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	<title>Kommentare zu: Sollten wir Dinosaurier erschaffen?</title>
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	<description>Eine Oase der Vernunft</description>
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		<title>Von: Karin</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3964</link>
		<dc:creator><![CDATA[Karin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 15:59:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich denke, man sollte sich hier nicht auf dieses eine Wort versteifen, sondern sich überlegen, wie diese Aussage insgesamt gemeint ist.
&quot;Jurassic Park&quot; ist schließlich ein Buch bzw Film und keine wissenschaftliche Abhandlung, da sollte man nicht jeden Ausdruck auf die Goldwaage legen.
Also ich würde die Sache jedenfalls im oben genannten Sinn interpretieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, man sollte sich hier nicht auf dieses eine Wort versteifen, sondern sich überlegen, wie diese Aussage insgesamt gemeint ist.<br />
&#8220;Jurassic Park&#8221; ist schließlich ein Buch bzw Film und keine wissenschaftliche Abhandlung, da sollte man nicht jeden Ausdruck auf die Goldwaage legen.<br />
Also ich würde die Sache jedenfalls im oben genannten Sinn interpretieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: derautor</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3934</link>
		<dc:creator><![CDATA[derautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 18:22:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Respekt&quot; ist aber das falsche Wort. Man hat Respekt vor Personen, nicht vor abstrakten Begriffen wie &quot;Natur&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Respekt&#8221; ist aber das falsche Wort. Man hat Respekt vor Personen, nicht vor abstrakten Begriffen wie &#8220;Natur&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karin</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3933</link>
		<dc:creator><![CDATA[Karin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 18:16:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2678#comment-3933</guid>
		<description><![CDATA[Sie schreiben:
&quot; Aber wir müssen die Natur nicht respektieren. Die Natur respektiert uns ebensowenig, siehe Krankheitserreger und Naturkatastrophen.&quot;

Es ist zwar richtig, dass die Natur uns nicht respektiert, daraus den Schluss zu ziehen, dass auch wir die Natur nicht respektieren müssen, ist aber völlig verfehlt!
Die &quot;Natur&quot; - wie immer Sie diesen Begriff definieren wollen - hat schließlich keinen Anlass, uns besonderen Respekt entgegen zu bringen. Die Erde hat auch ohne uns Menschen Milliarden Jahre lang wunderbar existiert.
Wir sind allerdings auf die Natur angewiesen: Wir brauchen Luft zum Atmen, saubers Wasser, Nahrung etc.
Schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb - ohne irgendwelche moralischen Erwägungen bemühen zu müssen - sollten wir daher bei all unseren Handlungen die möglichen Konsequenzen berücksichtigen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben:<br />
&#8221; Aber wir müssen die Natur nicht respektieren. Die Natur respektiert uns ebensowenig, siehe Krankheitserreger und Naturkatastrophen.&#8221;</p>
<p>Es ist zwar richtig, dass die Natur uns nicht respektiert, daraus den Schluss zu ziehen, dass auch wir die Natur nicht respektieren müssen, ist aber völlig verfehlt!<br />
Die &#8220;Natur&#8221; &#8211; wie immer Sie diesen Begriff definieren wollen &#8211; hat schließlich keinen Anlass, uns besonderen Respekt entgegen zu bringen. Die Erde hat auch ohne uns Menschen Milliarden Jahre lang wunderbar existiert.<br />
Wir sind allerdings auf die Natur angewiesen: Wir brauchen Luft zum Atmen, saubers Wasser, Nahrung etc.<br />
Schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb &#8211; ohne irgendwelche moralischen Erwägungen bemühen zu müssen &#8211; sollten wir daher bei all unseren Handlungen die möglichen Konsequenzen berücksichtigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anmibe</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3926</link>
		<dc:creator><![CDATA[Anmibe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 15:40:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2678#comment-3926</guid>
		<description><![CDATA[Unter Punkt 5 (Dinos brechen aus und fressen uns) hast Du meines Erachtens eine etwas unglückliche Formulierung gewählt
&gt; Man kann durchaus die Wahrscheinlichkeit für Unfälle signifikant reduzieren. Sonst wären Sicherheitsgurte überflüssig.
Die erste Aussage ist eindeutig richtig, aber die zweite eher nicht, denn die Eintrittswahrscheinlichkeit von Unfällen ist unabhängig von der Benutzung eines Sicherheitsgurtes. Der Gurt minimiert nur die die Folgen eines Unfalles.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Punkt 5 (Dinos brechen aus und fressen uns) hast Du meines Erachtens eine etwas unglückliche Formulierung gewählt<br />
&gt; Man kann durchaus die Wahrscheinlichkeit für Unfälle signifikant reduzieren. Sonst wären Sicherheitsgurte überflüssig.<br />
Die erste Aussage ist eindeutig richtig, aber die zweite eher nicht, denn die Eintrittswahrscheinlichkeit von Unfällen ist unabhängig von der Benutzung eines Sicherheitsgurtes. Der Gurt minimiert nur die die Folgen eines Unfalles.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: philgeland</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3799</link>
		<dc:creator><![CDATA[philgeland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 22:49:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Noch mal zur eigentlichen Frage und dem Titel des Posts:
&quot;Sollten wir Dinosaurier erschaffen?&quot;
Lieber nicht, wir haben schon genug Probleme.
Mit humoristischen Grüssen,
Peter]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch mal zur eigentlichen Frage und dem Titel des Posts:<br />
&#8220;Sollten wir Dinosaurier erschaffen?&#8221;<br />
Lieber nicht, wir haben schon genug Probleme.<br />
Mit humoristischen Grüssen,<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oberclown</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3761</link>
		<dc:creator><![CDATA[Oberclown]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 01:09:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2678#comment-3761</guid>
		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Natürliche Züchtung, ohne direkten Eingriff (also via Technik) in das Gengut, richtet keinen Schaden an&lt;/blockquote&gt;

Also das ist offensichtlicher Unfug. Herkömmliche Züchtung ohne technischen Eingriff ins Erbgut hat Dinge erschaffen, wie Schäferhunde, deren Hüftgelenke auseinanderfallen, Oder um bei Hunden zu bleiben, Kampfhunde mit ihren auf agressives Verhalten optimierten Charakteristika haben Schäden, oder richten Schäden an. Genauso, wie gewöhnliche Hobbyzucht an Kürbisgewächsen immer wieder mal zu Vergiftungen führt. Mit Gentechnik (um zu prüfen, ob die Erbfaktoren für Giftigkeit drin sind) würde das nicht passieren. Es ließen sich sicher noch weitere Beispiele finden, in denen gentechnikfreie Zucht schaden anrichtet.

&lt;blockquote&gt;Eine der bekannteste Chimären in der Gegenwart ist das sogenannte Schiege, die Mischung aus Schwein und Ziege. Zwar lebt noch eines der geklonten Exemplare, aber die Mehrheit erwies sich nicht einmal als fortpflanzungsfähig.
&lt;/blockquote&gt;

Also als Schiege wird üblicherweise ein Mischwesen aus Schaf und Ziege bezeichnet. Es gibt allerdings 2 Sorten Schiegen. Die künstlich hergestellten, bei denen man einen Schaf- und einen Ziegenembrio zum verschmelzen bringt. Das entstehende Tier hat hinterher Schafzellen und Ziegenzellen im selben Körper.
Die nicht so künstlichen, bei denen die Arten (bzw. in dem Fall auch Gattungen) sogar genetisch gemischt werden. Wenn man einem Schafbock in eine Herde weiblicher Ziegen lässt (oder einen Ziegenbock zu weiblichen Schafen), dann brauch tman ausser dem Transport keine weitere Technik. Die Tiere wissen schon wie das geht. Und die Begattungsversuche sind durchaus erfolgreich. Allerdings enden sie meistens (aber eben nicht immer) mit einem Spontanabort. In den seltenen Fällen kommend ann Schaf-Ziegen-Hybriden zur Welt. Und damit hat man mit den Mitteln der &quot;natürlichen Züchtung ohne direkten Eingriff (also via Technik) in das Gengut&quot; zwei Arten (bzw. in dem Fall sogar Gattungen) gekreuzt. Was ist jetzt der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Sorte von Schiegen? die zweite Sorte ist steril. Die erste Sorte muss steril sein nicht. Aber warum wenige Tiere fortplanzungsfähig wie bei der künstlichen Sorte schlechter sein sollen, als alle Exemplare steril, wie bei denen, die die Schafe und Ziegen selber ohne Hilfe produzieren können, das verstehe ich nicht. Im Übrigen muss man für keine der beiden Sorten klonen um sie zu kriegen.

&lt;blockquote&gt;Nun, die alten Griechen sind, was die Chimärenfrage angeht, diejenigen, die am meisten Ahnung von dem Problem und Thema hatten. Immerhin warnen sie immer davon, was passiert, wenn man Mensch und Tier oder Tier und Tier miteinander mischt.&lt;/blockquote&gt;

Also diese These hat in ihrer Bizarrheit schon etwas schönes. Was die These so bizarr macht ist, Leute als Experten heran zu ziehen, die nicht den Hauch einer Ahnung von dem hatten, was technisch geht und dem was technisch, oder prinzipiell nicht machbar ist, das ist reichlich abenteuerlich. Wir verweisen ja auch nicht auf die alten Römer, wenn es darum geht gute Computerprogramme zu schreiben, einfach weil die keine Ahnung von der zugrundeliegenden Technik hatten. Noch ulkiger ist allerdings die Begründung, warum die die Experten sein sollen, nämlich weil sie immer davor gewarnt haben. Das ist ein sehr merkwürdiger Gedanke. Es gab früher auch Leute, die haben immer vor Frauenwahlrecht gewarnt, oder vor Fahrzeugen mit Geschwindigkeiten von 20 km/h oder noch mehr. Nach dieser ulkigen Logik wären diese Leute Experten für diese Fragen,w eil sie immer davor gewarnt haben, aber beide Ideen haben sich durchaus bewährt.

&lt;blockquote&gt;Man sollte zudem vorsichtig sein, wenn man sich überhaupt auf Kloning oder GenTech einläßt, die Nebenwirkungen, auch für ein bestehendes Ökosystem sind kaum auszumalen.&lt;/blockquote&gt;

Auch mit gewöhnlicher Züchtung sind die Auswirkungen auf Ökosysteme erheblich. Wenn man z. B. an Zuchtlachse denkt, die sich mit Wildexemplaren kreuzen und durch ihre schlechte Überlebensfähigkeit im Freiland die Wildpopulationen, in die sie sich einkreuzen zum zusammenbrechen bringen können.
Ähnliches gilt für den Wildapfel, der mehr und mehr durch gezüchtete Exemplare verdrängt wird (derzeit kurz vorm Aussterben).

&lt;blockquote&gt;Natürliche Züchtung ist auch Esel und Pferd miteinander zu mischen. Aber wie ja bekannt ist, ist diese Mischung auch nur in einer Richtung vermehrungsfähig.
&lt;/blockquote&gt;

Aber dass die nicht so wirklich vermehrungsfähig sind stimmt in diesem Beispiel, auch in einigen anderen, aber eben nicht immer. Alles, was aus der Gattung Xiphophorus stammt beispielsweise kann man hin und her hybridisieren, ohne dass die Nachkommen davon steril sind. Im allgemeinen sind die fruchtbar. Und dazu brauchts keine Gentechnik, das können die Tiere ganz allein.

&lt;blockquote&gt;Ich lehne jede Art von Gentechnologie ab, sofern Technologie im Spiel ist.&lt;/blockquote&gt;

Also die These wird hoffentlich nicht mehrheitsfähig die Resultate wären ausgesprochen unangenehm, oder zumindest ziemlich sinnentleert. Dazu müssen wir 2 Fälle entscheiden:
1. es wird lokal Mehrheitsmeinung sprich, es würde hierzulande jede Gentechnologie verboten (was soll eigentlich Gentechnologie sein, beid er keine Technologie im Spiel ist?). Das war hierzulande schonmal der Fall. Das hatte nur zur Folge, dass die Anlagen, in denen Leute menschliche Gene in Bakterien einschleusen, weil die Bakterien dann interessante Dinge tun, nicht hierzulande, sondern woanders stehen (damals waren vor allem Dänemark und Frankreich relevant) und die Produkte dieses Tuns dann importiert werden. Weil man damit keinerlei Technologienutzung verhindert und man die Resultate importiert statt produziert hat man diese Haltung aufgegeben, weil sie eben total sinnlos ist.
2. es wird global Mehrheitsmeinung, sprich überall wird jede Gentechnologie verboten. Dann werden die Resultate ausgesprochen scheußlich. Weil mit der von mir Beschriebenen Methode mit den Bakterien und den Menschlichen Genen stellt amn unter anderem Insulin her. Die alternative Produktionsmethode ist das Insulin aus den Bauchspeicheldrüsen von Tieren zu gewinnen, aber es gibt weltweit nicht genug Schlachtvieh um nur die Diabetiker der EU zu versorgen (es gibt in Deutschalnd etwa 5 Millionen Diabetiker) und außerdem verursacht tierisches Insulin imunologische Probleme und wirkt nicht so gut. Würde also jede Gentechnologie verboten werden, dann würde das bedeuten, man müsste die diabetiker in 2 Gruppen teilen: die die tierisches Insulin bekommen und dadurch mit verringerter Lebensqualität und geringerer Lebenserwartung leben können (ausser sie haben Pech, was imunologische Probleme betrifft daran kann man auch mal schnell sterben) und die Gruppe, die man einfach verrecken lässt. Die zweite Gruppe wäre wohl die Größere. Und ich bin ziemlich sicher, dass viele Diabetiker, da schließe ich mich ausdrücklich mit ein, vor die Aussicht gestellt, dass sie einfach so auf eine ziemlich schmerzhafte Weise sterben sollen, weil man Gentechnologie verboten hat udn sie nicht reich genug sind um an den minderwertigen Ersatz zu kommen, durchaus bereit wären sich irgendwie zu bewaffnen und zu versuchen gewaltsam die Gentechnologische Produktion aufrecht zu erhalten. Und da man ja als Alternative sowieso stirbt würde das vermutlich ein Konflikt mit allen denkbaren Hässlichkeiten, die in Konflikten vorkommen. Und da es eine ziemliche Menge an Diabetikern gibt könnte es auch ein sehr langwieriger Konflikt werden. Das endet entweder damit, dass irgendwann jeder Diabetiker tot ist und man neu diagnostizierte einfach sterben lässt, oder damit, dass die Diabetiker irgendwo (sagen wir mal in einem der kleineren Produktionsländer) zumindest einen hinreichenden militärischen Teilerfolg erzielen um eine eigene Staatliche Ordnung zu etablieren. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Staatliche Ordnungen, die von Minderheiten unter Zeitdruck etabliert wurden, denen man ans Leben wollte und die deswegen noch akut sauer sind, nicht dazu neigen friedliche und stabile Staaten zu ergeben. Das wären die scheußlichen Konsequenzen aus der Idee gegen jede Gentechnologie zu sein, sofern Technologie im Spiel ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Natürliche Züchtung, ohne direkten Eingriff (also via Technik) in das Gengut, richtet keinen Schaden an</p></blockquote>
<p>Also das ist offensichtlicher Unfug. Herkömmliche Züchtung ohne technischen Eingriff ins Erbgut hat Dinge erschaffen, wie Schäferhunde, deren Hüftgelenke auseinanderfallen, Oder um bei Hunden zu bleiben, Kampfhunde mit ihren auf agressives Verhalten optimierten Charakteristika haben Schäden, oder richten Schäden an. Genauso, wie gewöhnliche Hobbyzucht an Kürbisgewächsen immer wieder mal zu Vergiftungen führt. Mit Gentechnik (um zu prüfen, ob die Erbfaktoren für Giftigkeit drin sind) würde das nicht passieren. Es ließen sich sicher noch weitere Beispiele finden, in denen gentechnikfreie Zucht schaden anrichtet.</p>
<blockquote><p>Eine der bekannteste Chimären in der Gegenwart ist das sogenannte Schiege, die Mischung aus Schwein und Ziege. Zwar lebt noch eines der geklonten Exemplare, aber die Mehrheit erwies sich nicht einmal als fortpflanzungsfähig.
</p></blockquote>
<p>Also als Schiege wird üblicherweise ein Mischwesen aus Schaf und Ziege bezeichnet. Es gibt allerdings 2 Sorten Schiegen. Die künstlich hergestellten, bei denen man einen Schaf- und einen Ziegenembrio zum verschmelzen bringt. Das entstehende Tier hat hinterher Schafzellen und Ziegenzellen im selben Körper.<br />
Die nicht so künstlichen, bei denen die Arten (bzw. in dem Fall auch Gattungen) sogar genetisch gemischt werden. Wenn man einem Schafbock in eine Herde weiblicher Ziegen lässt (oder einen Ziegenbock zu weiblichen Schafen), dann brauch tman ausser dem Transport keine weitere Technik. Die Tiere wissen schon wie das geht. Und die Begattungsversuche sind durchaus erfolgreich. Allerdings enden sie meistens (aber eben nicht immer) mit einem Spontanabort. In den seltenen Fällen kommend ann Schaf-Ziegen-Hybriden zur Welt. Und damit hat man mit den Mitteln der &#8220;natürlichen Züchtung ohne direkten Eingriff (also via Technik) in das Gengut&#8221; zwei Arten (bzw. in dem Fall sogar Gattungen) gekreuzt. Was ist jetzt der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Sorte von Schiegen? die zweite Sorte ist steril. Die erste Sorte muss steril sein nicht. Aber warum wenige Tiere fortplanzungsfähig wie bei der künstlichen Sorte schlechter sein sollen, als alle Exemplare steril, wie bei denen, die die Schafe und Ziegen selber ohne Hilfe produzieren können, das verstehe ich nicht. Im Übrigen muss man für keine der beiden Sorten klonen um sie zu kriegen.</p>
<blockquote><p>Nun, die alten Griechen sind, was die Chimärenfrage angeht, diejenigen, die am meisten Ahnung von dem Problem und Thema hatten. Immerhin warnen sie immer davon, was passiert, wenn man Mensch und Tier oder Tier und Tier miteinander mischt.</p></blockquote>
<p>Also diese These hat in ihrer Bizarrheit schon etwas schönes. Was die These so bizarr macht ist, Leute als Experten heran zu ziehen, die nicht den Hauch einer Ahnung von dem hatten, was technisch geht und dem was technisch, oder prinzipiell nicht machbar ist, das ist reichlich abenteuerlich. Wir verweisen ja auch nicht auf die alten Römer, wenn es darum geht gute Computerprogramme zu schreiben, einfach weil die keine Ahnung von der zugrundeliegenden Technik hatten. Noch ulkiger ist allerdings die Begründung, warum die die Experten sein sollen, nämlich weil sie immer davor gewarnt haben. Das ist ein sehr merkwürdiger Gedanke. Es gab früher auch Leute, die haben immer vor Frauenwahlrecht gewarnt, oder vor Fahrzeugen mit Geschwindigkeiten von 20 km/h oder noch mehr. Nach dieser ulkigen Logik wären diese Leute Experten für diese Fragen,w eil sie immer davor gewarnt haben, aber beide Ideen haben sich durchaus bewährt.</p>
<blockquote><p>Man sollte zudem vorsichtig sein, wenn man sich überhaupt auf Kloning oder GenTech einläßt, die Nebenwirkungen, auch für ein bestehendes Ökosystem sind kaum auszumalen.</p></blockquote>
<p>Auch mit gewöhnlicher Züchtung sind die Auswirkungen auf Ökosysteme erheblich. Wenn man z. B. an Zuchtlachse denkt, die sich mit Wildexemplaren kreuzen und durch ihre schlechte Überlebensfähigkeit im Freiland die Wildpopulationen, in die sie sich einkreuzen zum zusammenbrechen bringen können.<br />
Ähnliches gilt für den Wildapfel, der mehr und mehr durch gezüchtete Exemplare verdrängt wird (derzeit kurz vorm Aussterben).</p>
<blockquote><p>Natürliche Züchtung ist auch Esel und Pferd miteinander zu mischen. Aber wie ja bekannt ist, ist diese Mischung auch nur in einer Richtung vermehrungsfähig.
</p></blockquote>
<p>Aber dass die nicht so wirklich vermehrungsfähig sind stimmt in diesem Beispiel, auch in einigen anderen, aber eben nicht immer. Alles, was aus der Gattung Xiphophorus stammt beispielsweise kann man hin und her hybridisieren, ohne dass die Nachkommen davon steril sind. Im allgemeinen sind die fruchtbar. Und dazu brauchts keine Gentechnik, das können die Tiere ganz allein.</p>
<blockquote><p>Ich lehne jede Art von Gentechnologie ab, sofern Technologie im Spiel ist.</p></blockquote>
<p>Also die These wird hoffentlich nicht mehrheitsfähig die Resultate wären ausgesprochen unangenehm, oder zumindest ziemlich sinnentleert. Dazu müssen wir 2 Fälle entscheiden:<br />
1. es wird lokal Mehrheitsmeinung sprich, es würde hierzulande jede Gentechnologie verboten (was soll eigentlich Gentechnologie sein, beid er keine Technologie im Spiel ist?). Das war hierzulande schonmal der Fall. Das hatte nur zur Folge, dass die Anlagen, in denen Leute menschliche Gene in Bakterien einschleusen, weil die Bakterien dann interessante Dinge tun, nicht hierzulande, sondern woanders stehen (damals waren vor allem Dänemark und Frankreich relevant) und die Produkte dieses Tuns dann importiert werden. Weil man damit keinerlei Technologienutzung verhindert und man die Resultate importiert statt produziert hat man diese Haltung aufgegeben, weil sie eben total sinnlos ist.<br />
2. es wird global Mehrheitsmeinung, sprich überall wird jede Gentechnologie verboten. Dann werden die Resultate ausgesprochen scheußlich. Weil mit der von mir Beschriebenen Methode mit den Bakterien und den Menschlichen Genen stellt amn unter anderem Insulin her. Die alternative Produktionsmethode ist das Insulin aus den Bauchspeicheldrüsen von Tieren zu gewinnen, aber es gibt weltweit nicht genug Schlachtvieh um nur die Diabetiker der EU zu versorgen (es gibt in Deutschalnd etwa 5 Millionen Diabetiker) und außerdem verursacht tierisches Insulin imunologische Probleme und wirkt nicht so gut. Würde also jede Gentechnologie verboten werden, dann würde das bedeuten, man müsste die diabetiker in 2 Gruppen teilen: die die tierisches Insulin bekommen und dadurch mit verringerter Lebensqualität und geringerer Lebenserwartung leben können (ausser sie haben Pech, was imunologische Probleme betrifft daran kann man auch mal schnell sterben) und die Gruppe, die man einfach verrecken lässt. Die zweite Gruppe wäre wohl die Größere. Und ich bin ziemlich sicher, dass viele Diabetiker, da schließe ich mich ausdrücklich mit ein, vor die Aussicht gestellt, dass sie einfach so auf eine ziemlich schmerzhafte Weise sterben sollen, weil man Gentechnologie verboten hat udn sie nicht reich genug sind um an den minderwertigen Ersatz zu kommen, durchaus bereit wären sich irgendwie zu bewaffnen und zu versuchen gewaltsam die Gentechnologische Produktion aufrecht zu erhalten. Und da man ja als Alternative sowieso stirbt würde das vermutlich ein Konflikt mit allen denkbaren Hässlichkeiten, die in Konflikten vorkommen. Und da es eine ziemliche Menge an Diabetikern gibt könnte es auch ein sehr langwieriger Konflikt werden. Das endet entweder damit, dass irgendwann jeder Diabetiker tot ist und man neu diagnostizierte einfach sterben lässt, oder damit, dass die Diabetiker irgendwo (sagen wir mal in einem der kleineren Produktionsländer) zumindest einen hinreichenden militärischen Teilerfolg erzielen um eine eigene Staatliche Ordnung zu etablieren. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Staatliche Ordnungen, die von Minderheiten unter Zeitdruck etabliert wurden, denen man ans Leben wollte und die deswegen noch akut sauer sind, nicht dazu neigen friedliche und stabile Staaten zu ergeben. Das wären die scheußlichen Konsequenzen aus der Idee gegen jede Gentechnologie zu sein, sofern Technologie im Spiel ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: philgeland</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3759</link>
		<dc:creator><![CDATA[philgeland]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 23:34:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2678#comment-3759</guid>
		<description><![CDATA[Ich fürchte, da bin ich anderer Meinung. Der Film ist zwar gute Unterhaltung, aber er moralisiert auch. Ist halt Hollwood.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fürchte, da bin ich anderer Meinung. Der Film ist zwar gute Unterhaltung, aber er moralisiert auch. Ist halt Hollwood.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: philgeland</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3758</link>
		<dc:creator><![CDATA[philgeland]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 23:32:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Problem ist halt, dass viele Leute dieses &quot;abgedrehte Zeug&quot; für &quot;philosophischen Stoff&quot; halten, der ihnen gültige Wahrheiten vermitteln kann. Botschaften aus der Unterhaltungsindustrie. Peter Hahnes &quot;Was wirklich wichtig ist&quot; auf Zelluloid. Na denn Prost.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem ist halt, dass viele Leute dieses &#8220;abgedrehte Zeug&#8221; für &#8220;philosophischen Stoff&#8221; halten, der ihnen gültige Wahrheiten vermitteln kann. Botschaften aus der Unterhaltungsindustrie. Peter Hahnes &#8220;Was wirklich wichtig ist&#8221; auf Zelluloid. Na denn Prost.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bebu</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3751</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bebu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 14:10:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2678#comment-3751</guid>
		<description><![CDATA[&quot;1. Controlling von Kloningtechnologie
Ein solches Controlling ist von staatlicher Seite schier unmöglich. Obwohl in Deutschland das Hantieren mit weiblichen Eizellen verboten ist, gibt es dennoch in Bonn einen Wissenschaftler, der damit arbeitet. Nur verwendet er eben keine deutschen Eizellen, sondern israelische. Macht dies seine Forschung besser, obwohl sie ja eigentlich in diesem Lande verboten ist? Ich finde nicht!&quot;
--&gt; Jetzt mal ganz davon abgesehen, ob ein Forschen mit weiblichen Eizellen erlaubt sein sollte oder nicht, scheint es sich dabei um eine Gesetzeslücke zu handeln oder wie im Bereich der Stammzellforschung um eine bewusst geschaffene Möglichkeit der Forschung.
Da ich mit dem Fall nicht näher vertraut bin, handelt sich dabei also entweder um eine Gesetzeslücke, bei der der Gesetzgeber gepennt hat oder um eine bewusst geschaffene Forschungsmöglichkeit, die dann von deinen normativen Vorstellungen abweicht.


&quot;Und dieses kleine Beispiel sollte eigentlich ausreichen, um dir zu zeigen, das man bei Klontechnologie eben nicht kontrollieren kann. Weder in diesem Land, noch in einem anderem. Und da keine umfassende Kontrolle möglich ist – und die meisten Staaten sowieso Chimären erschaffen würden – wäre die Katastrophe schneller da, als du Kontrolle rufen kannst.&quot;
--&gt; Hier will ich wieder auf den pragmatischen Umgang mit dem Problem hinweisen:
Auch wenn du gegen eine Forschung in dem Bereich bist, kannst du sie einfach nicht verhindern, da es genug Ausweichplätze auf diesem Planeten gibt, wo willige Forscher forschen können.
Wenn du also eine kategorische Ablehnung der Forschung vertrittst und z.B. in unserem Land umgesetzt sehen willst, zwingst du Forscher in unserem Land dazu an andere Orte auszuweichen. Forscher, die ggf. mit offenen, kontrollierten und geregelten Forschungsbedindungen kein Problem gehabt hätten.
D.h. deine Position sorgt ähnlich wie eine kategorische Ablehnung von Prostitution und Schwangerschaftsabbrüchen dazu, dass die Beteiligten in die Illegalität und damit auch in die grenzenlose Freiheit gedrängt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du bei einer Wahl zwischen der Option einer pragmatischen Kontrolle mit möglicherweise auftretenden Gesetzeslücken oder der Option der vollkommen freien, unkontrollierten, weitestgehend im Verborgenen stafffinden Forschung, dich wirklich für die letztere Alternative entscheiden würdest, nur um deinen deontologische Position bis zum letzten durchzuhalten.

Wäre es da nicht wirklich sinnvoller ein durchdachtes Regelwerk für die Forschung zu erlassen, dass regelmäßig überprüft wird, um eben unerwünschtes Ausnutzen von Gesetzeslücken zu reduzieren, und gleichzeitig einen Anreiz an möglichst alle willigen Forscher in diesem Bereich zu richten, damit sie eher unter diesen Regeln forschen als in der &quot;Anarchie&quot;? 




&quot;2. Chimärenerschaffung (Mythologie und Gegenwart)
Nun, die alten Griechen sind, was die Chimärenfrage angeht, diejenigen, die am meisten Ahnung von dem Problem und Thema hatten. Immerhin warnen sie immer davon, was passiert, wenn man Mensch und Tier oder Tier und Tier miteinander mischt.&quot;
--&gt; Vielleicht bin ich da auf dem falschen Stand, aber haben sie auch jemals gemacht? Oder entsprangen diese Vorstellungen nicht nur ihrer Phantasie?
Wenn ja, was ich doch mal stark annehmen möchte: Warum sollte ich eine Ethik aus alten Mythen ableiten? Ich sehe diese nicht gerade als eine geeignete Normenquelle an.


&quot;Eine der bekannteste Chimären in der Gegenwart ist das sogenannte Schiege, die Mischung aus Schwein und Ziege. Zwar lebt noch eines der geklonten Exemplare, aber die Mehrheit erwies sich nicht einmal als fortpflanzungsfähig.&quot;
--&gt;Hmmm... auch hier würde ich wieder auf eine Einzelfallprüfung verweisen und die Leidensfähigkeit des Tieres, sowie andere Faktoren (soweit absehbar) berücksichtigen.

Wie steht es dann darum, wenn man z.B. Mikroorganismen mischt, um nützliche Bakterien zur Rohstoffgewinnung zu produzieren? Auch verboten?


&quot;3. Natürliche Züchtung
Ich weiß zwar nicht, was du darunter verstehst, aber natürliche Züchtung ist eben Züchtung ohne aufwendige technische Genmanufaktor, in der ich Bakteriengene in Pflanzengene schießen kann.

Natürliche Züchtung ist die Art Züchtung, wie sie schon seit Jahrtausenden betrieben wird. Also Aussaat besonders effektiver Sorten nebeneinander, um so eine natürliche Kreuzung zu ermöglichen – oder gar die Anwendung des sogenannten „Pfropfens“ (steht in jedem Gartenhandbuch).

Natürliche Züchtung ist auch Esel und Pferd miteinander zu mischen. Aber wie ja bekannt ist, ist diese Mischung auch nur in einer Richtung vermehrungsfähig.&quot;
--&gt; Hierzu möchte ich auf den Youtube-Vortrag von Beda Stadler verweisen, den derautor hier einmal verlinkt hat:
http://feuerbringer.com/2009/05/19/beda-stadler-macht-sie-platt/

Wenn ich mich recht erinner (habe es mir jetzt nicht nochmal angesehen), zeigt er da an einigen Beispielen, was doch so alles an Auswirkungen durch &quot;natürliche&quot; Züchtung entstanden sind.
Vermutlich fallen viele der Züchtungsmethoden dort zwar nicht unter deine natürliche Züchtung... 

Die Frage, die sich mir aber stellt, ist, warum du der einen Technik quasi einen Persilschein der Unbedenklichkeit ausstellst, die andere aber komplett verdammst.
Wenn du z.B. vorher schreibst:
&quot;Natürliche Züchtung, ohne direkten Eingriff (also via Technik) in das Gengut, richtet keinen Schaden an – und man kann nicht speziesübergreifend Gene mixen.&quot;
stimmt dies einfach nicht. 
Zum einen kann man oder besser gesagt hat man bei der Getreidezüchtung neue Arten gezüchtet, indem man verschiedene alte Arten ineinanderkombiniert hat. Der Vorgang hat sicher länger gedauert, als es heute wohl nötig wäre, aber ist es deshalb ethisch akzeptabel und der andere Weg nicht?
Zum anderen richten auch Produkte der natürlichen Züchtung Schaden an. Von Verdrängung andere Arten mal abgesehen, gibt es doch genug Menschen, die gegen herkömmliche Zuchtprodukte allergisch reagieren. Wer weiß, ob da nicht schon einige Menschen an allergischen Schocks gestorben sind. Wer weiß, ob es in Zukunft nicht auch &quot;natürlich gezüchtete&quot; Produkte geben könnte, die noch stärker allergisch wirken oder anderweitig Schaden anrichten.

Worum es mir dabei wieder nur geht, ist, dass man eine an den Konsequenzen orientierte &quot;Einzelfall&quot;prüfung durchführen sollte, anstatt pauschal die eine Technologie zu verteufeln und die andere zu erlauben.






&quot;4.Medikament durch Kloning
Ja, ich würde hier gezielt gegen die Klonung dieser Kreatur vorgehen. Wir haben nicht das Recht, irgendetwas von ihr dazu zu benutzen, um unsere heiligen Ärsche zu retten. Eher im Gegenteil. Wenn dieses Virus/Krankheit/was auch immer, in der Lage ist, die Menschheit auszuradieren, besteht jedoch die schwache Möglichkeit, das ca. 2% der Menschheit eine natürliche Immunität entwickeln. Hier kann man dann aus dem Blutplasma den entsprechenden Wirkstoff herstellen. Es ist einfach unmöglich, das eine komplette Spezies keinerlei Antikörper gegen einen Krankheitserreger entwickelt. Es gibt immer ungefähr 2% natürlich Immune.

Und dein Beispiel zeigt noch eindeutig, wie Mißbrauch mit Kloning betrieben wird. Da ich dein Beispiel bereits als Mißbrauch dieser Technologie sehe.&quot;
--&gt; Wow... da muss ich erstmal kräftig schlucken...

1. Eine Aussage wie: &quot;Wir haben nicht das Recht&quot; o.ä. ist kein Argument, sondern gerade mal eine Festellung deiner Position, die du mir hier als objektives Argument verkaufen willst.
Ohne einen Verweis auf eine allgemein anerkannte Normenquelle, die dieses Recht wenigstens schwach objektiv festlegt, läuft das aber nicht.

2. Inwiefern würde sich die Nutzung der Milch oder des Organs dieses Tieres nach seiner Schlachtung zur Herstellung eines Medikamentes von der früher gängigen Praxis bei der Herstellung von Insulin unterscheiden? Oder bei der Herstellung von Fleisch zum Verzehr?

3. Also abgesehen davon, dass das Beispiel jetzt fiktiv war, kann man sich die extremsten Formen von Ansteckungsgeschwindigkeit, Krankheitsverlauf, Mutationsfähigkeit des Virus, Zeit-, Resourcen- und Wissensknappheit bei der ggf. möglichen Herstellung eines Gegenmittel aus Blutplasma, etc. vorstellen, die deinen Vorschlag gänzlich zur Nichte machen würden oder immerhin dazu führen würden, dass ein Großteil der Menschheit sterben würde.
Ganz davon abgesehen, dass in der Realität auf ethische Einwände deiner Art, mal drastisch ausgedrückt, geschissen würde, kann ich diesen radikalen Deontoligismus nicht nachvollziehen. In dem Beispiel würde nur ein Tier &quot;geschaffen&quot;, dass früher einmal existierte, und mit ihm würde nicht anders verfahren als mit Kühen und Schweinen. Gleichzeitig wäre das Produkt, dass man von diesem Tier gewinnen würde, nicht zur Befrieidigung eines Luxusbedürfnis wie Fleischgenuß gedacht, sondern ganz simpel zum Überleben der Menschheit.
(Denn: Würden am Ende z.B. nur 2% überleben, wäre ein Zusammenbruch der kompletten Infrastruktur zu erwarten, der technische Wissensverlust zur Herstellung selbst simpelster Werkzeuge/Hilfsmittel/Medizin etc. wäre verloren und die verstreuten Überlebenden würden es wohl kaum noch schaffen weitere Generationen einer überlebensfähigen Menschenpopulation hervorzubringen.)
Bzw. abgesehen von einem Überleben der Menschheit, was nicht die Wertschätzung aller Teilen muss, würde durch dieses Mittel den erkrankten und zum Tode verurteilten Menschen ein Weiterleben und eine Vermeidung von Leid ermöglicht.


4. Zu guter Letzt noch zum &quot;Mißbrauch der Technologie&quot;: Wer legt fest, was ein Mißbrauch ist und was nur ein Gebrauch? Solange ich hierfür keinen nachvollziehbaren, im Idealfall allgemein akzeptierten Maßstab sehe, nachdem beides unterschieden wird, ist das auch kein Argument, sondern nur eine wertende Feststellung, die auf deinen Wertvorstellungen basiert, die nicht deckungsgleich mit meinen sind.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;1. Controlling von Kloningtechnologie<br />
Ein solches Controlling ist von staatlicher Seite schier unmöglich. Obwohl in Deutschland das Hantieren mit weiblichen Eizellen verboten ist, gibt es dennoch in Bonn einen Wissenschaftler, der damit arbeitet. Nur verwendet er eben keine deutschen Eizellen, sondern israelische. Macht dies seine Forschung besser, obwohl sie ja eigentlich in diesem Lande verboten ist? Ich finde nicht!&#8221;<br />
&#8211;&gt; Jetzt mal ganz davon abgesehen, ob ein Forschen mit weiblichen Eizellen erlaubt sein sollte oder nicht, scheint es sich dabei um eine Gesetzeslücke zu handeln oder wie im Bereich der Stammzellforschung um eine bewusst geschaffene Möglichkeit der Forschung.<br />
Da ich mit dem Fall nicht näher vertraut bin, handelt sich dabei also entweder um eine Gesetzeslücke, bei der der Gesetzgeber gepennt hat oder um eine bewusst geschaffene Forschungsmöglichkeit, die dann von deinen normativen Vorstellungen abweicht.</p>
<p>&#8220;Und dieses kleine Beispiel sollte eigentlich ausreichen, um dir zu zeigen, das man bei Klontechnologie eben nicht kontrollieren kann. Weder in diesem Land, noch in einem anderem. Und da keine umfassende Kontrolle möglich ist – und die meisten Staaten sowieso Chimären erschaffen würden – wäre die Katastrophe schneller da, als du Kontrolle rufen kannst.&#8221;<br />
&#8211;&gt; Hier will ich wieder auf den pragmatischen Umgang mit dem Problem hinweisen:<br />
Auch wenn du gegen eine Forschung in dem Bereich bist, kannst du sie einfach nicht verhindern, da es genug Ausweichplätze auf diesem Planeten gibt, wo willige Forscher forschen können.<br />
Wenn du also eine kategorische Ablehnung der Forschung vertrittst und z.B. in unserem Land umgesetzt sehen willst, zwingst du Forscher in unserem Land dazu an andere Orte auszuweichen. Forscher, die ggf. mit offenen, kontrollierten und geregelten Forschungsbedindungen kein Problem gehabt hätten.<br />
D.h. deine Position sorgt ähnlich wie eine kategorische Ablehnung von Prostitution und Schwangerschaftsabbrüchen dazu, dass die Beteiligten in die Illegalität und damit auch in die grenzenlose Freiheit gedrängt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du bei einer Wahl zwischen der Option einer pragmatischen Kontrolle mit möglicherweise auftretenden Gesetzeslücken oder der Option der vollkommen freien, unkontrollierten, weitestgehend im Verborgenen stafffinden Forschung, dich wirklich für die letztere Alternative entscheiden würdest, nur um deinen deontologische Position bis zum letzten durchzuhalten.</p>
<p>Wäre es da nicht wirklich sinnvoller ein durchdachtes Regelwerk für die Forschung zu erlassen, dass regelmäßig überprüft wird, um eben unerwünschtes Ausnutzen von Gesetzeslücken zu reduzieren, und gleichzeitig einen Anreiz an möglichst alle willigen Forscher in diesem Bereich zu richten, damit sie eher unter diesen Regeln forschen als in der &#8220;Anarchie&#8221;? </p>
<p>&#8220;2. Chimärenerschaffung (Mythologie und Gegenwart)<br />
Nun, die alten Griechen sind, was die Chimärenfrage angeht, diejenigen, die am meisten Ahnung von dem Problem und Thema hatten. Immerhin warnen sie immer davon, was passiert, wenn man Mensch und Tier oder Tier und Tier miteinander mischt.&#8221;<br />
&#8211;&gt; Vielleicht bin ich da auf dem falschen Stand, aber haben sie auch jemals gemacht? Oder entsprangen diese Vorstellungen nicht nur ihrer Phantasie?<br />
Wenn ja, was ich doch mal stark annehmen möchte: Warum sollte ich eine Ethik aus alten Mythen ableiten? Ich sehe diese nicht gerade als eine geeignete Normenquelle an.</p>
<p>&#8220;Eine der bekannteste Chimären in der Gegenwart ist das sogenannte Schiege, die Mischung aus Schwein und Ziege. Zwar lebt noch eines der geklonten Exemplare, aber die Mehrheit erwies sich nicht einmal als fortpflanzungsfähig.&#8221;<br />
&#8211;&gt;Hmmm&#8230; auch hier würde ich wieder auf eine Einzelfallprüfung verweisen und die Leidensfähigkeit des Tieres, sowie andere Faktoren (soweit absehbar) berücksichtigen.</p>
<p>Wie steht es dann darum, wenn man z.B. Mikroorganismen mischt, um nützliche Bakterien zur Rohstoffgewinnung zu produzieren? Auch verboten?</p>
<p>&#8220;3. Natürliche Züchtung<br />
Ich weiß zwar nicht, was du darunter verstehst, aber natürliche Züchtung ist eben Züchtung ohne aufwendige technische Genmanufaktor, in der ich Bakteriengene in Pflanzengene schießen kann.</p>
<p>Natürliche Züchtung ist die Art Züchtung, wie sie schon seit Jahrtausenden betrieben wird. Also Aussaat besonders effektiver Sorten nebeneinander, um so eine natürliche Kreuzung zu ermöglichen – oder gar die Anwendung des sogenannten „Pfropfens“ (steht in jedem Gartenhandbuch).</p>
<p>Natürliche Züchtung ist auch Esel und Pferd miteinander zu mischen. Aber wie ja bekannt ist, ist diese Mischung auch nur in einer Richtung vermehrungsfähig.&#8221;<br />
&#8211;&gt; Hierzu möchte ich auf den Youtube-Vortrag von Beda Stadler verweisen, den derautor hier einmal verlinkt hat:<br />
<a href="http://feuerbringer.com/2009/05/19/beda-stadler-macht-sie-platt/" rel="nofollow">http://feuerbringer.com/2009/05/19/beda-stadler-macht-sie-platt/</a></p>
<p>Wenn ich mich recht erinner (habe es mir jetzt nicht nochmal angesehen), zeigt er da an einigen Beispielen, was doch so alles an Auswirkungen durch &#8220;natürliche&#8221; Züchtung entstanden sind.<br />
Vermutlich fallen viele der Züchtungsmethoden dort zwar nicht unter deine natürliche Züchtung&#8230; </p>
<p>Die Frage, die sich mir aber stellt, ist, warum du der einen Technik quasi einen Persilschein der Unbedenklichkeit ausstellst, die andere aber komplett verdammst.<br />
Wenn du z.B. vorher schreibst:<br />
&#8220;Natürliche Züchtung, ohne direkten Eingriff (also via Technik) in das Gengut, richtet keinen Schaden an – und man kann nicht speziesübergreifend Gene mixen.&#8221;<br />
stimmt dies einfach nicht.<br />
Zum einen kann man oder besser gesagt hat man bei der Getreidezüchtung neue Arten gezüchtet, indem man verschiedene alte Arten ineinanderkombiniert hat. Der Vorgang hat sicher länger gedauert, als es heute wohl nötig wäre, aber ist es deshalb ethisch akzeptabel und der andere Weg nicht?<br />
Zum anderen richten auch Produkte der natürlichen Züchtung Schaden an. Von Verdrängung andere Arten mal abgesehen, gibt es doch genug Menschen, die gegen herkömmliche Zuchtprodukte allergisch reagieren. Wer weiß, ob da nicht schon einige Menschen an allergischen Schocks gestorben sind. Wer weiß, ob es in Zukunft nicht auch &#8220;natürlich gezüchtete&#8221; Produkte geben könnte, die noch stärker allergisch wirken oder anderweitig Schaden anrichten.</p>
<p>Worum es mir dabei wieder nur geht, ist, dass man eine an den Konsequenzen orientierte &#8220;Einzelfall&#8221;prüfung durchführen sollte, anstatt pauschal die eine Technologie zu verteufeln und die andere zu erlauben.</p>
<p>&#8220;4.Medikament durch Kloning<br />
Ja, ich würde hier gezielt gegen die Klonung dieser Kreatur vorgehen. Wir haben nicht das Recht, irgendetwas von ihr dazu zu benutzen, um unsere heiligen Ärsche zu retten. Eher im Gegenteil. Wenn dieses Virus/Krankheit/was auch immer, in der Lage ist, die Menschheit auszuradieren, besteht jedoch die schwache Möglichkeit, das ca. 2% der Menschheit eine natürliche Immunität entwickeln. Hier kann man dann aus dem Blutplasma den entsprechenden Wirkstoff herstellen. Es ist einfach unmöglich, das eine komplette Spezies keinerlei Antikörper gegen einen Krankheitserreger entwickelt. Es gibt immer ungefähr 2% natürlich Immune.</p>
<p>Und dein Beispiel zeigt noch eindeutig, wie Mißbrauch mit Kloning betrieben wird. Da ich dein Beispiel bereits als Mißbrauch dieser Technologie sehe.&#8221;<br />
&#8211;&gt; Wow&#8230; da muss ich erstmal kräftig schlucken&#8230;</p>
<p>1. Eine Aussage wie: &#8220;Wir haben nicht das Recht&#8221; o.ä. ist kein Argument, sondern gerade mal eine Festellung deiner Position, die du mir hier als objektives Argument verkaufen willst.<br />
Ohne einen Verweis auf eine allgemein anerkannte Normenquelle, die dieses Recht wenigstens schwach objektiv festlegt, läuft das aber nicht.</p>
<p>2. Inwiefern würde sich die Nutzung der Milch oder des Organs dieses Tieres nach seiner Schlachtung zur Herstellung eines Medikamentes von der früher gängigen Praxis bei der Herstellung von Insulin unterscheiden? Oder bei der Herstellung von Fleisch zum Verzehr?</p>
<p>3. Also abgesehen davon, dass das Beispiel jetzt fiktiv war, kann man sich die extremsten Formen von Ansteckungsgeschwindigkeit, Krankheitsverlauf, Mutationsfähigkeit des Virus, Zeit-, Resourcen- und Wissensknappheit bei der ggf. möglichen Herstellung eines Gegenmittel aus Blutplasma, etc. vorstellen, die deinen Vorschlag gänzlich zur Nichte machen würden oder immerhin dazu führen würden, dass ein Großteil der Menschheit sterben würde.<br />
Ganz davon abgesehen, dass in der Realität auf ethische Einwände deiner Art, mal drastisch ausgedrückt, geschissen würde, kann ich diesen radikalen Deontoligismus nicht nachvollziehen. In dem Beispiel würde nur ein Tier &#8220;geschaffen&#8221;, dass früher einmal existierte, und mit ihm würde nicht anders verfahren als mit Kühen und Schweinen. Gleichzeitig wäre das Produkt, dass man von diesem Tier gewinnen würde, nicht zur Befrieidigung eines Luxusbedürfnis wie Fleischgenuß gedacht, sondern ganz simpel zum Überleben der Menschheit.<br />
(Denn: Würden am Ende z.B. nur 2% überleben, wäre ein Zusammenbruch der kompletten Infrastruktur zu erwarten, der technische Wissensverlust zur Herstellung selbst simpelster Werkzeuge/Hilfsmittel/Medizin etc. wäre verloren und die verstreuten Überlebenden würden es wohl kaum noch schaffen weitere Generationen einer überlebensfähigen Menschenpopulation hervorzubringen.)<br />
Bzw. abgesehen von einem Überleben der Menschheit, was nicht die Wertschätzung aller Teilen muss, würde durch dieses Mittel den erkrankten und zum Tode verurteilten Menschen ein Weiterleben und eine Vermeidung von Leid ermöglicht.</p>
<p>4. Zu guter Letzt noch zum &#8220;Mißbrauch der Technologie&#8221;: Wer legt fest, was ein Mißbrauch ist und was nur ein Gebrauch? Solange ich hierfür keinen nachvollziehbaren, im Idealfall allgemein akzeptierten Maßstab sehe, nachdem beides unterschieden wird, ist das auch kein Argument, sondern nur eine wertende Feststellung, die auf deinen Wertvorstellungen basiert, die nicht deckungsgleich mit meinen sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: asphyx68</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/24/sollten-wir-dinosaurier-erschaffen/#comment-3749</link>
		<dc:creator><![CDATA[asphyx68]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 02:03:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2678#comment-3749</guid>
		<description><![CDATA[Hallo, Bebu,

ich versuche jetzt erst einmal alles der Reihe nach entsprechend argumentativ zu lösen.

1. Controlling von Kloningtechnologie
Ein solches Controlling ist von staatlicher Seite schier unmöglich. Obwohl in Deutschland das Hantieren mit weiblichen Eizellen verboten ist, gibt es dennoch in Bonn einen Wissenschaftler, der damit arbeitet. Nur verwendet er eben keine deutschen Eizellen, sondern israelische. Macht dies seine Forschung besser, obwohl sie ja eigentlich in diesem Lande verboten ist? Ich finde nicht!

Und dieses kleine Beispiel sollte eigentlich ausreichen, um dir zu zeigen, das man bei Klontechnologie eben nicht kontrollieren kann. Weder in diesem Land, noch in einem anderem. Und da keine umfassende Kontrolle möglich ist - und die meisten Staaten sowieso Chimären erschaffen würden - wäre die Katastrophe schneller da, als du Kontrolle rufen kannst.

2. Chimärenerschaffung (Mythologie und Gegenwart)
Nun, die alten Griechen sind, was die Chimärenfrage angeht, diejenigen, die am meisten Ahnung von dem Problem und Thema hatten. Immerhin warnen sie immer davon, was passiert, wenn man Mensch und Tier oder Tier und Tier miteinander mischt.

Eine der bekannteste Chimären in der Gegenwart ist das sogenannte Schiege, die Mischung aus Schwein und Ziege. Zwar lebt noch eines der geklonten Exemplare, aber die Mehrheit erwies sich nicht einmal als fortpflanzungsfähig.

3. Natürliche Züchtung
Ich weiß zwar nicht, was du darunter verstehst, aber natürliche Züchtung ist eben Züchtung ohne aufwendige technische Genmanufaktor, in der ich Bakteriengene in Pflanzengene schießen kann.

Natürliche Züchtung ist die Art Züchtung, wie sie schon seit Jahrtausenden betrieben wird. Also Aussaat besonders effektiver Sorten nebeneinander, um so eine natürliche Kreuzung zu ermöglichen - oder gar die Anwendung des sogenannten &quot;Pfropfens&quot; (steht in jedem Gartenhandbuch).

Natürliche Züchtung ist auch Esel und Pferd miteinander zu mischen. Aber wie ja bekannt ist, ist diese Mischung auch nur in einer Richtung vermehrungsfähig.

4.Medikament durch Kloning
Ja, ich würde hier gezielt gegen die Klonung dieser Kreatur vorgehen. Wir haben nicht das Recht, irgendetwas von ihr dazu zu benutzen, um unsere heiligen Ärsche zu retten. Eher im Gegenteil. Wenn dieses Virus/Krankheit/was auch immer, in der Lage ist, die Menschheit auszuradieren, besteht jedoch die schwache Möglichkeit, das ca. 2% der Menschheit eine natürliche Immunität entwickeln. Hier kann man dann aus dem Blutplasma den entsprechenden Wirkstoff herstellen. Es ist einfach unmöglich, das eine komplette Spezies keinerlei Antikörper gegen einen Krankheitserreger entwickelt. Es gibt immer ungefähr 2% natürlich Immune.

Und dein Beispiel zeigt noch eindeutig, wie Mißbrauch mit Kloning betrieben wird. Da ich dein Beispiel bereits als Mißbrauch dieser Technologie sehe.

mfg]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Bebu,</p>
<p>ich versuche jetzt erst einmal alles der Reihe nach entsprechend argumentativ zu lösen.</p>
<p>1. Controlling von Kloningtechnologie<br />
Ein solches Controlling ist von staatlicher Seite schier unmöglich. Obwohl in Deutschland das Hantieren mit weiblichen Eizellen verboten ist, gibt es dennoch in Bonn einen Wissenschaftler, der damit arbeitet. Nur verwendet er eben keine deutschen Eizellen, sondern israelische. Macht dies seine Forschung besser, obwohl sie ja eigentlich in diesem Lande verboten ist? Ich finde nicht!</p>
<p>Und dieses kleine Beispiel sollte eigentlich ausreichen, um dir zu zeigen, das man bei Klontechnologie eben nicht kontrollieren kann. Weder in diesem Land, noch in einem anderem. Und da keine umfassende Kontrolle möglich ist &#8211; und die meisten Staaten sowieso Chimären erschaffen würden &#8211; wäre die Katastrophe schneller da, als du Kontrolle rufen kannst.</p>
<p>2. Chimärenerschaffung (Mythologie und Gegenwart)<br />
Nun, die alten Griechen sind, was die Chimärenfrage angeht, diejenigen, die am meisten Ahnung von dem Problem und Thema hatten. Immerhin warnen sie immer davon, was passiert, wenn man Mensch und Tier oder Tier und Tier miteinander mischt.</p>
<p>Eine der bekannteste Chimären in der Gegenwart ist das sogenannte Schiege, die Mischung aus Schwein und Ziege. Zwar lebt noch eines der geklonten Exemplare, aber die Mehrheit erwies sich nicht einmal als fortpflanzungsfähig.</p>
<p>3. Natürliche Züchtung<br />
Ich weiß zwar nicht, was du darunter verstehst, aber natürliche Züchtung ist eben Züchtung ohne aufwendige technische Genmanufaktor, in der ich Bakteriengene in Pflanzengene schießen kann.</p>
<p>Natürliche Züchtung ist die Art Züchtung, wie sie schon seit Jahrtausenden betrieben wird. Also Aussaat besonders effektiver Sorten nebeneinander, um so eine natürliche Kreuzung zu ermöglichen &#8211; oder gar die Anwendung des sogenannten &#8220;Pfropfens&#8221; (steht in jedem Gartenhandbuch).</p>
<p>Natürliche Züchtung ist auch Esel und Pferd miteinander zu mischen. Aber wie ja bekannt ist, ist diese Mischung auch nur in einer Richtung vermehrungsfähig.</p>
<p>4.Medikament durch Kloning<br />
Ja, ich würde hier gezielt gegen die Klonung dieser Kreatur vorgehen. Wir haben nicht das Recht, irgendetwas von ihr dazu zu benutzen, um unsere heiligen Ärsche zu retten. Eher im Gegenteil. Wenn dieses Virus/Krankheit/was auch immer, in der Lage ist, die Menschheit auszuradieren, besteht jedoch die schwache Möglichkeit, das ca. 2% der Menschheit eine natürliche Immunität entwickeln. Hier kann man dann aus dem Blutplasma den entsprechenden Wirkstoff herstellen. Es ist einfach unmöglich, das eine komplette Spezies keinerlei Antikörper gegen einen Krankheitserreger entwickelt. Es gibt immer ungefähr 2% natürlich Immune.</p>
<p>Und dein Beispiel zeigt noch eindeutig, wie Mißbrauch mit Kloning betrieben wird. Da ich dein Beispiel bereits als Mißbrauch dieser Technologie sehe.</p>
<p>mfg</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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