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	<title>Kommentare zu: Financial Times auf Idiotenfeldzug</title>
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	<description>Eine Oase der Vernunft</description>
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		<title>Von: _ SKY BAR _</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3372</link>
		<dc:creator>_ SKY BAR _</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 09:38:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Dramolette...&lt;/strong&gt;

Muslime raus aus Deutschland, aber zügig! Das Dramolett mit dem Minarett &#8211; Sind wir bereit, unsere Religionsfreiheit auf das Niveau von Gottesstaaten zu senken? Idiotenfeldzug von Idioten zur Förderung der allgemeinen Idiotie &#8211; denn Religio...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dramolette&#8230;</strong></p>
<p>Muslime raus aus Deutschland, aber zügig! Das Dramolett mit dem Minarett &#8211; Sind wir bereit, unsere Religionsfreiheit auf das Niveau von Gottesstaaten zu senken? Idiotenfeldzug von Idioten zur Förderung der allgemeinen Idiotie &#8211; denn Religio&#8230;</p>
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		<title>Von: schokoholix</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3106</link>
		<dc:creator>schokoholix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 13:15:47 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Europäer sind uns weit voraus&quot; (bzw. die säkulären Staaten)
Ich habe in den USA,(Die &quot;We trust in God&quot; sogar auf ihre Geldscheine drucken) in der Mitte der 80er Jahre ein halbes Jahr in Illinois verbracht. Mein Eindruck von der Gesellschaft dort war nicht so wild. Die Familie bei der ich lebte ging Sonntags nie zur Kirche und schien trotzdem gut integriert. Generell bin ich kein Freund verallgemeinernder Aussagen. Aber, dass das Bildungssystem und die Allgemeinbildung happert ist auch mir unübersehbar ins Auge gesprungen: Mir ist nur eine einzige Person in den 6 Monaten in Erinnerung, welche WUSSTE dass Österreich in Europa liegt und selbst die erklärte mir, Europa sei im Süden der USA... Was ich so mitbekam wurde nur die amerikanische Geographie und die amerikanische Geschichte (und die ist ja nicht sonderlich lang) gelehrt. Aber genau das ist der Knackpunkt:  die Mehrzahl der ersten freiheitsliebenden Siedler (=Protestanten) ist aus religiösen Gründen aus Europa nach Amerika GEFLÜCHTET um ihren Glauben leben zu können. Und nur weil bei uns in Europa die Gegenreformation  nicht erfolgreich war (den Protestanten sei`s gedankt) konnte sich neben der allgemeinen Religionsfreiheit auch der Geadanke der Aufklärung (und damit auch Atheismus im breieren Sinne, über Säkularisierung bis hin zu Darwinismus) durchsetzen, während diese Entwicklungen die breite Masse der (in die unterschiedlichsten protestantischen Gruppierungen unterteilten)amerikanische Bevölkerung nie in dem Ausmaß erreichen konnte, dass diese Wirksam werden konnte. Das selbe gilt für sozialistische und kommunistische Strömungen, was letztlich (aus meiner Sicht) mit der Grund dafür ist, warum gewerkschaftliche Zusammenschlüsse sich in den USA nie wirklich durchsetzen konnten und in der Folge Arbeitnehmerrechte sowie Sozialversicherungssysteme weitestgehend fehlen. Denn der Protestantismus fördert Leistungsorientierung des Einzelnen und prägt noch immer überproprtional die USA, die tritt nur nach außen hin als EINE NATION auf (Das schafft die EU dafür niemals...) und selten nach innen. Nur selten findet sich der innere Zusammenhalt, das zeigt sich auch z.B. bei Katastrophen. Denn jede (&quot;christliche&quot;) Gemeinde schaut zuerst auf sich. Randgruppen bleiben meist sich selbst überlassen. Und bekennende Atheisten sind wohl eher eine Randgruppe...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Die Europäer sind uns weit voraus&#8220; (bzw. die säkulären Staaten)<br />
Ich habe in den USA,(Die &#8222;We trust in God&#8220; sogar auf ihre Geldscheine drucken) in der Mitte der 80er Jahre ein halbes Jahr in Illinois verbracht. Mein Eindruck von der Gesellschaft dort war nicht so wild. Die Familie bei der ich lebte ging Sonntags nie zur Kirche und schien trotzdem gut integriert. Generell bin ich kein Freund verallgemeinernder Aussagen. Aber, dass das Bildungssystem und die Allgemeinbildung happert ist auch mir unübersehbar ins Auge gesprungen: Mir ist nur eine einzige Person in den 6 Monaten in Erinnerung, welche WUSSTE dass Österreich in Europa liegt und selbst die erklärte mir, Europa sei im Süden der USA&#8230; Was ich so mitbekam wurde nur die amerikanische Geographie und die amerikanische Geschichte (und die ist ja nicht sonderlich lang) gelehrt. Aber genau das ist der Knackpunkt:  die Mehrzahl der ersten freiheitsliebenden Siedler (=Protestanten) ist aus religiösen Gründen aus Europa nach Amerika GEFLÜCHTET um ihren Glauben leben zu können. Und nur weil bei uns in Europa die Gegenreformation  nicht erfolgreich war (den Protestanten sei`s gedankt) konnte sich neben der allgemeinen Religionsfreiheit auch der Geadanke der Aufklärung (und damit auch Atheismus im breieren Sinne, über Säkularisierung bis hin zu Darwinismus) durchsetzen, während diese Entwicklungen die breite Masse der (in die unterschiedlichsten protestantischen Gruppierungen unterteilten)amerikanische Bevölkerung nie in dem Ausmaß erreichen konnte, dass diese Wirksam werden konnte. Das selbe gilt für sozialistische und kommunistische Strömungen, was letztlich (aus meiner Sicht) mit der Grund dafür ist, warum gewerkschaftliche Zusammenschlüsse sich in den USA nie wirklich durchsetzen konnten und in der Folge Arbeitnehmerrechte sowie Sozialversicherungssysteme weitestgehend fehlen. Denn der Protestantismus fördert Leistungsorientierung des Einzelnen und prägt noch immer überproprtional die USA, die tritt nur nach außen hin als EINE NATION auf (Das schafft die EU dafür niemals&#8230;) und selten nach innen. Nur selten findet sich der innere Zusammenhalt, das zeigt sich auch z.B. bei Katastrophen. Denn jede (&#8222;christliche&#8220;) Gemeinde schaut zuerst auf sich. Randgruppen bleiben meist sich selbst überlassen. Und bekennende Atheisten sind wohl eher eine Randgruppe&#8230;</p>
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		<title>Von: derautor</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3105</link>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 12:53:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, er hat sich vielleicht gedacht, dass es Aufmerksamkeit erregt, aber man erregt eben keine Aufmerksamkeit durch solche irrsinnigen Vergleiche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, er hat sich vielleicht gedacht, dass es Aufmerksamkeit erregt, aber man erregt eben keine Aufmerksamkeit durch solche irrsinnigen Vergleiche.</p>
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		<title>Von: Francis</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3103</link>
		<dc:creator>Francis</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 12:16:06 +0000</pubDate>
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		<description>Nichts gegen den maßvollen Gebrauch von Genussmitteln bitteschön. So ist es mit der Religion auch.
Zum Artikel: Ich bin kein Atheist, sondern Agnostiker. Aber trotzdem versuche ich meist, mir eine differenzierte Wahrnehmung und Interpretationsfähigkeit zu bewahren. Der Schreiber des FT-Artikels hat hier undifferenziert bzw. durchaus unangebracht eine Schlagzeile fabriziert, die sich boulevardesk gut macht, weil sie mit griffigem Wort &quot;(Anti-)Gotteskrieger&quot; verstärkt wurde. Dass er aber damit sehr verschiedene Verhaltensweisen bzw. Handlungen in einen wörtlichen Zusammenhang bringt ist sachlich falsch und keine wirklich informative Berichterstattung. Vielleicht hat der Autor sich gar nicht mehr dabei gedacht, als dass sich das gut anhört bzw. ein &quot;eye catcher&quot; ist. Aber inhaltlich angebracht ist es deshalb nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts gegen den maßvollen Gebrauch von Genussmitteln bitteschön. So ist es mit der Religion auch.<br />
Zum Artikel: Ich bin kein Atheist, sondern Agnostiker. Aber trotzdem versuche ich meist, mir eine differenzierte Wahrnehmung und Interpretationsfähigkeit zu bewahren. Der Schreiber des FT-Artikels hat hier undifferenziert bzw. durchaus unangebracht eine Schlagzeile fabriziert, die sich boulevardesk gut macht, weil sie mit griffigem Wort &#8222;(Anti-)Gotteskrieger&#8220; verstärkt wurde. Dass er aber damit sehr verschiedene Verhaltensweisen bzw. Handlungen in einen wörtlichen Zusammenhang bringt ist sachlich falsch und keine wirklich informative Berichterstattung. Vielleicht hat der Autor sich gar nicht mehr dabei gedacht, als dass sich das gut anhört bzw. ein &#8222;eye catcher&#8220; ist. Aber inhaltlich angebracht ist es deshalb nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: derautor</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3096</link>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:54:16 +0000</pubDate>
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		<description>Der Idiotenfeldzug ist ein Feldzug von Idioten zur Förderung der allgemeinen Idiotie. Ich denke nicht, dass die Financial Times irgendeine Agenda in diesem Artikel vertritt. Sie verteidigen einfach den Status Quo - Religion darf man nicht grundsätzlich kritisieren - und fertig. Reflektiert ist diese Position nicht, eher instinktiv, wie der Drang zu urinieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Idiotenfeldzug ist ein Feldzug von Idioten zur Förderung der allgemeinen Idiotie. Ich denke nicht, dass die Financial Times irgendeine Agenda in diesem Artikel vertritt. Sie verteidigen einfach den Status Quo &#8211; Religion darf man nicht grundsätzlich kritisieren &#8211; und fertig. Reflektiert ist diese Position nicht, eher instinktiv, wie der Drang zu urinieren.</p>
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		<title>Von: thogoen</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3094</link>
		<dc:creator>thogoen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:29:04 +0000</pubDate>
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		<description>Pardon, dann habe ich was falsch verstanden. Was für ein Feldzug ist denn der Idiotenfeldzug?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pardon, dann habe ich was falsch verstanden. Was für ein Feldzug ist denn der Idiotenfeldzug?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bebu</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3093</link>
		<dc:creator>Bebu</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 17:43:48 +0000</pubDate>
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		<description>Das Beispiel ist gut, werde ich mir für Diskussionen merken. Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Beispiel ist gut, werde ich mir für Diskussionen merken. Danke!</p>
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	<item>
		<title>Von: derautor</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3092</link>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 17:03:51 +0000</pubDate>
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		<description>Da steht nichts von einem Feldzug gegen Atheisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da steht nichts von einem Feldzug gegen Atheisten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Trinculo</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3091</link>
		<dc:creator>Trinculo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 16:54:08 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses ständige &quot;Atheisten reden doch auch soviel über Religion!&quot; ist ungefähr so, als würde man Mitglieder in einem Verein zur Drogenbekämpfung und -aufklärung vorwerfen, sie würden doch genauso oft an Drogen denken, wie die Süchtigen. Und dann die zugedröhnten Junkies loben, weil ihnen alles egal ist und sie doch so entspannt sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses ständige &#8222;Atheisten reden doch auch soviel über Religion!&#8220; ist ungefähr so, als würde man Mitglieder in einem Verein zur Drogenbekämpfung und -aufklärung vorwerfen, sie würden doch genauso oft an Drogen denken, wie die Süchtigen. Und dann die zugedröhnten Junkies loben, weil ihnen alles egal ist und sie doch so entspannt sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thogoen</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/11/27/financial-times-auf-idiotenfeldzug/#comment-3090</link>
		<dc:creator>thogoen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 16:37:37 +0000</pubDate>
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		<description>Unterschwellig schwingt zwar eine feine Note Hohn mit, aber einen &quot;Feldzug&quot; gegen Atheisten kann ich darin nicht erkennen. Das von dir zusammengefasste Fazit ist doch sogar überaus vernünftig. 

Dass Protestanten die Religion egal ist, kann der aufgeklärte Leser sogar als Kritik am Kuschel-Christentum werten frei nach Sam Harris:
&quot;To speak plainly and truthfully about the state of our world – to say, for instance, that the Bible and Koran both contain mountains of life-destroying gibberish – is antithetical to tolerance as moderates currently conceive it.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unterschwellig schwingt zwar eine feine Note Hohn mit, aber einen &#8222;Feldzug&#8220; gegen Atheisten kann ich darin nicht erkennen. Das von dir zusammengefasste Fazit ist doch sogar überaus vernünftig. </p>
<p>Dass Protestanten die Religion egal ist, kann der aufgeklärte Leser sogar als Kritik am Kuschel-Christentum werten frei nach Sam Harris:<br />
&#8222;To speak plainly and truthfully about the state of our world – to say, for instance, that the Bible and Koran both contain mountains of life-destroying gibberish – is antithetical to tolerance as moderates currently conceive it.&#8220;</p>
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