Nach der Frage, ob ihr Hitlers Anzug anziehen würdet (die teils eine ganz schöne Feindschaftlichkeit ausgelöst hat), habe ich nun zwei weitere Fragen im Sortiment, die euch wahrscheinlich den letzten Nerv rauben werden…
1.) Ein professioneller Goldschmied fertigt eine exakt identische Kopie eures Eherings an. Er ist aus den gleichen Materialien gefertigt und auch von den besten Experten nicht vom Original zu unterscheiden. Würdet ihr euren Ehering gegen die Kopie eintauschen, wenn ich euch 250 Euro dafür gebe?
2.) Es ist Physikern gelungen, Objekte zu teleportieren, indem sie ihre physische Information an einem Ort dekodieren und diese Information an einen anderen Ort schicken, wo sie wieder rekonfiguriert wird. Mit dieser Teleportationsmethode können exakte Kopien angefertigt werden, nicht nur von Objekten, sondern auch von Lebewesen. Der Teleporter wird eingesetzt, um euren Partner/eure Partnerin zu kopieren. Die Kopie sieht exakt so aus wie das Original, hat den gleichen Körper, den gleichen Geist, die gleichen Erinnerungen, etc. Niemand, nicht einmal die Mutter eures Partners / eurer Partnerin bemerkt, dass die Kopie nicht das Original ist. Nur ihr wisst davon, weil man es euch gesagt hat.
Wenn ich euch 1000 Euro dafür gebe, würdet ihr euren Partner/ eure Partnerin gegen die Kopie eintauschen?
Und bitte keine Fragen wie “Was passiert dann mit dem Original?” einbeziehen. Diese Bonus-Fragen und Erweiterungen hören nie auf, wenn sie einmal angefangen haben, und sie gehen am Kern der Fragestellung vorbei. Es geht ausschließlich darum, ob ihr jeweils das Original oder die Kopie oder keine von beiden bevorzugen würdet – und warum? Ihr könnt euch ja vorstellen, dass einfach eure Wahl die andere Option ersetzt. Die nicht-gewählte Partnerin / Partner verschwindet einfach.









PlainCitizen
12. Februar 2010 at 11:27
in 1) steckt derselbe Denkfehler wie in Hitlers Anzug – es geht nicht um den Anzug, sondern um die Assoziationen, die er bei den Beteiligten auslöst.
2) möchte ich gerne sehen. (Wär praktisch, wenn der Partner auf Reisen ist.)
afri-cola
12. Februar 2010 at 14:22
Sehe ich ähnlich. Die Assoziationen sind ja das Wesentliche bei einem Ehering. Und hinter dem “Ja” zum Tausch müsste eine Form des Rationalismus stecken, die mir schwer vereinbar mit Eheringen und Hochzeiten AN SICH zu seien scheint.
Ähnlich ist es beim Partnertausch: diese Form des rationalen Kalküls würde sich meiner Erfahrung nach nicht mit dem Gefühl der Liebe, der Verliebtheit vereinbaren lassen. Es ist natürlich nicht ganz vergleichbar, weil Hochzeiten und Eheringe im Gegensatz zu dem Phänomen der Liebe kulturell konstruiert sind.
derautor
12. Februar 2010 at 11:36
Ich habe mal die Beträge etwas erhöht, damit sich keiner damit rausredet, dass er zu faul ist, den Tausch durchzuziehen (darum geht es nicht! Stellt euch vor, der Tausch ist gar kein Aufwand!).
HFRudolph
12. Februar 2010 at 11:56
zu 1.)
Würde ich nicht machen, weil ich befürchten würde, dass mir mir das übel genommen werden würde…
zu 2.)
Man müsste den Fall wohl so bilden, dass die Kopie bereits hergestellt worden wäre, sonst würde man wohl versuchen,das zu verhindern. Ich wäre wohl in einer Zwickmühle, weil ich mich um beide kümmern wollen würde. Ich denke, ich würde vorsichtshalber nicht tauschen aus mangelndem Vertrauen in die Technik…
Thomas
12. Februar 2010 at 12:04
zu 1: die Kopie die Kohle
da ich die Ehe sowieso fuer veraltet halte…
zu 2: das Original, weil… ja, keine Ahnung. Man hat da wohl doch unbegruendete Vorurteile.
edith
12. Februar 2010 at 12:05
ring würd ich tauschen , trag ihn eh nicht !
mann würd ich nicht tauschen , denn gedanken und erfahrungen kann man nicht klonen !
verquer
12. Februar 2010 at 18:03
Sehr geehrte Blogleserin,
mit dem Satz
“mann würd ich nicht tauschen , denn gedanken und erfahrungen kann man nicht klonen !”
haben Sie folgendenden logischen Fehlschluss bemüht:
Noch nicht Erreichtes mit Unerreichbaren verwechseln.
Dieser kostenlose Service wurde Ihnen präsentiert von,
verquer.
Gnü
12. Februar 2010 at 12:05
1. Ich würde gar nicht erst heiraten.
2. Ich nehme beide.
afri-cola
12. Februar 2010 at 14:29
Da fällt mir diese schöne Szene aus Love and Death ein, in der Sonja Hilfe bei einem alten Priester sucht:
Father Andre, holiest of holies, aged and wise, you are the most wrinkled man in the entire country.
Rise, my child. Rise.
Everyone says you’re senile with age,
but you’re the only one that can help me.
Where did you say the fish was caught?
What fish?
Didn’t you say something about fish?
Father, Boris is trying to commit suicide. Last week he contemplated killing himself by inhaling next to an Armenian.
Tell Boris this: I have lived many years and, after many trials and tribulations, I have come to the conclusion that the best thing is…
Yes?
..blonde, 17-year-old girls!
Father!
And two of them, whenever possible!
†
In diesem Sinne: Amen!
Florian
12. Februar 2010 at 12:09
Wie schon PC schrieb: Es geht nicht um den Gegenstand, sondern um die Gefühle, die man dazu hat. Ich würde in beiden Fällen ablehnen, da ich ja wüßte, dass es nicht das Original ist, was meine Gefühle in Bezug dazu (vermutlich stark negativ) beeinflussen würde.
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 12:10
Wenn in 2) das eine physische Doppelgängerin ist (und nicht ein Dauerabbild), dann hat sie nach 1 Sekunde andere Erfahrungen und ist eine andere Person. Von da an muss man sich entscheiden, wen man will.
Locutus
12. Februar 2010 at 12:13
Zu 1.) : Erinnerungsstücke oder Symbole bewahrt man ja nicht aus rationalen, sondern aus emotionalen Gründen auf. Damit wird die emotionale Bindung an das symbolisierte Objekt, hier der Ehepartner, verdeutlicht. Insofern, als man vermutlich nicht heiratet, ohne bereits eine starke irrationale Bindung aufgebaut zu haben, wird sich diese Bindung auch auf das Symbol, den Ring, übertragen. Ich persönlich jedenfalls würde meinen Ring sicher behalten wollen, ebenso wie ich persönliche Erinnerungsstücke behalten würde.
Zu 2.) : Hier wäre meine Entscheidung immer noch davon geprägt, was mit dem Original passiert. Schließlich ist ein Partner kein Gebrauchsgegenstand, sondern ein Gegenüber, dessen Wohl uns am Herzen liegt. Wenn ich mich zwischen einem von beiden entscheiden müsste, würde ich mich eher davor drücken, anstatt einem der beiden weh zu tun. Wenn das Original weg/tot/whatever ist, hätte ich kein Problem damit, die Kopie zu nehmen. Immerhin empfinden wir die Verbundenheit nicht zu dem Körper des Partners (hoffentlich!), sondern zu dessen Persönlichkeit und der gemeinsamen Vergangenheit, und die werden ja exakt weitergegeben.
kretzer
12. Februar 2010 at 12:29
1.) Ich würde die Kopie akzeptieren. Die beiden Ringe haben keine in diesem Zusammenhang für mich wesentliche Individualität.
2.) Ich würde das Original behalten. Grund: Die beiden sind gleich, aber nicht identisch. Ich bin eine Beziehung zu einem Individuum eingegangen, und bei der bleibt es.
Thomas
12. Februar 2010 at 12:34
1) Klar würde ich tauschen
2) Schon schwieriger. Wer Dualist ist, würde sicher auf keinen Fall tauschen wollen, da er ja davon ausgeht, dass die “Seele” nicht mitkopiert würde. Für einen Nicht-Dualisten – vorausgesetzt, es gibt dabei keine technischen Risiken etc. – würde nichts dagegen sprechen. Der Körper ist ja auch nicht über die zeit gesehen aus den*selben* Atomen aufgebaut. Durch den Stoffwechsel wird der Körper etliche Male (gewebeabhängig) im Leben komplett durch neue Atome ersetzt.
In Star Trek hat es nicht zufällig mal eine Folge gegeben, in der das thematisiert worden ist? Also, ob derjenige, der aus dem Beamer heraustritt, der*selbe* ist wie der, der hineingegangen ist?
Christoph Wagner
12. Februar 2010 at 12:40
Eine echte 1zu1 Kopie ist eine 1zu1 Kopie.
Wenn absolut zu 100% (also eine vermutlich unrealistische Annahme in der echten Welt) keinerlei Unterschied besteht und bei 2) die Frage was mit dem “Original” passiert irrelevant ist, würde ich natürlich in beiden Fällen tauschen.
kretzer
12. Februar 2010 at 12:52
zu 2)
Auch eine 1:1-Kopie ist eine Kopie und nicht das Original.
Mich erinnert das an jene, die um ihr Überleben zu sichern, sich oder die Information, die sie ausmacht, am Ende ihres Lebens irgendwie auf eine Art Computer kopieren lassen wollen. Sie erkennen anscheinend nicht, dass sie dadurch nicht überleben werden – nur ihre Kopie überlebt, aber sie selbst sind nach wie vor am Ende tot.
Meine Antwort zu 1), dass ich die Kopie akzeptieren würde, ist nur dadurch begründet, dass mir in diesem Fall die Originalität nicht so wichtig ist und ich durch das Geld auch noch eine Motivation für den Tausch habe.
Stell dir bzgl. 2) mal vor, du wärst selbst derjenige, der kopiert und dann sitzen gelassen wird – plötzlich ist das nicht mehr egal, gell? Aus diesem Grund ist das auch bei ihr nicht egal (beim Ring aber schon).
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 12:57
*unterschreib* zu 2)
Man ist Mensch durch die Beziehung zu Menschen.
Christoph Wagner
15. Februar 2010 at 01:50
Wegen 2 zitiere ich mal den Original Eintrag:
“Und bitte keine Fragen wie “Was passiert dann mit dem Original?” einbeziehen.”
Und aus meiner Sichtweise habe ich zu der Kopie nun einmal genau die gleiche Beziehung wie zum Original.
Nicht, dass Kopie und Original bei einer echten 1 zu 1 Kopie noch relevante Begriffe sind. Oder wie willst du sie noch auseinander halten?
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 12:54
Ich habe jetzt das Cardigan-Beispiel von Bruce Hood gelesen. Er macht eine falsche Interpretation der Angelegenheit, wie vermutet. Es geht um die Assoziationen, welche das bei den Menschen auslöst, un welche man u.U. bewusst auslösen will, wenn man ihn trägt. Es geht nicht um den Glauben an eine Wirklichkeit, die an den Pullover gebunden ist.
notabris
12. Februar 2010 at 12:57
Erst mal ein “Denkverbot” (Was passiert dann mit dem Original?) ausrufen; dann klappts auch mit dem Versuch – oder auch nicht.
derautor
12. Februar 2010 at 13:06
So funktioniert das einfach nicht! Einige von euch sind genau wie die, die moralische Dilemmata unendlich ausweiten und einfach ignorieren, worum es eigentlich geht!
Zum Beispiel das Zug-Beispiel: Würde man einen Mann von der Brücke werfen, wenn dadurch ein Zug aufgehalten wird, der dann fünf Menschen nicht überfährt? Das beantworten viele Leute einfach nicht und stellen eine ganze Reihe von Zusatzfragen, zum Beispiel: Sind die fünf Menschen alle böse Psychopathen? Das nervt echt.
notabris
12. Februar 2010 at 15:44
Ich verstehe deinen Einwand, aber du stellst “Was passiert dann mit dem Original” und “Sind die fünf Menschen alle böse Psychopathen?” tatsächlich auf eine Stufe???
__________
Genau: In der Realität funktioniert das (wie du es beschreibst) einfach nicht!
Die Frage: “Was passiert dann mit dem Original?” ist in meinen Augen nicht einfach so zu vernachlässigen (es geht dabei immerhin um meine Frau).
Du blendest das aus und willst dann, dass wir ohne diese Frage im Hinterkopf eine Antwort geben?
Unter realen Bedingungen: Ergebnisverfälschung²
derautor
12. Februar 2010 at 17:29
Gut, dann beziehe es mit ein. Nun hast du zwei Frauen, die exakt so sind wie deine. Du möchtest wahrscheinlich das Original behalten. Wie begründest du das gegenüber der identischen Kopie?
Anna
12. Februar 2010 at 13:16
1.) Klar. Der Ring ist nur ein Symbol. Er selbst ist nicht wichtig, nur das, was er darstellt.
2.) Nein. Im Gegensatz zum Ring ist der Partner eben nicht das Symbol für eine Sache, sondern die Sache selbst. Da möchte ich dann doch das Original haben.
Dirk
12. Februar 2010 at 13:30
Geil, leicht verdiente 1250 Euro. Darf ich meine Original-Partnerin behalten? .oO( Dreier *g* )
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 13:30
zu 2) nochmals:
Wenn eine Kopie ist, die vom Original losgelöst ist, dann hat man es mit 2 Personen zu tun, die verschiedene Erfahrungen haben ab der 1. Sekunde und die also ab dann wie Zwillinge sind.
Wenn aber die Kopie genau das Original weiterhin abbildet, dann ist es kein Problem, die zu umarmen. Man spricht ja auch mit seiner Frau am Telefon, obschon die Stimme im Handy nicht die Originalstimme, sondern eine Kopie in einem Lautsprecher/ Ohrhörer ist.
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 13:35
Wenn es in 2) eine losgelöste Kopie ist, kommt man übrigens durchaus in eine schwierige Lage, weil die 2. Partnerin ja ebenfalls der Meinung ist, sie sei das Original, und weil es im Grunde auch für mich keine Unterscheidungsmöglichkeit gibt.
(Antwort darum wie oben 12. Februar 2010 at 12:10: Man muss sich entscheiden)
Das wird immer lustiger.
Nanomyte
12. Februar 2010 at 13:59
1.) Ein Symbol ist beliebig.
Ein Tausch wäre in dem Fall durchaus sinnvoll.
2.) Eine geniale Frage.
Man kann keine der beiden bevorzugen.
Es ist ethisch schwer bedenklich mit dem Wissen um die Kopie den Partner einfach zu tauschen.
Gleichzeitig ist es allerdings der Kopie gegenüber unfair sie nicht gleich dem Partner zu behandeln, denn sie ist faktisch identisch, wenn sie auch nicht im gleichen Teil der Raumzeit existiert.
Tatsächlich handelt jeder Mensch tagtäglich ähnlich, denn wir selbst sind schon am nächsten Morgen, wenn wir aufwachen streng genommen nicht diesselbe Person wie am Tag zuvor als wir uns schlafen legten. Das “Ich” ist sehr variabel.
Deine Anmerkung enthält übrigens einen Fehler:
“Wenn ich euch 1000 Euro dafür gebe, würdet ihr euren Partner/ eure Partnerin gegen die Kopie eintauschen?”
Nimmt bereits bezug aufs Original, sie ist also in deiner Fragestellung bereits involviert!
HFRudolph
12. Februar 2010 at 14:01
Habe noch mal darüber nachgedacht: Der Ring ist ein Symbol und gerade deshalb würde ich ihn nicht ohne weiteres austauschen. Es war auch nur genau der Ring physisch bei dem Ereignis anwesend – ein Ersatz wäre ein Abklatsch – er könnte dann auch ebensogut ganz anders aussehen.
Ganz allgemein würde ich sagen: Ein Original ist niemals durch ein Plagiat ersetzbar, egal wie gut es ist. Das Plagiat war nicht von Anfang an dabei.
Wirklich rational begründen kann ich das nicht.
Gondlir
12. Februar 2010 at 14:14
1.) Ja.
2.) Nein. Darüber hätte nicht ich zu entscheiden, sondern mein Partner.
Viel mehr Kopfzerbrechen bereitet mir die Frage, ob ich selbst mich für 1000 Euro austauschen lassen würde. Denn erstens müßte ich dann natürlich wissen, was mit dem Original nach dem Austausch geschieht – damit es auch noch was von den 1000 Euro hätte. Und zweitens würde ich gar keine genaue Kopie wollen. Sondern eher ein bißchen größer, schlanker und jünger.
Außerdem müßte man mir noch glaubhaft erklären können, wie das mit der Seelenwanderung in den neuen Körper funktioniert.
Thomas
12. Februar 2010 at 18:42
Das mit der Seelenwanderung ist ganz einfach: Es gibt keine Seele (oder bist Du Dualist?), also braucht nichts wandern.
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 14:28
Welches Signal gibt man dem Partner mit dem Tausch des Rings? Insbesondere, wenn man dafür Geld nimmt?
Das scheint mir die entscheidende Frage.
Gondlir
12. Februar 2010 at 14:38
@PlainCitizen:
Diese Frage brauchst Du Dir nicht zu stellen, da Du ja im nächsten Moment Deinen Partner loswirst, und eine Kopie erhältst, die nichts davon weiß, daß sie eine Kopie ist, die Du gegen Geld erworben hast…
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 14:54
Das geht nicht mal, wenn die Kopie vor dem Tausch des Rings gemacht wird. Wenn sie es rausfindet, dann wird sie genauso sauer sein wie das Original.
Stefan
12. Februar 2010 at 16:53
Zu 1) Vermutlich würde ich ihn schon tauschen. Allerdings habe ich keine Ahnung, was ein Ehemann mit seinem Ring verbindet. Höchstwahrscheinlich ist das bei jedem anders.
Zu 2) Nein. Kein Tausch. Wenn es eine perfekte Kopie wäre (was physikalisch nicht möglich ist) dann hätte ich nicht die Wahl zwischen Original und Kopie sondern zwischen zwei verdoppelten Originalen. Ich denke, ich würde versuchen, die beiden entscheiden zu lassen, ob eine bleibt und eine geht oder beide sich abwechseln oder die Beziehung in eine Menage a trois verwandelt wird. :p
PlainCitizen
12. Februar 2010 at 17:28
Auf diese Lösung bin ich auch gekommen. Werde die beiden heute abend mal fragen.
notabris
12. Februar 2010 at 18:03
Du hast recht – ich würde mich wohl gegen die Kopie meiner Frau entscheiden.
Aber… HEY! Wieso bekomme ich als Einziger ein erschwertes Dilemma?
(Zitat: Wie begründest du das gegenüber der identischen Kopie?)
folgsam
12. Februar 2010 at 18:21
“Und bitte keine Fragen wie “Was passiert dann mit dem Original?” einbeziehen. ”
Das ist durchaus relevant, denn solange das Original noch existiert, würde ich natürlich beide nehmen.
folgsam
12. Februar 2010 at 18:24
Das obige wäre auf den Partner bezogen.
Sofern der Ring mir wirklich viel bedeutet, würde ich ihn nicht tauschen. Warum? Weil das Original eben “dabei war”, die Kopie nicht. Genauso ist es mit einer Lieblingshose/Jacke mit der man schon allerhand Dinge unternommen hat.
folgsam
12. Februar 2010 at 18:36
ach und wenn es nicht mehr existiert, dann natürlich die Kopie. Die wäre sowieso ununterscheidbar vom Original. Was für grausame Physiker sind das eigentlich, beim Teleportieren das Original nicht sofort zu vernichten.
Ich mag dein Dilemma nicht, das ist verkorkst.
Der mit dem Glauben tanzt
12. Februar 2010 at 19:19
Ich schließe mich der Mehrheit an, die nicht tauschen würde, beide Sachen. Man kann es einfach nicht rational begründen. Und nur weil wir die Reiter der Ratio sind, dürfen wir Emotionen nicht ausschließen! Sie sind mindestens genauso wichtig wie gesunder Menschenverstand, sonst wären wir nicht besser als der Computer, an dem wir gerade sitzen.
Interessant wäre auch, wie die Kopie reagiert, wenn sie mitbekommt, dass sie eben nur die Kopie ist. Was würdet ihr denn tun, wenn man euch sagt: Ja, Herr/Frau soundso, für Sie wurde 20.000 € bezahlt. Sie existieren nun seit 2 Wochen, und sie haben bisher keine Fehler aufgewiesen. Viel Spaß beim Leben weiterhin.
Mir wäre komisch zumute, mindestens ^^
Der mit dem Glauben tanzt
12. Februar 2010 at 19:25
Oh weh, ich hatte etwas vergessen: Bei der Sache mit der Seele, ob die nun tatsächlich auch mitwandert oder nicht, bin ich skeptisch. Aber ich glaube nicht, dass sie es tun wird oder nicht, ich weiß es nicht. Man wird es wohl erst erfahren, sobald der erste Mensch de- und wieder materialisiert wird. Bis dahin wird wohl das normale Reisen mit Flugzeug, Schiff und co. unsere Seele ganz sicher verändern.
yasemin
12. Februar 2010 at 19:30
Ring ja, ich will geld.
Mann: natürlich nicht. Seit wann ist Menschenhandel gestattet?
Andreas P
12. Februar 2010 at 20:21
Ring: Kein Problem.
Mensch: Hmm, mein Problem ist, dass so eine Kopie physikalisch unmoeglich ist.
Das aussen vor: Kann ich *Dir* tausend Euro zahlen, und Du kopierst die Mutter irgendwohin, und das Original verschwindet?
derautor
12. Februar 2010 at 20:26
Warum soll das physikalisch unmöglich sein?
Stefan
12. Februar 2010 at 21:19
Weil eine perfekte 1:1-Kopie, also keine 1 zu annähernd 0,999999999999999999999999999-Kopie aufgrund der Unschärferelation nicht möglich ist. Um alles, so wie es ist, zu kopieren, muss von jedem noch so kleinen Element zu einem bestimmten Zeitpunkt Ort und Geschwindigkeit bekannt sein müssen… aber das ist dir ja bekannt.
Jedenfalls, wenn es keine perfekten Kopien gibt, dann wird es einen Unterschied zwischen Original und Kopie geben.
Doch selbst wenn wir das beachten und den Ring mal beiseite lassen, zu dessen ideellen Wert sowieso jeder eine andere Meinung hat, bleibt noch das Problem mit dem Partner, der zwar keine perfekte Kopie ist, jedoch über sämtliche wichtigen Erinnerungen, Gefühle und anatomischen Eigenschaften des Originals verfügt.
Diesen anders als das Original zu behandeln wäre meiner Meinung nach höchst unethisch.
Cabuflé
13. Februar 2010 at 16:28
Wenn ich mich recht erinnere, gab es in Star Trek doch für genau solche Fälle den “Heisenberg-Kompensator”, oder?
Oliver
12. Februar 2010 at 20:25
Hat Pygmalion doch auch gemacht. Allerdings hat er das Abbild der Aphrodite selbst erschaffen. Na gut, er war mit dieser nicht so richtig zusammen, aber mit seiner Skulptur dann umso mehr. Vor allem, nachdem Aphrodite … Aber ihr kennt die Geschichte ja.
Stefan
12. Februar 2010 at 20:46
1) Das käme auf den Partner an (Wäre ich kurz vor
einer Scheidung würde ich vmtl. annehmen etc.)
Wäre ich glücklich mit der Beziehung würde ich
deshalb ablehnen, weil ich grundsätzlich gegen
Ehen im Sinne der christlichen Tradition bin und
deshalb nie einen Ehering besitzen werde und
dementsprechend nie in diese Situation kommen
würde. Aber gesetzt den Fall ich sähe diese Dinge
anders würde ich deshalb ablehnen, weil ich
spezielle Erinnerungen an diesen Ring habe und es
mich nicht interessiert ob irgendwer weiß ob es
der richtige Ring ist. Ich verbinde spezielle
Erinnerungen mit diesem bestimmten Ring
(Assoziationen), die ich mit einem Fabrikat
selbiger Machart nicht mehr hätte.
2) Ignoriert man die Tatsache, dass es unmöglich ist
dass Original verschwinden zu lassen ohne es zu
töten (was im Prinzip trotzdem Tötung
wäre)…sähe ich keinen Grund abzulehnen, weil
die Kopie alle Erinnerungen des Originals
hätte…auch die Erinnerungen wie Sie in eine
Kapsel steigt und dort einschläft. (Gab es nicht
mal einen Film mit Schwarzenegger, der das selbe
Thema hatte?)
notabris
12. Februar 2010 at 21:07
Der Film heißt “The 6th Day”.
verquer
12. Februar 2010 at 21:38
Ich finde es erstaunlich, wieviele Kommentatoren den eigentlich Sinn der Frage absichtlich missverstehen, um sich ja nicht dem moralischen Dilemma stellen zu müssen. Das erinnert doch sehr an die Reaktionen der Christenfraktion, wenn ich eine simple Frage wie die folgende stelle. Wäre es schlimm für Dich, wenn es Gott nicht gibt?
Feuerbringers Frauenfrage ist nicht uninteressant und stellt gerade die echten Materialisten vor einem Dilemma. Wenn die Kopie nicht mehr vom Original zu unterscheiden ist, dann sind diese beiden Begriffe nicht mehr anwendbar. In diesem Sinne braucht es nicht einmal mehr den monetären Anreiz, um aus der Entscheidung ein moralisches Dilemma zu machen.
Meines Erachtens gibt es keine moralisch gerechtfertigte Antwort auf die Frage. Es gibt keine gute oder gar richtige Wahl. Es ist eben ein Dilemma.
Andreas P
12. Februar 2010 at 21:39
@Autor, Stefan: ‘s ist mehr das Problem, dass die zum Kopieren verwendete Strahlung maximal Mikrowellen sein dürfen – allenfalls noch optisches Licht, aber das dringt nun gar nicht tief genug ein. Da bliebe nur schichtenweises Wegschrappeln.
Nevertheless, mit Mikrowellen kriegt man halt auch nur eine Mikrometer-Auflösung. Mehr als eine Erwärmung findet nicht statt (mit der man vermutlich im Rahmen des Gedankenexperiments noch leben kann), aber das ist für eine 1:1-Kopie abenteuerlich ungenau – die betreffenden Strukturen sind grob im Nanometer-Bereich.
Um den aufzulösen, bedarf es harter Strahlung – mit dem Nebeneffekt, die Moleküle bei der Gelegenheit zu zerplästern. (Von Ladungsverschiebungen ganz zu schweigen – wir brauchen ja auch den exakten Ladungszustand des Gehirns.) Die genaue ursprüngliche Lage kriegen wir so auch nicht raus.
- Das alles sei mal hingestellt; ein Schuh wird draus, dass damit die 100%-igkeit der Kopie nach heutigem Wissen nicht möglich ist. Bei bestimmten Leuten wäre mir das Risiko einfach zu hoch. (Und es wäre IMHO daher deren Entscheidung, nicht meine, das abzuwägen.)
Putzigerweise bei mir selbst nicht unbedingt: Hätte ich etwa Krebs im Endstadium und würde ein ungenaues, unangenehmes Kopierverfahren die einzige Therapiemöglichkeit sein (Andreas V2.0, nur halt ohne Krebs), würde ich vermutlich einwilligen.
Laura
12. Februar 2010 at 22:45
Scheint zwar nicht die verbeitete Meinung zu sein, aber ich würde beide ohne zu Zögern tauschen, da hier der einzig relevante Aspekt das Geld ist. Entweder man kriegt kein Geld wenn man nicht tauscht oder man kriegt Geld für die Wahl der “Kopie”. Da aber der Tausch keinerlei Einfluss hat auf das weitere Leben jeglicher Beteiligten, ist das ein “no-brainer”. Als Homo Economicus MUSS man einfach tauschen.
Den Ring sowieso (würde eh nicht heiraten), aber den Menschen auch- man hängt sich an dem Begriff Original & Kopie auf, wenn jedoch in diesem utopischen Beispiel diese Begriffe wirklich nicht relevant sind, da es sich hier um mehr als einen physischen Klon handelt.
Deswegen ist es ethisch/moralisch betrachet irrelevant was man wählt, ob Original Ring/Mensch oder Kopie Ring/Mensch. Es ist die gleiche Person. Es ist der gleiche Ring. Das Prinzip der Kopie ist hier ein fehlleitender Begriff, aus dem sich ein moralisches Dilemma ergibt, welches eigentlich keines ist und sich bei näherer Betrachtung auf eine Art finanziellen Idiotentest reduziert.
PlainCitizen
13. Februar 2010 at 10:19
Ich hatte heute guten Sex mit dem Original. Wenn ich nur Homo Oeconomicus wäre, müsste ich das wohl danach einschätzen, dass es gratis war. Das Leben ist aber schöner, wenn man nicht nur oeconomicus ist, sondern auch animal sociale. Quantifizieren Sie das mal.
PlainCitizen
13. Februar 2010 at 10:22
Anders formuliert: Wenn Sie so denken, dann bleibt die Kopie nicht bei Ihnen. Das Original wohl auch nicht. Die sind nämlich genauso frei wie Sie.
Cabuflé
13. Februar 2010 at 16:19
Hier erstmal meine spontanten unbefangenen Antworten, bevor ich mich eventuell auch in die Diskussion einschalte:
1. Ich würde es vermutlich zumindest nicht ohne das Wissen meiner Partnerin tun, da dies ein Vertrauensbrauch wäre. Die klassische bürgerliche Ehe mag im Zweifel auch ohne Vertrauen funktionieren, meine Vorstellung verbindlicher und loyaler Zwischenmenschlichkeit jedoch nicht. Gleichzeitig gehe ich aber davon aus, dass eine Frau, die mich über längere Zeit aushält (und umgekehrt), nichts dagegen hätte, die 250 Tacken gemeinsam zu versaufen.
2. Schwieriger (so war es ja auch gedacht, nicht wahr?). Ich denke, der gewichtigste Grund, den Deal abzulehnen wäre egoistischer Natur: Allein das Wissen (zumal das ungeteilte) über die Kopie, könnte meine Haltung zu der Beziehung derart belasten, dass ich am Ende nichts mehr davon habe. Dabei gehe ich natürlich vom heutigen Gesellschaftlichen Kontext aus. Wenn die Möglichkeit, Menschen zu kopieren, etwas alltägliches wäre, könnte meine emotionale Haltung natürlich komplett anders sein.
Diese Frage würde sich ja aber, wenn das Beamen möglich ist, bei jedem einzelnen Beamvorgang stellen. Schon wenn meine Frau diese Technik einmal genutzt hätte, um mich beispielsweise an einer Arbeitsstelle im Ausland zu besuchen, hätte ich es von da an ja mit einer Kopie zu tun, da ja – zumindest wenn wir davon ausgehen, dass die Technik auch zum “Kopieren” von Menschen benutzt werden kann – nicht die Materie als solche übermittelt würde, sondern nur die Informationen über ihre Zusammensetzung.
derautor
13. Februar 2010 at 16:43
Laura und Christoph Wagner bekommen einen virtuellen Preis für die besten Kommentare. *überreich*
PlainCitizen
13. Februar 2010 at 16:48
Weil sie die Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens ausser acht gelassen haben?
Stefan
13. Februar 2010 at 16:56
Weil sie zufällig mit deiner Meinung sind?
Cabuflé
13. Februar 2010 at 18:17
Ach, das ist ein Ratespiel, wo es darum geht, die richtige Antwort zu finden? Mensch und ich Vollidiot dachte, es gehe um ein komplexes (und dadurch möglicherweise sogar interessantes) moralisches Dilemma…
derautor
13. Februar 2010 at 19:45
Es ist kein moralisches Dilemma. Es ist ein psychologischer Test, mit dem abergläubisches Denken festgestellt wird.
PlainCitizen
13. Februar 2010 at 19:49
.. und der auf falschen Voraussetzunge beruht. erinnert mich an einen Ingenieur der ein Auto baut und seine Überlegungen darauf basiert, dass Reibung nicht wichtig ist. Geht tiptopp, solange man damit nicht anfahren muss.
derautor
13. Februar 2010 at 20:26
Es ist gar keine Frage, dass Menschen von Natur aus Essenzialisten sind. Dafür gibt es inzwischen unzählige Belege. Das ist nur ein illustrierendes Beispiel.
Stefan
13. Februar 2010 at 21:42
Das Dilemma wird durchaus moralischer Natur, wenn es um eine verdoppelte Person geht, bei der beide Exemplare faktisch das Original sind.
Habe ich moralisch gesehen das Recht, für eine gute Bezahlung mich für eine der beiden zu entscheiden und die andere fallen zu lassen?
Cabuflé
14. Februar 2010 at 02:10
Okay… Ich nehme an, du löst noch auf, ob du dir diesen Test selbst ausgedacht hast, oder ob es dazu Literatur gibt.
Natürlich stimme ich dir zu, dass wir alle, auch die strengsten Naturalisten, unter gewissen Umständen abergläubisch handeln, und dass das mitunter vielleicht auch ganz gut so ist.
Ich frage mich jedoch, ob es sinnvoll ist, Aberglauben anhand einer hypothetischen Situation abzufragen, die (anders als das Eisenbahnproblem und Hitlers Anzug) letztlich gar nichts mit unserer realen Lebenserfahrung zu tun haben.
Vor allem aber implizierst du durch den Hinweis, dass niemand sonst von dem Tausch wüsste (insbesondere nicht der kopierten Person Nahestehende), einen sozialen Kontext für die Fragestellung. Die Frage, ob man beispielsweise die bei einer (in der hypothetischen Gesellschaft alltäglichen) Teleportationsreise entstandene “Kopie” als den “echten” Partner akzeptieren würde, ist in meinen Augen eine andere, als ob man den Partner im Geheimen für Geld gegen die Kopie eintauschen würde.
Dann würde man nämlich eine (vermeintlich) “schuldige Wahrheit” mit sich herumtragen, was durchaus Auswirkungen auf die eigene Lebensqualität haben kann. Auch Menschen die z. B. ihre Homosexualität oder den gelegentlichen Genuss von Betäubungsmitteln vor Familie und/oder Arbeitskollegen verbergen, leiden schließlich häufig unter diesem Versteckspiel, obwohl sie selbst ihr Handeln nicht als verwerflich betrachten.
PlainCitizen
14. Februar 2010 at 06:18
Man braucht gar nicht Essentialismus anzuziehen.
Der Test lässt die Reziprozität im menschlichen Handeln ausser acht. Ich halte ihn, so wie er hier prämiert worden ist, für einen Autismus-Test.
Trinculo
13. Februar 2010 at 21:15
Wenn die Kopie wirklich zu 100% perfekt ist kann ich hinterher sowieso nicht mahr feststellen wer wer ist. Und wenn mir jemand sagt, das eine wäre Original und das andere Kopie kann ich das gar nicht prüfen, also mach es gar keinen Sinn da zu differenzieren. Dann habe ich zwei Originale vor mir. Und dann spielt es überhaupt keine Rolle welche Person oder welchen Ring ich wähle. Die beiden Wahlmöglichkeiten sind identisch.
Und wenn ich für eine Wahl nun geld bekomme, warum sollte ich es also ausschlagen.
Gilt aber wirklich nur für den hypotetischen Fall, dass wirklich perfekte Kopieen möglich sind. Ich glaube auch nicht, dass es jemals technisch möglich sein wird wirklich fehlerfreie Kopien zu erstellen.
kretzer
14. Februar 2010 at 14:12
Sind die beiden identisch, weil du keinen Unterschied feststellen kannst?
Trinculo
14. Februar 2010 at 14:40
“Zwei Dinge sind identisch” und “es gibt keinen Unterschied zwischen den beiden”, sind doch nur zwei Formulierungen für ein und den selben Sachverhalt.
kretzer
14. Februar 2010 at 15:02
Nein. Zwei Dinge, die ich nicht unterscheiden kann, sind gleich. Aber es sind immer noch 2 Dinge! Identisch ist jedes davon nur mit sich selbst.
Michael
14. Februar 2010 at 16:28
Zu bevorzugen ist aus meiner Sicht keins der beiden, in beiden fällen. Also gibt natürlich der monetäre Gewinn den Ausschlag. Davon einfach beim Original zu bleiben habe ich ja nichts…
Interessanter weise bietet für diese Kopierproblem die Digitale Welt ja mehr als genug Beispiele.
So ist es (mir zumindest) doch egal wie ein Programm auf die Festplatte gelangt ist (per CD oder per Internet) das Ergebnis ist genau das gleiche, und es könnte nicht egaler sein wie es zustande gekommen ist.
derkleineTim
14. Februar 2010 at 19:06
Also ich nehme mal statt Ehering meinen heißgeliebten 925er Silber HdR Ring.
Tauschen gegen eine 1:1 Kopie? Nein! Selbst wenn diese die genau selben Kratzer, etc. hätte würde ich nicht tauschen.
Das selbe mit der Partnerin …