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Welches Buch soll ich schreiben?

09 Jan

Es würde mich interessieren, welche Art von Buch sich meine Blogleser von mir wünschen würden. Außerdem habe ich ein paar Rezensionsexemplare von meinem ersten zu verschenken.

Na gut, “verschenken” in Anführungszeichen. Ihr müsstet schon eine Rezension über das Buch veröffentlichen (!). Und zwar an einem nicht ganz so verlassenen Orte. Natürlich darf die auch negativ ausfallen, aber schreiben müsstet ihr eine. Leider haben das die meisten bislang nicht getan und ehrlich gesagt gehen diese Freiexemplare ganz schön ins Geld (die kommen direkt von mir).

Genug genörgelt. Mal so hypothetisch angenommen, ich würde ein weiteres Buch schreiben. Worum sollte es da gehen? Sachbuch oder Erzählung? Thema, Inhalt? Ich bin gespannt auf eure Vorschläge.

Eine Kritik am Trio möchte ich noch gerne kommentieren.”Christian W.” schreibt drüben bei Astrodicticum:

Das ist doch nichtmal halbherzig als Jugendbuch getarnt, da ist schon die Camouflage des Genres reine Parodie. All-Ager im Sinne von “oberflächlich wie ein typisches Jugendbuch aufgemacht, tatsächlich aber bitterböse Satire und manchmal bloße, beißende Verballhornung des Jugendbuchgenres für den Haus- und Herdzyniker” oder so, meinetwegen. Aber nicht als Kinder-/Jugendbuch das auch für Erwachsene noch interessant ist, das wäre klarer Etikettenschwindel.

Klar ist es eine Satire. Ich hege so meine Zweifel, ob jemand, der meine Schreibe kennt (z.B. das sehr erfolgreiche Terry Rotter), etwas anderes erwartet hätte. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass man ein satirisches Jugendbuch nicht so nennen dürfte. Ich weiß, dass ich im Alter von 16 Jahren (und das ist das empfohlene Einstiegsalter, was ja bereits recht hoch angesetzt ist!) ein großer Fan der erheblich schwieriger geschriebenen Scheibenwelt-Bücher von Terry Pratchett war. Kann doch wohl nicht sein, dass heutzutage lesende 16 Jährige (wohl überwiegend in Gymnasien beheimatet) so viel blöder sind als ich damals und Satire nicht verstehen, oder? Wir sollten die Jugend nicht unterschätzen!

Infos über das “Prometheus Trio” gibt es hier. Wer es rezensieren möchte, der sage mir Bescheid.

P.S. Einer meiner treuen Blogleser hat mir heute ein Exemplar von seinem eigenen Buch geschenkt. Es ist eine Aphorismensammlung namens “Zersplitterte Gewissheiten”. Der Autor Michael Wollmann ist erst 19 Jahre alt und superschlau (zum Vergleich: Mit 19 war ich Marxist…). Hier ein paar meiner Lieblingsaphorismen von ihm:

“Die Vergangenheit erscheint von Tag zu Tag kleiner, die Zukunft wird es.”

“Um zum Philosophen zu werden, muss man erst ein Nihilist gewesen sein.” (Anm: Stimmt, das folgte auf meine Marxistenphase)

“Moralapostel plädieren für eine verkümmerte Menschheit.”

“Entstand Monotheismus ursprünglich durch die Monotonie der Wüste?”

“Polemik ist notwendig, damit die Menschen aus ihrer geistlosen Lethargie befreit werden.” (Anm: Mein Wahlspruch)

“Glaube und Rassismus gehören zum selben Paar Springerstiefel.”

“Die Deutschen tun alles, um jung zu bleiben. Wachsen sie vielleicht deshalb nicht aus ihrer infantilen Religion heraus?”

“Ignoranz verletzt tiefer als jedes böse Wort.”

 
23 Comments

Geschrieben von am 9. Januar 2010 in Bücher, Literaturwissenschaft, Persönliches

 

23 Antworten zu Welches Buch soll ich schreiben?

  1. H. Lektor

    9. Januar 2010 at 20:27

    Ich wünsch Dir eine Utopie an den Hals.
    Ob als Roman, Novelle oder Fiktiver Reiseführer: Die Verwirklichung einer idealen Gesellschaft.

    (PS: das mit der Rezi wird noch was)

     
  2. derautor

    9. Januar 2010 at 21:49

    Ein weiterer Vorschlag kam über Facebook rein: Ein Buch auf Linie der Neuen Atheisten mit Studenten als Zielgruppe.

     
  3. Nina

    9. Januar 2010 at 23:07

    Ich würde gerne einen guten, geistreichen Roman von dir lesen. Darf ruhig Humor enthalten (haha), aber bitte keinen direkt vom Vorschlaghammer. (Gibt ja Leute, die auf Teufel komm raus versuchen witzig zu sein.)
    Ich mag unterschwellige Botschaften und Seitenhiebe, aber keinen Moralzeigefinger; bzw. den nicht zu oft.

    Übrigens würde ich gerne eine Rezension zu einem deiner Romane schreiben, sofern das Buch auch bei Amazon gelistet ist, da auf meinem Blog noch Baustelle herrscht. Bei Interesse kannst du mir ja eine E-Mail schreiben. Für die Rezension hätte ich aber erst im Februar Zeit.

     
    • derautor

      9. Januar 2010 at 23:35

      Klar, ist hier gelistet:

      Das ist ein richtiges, normales Buch. Die Leute stellen immer so komische Fragen, als gäbe es das nur in irgendwelchen Nerdshops unter der Theke. Nein, das kann man in jedem Buchladen bestellen und auch bei jeder Bibliothek ausleihen.

      “aber keinen Moralzeigefinger”

      Nein, den gibt es gar nicht. Ich habe zwar einen Zeigefinger, aber keine Moral. Das stand sogar von Anfang an in meinem Konzept: “Keine Moralpredigten”.

       
      • Nina

        10. Januar 2010 at 14:36

        Ne, ich dachte, dass es sich eventuell um ein Buch ohne ISBN handelt, das nicht bei Amazon gelistet ist. Dann hätte eine Rezension meinerseits ja keinen Sinn, da ich sonst keine Portale kenne, auf denen ich eine hätte veröffentlichen können.

        (Bei Amazon schreibe ich übrigens seit Jahren Rezis zu den meisten Büchern, die ich gelesen habe… sofern ich Lust und Zeit hatte. Aber meinen Namen mag ich nicht öffentlich bekannt geben.)

        Ich sehe gerade, dass dir viele interessante Vorschläge für dein nächstes Buch unterbreitet haben. Wie wäre es mit einer Parabel, anstatt die Kinder alle beim Namen zu nennen?

         
  4. Stefan

    9. Januar 2010 at 23:13

    Mach doch was Spaciges: Weil jemand gedankenlos war, treffen sich als Besatzung für die nächsten sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ISS ein evangelikaler amerikanischer Astronaut, ein orthodoxer russischer Kosmonaut, ein jüdischer Astronaut aus Israel und ein Weltraumtourist aus Saudi Arabien. In der engen Atmosphäre der Station, bei der man eben nicht einfach mal vor die Tür gehen kann, gehen die vier sich mächtig auf den Keks. Der Tourist versucht in der Schwerelosigkeit einen Teppich auszurollen und gen Mekka zu beten, für den Juden hat man vergessen koscheres Essen hochzuschicken, der Evangelikale labbert dauernd von Gottes Schöpfung und der Russe vergiftet alle mit Weihrauch. Jedenfalls ist eine konstruktive Arbeit nicht mehr möglich, die Station droht abzustürzen und die Religioten im Astronautenkostüm mit den Sojus-Rettungsbooten abzuhauen (es gibt aber nicht für jeden ein eigenes!). Sympathischer Held in der Geschichte ist ein atheistischer Capcom (Capsule Communicator), also ein NASA-Mensch von der Bodenkontrolle, der als Verbindungsprecher ständig mit den vier kommunizieren muss. Sein Unverständnis für die Probleme der Religioten spiegelt das Unverständnis der Atheisten wieder. Gleichzeitig muss er aber auch für Vernunft sorgen, damit es nicht zur Katastrophe kommt.

     
  5. mateo

    10. Januar 2010 at 00:05

    wieso machst du nicht einen “kampf-der-kulturen”-buch a la “pulp fiction”(gewalt und humor vermischt und mehrere handlungsstränge) mit einem kräftigen schuss religionskritik a la richard dawkins?

    ehrlich gesagt, ich will so ein FILM machen – aber ich bin erst 16.

    egal, hier mein tipp für die handlung:

    -ein amerikanischer cia-agent, der in london nach einem arabischen terrorist sucht, der seinen alten kollegen getötet hat. er vertritt rechte ansichten und hat keine gnade mit terroristen.nebenbei ist er auch physiker und atheist und streitet mit seinen kollegen ständig über die evolutonstheorie und den urknall.er streitet sich sogar mit einem pater darüber.
    -ein englischer journalist, der sehr links,christlich und bei der PETA ist. er veröffentlicht artikel über japanische walfänger und gerät deshalb in konflikt mit den dortigen (yakuza-)japanern. eines tages trifft er den cia- agenten und der will, das er die nachbarschaft “überwacht”. es entsteht eine freundschaft zwischen den beiden, und er ändert langsam sein weltbild, nachdem er mit moslems und radikalen PETA- anhängern konfrontiert wird.

    -ein kenianer, der ursprünglich in nairobi als zugführer für safari-touristen arbeitete.sein bruder ist vor einigen jahren ausgewandert.eines tages wird er, nachdem er nach einem raubüberfall wegläuft, von engländern “gescoutet”. sie bringen ihn nach england und er wird schnellläufer. in london trifft er seinen bruder wieder, der HIV hat, aber er will sich wegen seinen ahnenglaubens nicht dazu bekennen. außerdem ist er kriminell und raubt eines tages eine bank aus, indem ein cia-agent ist.
    der läufer dagegen macht werbung mit charity-organistionen und wird eine bekannte person.aber eines tages merkt er, das die organisationen keine hilfe für die afrikaner sind und will sie verlassen. doch die lassen sich nicht so leicht verlassen.

    -eine arabische familie in london, die heimlich von terroristen bedroht wird und ihnen deshalb unterschlupf bitten muss. sie geraten ins kreuzverhör der cia und werden sogar teilweise abgehört, aber die terroristen, die auch den kollegen des cia- agenten getötet haben, können sich immer verstecken. nur die jugendliche tochter, nennen wir sie einfach neda, weiß nichts von den terroristen.sie ist modern. in einem theaterstück über die satanischen verse trifft sie den journalisten und die beiden beginnen eine romanze. als die terroristen rausfinden, das sie bei dem theaterstück war, zwingen sie ihre eltern, sie mit einem orthodoxen, älteren muslim zu verheiraten. der j. ist enttäuscht darüber, doch er wird ihr trauzeuge. er plant, sie bei der hochzeit zu “entführen” und ein neues leben zu beginnen. gleichzeitig veröffentlicht er seinen ersten islamkritischen artikel, die redaktion feuert ihn daraufhin.
    die terroristen planen einen anschlag und machen deshalb in einer moschee geheim einen “jihadisten-casting”(london sucht den super-jihadisten).sie wissen aber nicht, wenn sie angreifen sollen, ob christen,juden,jesiden,homosexuelle oder andere. sie entscheiden sich für schweionw, doch geben es auf, weil die PETA sie gewalttätig daran hindert.deswegen entschließen sie sich, den bekannten, kenianischen athleten zu entführen und dann forderungen zu stellen. dieser bekommt morddrohungen und wendet sich an die cia.in einem stadion kommt es dann zum showdown,die terroristen verkleiden sich in ganzlörperschleier und kommen so problemlos rein, da sie niemand überprüft. einige unbewaffnete stadionbesucher versuchen die terroristen mit pornoheften abzulenken( wozu sich selbst in die luft sprengen für 72 jungfrauen, wenn ihr auch jede woche den playboy haben könnt?)

    -ein japaner und seine minderjährige freundin. der japaner war in seiner heimat ein erwachsener, der bei seinen eltern lebte(das nennt man in japan “parasitärer single”). er war außerdem bei der yakuza. eines tages traf er in einem zug eine schülerin im schulmädchenanzug(sailorfuku). er dachte in den folgenden tagen nur an sie und plötzlich traf er sie in einem zug wieder. sie gingen in eine bar und dort trafen sie einen kollegen von ihm, der irritiert war, das er mit einer minderjährigen verweilte(in japan nennt man das “enjokosai”).durch diese erlebnisse macht er eine wandlung durch und beschließt, aus der yakuza auszusteigen. das teilt er seinem freund julio, einem halbbrasilianer,mit. die yakuza plant den überfall eine englischen PETA-sitz in der stadt, die sich gegen den japanischen walfang einsetzt. währenddessen geht die hauptfigur mit der minderjährigen nochmal aus und geht mit ihr in ein “love-hotel”. dort lernen sie sich kennen und die schülerin erzählt ihm, das sie u.a. bogenschützin ist und heidi-mangas liest. doch plötzlich merkt sie, das er in der yakuza ist. er erzählt ihr alles,in der selben zeit raubt die yakuza die PETA aus. doch sie merken, das es einen aussteiger gab, von julio. sie schaffen es, ihm die schuld für den raub zu geben. deswegen wird er nun verfolgt und er flieht deshalb mit der schülerin nach london. die yakuza schließt sich daraufhin mit der PETA zusammen und sie planen, den aussteiger zu verfolgen. die PETA wegen des überfalls, die yakuza weil er sie verraten könnte.in london machen sie ihn ausfindig und entführen ihn. sie bringen ihn in ein stadion,die schülerin will ihn befreien, wird aber auch gefangengenommen. dann kommt der englische journalist und sagt der PETA, das die yakuza die eigentlichen räuber waren. die PETA tötet daraufhin die yakuza-mitglieder und lassen die gefangenen frei. sie beschließen, in die schweiz zu gehen, da die schülerin wegen der heidi-mangas schon immer dorthin wollte.

    der journalist geht dann sofort in nedas hochzeit und will sein plan durchsetzen…

     
    • baracuda

      10. Januar 2010 at 17:26

      eine tolle idee!

      da könnte man jede kultur und jede religion kritisieren.eine mischung aus kampf der kulturen und gotteswahn in romanform, daraus könnte man einen bestseller machen!

      weiß gar nicht,warum sich keiner dazu geäußert hat.wie wärs,andreas?

       
      • derautor

        10. Januar 2010 at 18:47

        Das ist leider nicht ganz so mein Ding. Ich mag auch Pulp Fiction nicht. Aber danke für den Vorschlag.

         
  6. verquer

    10. Januar 2010 at 09:46

    Schon seit einiger Zeit geistert eine unausgegorene Idee in meinem Kopf. Leider besitze ich weder das notwendige Wissen über die geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge, noch die Zeit mir dieses anzueignen.

    Öfters liest man ja, dass der Islam noch nicht durch die Aufklärung gegangen ist und irgendwann hab ich mich gefragt: Warum eigentlich “noch” nicht? Ist die Aufklärung eine notwendige historische Entwicklung? Das führte dann sofort zur Frage: “Warum gab es denn eigentlich die Aufklärung innerhalb des Christentums?

    Ich denke, dass die Klärung dieser Fragen echten Neuheitswert hat. Zum mindestens kenn ich persönlich nichts, was je drüber geschrieben wurde.

    Mein unausgegorener Vorschlag wäre also:

    “Wie sich das Christentum selbst abschafft und der Islam nicht”

    These 1: Zur Reformation kam es im Christentum, weil die Kirche die Bibel als Quelle vor den Leuten versteckt hat (Latein!) und so anders handeln konnte als es die Bibel fordert. Irgendwann haben das dann die Leute gemerkt (der berühmte Antisemit) und es kam zur Reformation. Im Islam gibt es diese Trennung von Gläubigen und Buch nicht.

    These 2: Das Christentum basiert auf historisch unsicheren Wurzeln und ist damit leichter angreifbar als der Islam. (Niemand bestreitet die Existenz Mohameds)

    These 3: Das Christentum ist dank Jesus=Mensch+Gott, Dreifaltigkeit, Transsubstantiation, etc. absurder als der Islam. D.h. das eine Ablehnung leichter fällt. Es kam zur Aufklärung.

    These 4: Gemäß der Eigenwerbung des Christentums tritt es für eine gerechte Gesellschaft ein. Je gerechter (und sicherer) allerdings eine Gesellschaft wird, desto kleiner wird die Religiösität.

     
  7. Der mit dem Glauben tanzt

    10. Januar 2010 at 10:06

    Ich wäre für eine Fortsetzung der Terry Rotter-Serie, falls da irgendwas möglich ist. Mir haben die Bücher gefallen. Ob ich sie auch als physikalisches Buch gekauft hätte? Höchstwahrscheinlich. Sie sidn witzig, abgedreht und mit einem durchaus sympathischen Helden.

     
    • derautor

      10. Januar 2010 at 13:10

      Das druckt keiner. Aber ich überarbeite den zweiten Teil als eBook und veröffentliche es zusammen mit dem nächsten gedruckten Buch.

       
  8. ketam1n

    10. Januar 2010 at 10:44

    Schreib doch einen Atheismus-Einsteiger-Guide für gerade vom Glauben abgefallene Evangelikale. In dem du die wichtigsten Probleme des atheistischen Alltags behandelst.

    Wie und wo fange ich am besten christliche Kinder für meine satanischen Opferrituale?
    Wie schächtet man christliche Kinder richtig?
    Vergewaltigung, Sodomie und körperliche Gewalt für Anfänger.
    Wie verankere ich meine atheistische Moral und Sittenlosigkeit in der Gesellschaft?

     
  9. mateo

    10. Januar 2010 at 13:02

    fehlt nur noch ein geeigneter titel. wie wärs mit “jihad und coca-cola”, in anspielung darauf, das coca-cola das lieblingsgetränk der terroristen ist,obwohl dies ein westliches produkt ist.

    der titel würde auf jeden fall für viele interessant klingen!

    nebenbei könnte man auch historische anspielungen machen, wie z.B. als der kenianische athlet seinen bruder namens muntu in london inmitten von engländern findet, sagt er:”muntu, wie ich vermute?” in anspielung auf das treffen von stanley auf livingstone in afrika im jahre 1871.

    und hier sind auch einige sprüche, die ich mir selbst ausgedacht habe:
    “die erde ist ein kleiner,unbedeutender planet in einem unbedeutenden stern am rande einer noch unbeutenderen galaxie, und trotzdem glauben wir, das wir etwas göttliches sind,das unsere götter das universum erschaffen haben, das wir das abbild gottes sind und und das wir eines tages in ein ort namens “himmel” kommen, wenn wir vor ihm niederknien und zu ihm beten.niemand ist so realistisch, anzuerkennen, das wir nur ein zufälliges und sinnloses produkt der evolution sind, eine kleine spezies, die zufällig zivisaton erschaffen hat, sich über den ganzen planeten ausgebreitet hat und sogar seine kosmischen nachbarn erforscht hat. aber trotzdem sind wir ein sklave unserer triebe, wie alle anderen lebewesen auch, nur halt mit einem größeren gehirn.”
    “religionskriege sind konflikte von erwachsenen menschen, bei dem es darum geht, wer den cooleren imaginären freund hat.”
    “neid muus man sich erarbeiten, mitleid kriegt man umsonst.”

     
  10. Bert

    10. Januar 2010 at 14:07

    Einen fiktiven Roman.
    Die Buchdruckkunst von Gutenberg wurde vorboten, sowie alle anderen Erfindungen und wissenschaftliche Erkenntnisse (a la Stargate).

    Andreas der Müller wollte sein Gelübde wahr machen und endlich nach Jerusalem pilgern. Man schreib das Jahr 2010 und der Winter war hart mit 3m hohen Schnee .. incl. UFO Landung und einem aufgeklärten Islam.

     
  11. mateo

    10. Januar 2010 at 14:59

    hat einer feedback für meine idee?

     
  12. yilo

    10. Januar 2010 at 15:12

    Ich bin auch für den Facebookvorschlag.Einige Studenten haben eine Genesungskur des Geistes wirklich nötig.Du könntest deine Artikelreihen zusammenbasteln und daraus ein schönes Sachbuch kreieren.

    Michael,deine Aphorismen sind klasse und so wahr.Ich werde gleich nach Hausue gehen und ein wenig darin lesen.

    Grüße aus Mainz

     
  13. HFRudolph

    10. Januar 2010 at 17:34

    Bin für ein Hetz-Buch über Religion und Atheismus, das schonungslos den Aberglauben darlegt, mit schönen parodierenden Vergleichen, die den ganzen Religionsunsinn richtig auseinander nimmt. Müsste schon eine Nummer drastischer werden als Dawkins oder Schmidt-Salomon- keine Ahnung, ob man das über eine ganze Buchlänge hinweg durchhält.

    Titelvorschlag: „Manifest des neuen Atheismus“ – könnte man notfalls auch aus Beiträgen verschiedener Autoren zusammenlegen – würde mich in dem Fall auch beteiligen ;o)

     
    • derautor

      10. Januar 2010 at 18:52

      Anthologien (mit Beiträgen verschiedener Autoren) verkaufen sich leider nicht. Ein Neo-Atheistenbuch fände ich gut, aber Alibri meint, ich müsste dafür einen akademischen Titel haben, damit die Leute so ein Buch von mir lesen wollen. Das dauert also noch ein Weilchen.

       
  14. yasemin

    10. Januar 2010 at 19:16

    Cool wäre mal ein Buch zu schreiben, dass über das Leben im Himmel und in der Hölle berichtet. Da könnte man auch genug humor einbauen. Die meisten stellen sich ein ewiges Leben toll vor. Aber schon nach den ersten Tausend Jahren erfinden Menschen Dauerschlafpillen etc.
    Mit der Absurdität des “gerechten” jüngsten Gerichts davor, wo sich Gottes “gute Eigenschaften” in seiner ganzen Härte zeigen.

    Eine schwachstelle hätte das Buch: Es würde nur die monotheistische Himmelsvorstellung darstellen.

     
  15. Bernie

    10. Januar 2010 at 21:04

    Wie wäre es einmal mit einem Buch über neue, und alte, weltliche Religionen?

    Z.b. über die “Schwarze Sonne” und Hitler als “Heiland”?

    Es gibt dazu zwar schon ernsthafte Literatur, aber mit lachhaft machen kann man auch hier etwas mehr bewirken, um diesen Unsinn als solchen zu enttarnen.

    Es gibt übrigens schon jemand, der sich über Hitlers “Mein Kampf” – in Büchern und auf Vorlesetouren in “National Befreite Zonen” lustig macht – der türkischstämmige Kabarettist Serdar Somuncu.

    Vielleicht schreibst du ja mal so etwas?

    Über Ideologien (=weltliche Religionen) kann man sich ja auch via lustig machen wehren.

    Hierzu eben mein Hinweis auf Serdar Somuncu, einen Autor dem ich jedem nahe lege, der einmal wirklich erfahren will was für Unsinn in “Mein Kampf”, “Bild” und bei Joseph Goebbels steht. Außerdem entlarvt Serdar Somuncu den kleinen Adolf, der in manchem seiner Publikumsgäste steckt – Ein Kabarettist den ich nur weiterempfehlen kann….

    Gruß
    Bernie

     
  16. Stefan

    14. Januar 2010 at 20:57

    „Glaube und Rassismus gehören zum selben Paar Springerstiefel.“

    …na ja…ich bin radikal atheistischer humanistischer und leicht satanistischer metal liebhaber und ich trage täglich springerstiefel^^

    PS: Ich weiß, dass ich gerade zig Rechtschreibfehler begangen habe…

     
 
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