Muslimische Fanatiker tun gerne so, als wären sie moderat. In den USA hat ein Muslim, der eine Fernsehshow machte, um Vorurteile über den Islam abzubauen, seiner Frau mit einem Krummsäbel den Kopf abgehackt, dann die Polizei angerufen und bei ihr damit angegeben, dass er ihr den Kopf abgehackt hat. Wenn echte moderate Muslime nicht mit Fanatikern in einen Topf geworfen werden möchten, dann müssen sie sich endlich mal auf Demos und in den Medien von den Islamisten distanzieren.
Und sie sollten Organisationen gründen, um den Opfern von Islamisten zu helfen. Zwar gibt es kein Gesetz, dass sie dazu zwingen würde und natürlich sind Muslime nicht für die Verbrechen von anderen Muslimen verantwortlich, aber sie müssen einfach mal akzeptieren, dass die menschliche Psyche so funktioniert, dass wir fremd erscheinende Gruppen für das Verhalten von einzelnen in dieser Gruppe verantwortlich machen.
Ist nicht rational, ist nicht nett, aber so sind unsere Instinkte eben eingestellt und unter hohem Stress, etwa angesichts bestialischer Gewalttaten wie dieser, setzt das Denken eher früher als später aus, wenn echte moderate Muslime nicht endlich ihren Hintern hochbekommen.









Piet
2. Mai 2010 at 05:09
Moderate Muslime ?
derautor
2. Mai 2010 at 10:08
Klar gibt es moderate Muslime, sonst wären wir schon alle tot.
sapere aude
2. Mai 2010 at 07:37
Die Geschichte ist ein Jahr alt:
http://www.welt.de/politik/article3221739/Betreiber-von-TV-Sender-soll-Frau-gekoepft-haben.html
Ralf
2. Mai 2010 at 09:16
Ja und? Ändert das was?
nanomyte
2. Mai 2010 at 10:58
Arabische Atheisten organisieren sich seit einiger Zeit, dazu ein Artikel:
http://www.zeit.de/2010/18/Arabische-Atheisten
yasemin
2. Mai 2010 at 13:58
Na ja, verglichen mit dem Propheten war er wirklich moderat. Irgendwelche Einwände?
Flo
2. Mai 2010 at 15:10
Ich hoffe dann mal, dass, wenn der nächste Atheist jemanden mit einer modernen Waffe umbringt, dass dies dann bitte auch auf den Atheismus geschoben wird. Ganz ehrlich, ich bin Atheist, aber es hilft der Sache nichts, wenn blindlings auf alles eingeschlagen wird. “Mann bringt Frau um” war (leider) zu jeder Zeit und mit jeder Religion (oder dem Fehlen davon) möglich, in diesem Fall ist der Bezug zur Religion des Mannes äußerst dünn. Das einzige, was hier einen möglichen Bezug schafft, ist die ungewöhnliche Methode, aber reicht das um daraus einen religiös motivierten Mord zu machen?
Und zum “distanzieren”: Distanziert ihr euch von jedem blöden Deutschen? Oder jedem blöden Fußballspieler, Kneipengänger oder sonstwas, wo ihr dazu gehört? Wieso müssen nur die Mitglieder einer bl… verzeihung Religion sich distanzieren? Ist doch auch nur ein Verein. Natürlich würde es nicht schaden, wenn sich die moderaten Muslime deutlicher gegen die Radikalisierung ihrer Religion stellen würden, keine Frage, aber dass das nicht so leicht ist, sieht man ja alleine daran, wie viele – oder vielmehr wie wenig – Leute in Deutschland gegen Nazis demonstrieren. Würden alle immer gegen jede Dummheit sofort aufspringen, wäre die Welt vielleicht ein besserer Ort (vielleicht auch nicht – wer definiert “Dummheit”?).
Es gibt sicherlich viele gute und wichtige Stellen, wo man gegen den religiösen Unsinn – oder gar Wahn – aufstehen muss. Aber aus jedem Idioten einen religiösen Wahnsinnigen machen zu wollen, hilft – meiner Meinng nach – nichts.
derautor
2. Mai 2010 at 18:46
Du lebst in einer Traumwelt, Neo.
folgsam
2. Mai 2010 at 20:12
“Ich bin Atheist, aber…”
folgsam
2. Mai 2010 at 20:13
Oh und, seine Religion hat ihm offensichtlich einen Scheissdreck dabei geholfen, seine Frau nicht zu köpfen. Also warum dann überhaupt der Aufriss?
Flo
3. Mai 2010 at 11:48
…? Ich erkenne nicht, was du genau daran lustig findest? Muß ich als Atheist prinzipiell glauben (*hust*), dass alles böse einzig und alleine von der Religion kommt?
folgsam
3. Mai 2010 at 12:05
Nö, aber Religion hat auch noch nie geholfen, irgendwas böses zu verhindern ( es sei denn aus blanker Furcht vor jenseitiger Bestrafung, aber für alles Übel finden sich sogleich drei Bibelstellen).
Und das ” Ich bin Atheist, aber…” ist ein running gag in der sceptic/atheist community.
Flo
3. Mai 2010 at 15:32
Zufällig gleicher Wortlaut, aber von der Bedeutung her hat es damit irgendwie gar nichts gemein. *schulterzuck*
Dem Rest stimme ich durchaus zu. Dem Mann hat die Religion eindeutig nicht geholfen, ein besserer Mensch zu werden. Natürlich darf bezweifelt werden, ob er als Atheist anders gehandelt hätte, aber das erwartet vom Atheismus auch keiner.
Derkan
2. Mai 2010 at 21:30
“dass die menschliche Psyche so funktioniert, dass wir fremd erscheinende Gruppen für das Verhalten von einzelnen in dieser Gruppe verantwortlich machen.”
Ja, du bist verantwortlich für den Holocaust, bist ja Deutscher. Du bist verantwortlich für die Toten in Afghanistan, bist ja Deutscher. Du bist verantwortlich für die Kinderarbeit in den Entwicklungsländern, schließlich bist du ja Deutscher. Du bist Christ, schließlich bist du ja Deutscher.
Wo ist deine Hilfsorganisation? Deine Demo dagegen?
Hey, wenn du dich nicht endlich distanzierst, dann geht mein Stresspegel ordentlich in die Höhe. (Dein hoher Stress wegen den ganzen Muslimen tut mir übrigens sehr leid.)
derautor
2. Mai 2010 at 21:56
Ich habe mich sehr klar ausgedrückt: “Ist nicht rational, ist nicht nett, aber so sind unsere Instinkte eben eingestellt”. Dein Hinweis darauf, dass es nicht rational ist, hättest du dir insofern ersparen können.
Wenn meine Gruppierung unter Generalverdacht stehen würde, weil säkulare Humanisten so viele Selbstmordattentate begehen, dann würde ich auf jeden Fall (!) gegen die Fanatiker demonstrieren und ihren Opfern helfen. Definitiv! Und wenn es darum geht, den eigenen Reihen die Meinung zu sagen, stehe ich jetzt bereits immer an vorderster Front. Da, wo ihr stehen solltest, wenn es um Islamisten geht. Tut ihr aber nicht (was ich in der Annahme schreibe, dass du moderater Muslim bist).