikern ein Konzert gegeben.
Hier nicht Led Zeppelin, sondern die Musik, die man jeden Abend auf Djemaa el Fna hören konnte:
Am Anfang des Films sieht man Essaouira, da wo ausser Andreas L. auch Jimmi Hendrix war … dann eine kurze Fahrt nach Marrakesch, die grosse rote Stadtmauer, das ist es.
Dann kommt der arabische Rock’n'Roll … klar, warum Led Zeppelin dort aufgetreten sind?
Dr. Borstel
7. Juli 2010 at 19:03
Genauso gut könnte ich auch meine eigene Religion eröffnen und behaupten, mein Glaube wäre mit Mathematik unvereinbar. (Nur dass ich damit niemals durchkommen würde, aber ich würde im Zweifelsfall auch niemandem den Dschihad erklären.) Religiöse Toleranz ist gut und schön, aber sie muss ihre Grenzen haben, und zwar spätestens da, wo man den Begriff “Parallelgesellschaften” ins Spiel bringen könnte.
Bärli
7. Juli 2010 at 22:59
In England ist inzwischen so ziemlich alles möglich – aus Angst vor dem Islam.
Lieber Bebu, wenn Sie Musik nicht mögen bzw. den Musikunterricht lag es vielleicht an der Art des Unterrichts. Denn singen ist bekanntlich förderlich für die Gesundheit. Man muss es ja nicht gleich öffentlich tun.
Bebu
8. Juli 2010 at 14:53
Ich weiß ja nicht, was Sie für einen Musikunterricht hatten. Aber bei mir hatten Musiklehrer so tolle Ideen, wie Noten mit Klavier vorspielen und die Schüler dürfen dann aufschreiben, was für Noten gespielt wurden. Oder in langen Partituren irgendwelche “Motive” suchen und beurteilen.
Grandiose Sache, wenn man selbst gar kein Instrument spielt, dementsprechend wenig Ahnung von diesem Unsinn hat und dann immer recht ratlos in diesem absolut überflüssigen Nebenfach sitzt, das höchstens als AG an Schulen stattfinden dürfte.
Stefan Wagner
8. Juli 2010 at 15:46
Genau! Und wozu Sport unterrichten? Gerade für fette Kinder eine Zumutung, die später eh nur auf dem Sofa lümmeln wollen.
Oder Geschichte, Erdkunde – hinweg den Müll! Englisch, Französisch, Russisch? Nicht mit mir! Mathe, Physik, Chemie – welch überflüssiger Krempel!
Bebu
8. Juli 2010 at 20:54
Richtig. Sport hat genauso wie Kunst und Musik im morgendlichen Rahmenlehrplan nichts zu suchen. Dies kann besser und sinnvoller im Rahmen von freiwilligen AGs am Nachmittag angeboten werden. Besonders Sport, wo man, wenn man es wirklich sinnvoll machen will, eine entsprechende Aufwärmphase vorher und Duschen etc. nachher braucht, ist einfach extrem absurd am Vormittag in einer einzelnen 45 Minutenschulstunde.
Musik artet in den meisten Fällen aufgrund des Leistungsgefälles von Instrumentenspielern gegenüber Nichtinstrumentenspielern in sinnfreies Gesinge aus und Kunst braucht, um sinnvoll betrieben zu werden auch mehr Zeit. Alles am Nachmittag in einer Ganztagsschule genug vorhanden. Weshalb den produktiven Vormittag damit vollstopfen?
Wenn man an diesem dann noch die extrem hohe Stundenzahl der Sprachfächer reduziert und im Gegenzug die Naturwissenschaftenstundenzahl erhöht, womit man am Ende auf ein gleichhohes Niveau beider Richtungen käme, wäre ich schon recht zufrieden.
derautor
9. Juli 2010 at 10:36
Wenn Sport, Musik und Kunst wegfallen und man nur noch die Stundenzahl zwischen Deutsch / Englisch und auf der anderen Seite die Naturwissenschaften und Mathematik vergleicht, würde ich aber meinen, dass die letzteren die ersteren überwiegen. Ich finde, wir brauchen in allen Fächern nur ein Grundwissen, das mehrmals wiederholt werde sollte (das meiste vergisst man schnell), und bereits früh sollte sich jeder seine Fächer aussuchen können, um auf diesem Grundwissen dann selektiv aufzubauen. Es ist einfach Unsinn, jemanden 13 Jahre lang mit Mathematik zu quälen, respektive mit Sprachen, wenn derjenige einfach nicht dafür geboren wurde.
Was wir aber auf jeden Fall einführen sollten, ist Politik. Ich hatte ein Jahr eine Stunde Soziologie – mehr über Politik habe ich in meinem bayerischen Gymnasium nie gelernt. Ich habe mich damals schon privat für den Bereich interessiert. Wenn ich mir ansehe, welche politische Meinung die meisten anderen vertreten haben – Abschaffung der Sozialsysteme; Verbot von allem, was ihnen persönlich nicht passt; Ausländer sollen alleine an der Arbeitslosigkeit schuld sein (das haben die sogar den Politikern erzählt, als wir den Bundestag besucht haben! Die haben ungläubig aus der Wäsche geschaut, dass jemand so bescheuert sein kann) – dann wird klar, dass wir unbedingt mehr politisches Grundwissen in den Schulen brauchen. Am Ende der Schulzeit wusste ich erheblich mehr über das NS-System als über unser System. Das ist kein Witz. Ich wusste genau, wie der Nazistaat aufgebaut war, hatte aber nur wenig Ahnung von unserem liberalen System und die meisten anderen entsprechend gar keine.
Bebu
9. Juli 2010 at 13:40
Also ich hatte glaube ich ab Klasse 9 oder 10 bis zum Abitur Politik (war mehr oder weniger Pflicht). Wirklich sinnvoll war das aber nicht. Denn das, was ich da gelernt habe, kann man sich selbst viel schneller aneignen. Chemie habe ich hingegen recht früh abgewählt, weil die Lehrer an meiner Schule wirklich nicht zu gebrauchen waren. Den Verlust halte ich jetzt im Nachhinein für schwerer selbst nachzuholen.
Bei den Sprachen hast noch die 2. oder 3. Fremdsprache vergessen. Das sollte das Verhältnis etwas ausgleichen. (An meiner Schule hatte man z.B in der 7. und 8. Klasse 5 Stunden Latein die Woche, aber Biologie und Chemie wurden nur im Halbjahres oder Ganzjahreswechsel 2 oder 3 Stunden die Woche unterrichtet. Nicht gerade sinnvoll…)
Um das unterschiedliche Leistungsniveau in verschiedenen Fächern abzufangen, könnte man auch einfach die Schüler in den Fächern nach ihrem Leistungsniveau auf verschiedene Kurse aufteilen. Gegen eine bessere individuelle Auswahl der Fächer hätte ich aber auch nichts.
Stefan W.
7. Juli 2010 at 23:57
M.E. gäbe es da – in unserem Rechtssystem – nur eine Antwort: Es gilt die Schulpflicht. Leistungsverweigerung bedeutet ‘Note 6′.
Womöglich kann man die Kinder nach Saudi Arabien auf ein Internat schicken, und später entscheiden, ob man dortige Abschlüsse aktzeptiert.
Der nächste lehnt Deutsch/Englisch ab, Mathe, Bio, Physik?
Das Hirn verdunkeln wollen diese Priester, scheucht sie zum Teufel!
Amazone
8. Juli 2010 at 14:00
Der nächste lehnt Deutsch/Englisch ab, Mathe, Bio, Physik?
Ja, auch solche gibt es. Und diese Psychos wandern dann von Deutschland in die USA aus, erhalten dort Asyl und setzen ihre Kinder fortan christlichem Homeschooling aus.
Randifan
9. Juli 2010 at 07:53
Demnächst werden die muslimischen Eltern ihre Kinder aus der Schule, weil dort gelehrt wird, die Erde drehe sich um die Sonne.
Stefan Wagner
9. Juli 2010 at 17:19
Bemerkenswert. Weil manche sogar ein Instrument können, sollen die anderen gar nicht erst in Musik unterrichtet werden.
Wer eine englischsprachige Mutter hat würde dann den Präzedenzfall abgeben, dass niemand mehr Englisch lernen muss – so gut wie der wird ja eh keiner? Es ist doch niemandem verboten auch ein Instrument zu lernen!
So verhält es sich offensichtlich auch mit Sport, wo es viele gibt, die privat einen Sportverein besuchen, aber man wird letztlich in jedem Fach jmd. finden, der aus einem völlig vernünftigen Grund besser ist als die anderen.
Für viele scheint Bildung überhaupt nur als Ausbildung gerechtfertigt zu sein – man weiss aber heute natürlich nicht, was man in 20, 30 oder 40 Jahren beruflich braucht.
Und dass Bildung ein Wert an sich ist, scheint den meisten Barbaren hier wohl egal. Schämt Euch!
Bebu
9. Juli 2010 at 17:55
“Bemerkenswert. Weil manche sogar ein Instrument können, sollen die anderen gar nicht erst in Musik unterrichtet werden.”
–> Nun, wenn die einen ein oder mehrere Instrumente sehr gut spielen und die anderen noch nie so etwas in der Hand hatten, ist es quasi unmöglich ein einheitliches Unterrichtsniveau zu erreichen, dass nicht die einen total langweilt oder die anderen überfordert.
D.h. man sollte zumindest zwei Kurse anbieten.
“Wer eine englischsprachige Mutter hat würde dann den Präzedenzfall abgeben, dass niemand mehr Englisch lernen muss – so gut wie der wird ja eh keiner?”
–> Würde aufgrund des Muttersprachlers plötzlich das Niveau des Unterrichts auf eine Ebene gehoben werden, die ihn fordern würde und den Rest komplett überfordern, wäre der Unterricht wirklich reichlich sinnfrei.
Interessanterweise ist das aber nicht der Fall. Denn der Halbamerikaner in meiner Klasse hat das Anspruchsniveau des Englischunterrichts nicht erhöht.
“Es ist doch niemandem verboten auch ein Instrument zu lernen!”
–> Ja genau. Wenn ich so in die 7. Klasse komme, lerne ich nebenbei nochmal schnell ein Instrument um nur halbwegs eine Chance gegen die zu haben, die schon seit Jahren ein Instrument spielen…
Nicht gerade zu Ende gedacht.
“So verhält es sich offensichtlich auch mit Sport, wo es viele gibt, die privat einen Sportverein besuchen, aber man wird letztlich in jedem Fach jmd. finden, der aus einem völlig vernünftigen Grund besser ist als die anderen.”
–> Aus einem ähnlichen Grund ist der bisherige Sportunterricht wirklich sinnfrei.
Man kann eine Sportart eben nicht dadurch erlernen, wenn man sie in einem Drittel eines Halbjahres 2 Schulstunden die Woche hat. Das ist allerhöchstens eine Form von Schnupperprobierstunde.
Aus diesem und dem Zeitproblem würde ich den Schulsport in den Nachmittag verfrachten und wahlfrei anbieten.
“Für viele scheint Bildung überhaupt nur als Ausbildung gerechtfertigt zu sein – man weiss aber heute natürlich nicht, was man in 20, 30 oder 40 Jahren beruflich braucht.”
–> Was hat Probiersport mit Bildung zu tun? Was hat sinnfreies Singen mit Bildung zu tun? Was hat sinnfreies Bildchenmalen mit Bildung zu tun?
“Und dass Bildung ein Wert an sich ist, scheint den meisten Barbaren hier wohl egal. Schämt Euch!”
–> Und du Christ kannst bitte in deine Kirche gehen und den Lattenjupp anbeten.
Aber genug der Beleidigungen.
Inwiefern ist Bildung ein Wert an sich? Wer entscheidet überhaupt, was als Bildung gilt?
Stefan Wagner
9. Juli 2010 at 18:20
Wie kommst Du auf die Idee ich könnte Christ sein? Hat Dir das Dein Horoskop verraten? Stand es im Kaffeesatz?
Ich bitte eindringlich solche Beleidigungen sein zu lassen.
Außerdem empfehle ich Bildung auch als Kenntnis und Fähigkeit zu betrachten, nicht nur als Gelegenheit einen Mitschüler auszustechen.
Wenn man singen und malen können nicht wertschätzt, oder schwimmen und turnen, dann weiss ich auch nicht – vielleicht kann jmd. anderes die Freude erklären, sich selbst als befähigt zu erfahren etwas zu tun, was man erst üben muss.
Bebu
9. Juli 2010 at 19:01
“Wie kommst Du auf die Idee ich könnte Christ sein? Hat Dir das Dein Horoskop verraten? Stand es im Kaffeesatz?
Ich bitte eindringlich solche Beleidigungen sein zu lassen.”
–> Du erinnerst Dich noch daran, dass Du das hier
“Und dass Bildung ein Wert an sich ist, scheint den meisten Barbaren hier wohl egal. Schämt Euch”
geschrieben hast?
“Außerdem empfehle ich Bildung auch als Kenntnis und Fähigkeit zu betrachten, nicht nur als Gelegenheit einen Mitschüler auszustechen.”
–> Welche Befähigung und Kenntnis erlangt man aus einem Unterricht, der dem Anspruch nach weit über der Befähigigung eines Teils der Schüler steht?
Die von mir beschriebenen Notendiktate mittels Klaviervorspiel sind so ein Beispiel.
“Wenn man singen und malen können nicht wertschätzt, oder schwimmen und turnen, dann weiss ich auch nicht – vielleicht kann jmd. anderes die Freude erklären, sich selbst als befähigt zu erfahren etwas zu tun, was man erst üben muss.”
–> Herrme aber auch. Ich will doch gar nicht bestreiten, dass sowas sinnvoll sein kann.
Was ich bestreite ist, dass man dies sinnvoll in den Vormittagsschulunterricht packen kann. Singen ginge vielleicht noch. Wäre aber auch in einer Zeit, die der Entspannung dient, sinnvoller, als in den produktiven Stunden des Vormittags. (Produktiv im Sinne von beste geistige Aufnahmebereitschaft).
Aber sowas wie Schwimmen, Turnen, Bildermalen usw. braucht einfach einen Zeitraum, der über eine 45-Minutenschulstunde hinausgeht. Deshalb wäre es im Nachmittagsprogramm besser aufgehoben, weil dort nach der 45-Minutenstunde nicht der Glocke leutet und man sich schnell umziehen muss, um verschwitzt in die nächste Englischstunde zu kommen. Am Nachmittag könnte man sich nach dem Sportunterricht in Ruhe etwas abkühlen, dann duschen und fertig. Oder man malt sein Bild noch zu Ende anstatt es unfertig abzubrechen, irgendwo zu verstauen und beim nächsten Mal weiter zu malen.
Davon abgesehen muss man sich aber trotzdem die Frage stellen, ob bestimmte Schnupperprogramme im Sportunterricht ab einem gewissen Alter noch sinnvoll sind. Was bringt z.B. ein Drittelhalbjahr Geräteturnen im Sportunterricht der 10.Klasse? Außer vielleicht ein erhöhtes Verletztungsrisiko für einen guten Teil der Schüler, die so ein Turngerät nur alle Jubeljahre mal sehen und dementsprechend weder über die nötige Technik, noch über die nötige Körperspannung und -kraft verfügen, um nur halbwegs brauchbar darauf Übungen zu prakitizieren. Was soll sowas? Gibt es irgendwo bei den Idioten, die solche Lehrpläne gestalten fiese Schreibtischtätersadisten, die sich erregt einen von der Palme wedeln bei den Gedanken mit welchen Qualen ein guter Teil der Schüler durch ihre Arbeit konfrontiert wird? Anders kann ich es mir kaum erklären.
Stefan Wagner
9. Juli 2010 at 20:12
„Und dass Bildung ein Wert an sich ist, scheint den meisten Barbaren hier wohl egal. Schämt Euch“ geschrieben hast?
Ja, daran erinnere ich mich, und finde das nicht christlich. Nicht die Bohne.
Über Details wieviel Stunden, ob Vor- oder nachmittags, ob man ein 3/4-Jahr oder ein ganzes geräteturnt und in welcher Klasse habe ich nicht gesprochen, und plane es auch nicht.
Ebensowenig über Deine Klavierdiktate, von denen zu berichten außer Dir ja niemand berufen ist. Aber wollen wir hier Deine persönlichen Schultrauma behandeln? Ich muss zugeben, dass ich dafür nicht sehr viel Interesse aufbringe.
Bebu
10. Juli 2010 at 12:13
Okay, Schluß mit der Freundlichkeit.
Wenn Du nicht in der Lage bist zu erkennen, dass Du mit Deiner Barbarenaussage mit den Beleidigungen angefangen hast und ich Dich daraufhin als Christ beschimpft habe, ist Dir wirklich nicht zu helfen. (Zur Erklärung: Christ ist hier keine Beschreibung der Realität, sondern eine Verunglimpfung Deiner Person. Halt sowas wie Arschloch, Barbar o.ä.)
Und wenn Du kein Interesse hast Dich über denn Sinn von bestimmten Fächern in bestimmten Konstellationen zu unterhalten, dann halte Dich mit Beiträgen wie den von “On 9. Juli 2010 at 17:19 ” zurück. Denn dort hast Du Aussagen getroffen, die in einem Kommentarbereich von anderen kommtiert werden können. Wunder Dich also nicht, wenn das jemand macht
In diesem Zusammenhang sind dann auch meine “Schultraumata” nur als Beispiele für die Sinnfreiheit mancher Lehrplanentscheidung zu sehen. Diese Form der Argumentation sollte nicht allzu neu sein.
So. Jetzt kannst Du darauf mit einer weiteren peinlichen Äußerung aller “Bildung sei ein Wert an sich” o.ä. antworten. Mir gleich.
Stefan Wagner
10. Juli 2010 at 14:19
Das muss heißen “mit Äußerungen à la …”, nicht “mit Äußerungen aller …”. Das ist französisch für “wie”, wie es in “à la mode” (in der Art von) oder “à la carte” (wie in der Speisekarte) vorkommt.
Ähnlich gehört es zur Allgemeinbildung zu wissen, dass die Barbaren seit der Römerzeit für “die Ungebildeten” steht, es sich damit also nicht um eine ungerichtete Beleidigung handelt, wie bei Deinem Christenvorwurf.