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	<title>Kommentare zu: Im Labyrinth der Willensfreiheit</title>
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	<description>Eine Oase der Vernunft</description>
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		<title>Von: Bebu</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3551</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bebu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 18:13:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Ich könnte mir nämlich gut vorstellen dass diese Überzeugung sehr schnell zum Verfall von Werten führen könnte, nicht wenn man sie missversteht, wie viele behaupten, sondern wenn man sie konsequent in sein Leben integriert.&quot;
--&gt; Welche Werte könnten da genau &quot;verfallen&quot;, warum müßten sie &quot;verfallen&quot; und warum ist das jeweils negativ?

(Oder meinst du mit Werten etwas wie Stolz, Schuldgefühle, Gewissen, Dankbarkeit oder was du in deinen weiteren Ausführungen noch so nennst?)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich könnte mir nämlich gut vorstellen dass diese Überzeugung sehr schnell zum Verfall von Werten führen könnte, nicht wenn man sie missversteht, wie viele behaupten, sondern wenn man sie konsequent in sein Leben integriert.&#8221;<br />
&#8211;&gt; Welche Werte könnten da genau &#8220;verfallen&#8221;, warum müßten sie &#8220;verfallen&#8221; und warum ist das jeweils negativ?</p>
<p>(Oder meinst du mit Werten etwas wie Stolz, Schuldgefühle, Gewissen, Dankbarkeit oder was du in deinen weiteren Ausführungen noch so nennst?)</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Ingo-Wolf Kittel, Augsburg</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3545</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo-Wolf Kittel, Augsburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 12:33:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da passt ja ideal, was von Wolf Singer in einem Interview von Radio Bremen neuerdings zu hören ist - in einem Interview von Radio Bremen hier: 
http://www.radiobremen.de/radio/nordwestradio/audio23588-popup.html

Zum weithin undifferenzierten Gebrauch des Begriffs &quot;Ursache&quot; möchte ich vorschlagen, den Text hier zu diskutieren:
http://www.brainlogs.de/blogs/blog/braincast/2009-11-15/aktuelles-mein-hirn-wars#comment-7183]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da passt ja ideal, was von Wolf Singer in einem Interview von Radio Bremen neuerdings zu hören ist &#8211; in einem Interview von Radio Bremen hier:<br />
<a href="http://www.radiobremen.de/radio/nordwestradio/audio23588-popup.html" rel="nofollow">http://www.radiobremen.de/radio/nordwestradio/audio23588-popup.html</a></p>
<p>Zum weithin undifferenzierten Gebrauch des Begriffs &#8220;Ursache&#8221; möchte ich vorschlagen, den Text hier zu diskutieren:<br />
<a href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/braincast/2009-11-15/aktuelles-mein-hirn-wars#comment-7183" rel="nofollow">http://www.brainlogs.de/blogs/blog/braincast/2009-11-15/aktuelles-mein-hirn-wars#comment-7183</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jo84</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3541</link>
		<dc:creator><![CDATA[Jo84]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 00:59:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bin der Ansicht dass die Überzeugung von der Unfreiheit des Willens der Gesellschaft mehr Schaden als Nutzen bringen würde, wenn man sie als &quot;absolute Wahrheit&quot; unter die Leute bringen würde. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen dass diese Überzeugung sehr schnell zum Verfall von Werten führen könnte, nicht wenn man sie missversteht, wie viele behaupten, sondern wenn man sie konsequent in sein Leben integriert. Konsequent zu Ende gedacht bedeutet nämlich keine Willensfreiheit keine Verantwortung. Wenn man also annimmt dass alle erbrachten Handlungen ausschließlich ein Resultat aus genetischer Disposition und Umwelteinflüssen sind und die Unfreiheit des Willens anerkennt, müsste man als nächsten Schritt sein Gewissen und seine Schuldgefühle als etwas irrationales abtun. Das gleiche gilt für den Stolz auf erbrachte Leistungen und für Dankbarkeit. Bei wem sollte man sich noch bedanken, wenn man niemanden mehr für seine Taten verantwortlich machen kann, bei der Beschaffenheit der Natur, oder vielleicht beim Urknall? Möchte nicht wissen was passiert wenn man pubertierende Hauptschüler aus der sozialen Unterschicht von der Ansicht überzeugt, sie seien für nichts verantwortlich... ;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin der Ansicht dass die Überzeugung von der Unfreiheit des Willens der Gesellschaft mehr Schaden als Nutzen bringen würde, wenn man sie als &#8220;absolute Wahrheit&#8221; unter die Leute bringen würde. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen dass diese Überzeugung sehr schnell zum Verfall von Werten führen könnte, nicht wenn man sie missversteht, wie viele behaupten, sondern wenn man sie konsequent in sein Leben integriert. Konsequent zu Ende gedacht bedeutet nämlich keine Willensfreiheit keine Verantwortung. Wenn man also annimmt dass alle erbrachten Handlungen ausschließlich ein Resultat aus genetischer Disposition und Umwelteinflüssen sind und die Unfreiheit des Willens anerkennt, müsste man als nächsten Schritt sein Gewissen und seine Schuldgefühle als etwas irrationales abtun. Das gleiche gilt für den Stolz auf erbrachte Leistungen und für Dankbarkeit. Bei wem sollte man sich noch bedanken, wenn man niemanden mehr für seine Taten verantwortlich machen kann, bei der Beschaffenheit der Natur, oder vielleicht beim Urknall? Möchte nicht wissen was passiert wenn man pubertierende Hauptschüler aus der sozialen Unterschicht von der Ansicht überzeugt, sie seien für nichts verantwortlich&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: verquer</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3413</link>
		<dc:creator><![CDATA[verquer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 15:42:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[grmpf. Nun gut. Den Verweis auf die Dummheit nehme ich zurueck.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>grmpf. Nun gut. Den Verweis auf die Dummheit nehme ich zurueck.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: derautor</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3411</link>
		<dc:creator><![CDATA[derautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:27:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Etwas mehr gegenseitigen Respekt hier, bitte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas mehr gegenseitigen Respekt hier, bitte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: verquer</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3410</link>
		<dc:creator><![CDATA[verquer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:00:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2453#comment-3410</guid>
		<description><![CDATA[Höchst verehrter Herr Kittel,

es folgt eine Liste mit logischen Fehlschlüssen, derer Sie sich in ihrem erheiternden (ad hominem) Kommentar bedienen:

ad hoc Argument. Offensichtlich gehen Sie von einem Erhaltungssatz der Ideen in einem deterministischen Gehirn aus. Woher nehmen Sie diesen?

Das zu Beweisende vorraussetzen: &quot;Was ist deswegen mit eigenständigem, selbstbestimmten Denken?&quot; Klar, oder?

Chewbacca Verteidigung mit der Tendenz zu ad hominem: &quot;Dem bekannten Fernseh-Journalisten...&quot;

Argument aus Ignoranz: &quot;Was ist mit Schftstellern...&quot; Ihnen ist schon bewusst, dass Computer auch nie gehörte Musikstücke schreiben, Erfindungen erfinden und Entdeckungen entdecken können?

Argument aus Ignoranz oder Strohmann Argument oder schlichte Dummheit: &quot;und uns in einer Weise zu handeln ermöglichen, wozu wir von Natur aus gar nicht fähig sind?&quot; Klar. Mit jedem Gedanken sprengen wir die Naturgesetze... OMIU.

Strohmann Argument: &quot;Wenn wir einfach anderen nachplapperten...&quot;

Insgesamt scheint mir ihr gesamter Kommentar aber vorallem mit meinem absoluten Liebling aller logischen Fehlschluesse untermauert zu sein. Das Argument von der unerwuenschten Konsequenz. Und wie immer moechte ich diesem folgerndermassen begegnen. Ooooch. Wie schlimm. Willst Du einen Kecks?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Höchst verehrter Herr Kittel,</p>
<p>es folgt eine Liste mit logischen Fehlschlüssen, derer Sie sich in ihrem erheiternden (ad hominem) Kommentar bedienen:</p>
<p>ad hoc Argument. Offensichtlich gehen Sie von einem Erhaltungssatz der Ideen in einem deterministischen Gehirn aus. Woher nehmen Sie diesen?</p>
<p>Das zu Beweisende vorraussetzen: &#8220;Was ist deswegen mit eigenständigem, selbstbestimmten Denken?&#8221; Klar, oder?</p>
<p>Chewbacca Verteidigung mit der Tendenz zu ad hominem: &#8220;Dem bekannten Fernseh-Journalisten&#8230;&#8221;</p>
<p>Argument aus Ignoranz: &#8220;Was ist mit Schftstellern&#8230;&#8221; Ihnen ist schon bewusst, dass Computer auch nie gehörte Musikstücke schreiben, Erfindungen erfinden und Entdeckungen entdecken können?</p>
<p>Argument aus Ignoranz oder Strohmann Argument oder schlichte Dummheit: &#8220;und uns in einer Weise zu handeln ermöglichen, wozu wir von Natur aus gar nicht fähig sind?&#8221; Klar. Mit jedem Gedanken sprengen wir die Naturgesetze&#8230; OMIU.</p>
<p>Strohmann Argument: &#8220;Wenn wir einfach anderen nachplapperten&#8230;&#8221;</p>
<p>Insgesamt scheint mir ihr gesamter Kommentar aber vorallem mit meinem absoluten Liebling aller logischen Fehlschluesse untermauert zu sein. Das Argument von der unerwuenschten Konsequenz. Und wie immer moechte ich diesem folgerndermassen begegnen. Ooooch. Wie schlimm. Willst Du einen Kecks?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Problem mit der Willensfreiheit &#171; Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg e.V.</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3407</link>
		<dc:creator><![CDATA[Das Problem mit der Willensfreiheit &#171; Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:43:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] von Gut und Böse&#8220; &#8211; 19 Kommentare 05. Dezember 2009 &#8211; Aufklärung 2.0 &#8222;Im Labyrinth der Willensfreiheit&#8220; &#8211; 13 [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von Gut und Böse&#8220; &#8211; 19 Kommentare 05. Dezember 2009 &#8211; Aufklärung 2.0 &#8222;Im Labyrinth der Willensfreiheit&#8220; &#8211; 13 [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nics BlogHaus</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3405</link>
		<dc:creator><![CDATA[Nics BlogHaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 09:37:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Das Problem mit der Willensfreiheit...&lt;/strong&gt;

So wunderbar es ist, dass es an verschiedenen Stellen im Nachgang zu Michael Schmidt-Salomons Buch &quot;Jenseits von Gut und Böse&quot; zu Diskussionen rund um den Begriff und das Verständnis der Willensfreiheit gekommen ist... so schade ist es, dass diese Di...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Problem mit der Willensfreiheit&#8230;</strong></p>
<p>So wunderbar es ist, dass es an verschiedenen Stellen im Nachgang zu Michael Schmidt-Salomons Buch &#8220;Jenseits von Gut und Böse&#8221; zu Diskussionen rund um den Begriff und das Verständnis der Willensfreiheit gekommen ist&#8230; so schade ist es, dass diese Di&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ingo-Wolf Kittel - Augsburg</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3389</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ingo-Wolf Kittel - Augsburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:27:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2453#comment-3389</guid>
		<description><![CDATA[Ist schon richtig, dass wir jede Menge &lt;a href=&quot;http://shiftingschool.wordpress.com/2008/09/12/neurodidaktik-und-gehirngerechtes-lernen/#comment-413&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;i&gt;lernen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; – &quot;natürlich&quot; auch von anderen. Aber alles kann nicht bloß von anderen übernommen sein; neue Ideen müssen von irgendjemandem ja irgendwann zum ersten Mal gedacht und dann gezielt entwickelt werden, sollen sie nicht Eintagfliegen unserer Phantasie bleiben.

Was ist deswegen mit eigenständigem, selbstbestimmten Denken? Das von Singer ist in der Festschrift der Frankfurter Wissenschaftlichen Gesellschaft &quot;Beiträge zu einer aktuellen Anthropologie&quot; 2006 in einer umfangreichen &quot;Fallstudie&quot; eingehend analysiert worden. Dem bekannten Fernseh-Journalisten Scobel hat er mal in einer von dessen Sendungen öffentlich eingestanden, davon nicht viel zu verstehen, um sein damaliges ungehalten-kurzes Statement höflich zu umschreiben. Sollte dieser angesehene Wissenschaftler gar nicht eigenständig denken können, sondern &lt;a href=&quot;http://www.jfpp.org/jfpp-2-2009-05.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;i&gt;geprägt sein wie eine Lorenz&#039;sche Graugans&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, wie sein &quot;Beobachter im Gehirn&quot; mal von &quot;uns&quot; allen und damit auch von ihm festgestellt hat? (Mein Eindruck davon &lt;a href=&quot;http://www.sprache-werner.info/Off_Brief_Singer.1967.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;i&gt;hier&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;)

Was ist mit Schriftstellern, die originelle Bücher aller Art verfassen, Musikern, die nie gehörte Musikstücke komponieren, Ingenieuren, Technikern und Erfindern, die völlig Neuartiges in die Welt bringen und uns in einer Weise zu handeln ermöglichen, wozu wir von Natur aus gar nicht fähig sind? 

Wenn wir einfach anderen nachplapperten, müssten wir neuartige Ideen heute noch den Musen zuschreiben oder à la Descartes einem ominösen &quot;Geist&quot;, der auf die Zirbeldrüse im Gehirn einwirkt. 

Die eigenen Leistungen nicht mehr Geistern oder einem davon, sondern jetzt dem Organ, zuzuschreiben, dem. &quot;Werkzeug&quot;, mit dessen Hilfe wir &quot;geistig&quot; genannte Leistungen vollbringen (so wie wir &quot;mit&quot; unseren Beinen gehen und nicht die mit oder für uns... ), ist exakt die gleicht Denkfigur! Sie hat lediglich zu einer cerebralen Mythologie geführt, an der bislang nichts neues ist, wie schon &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,654548,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;anderenorts&lt;/a&gt; zum wiederholten Mal festgestellt wurde. (s. &lt;a href=&quot;http://log.texttheater.de/hirnforschung-und-willensfreiheit/comment-page-1#comment-440&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;i&gt;hier&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; u. vorstehende).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist schon richtig, dass wir jede Menge <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/2008/09/12/neurodidaktik-und-gehirngerechtes-lernen/#comment-413" rel="nofollow"><i>lernen</i></a> – &#8220;natürlich&#8221; auch von anderen. Aber alles kann nicht bloß von anderen übernommen sein; neue Ideen müssen von irgendjemandem ja irgendwann zum ersten Mal gedacht und dann gezielt entwickelt werden, sollen sie nicht Eintagfliegen unserer Phantasie bleiben.</p>
<p>Was ist deswegen mit eigenständigem, selbstbestimmten Denken? Das von Singer ist in der Festschrift der Frankfurter Wissenschaftlichen Gesellschaft &#8220;Beiträge zu einer aktuellen Anthropologie&#8221; 2006 in einer umfangreichen &#8220;Fallstudie&#8221; eingehend analysiert worden. Dem bekannten Fernseh-Journalisten Scobel hat er mal in einer von dessen Sendungen öffentlich eingestanden, davon nicht viel zu verstehen, um sein damaliges ungehalten-kurzes Statement höflich zu umschreiben. Sollte dieser angesehene Wissenschaftler gar nicht eigenständig denken können, sondern <a href="http://www.jfpp.org/jfpp-2-2009-05.html" rel="nofollow"><i>geprägt sein wie eine Lorenz&#8217;sche Graugans</i></a>, wie sein &#8220;Beobachter im Gehirn&#8221; mal von &#8220;uns&#8221; allen und damit auch von ihm festgestellt hat? (Mein Eindruck davon <a href="http://www.sprache-werner.info/Off_Brief_Singer.1967.html" rel="nofollow"><i>hier</i></a>)</p>
<p>Was ist mit Schriftstellern, die originelle Bücher aller Art verfassen, Musikern, die nie gehörte Musikstücke komponieren, Ingenieuren, Technikern und Erfindern, die völlig Neuartiges in die Welt bringen und uns in einer Weise zu handeln ermöglichen, wozu wir von Natur aus gar nicht fähig sind? </p>
<p>Wenn wir einfach anderen nachplapperten, müssten wir neuartige Ideen heute noch den Musen zuschreiben oder à la Descartes einem ominösen &#8220;Geist&#8221;, der auf die Zirbeldrüse im Gehirn einwirkt. </p>
<p>Die eigenen Leistungen nicht mehr Geistern oder einem davon, sondern jetzt dem Organ, zuzuschreiben, dem. &#8220;Werkzeug&#8221;, mit dessen Hilfe wir &#8220;geistig&#8221; genannte Leistungen vollbringen (so wie wir &#8220;mit&#8221; unseren Beinen gehen und nicht die mit oder für uns&#8230; ), ist exakt die gleicht Denkfigur! Sie hat lediglich zu einer cerebralen Mythologie geführt, an der bislang nichts neues ist, wie schon <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,654548,00.html" rel="nofollow">anderenorts</a> zum wiederholten Mal festgestellt wurde. (s. <a href="http://log.texttheater.de/hirnforschung-und-willensfreiheit/comment-page-1#comment-440" rel="nofollow"><i>hier</i></a> u. vorstehende).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: tischl</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/12/05/im-labyrinth-der-willensfreiheit/#comment-3382</link>
		<dc:creator><![CDATA[tischl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 04:17:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=2453#comment-3382</guid>
		<description><![CDATA[Kittel schrieb: &quot;...Reflexhaft reagieren wir „von Natur aus“. (..) Dem steht bewusstes Handeln gegenüber, ein aufmerksames, vielleicht sogar achtsames, mehr oder weniger überlegtes und vielleicht auch umsichtig und weitreichend geplantes Tun, das auf vorweg getroffenen Entscheidungen beruht – und damit dann auf mehr als auf Reflexen, auf deren Grundlage wir quasiautomatisch auf „Reize“ reagieren wie Säuglinge und Kleinkinder oder Tiere...&quot;

Dies ist genau richtig, zwei verschiedene Möglichkeiten des Entscheidens stehen sich gegenüber 1) unbewusstes bzw. reflexhaftes Entscheiden 2) Entscheiden, welches durch aufmerksames Überlegen, bewusste Planung etc. unterstützt wird. Man darf nur nicht den Fehler begehen, diese zwei Möglichkeiten mit der Frage der Willensfreiheit in Verbindung zu bringen. Wie oben beschrieben ist auch das Bewusstsein mit seinem Denken vollständig determiniert und damit unfrei. 

Beim Weckerklingeln am Morgen schalten die unbewussten Hirn-Areale das Bewusstsein ein, sie bestimmen ob das Bewusstsein zur Problemlösung zugeschaltet wird und wann auf es verzichtet werden kann. Bewusstsein ist lediglich ein besonderer Modus, in den das Gehirn schaltet, um bestimmte Problemstellungen besser in den Griff zu bekommen. Das Ich (Bewusstsein) ist eben nicht Herr im Haus. 

Fraglos ist das aufgeklärte Bewusstsein einem stupiden, reflexhaften Verhalten vorzuziehen. Man kann sich aber - leider - nicht zu einem aufgeklärten Menschen &quot;machen&quot;. Ob man ein Voltaire oder ein Hitler wird, hängt zu 100 % von der Umgebung (Genetik der Eltern, IQ, angeborenes Temperament, frühkindliche Prägung, Bildung der Eltern, Zeitpunkt der Geburt, Wohlstand des Landes, Bildungsinstitutionen, herrschende Ideologie uvm.) ab. Erfahrungen die ein Mensch unter seinen persönlichen, schicksalhaften Umständen gemacht hat, werden in den neuronalen Strukturen verfestigt und stehen dann dem Individuum langfristig als Persönlichkeit zur Verfügung. Von Freiheit also keine Spur, auch Voltaire hatte niemals eine Wahl, er musste Voltaire werden, ebenso &quot;der Führer&quot;.

Auch kann man die hohe Komplexität der Entscheidungsstrukturen der menschlichen Großhirnrinde (bewusste Selbstreflektion, rationales Überlegen usw.) nicht als Beweis für Willensfreiheit anführen. Selbstverständlich hat ein Mensch erheblich mehr Handlungsoptionen auf ein Ereignis zu reagieren als beispielweise ein Kaninchen. Diese Tatsache bewirkt, dass menschliche Entscheidungen frei WIRKEN, da sie weniger gut vorhersagbar sind, tatsächlich hat der Mensch aber keinen größeren Freiheitsraum bei der Entscheidung als das Langohr, genauer: gar keinen. Am Ende entscheidet immer der determinierte neuronale Gesamtzustand des Gehirns zum Zeitpunkt X, über die Art der Reaktion.

Weder bewusstes, gedankliches Entscheiden noch komplexes, nicht-reflexhaftes Entscheiden können als Argument für Willensfreiheit verwandt werden. Ich bin mal wirklich gespannt, auf welche Art und Weise AM seine neue Theorie begründen wird. Es ist schon verwunderlich, dass AM, der sonst eher für radikales Denken bekannt ist, hier ein kompatibilistisches Wischiwaschi-Konzept vertritt. Vielleicht hat der Autor auch nur unterbewusst Angst, ein Wesen ohne &quot;freien Willen&quot; zu werden. 

Artikel von Wolf Singer - Keiner kann anders, als er ist (2004)
http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED9866B74F679457B89BAA0808BEA0C9F~ATpl~Ecommon~Scontent.html]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kittel schrieb: &#8220;&#8230;Reflexhaft reagieren wir „von Natur aus“. (..) Dem steht bewusstes Handeln gegenüber, ein aufmerksames, vielleicht sogar achtsames, mehr oder weniger überlegtes und vielleicht auch umsichtig und weitreichend geplantes Tun, das auf vorweg getroffenen Entscheidungen beruht – und damit dann auf mehr als auf Reflexen, auf deren Grundlage wir quasiautomatisch auf „Reize“ reagieren wie Säuglinge und Kleinkinder oder Tiere&#8230;&#8221;</p>
<p>Dies ist genau richtig, zwei verschiedene Möglichkeiten des Entscheidens stehen sich gegenüber 1) unbewusstes bzw. reflexhaftes Entscheiden 2) Entscheiden, welches durch aufmerksames Überlegen, bewusste Planung etc. unterstützt wird. Man darf nur nicht den Fehler begehen, diese zwei Möglichkeiten mit der Frage der Willensfreiheit in Verbindung zu bringen. Wie oben beschrieben ist auch das Bewusstsein mit seinem Denken vollständig determiniert und damit unfrei. </p>
<p>Beim Weckerklingeln am Morgen schalten die unbewussten Hirn-Areale das Bewusstsein ein, sie bestimmen ob das Bewusstsein zur Problemlösung zugeschaltet wird und wann auf es verzichtet werden kann. Bewusstsein ist lediglich ein besonderer Modus, in den das Gehirn schaltet, um bestimmte Problemstellungen besser in den Griff zu bekommen. Das Ich (Bewusstsein) ist eben nicht Herr im Haus. </p>
<p>Fraglos ist das aufgeklärte Bewusstsein einem stupiden, reflexhaften Verhalten vorzuziehen. Man kann sich aber &#8211; leider &#8211; nicht zu einem aufgeklärten Menschen &#8220;machen&#8221;. Ob man ein Voltaire oder ein Hitler wird, hängt zu 100 % von der Umgebung (Genetik der Eltern, IQ, angeborenes Temperament, frühkindliche Prägung, Bildung der Eltern, Zeitpunkt der Geburt, Wohlstand des Landes, Bildungsinstitutionen, herrschende Ideologie uvm.) ab. Erfahrungen die ein Mensch unter seinen persönlichen, schicksalhaften Umständen gemacht hat, werden in den neuronalen Strukturen verfestigt und stehen dann dem Individuum langfristig als Persönlichkeit zur Verfügung. Von Freiheit also keine Spur, auch Voltaire hatte niemals eine Wahl, er musste Voltaire werden, ebenso &#8220;der Führer&#8221;.</p>
<p>Auch kann man die hohe Komplexität der Entscheidungsstrukturen der menschlichen Großhirnrinde (bewusste Selbstreflektion, rationales Überlegen usw.) nicht als Beweis für Willensfreiheit anführen. Selbstverständlich hat ein Mensch erheblich mehr Handlungsoptionen auf ein Ereignis zu reagieren als beispielweise ein Kaninchen. Diese Tatsache bewirkt, dass menschliche Entscheidungen frei WIRKEN, da sie weniger gut vorhersagbar sind, tatsächlich hat der Mensch aber keinen größeren Freiheitsraum bei der Entscheidung als das Langohr, genauer: gar keinen. Am Ende entscheidet immer der determinierte neuronale Gesamtzustand des Gehirns zum Zeitpunkt X, über die Art der Reaktion.</p>
<p>Weder bewusstes, gedankliches Entscheiden noch komplexes, nicht-reflexhaftes Entscheiden können als Argument für Willensfreiheit verwandt werden. Ich bin mal wirklich gespannt, auf welche Art und Weise AM seine neue Theorie begründen wird. Es ist schon verwunderlich, dass AM, der sonst eher für radikales Denken bekannt ist, hier ein kompatibilistisches Wischiwaschi-Konzept vertritt. Vielleicht hat der Autor auch nur unterbewusst Angst, ein Wesen ohne &#8220;freien Willen&#8221; zu werden. </p>
<p>Artikel von Wolf Singer &#8211; Keiner kann anders, als er ist (2004)<br />
<a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED9866B74F679457B89BAA0808BEA0C9F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED9866B74F679457B89BAA0808BEA0C9F~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
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