Verdammt, es passiert zuviel! Eine ganze Reihe an wichtigen Dingen, über die sonst kaum jemand bloggt oder schreibt und ich habe nicht genug Zeit. Neuestes Beispiel: Ein Artikel über das Verbot von Religionskritik in allen möglichen Ländern. Es gibt eine richtige Welle von meinungsdiktatorischen Maßnahmen.
Bekannt ist der neueste Vorstoß in Irland, wo ein Gesetz gegen Blasphemie eingeführt werden soll. Vorreiter von diesem faschistischen Mist ist natürlich die islamische Welt, die über die Vereinten Nationen versuchen, Religionskritik mit Rassismus gleichzusetzen, oder was immer eben nötig ist, um den Propheten und ihre islamistische Terrorherrschaft vor Kritik zu schützen. Das gelingt ihnen auch gut, so wurde die „Diffamierung der Religion“-Resolution jedes Jahr seit 1999, außer 2006, erneut ratifiziert. Das nicht nur von ehemaligen kommunistischen Ländern und der muslimischen Welt, sondern es gibt auch beträchtlich viele Enthaltungen und ein paar Unterstützer unter den liberalen Rechtsstaaten.
In der Türkei wird man verfolgt, wenn man den Völkermord an den Armeniern beim Namen nennt, während es in der Schweiz verboten ist, den Völkermord an den Armeniern zu leugnen. Im Falle der Türkei haben wir es mit dem Schutz vaterländischer Gefühle zu tun, im Falle der Schweiz geht es um den Schutz politisch korrekter Gefühle. Gefährlicher als nationalistische und PC-motivierte Vorstöße ist aber das Verbot von Religionskritik, weil es Landesgrenzen überschreitet.
Ohne Religionskritik würden wir noch im Mittelalter leben und freudig auf die Endzeit warten, weil es im Diesseits aufgrund der Religion so unerträglich ist. Trotzdem wagen es viele demokratische Staaten, sich bei dieser Frage zu enthalten und die UN-Resolution immer wieder durchkommen zu lassen. So geht das nicht weiter.












Sehe ich genau so. Es ist so wieso schon verwunderlich genug dass dieser theokratische Bullshit noch Macht hat, aber dass eine „säkulare“ Politik jedes Jahr aufs neue die Meinungsfreiheit zu Gunsten der Religions“freiheit“ beschneidet…ich denke da ist mal wieder eine neue Buskampagne nötig!!!
Angst vor der Auseinandersetzung.
Die große Frage, die sich mir stellt ist: „Vor der Auseinandersetzung mit was eigentlich?“ Mit Gedanken, die den vielleicht eigenen diametral entgegenstehen oder vor den Reaktionen pikierter Kleingläubiger?