Die Islamkonferenz ist so ein gigantischer Schrotthaufen, dass die größte Schrottpresse der Welt zehn Jahre bräuchte, um sie zu verschrotten. Jetzt hat Innenminister Thomas de Maizière die Islamistenorganisation Milli Görus rausgeworfen, weil wegen Steuerhinterziehung, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche gegen sie ermittelt wird (siehe Zeit) – außerdem gilt Milli Görus als “islamisch extremistisch”, was für Amtsvorgänger Schäuble nicht Grund genug war, sie rauszuwerfen.
Und jetzt sind die anderen Organisationen beleidigt.
De Maizière wollte nämlich auch den Islamrat nicht mehr einladen, weil wegen Steuerhinterziehung gegen ihn ermittelt wird. Um die anwesenden Organisationen zu trösten, bat er dem Islamrat dennoch eine “ruhende Mitgliedschaft” an, aber nun ist er schon gekränkt. So nicht!
Die Islamkonferenz wird immer mehr zur Mafiakonferenz.
Der gute Luigi, der immer brav deutsche Mitglieder der Konferenz in Salzsäure aufgelöst hat, wann immer sie mit ihren Schutzzahlungen nicht nachkamen, ja selbst der gute Luigi soll nicht mehr an der Mafiakonferenz unserer Regierung teilnehmen dürfen. “Was soll ich Mutti sagen?”, weinte Luigi bei der letzten Sitzung, die er besuchen durfte. “Nur für sie habe ich Schäubles kleinen Bruder im Meer versenkt. Sie war so stolz auf mich. Und nun soll ich mich um niemandem mehr ‘kümmern’ dürfen bei der Mafiakonferenz?”
De Maizière versichterte den anderen Mafiaorganisationen, dass der Ausschluss der “Familia” nichts mit ihnen zu tun habe: “Das war eine reine Formalität. Es war einfach ein Verstoß gegen die Hausordnung, als Luigi die Hand meines Amtsvorgängers in den Aktenvernichter steckte.”
Doch die anderen Mafiaorganisationen fühlen sich in ihrer Ehre verletzt.
“Don Vito ist nicht erfreut”, stellte der Boss eines führenden Camorra-Clans fest, der sich extra in Deutschland niedergelassen hatte, um die Mafiakonferenz zu besuchen.
Al Capone verwies auf seinen gekränkten Nationalstolz: “Ich glaube an Deutschland. Ich bin in Deutschland reich geworden.”
Und Frank Costello lässt sich kein zweites Mal zur Mafiakonferenz bitten. “Er fragt nicht um einen zweiten Gefallen, wenn ihm der erste verweigert wird”, sagte sein treuester Schläger über ihn.
Die Mafiakonferenz hat sich als Ziel gesetzt, führende Mafiosi besser in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. “Dabei sind viele Kompromisse nötig”, erklärte de Maizière gegenüber der Zeit. “Man kann sie nicht jedes Mal zur Ordnung rufen, wenn sie einen Abgeordneten oder einen Journalisten in Salzsäure auflösen. Aber wenn es zu sehr die Tagesordnung stört, dann ermahne ich auch einmal zur Mäßigung.”
Don Vito spricht sich vor allem gegen das neue Verbot aus, denjenigen, der gerade spricht, nicht ermorden zu dürfen: “Wenn uns die Geschichte eins gezeigt hat, dann, dass man jeden umbringen kann!”
Costello verglich den Rauswurf der “Familia” mit einem Erlebnis aus seiner eigenen Biografie: “Einmal kam Mama nachts an mein Bett und sagte ‘Du bist nicht mein Sohn, Zigeuner haben Dich auf der Türschwelle ausgesetzt.’ So werden wir in Deutschland behandelt. Uns wird gesagt: Ihr gehört hier nicht her. Und warum? Nur weil wir Steuern hinterziehen und Geld waschen? Zeigt mir einen deutschen Politiker, der kein Konto in Liechtenstein hat. Oder bei uns.”
“Einmal”, so erzählt de Maizière, “Einmal ließ Schäuble Al Capone zu einer Besprechung unter vier Augen rufen, weil Capone sein Wasser vergiftet hatte. Wir hörten nach fünf Minuten einen lauten Schrei, und das störte die Konferenz ja schon etwas. Schließlich lauschten wir in dem Moment den anwesenden Mafiosi, wie sie uns vorwarfen, dass wir alle Nazis sind.”
“Was passiert ist?”, fragt Al Capone die Zeit. “Sie bringen mich in ein Zimmer in dem Wolfgang Schäuble sitzt. Was soll da passieren? Ich hab ihm ins Ohr gebissen.”
De Maizière bat die verbliebenen Mafiaorganisationen darum, sie mögen doch reinen Tisch machen und alle ihre Verbrechen eingestehen, damit sie in Ruhe mit der Konferenz weitermachen können.
“Was soll das für einen Sinn haben, zu beichten, wenn man nichts bereut?”, antwortete Don Vito stellvertretend für die anderen Mafiosi.









Walter Bornholdt
12. März 2010 at 14:27
Diese Islamkonferenz scheint eine Privatveranstaltung der jeweiligen Innenminister zu sein. Die Zusammensetzung ist sehr willkürlich. Ein Trost sollte uns sein, dass 80% aller Muslime in Deutschland diese Veranstaltung sowieso ignorieren, wenn sie sie denn überhaupt mitbekommen. Besonders der Arabische und der Balkan-Anteil unter den Muslimen hat seine eigenen Imame und die sind gegen jede Vereinnahmung ihrer jeweiligen Klientel durch deutsche Organisationen. Wer mehr wissen will, ich arbeite in diesen Kreisen seit 2002 als Übersetzer (und beende das gerade) und stehe gerne für einen Informationsaustausch zur Verfügung. Auch zum Islam als Religion!
skydaddy
12. März 2010 at 21:20
Wenn Steuerhinterzieher-Organisationen nicht am Tisch sitzen dürfen, dürften Vertreter der Regierungsparteien ja wohl auch nicht teilnehmen, oder sehe ich das falsch?