
Afrikanische Stammesfürsten haben in den meisten Fällen ihre eigenen Leute und Gefangene von anderen Stämmen an die westlichen Sklavenhändler verkauft. Nur mal so zur Information.

Afrikanische Stammesfürsten haben in den meisten Fällen ihre eigenen Leute und Gefangene von anderen Stämmen an die westlichen Sklavenhändler verkauft. Nur mal so zur Information.
Geschrieben von derautor am 26. April 2010 in Geschichte
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Martin
26. April 2010 at 20:42
In dem Zusammenhang würde ich auch auf die “Weltgeschichte der Sklaverei” von Egon Flaig verweisen, in dem der systemische Bedarf des Islam an Sklaven zumindest im Überblick besprochen wird.
Und wie dieser weitaus ältere, weit länger anhaltende und auch umfangreichere Sklavenbedarf überhaupt erst zum Zerfall Afrikas in “Raubstaaten” führte.
Irgendwie scheint mir da die Aufarbeitung in den arabischen Staaten und beim Islam generell nicht mal wirklich begonnen zu haben. Mit eigener Schuld haben sie’s nicht so, ist ja viel einfacher, den “westlichen Imperialismus” für alles verantwortlich zu machen. Bloß keine Selbstbetrachtung….
Der Westen ist da zumindest eine ganze, große Kante weiter….obwohl es natürlich auch da immer noch Revisionisten und “Die Sklaven waren glücklich” Spacken und dergleichen gibt.
Aber gegenüber der kompletten Ignoranz und Verleugnung der islamischen und insbesondere der arabischen Welt gegenüber der eigenen Schuld, ist das ein immenser Unterschied.
Martin
26. April 2010 at 20:45
Oh…. und nur der Vollständigkeit halber: über etliche Jahrhunderte, lange bevor es überhaupt einen transatlischen Sklavenhandel gab, wurden sie nicht an “westliche Sklavenhändler” verkauft. Sondern an Araber.