
Ich wollte euch zwar vorerst nicht mehr nerven mit dem Prometheus Trio, aber es gibt ein paar relevante Neuigkeiten: Drei Rezensionen, ein Gewinnspiel und eine neue Lesung. Möchte jemand das Buch umsonst haben?
Ein Gewinnspiel!
Fall es jemand umsonst haben möchte, kann er meine Vereinigung der Drei ??? mit Per Anhalter durch die Galaxis nun bei Alibri gewinnen, aber nicht nur das! Obendrauf werden “Gottlos glücklich”-Shirts verlost, sowie Michael Schmidt-Salomons Ferkelbuch und eine erhabene Dreingabe aus meiner Privatsammlung: Fünf Komödien von William Shakespeare, die in Wirklichkeit von mir selbst geschrieben wurden (steht nämlich mein Name drin, mitsamt einem echt peinlichen Vierzeiler).
Ihr müsst nur zwei für Fans des britischen Humors supereinfache Fragen beantworten:
Drei Rezensionen!
Nun sind außerdem drei Rezensionen erschienen und ihr müsst euch endlich nicht mehr auf mein Wort verlassen, was die Qualität jenes erhabenen Werkes angeht, das viel besser ist als, keine Ahnung, die Schwarzwaldklinik.
Beim Humanistischen Pressedienst sagt Fiona Lorenz über das Trio:
Ich lachte während der vielschichtigen Lektüre häufig laut auf, so dass eine meiner Töchter mich anschließend fragte, ob es so witzig sei, was ich naheliegenderweise bejahte. Und ich lernte Einiges über die oben angeführten Themen hinzu! Damit erfüllt Andreas Müller ein unwahrscheinliches, ausgeklügeltes Konzept mit dem Ziel, Menschen zunächst zum Lachen, dann zum Denken zu bringen: „Our goal is to make people laugh, then make them think.“ Vielleicht auch mit dem Ziel, die antitheistische Revolution voranzubringen, das weiß man bei Andreas Müller nicht so genau. Jedenfalls hoffe ich: da kommt noch mehr!
Die antitheistische Revolution? Ich weiß gar nicht, wovon Frau Lorenz da redet… Aber es wird schon einmal Zeit dafür.
Zwei weitere Rezensionen haben sich bei Amazon eingefunden. Eine stammt von dem Physiker Bernd Vowinkel, dessen Fachwissen ich für den Glossar des Buches schändlich missbraucht habe, ohne ihm zunächst ein Buch zu schicken. Sonst hätte er sich nämlich darüber beschwert, dass ich mich nicht nur über Gläubige, sondern auch über Naturwissenschaftler (und so ziemlich alles andere) lustig mache. Leider ist ihm das nach der Lektüre doch negativ aufgefallen. Trotzdem hat ihm das Buch insgesamt zugesagt:
Wie auch in seinen sonstigen Schriften und Artikeln zeigt Andreas Müller in diesen Buch, dass er über eine große Begabung verfügt, mit Ironie und Sarkasmus die Borniertheit von Leuten zu entlarven, die sich im Besitz absoluter Wahrheiten wähnen. Die Geschichte selbst ist spannend erzählt und steckt voller Überraschungen. Fazit: Ein Lesevergnügen für Jung und Alt.
Schließlich hat sich der Chef der Spaghetti-Kirche, “Bruder Spaghettus”, der sich in der realen Welt als Sozialpädagoge Rüdiger Weida tarnt, über das Buch ausgelassen und kam dabei zu einem ganz eigenen Fazit:
Marvin hat das Buch bis heute nicht gelesen. Dafür seine Mutter. Die war total begeistert. Ihrem Sohn hätte sie das aber vorlesen müssen, meinte sie. Zu viel wäre da zu erklären. Vor allem die reichlich vorhanden und in alle Richtungen zielenden versteckten Spitzen.[...]
Wer das aber kann, wer es genießt, wenn mit Sprache gespielt wird, wer sich gern mal eins ins Fäustchen kichert, der wird von dem Buch eben so begeistert sein wie Marvins Mutter. Vielleicht hat Andreas Müller ja den großen Trend dieser Buchmesse vorausgeahnt: Kinder- und Jugendbücher, geschrieben für Erwachsene.
Ich dachte, ich erkläre wirklich viel in dem Buch, sodass es Jugendliche verstehen können. Aber vielleicht hat Herr Weida auch recht, dass die religionsfernen Bürger jenseits der Mauer (die Titanic-Redaktion hat sie doch inzwischen wieder aufgebaut, oder?) Witze über Religion nicht so gut einordnen können, weil es die da drüben einfach nicht gibt.
Akademiker und erwachsene Frauen sind also die bislang größten Fans des Buches (soweit ich weiß, und das ist noch nicht viel!). Die griechischen Schicksalsgöttinnen haben offenbar noch eine Rechnung mit mir offen. Vielleicht hätte ich Höllenhund Kerberos nicht in ihrem Kleiderschrank spielen lassen sollen.
Eine Lesung!
Meine erste Lesung habe ich dort gehalten, wo ich einen Teil meines jugendlichen Nicht-Schreibtisch-Lebens verbrachte: In einem heruntergekommen Punk-Schuppen. Genauer in einem gar nicht so heruntergekommen Theater, das sie daran angebaut haben. Die Leute waren zwar etwas konsterniert nach meiner Hitler-Personifizierung (in dem Buch gibt es einen Sportlehrer namens “Heinrich Hatler”), aber insgesamt erscheint mir das eine gelungene Lesung gewesen zu sein.
Das nächste Mal quäle ich ein linkes Publikum auf der 14. Linken Literaturmesse in Nürnberg. Natürlich habe ich nichts gelernt und werde dort vor über 1000 Linken schon wieder Hitler personifizieren. Aber das ist nur ein Teil der Lesung, schließlich muss ich auch noch einen verrückten Sektenführer mimen.
Ich kann nur hoffen, dass ihr euch trotzdem hineintrauen werdet.
Samstag, 28. 11. 2009
20:00 Uhr im Seminarraum









Krueger
30. Oktober 2009 at 12:50
Hallo Andreas! Hiermit möchte ich mich für die kostenlose Abgabe Deines Buches bewerben. Habe in der Bibliothek schon von Deinem Buch erzählt und gefragt, ob sie es mal kaufen können. Das Buch ist so spannend, lustig, aktuell und Werte vermittelnd, dass ich es wieder lese und sehr gern auch mit Marvin. Politik zu Hause. Danke Dir sehr für diese Bereicherung! Viel Erfolg von Kristin!