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	<title>Kommentare zu: Das naturalistische Weltethos</title>
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	<description>Eine Oase der Vernunft</description>
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		<title>Von: Aeternitas</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-796</link>
		<dc:creator>Aeternitas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 10:07:33 +0000</pubDate>
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		<description>Naja Naturalismus schliesst das Vorhanden sein von übernatürlichem aus, damit auch allem was eine Ethik auf dieser Grundlage begründet, aber nur weil man nicht mit Übernatürlichkeiten Argumentiert folgt daraus nicht eine bestimmte Ethik, es folgen nun mal aus deskriptiven keine normativen Sätze, (Wenn du anderer Meinung bist würde mich Interessieren wieso, also wie du das begründest.) man müsste eine normative Prämisse einführen wie etwa: leiden ist zu verhindern
aber das folgt nicht logisch aus dem Naturalismus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja Naturalismus schliesst das Vorhanden sein von übernatürlichem aus, damit auch allem was eine Ethik auf dieser Grundlage begründet, aber nur weil man nicht mit Übernatürlichkeiten Argumentiert folgt daraus nicht eine bestimmte Ethik, es folgen nun mal aus deskriptiven keine normativen Sätze, (Wenn du anderer Meinung bist würde mich Interessieren wieso, also wie du das begründest.) man müsste eine normative Prämisse einführen wie etwa: leiden ist zu verhindern<br />
aber das folgt nicht logisch aus dem Naturalismus</p>
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		<title>Von: derautor</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-754</link>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 10:30:07 +0000</pubDate>
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		<description>Eine naturalistische Ethik ist eine Ethik auf Grundlage des Naturalismus. Ich sehe nicht, warum es das nicht geben soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine naturalistische Ethik ist eine Ethik auf Grundlage des Naturalismus. Ich sehe nicht, warum es das nicht geben soll.</p>
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		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-724</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 07:14:07 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Zukunftsplanung:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9630-2009-03-12.html
(Wirklich ein cooler Affe).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zukunftsplanung:<br />
<a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9630-2009-03-12.html" rel="nofollow">http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9630-2009-03-12.html</a><br />
(Wirklich ein cooler Affe).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Twn</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-723</link>
		<dc:creator>Twn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 01:26:39 +0000</pubDate>
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		<description>Was der Text nicht scharf benennt - und als nicht wissenschaftliche Arbeit wohl auch gar nicht muss, ist die Tatsache, daß es keine &quot;naturalistische Ethik&quot; gibt.

Es gibt in der Meta-Ethik die Position des Naturalismus. Aber das wird hier scheinbar nicht gemeint.
Jedenfalls sind die &quot;goldenen Regeln&quot;, wie z. B. unnötiges Leid zu verringern, ein Bestandteil der normativen Ethik. Das wird bisschen zusammengemixt - und klingt dann für mich nach einer utilitaristischen Position.
Man kann durchaus ein naturalistisches Weltbild vertreten und dennoch widerspruchsfrei von einer anderen Meta-Ethischen Position her argumentieren, als dem Meta-Ethischen Naturalismus.

Und um das Klugscheissen wieder gut zu machen, noch etwas konstruktives an &quot;Oberclown&quot;: Das Problem mit dem Leidens- bzw. Glücksbegriff stellt sich nur den klassischen Utilitaristen. Moderne Varianten schlagen vor, keine solchen spezifischen Zustände, sondern personengelöste Präferenzen zu berücksichtigen. Mit Sicherheit ist das Kriterien dann auch nicht die &quot;Menschenähnlichkeit&quot;, sondern eher der Grad von Reflexionsvermögen und Bewusstsein eines Wesens. Das &quot;Menschsein&quot;, also die Spezieszugehörigkeit besitzt danach keine eigene moralische Qualität. Peter Singer dürfte der bekannteste Vertreter einer solchen modernen Position sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was der Text nicht scharf benennt &#8211; und als nicht wissenschaftliche Arbeit wohl auch gar nicht muss, ist die Tatsache, daß es keine &#8222;naturalistische Ethik&#8220; gibt.</p>
<p>Es gibt in der Meta-Ethik die Position des Naturalismus. Aber das wird hier scheinbar nicht gemeint.<br />
Jedenfalls sind die &#8222;goldenen Regeln&#8220;, wie z. B. unnötiges Leid zu verringern, ein Bestandteil der normativen Ethik. Das wird bisschen zusammengemixt &#8211; und klingt dann für mich nach einer utilitaristischen Position.<br />
Man kann durchaus ein naturalistisches Weltbild vertreten und dennoch widerspruchsfrei von einer anderen Meta-Ethischen Position her argumentieren, als dem Meta-Ethischen Naturalismus.</p>
<p>Und um das Klugscheissen wieder gut zu machen, noch etwas konstruktives an &#8222;Oberclown&#8220;: Das Problem mit dem Leidens- bzw. Glücksbegriff stellt sich nur den klassischen Utilitaristen. Moderne Varianten schlagen vor, keine solchen spezifischen Zustände, sondern personengelöste Präferenzen zu berücksichtigen. Mit Sicherheit ist das Kriterien dann auch nicht die &#8222;Menschenähnlichkeit&#8220;, sondern eher der Grad von Reflexionsvermögen und Bewusstsein eines Wesens. Das &#8222;Menschsein&#8220;, also die Spezieszugehörigkeit besitzt danach keine eigene moralische Qualität. Peter Singer dürfte der bekannteste Vertreter einer solchen modernen Position sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oberclown</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-722</link>
		<dc:creator>Oberclown</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 00:09:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=1101#comment-722</guid>
		<description>Leidensfähigkeit ist in dem Zusammenhang aber kein sehr hilfreicher Begriff. Man kann eine Leidensfähigkeit kaum objektiv messen. Meiner meinung nach finde ich, dass man, wenn man anderen Lebenwesen Rechte zuweist oder nicht das ganze auch nach dem Kriterium benennen sollte, nach dem man vorgeht und das ist nicht Leidensfähigkeit, sondern Menschenähnlichkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leidensfähigkeit ist in dem Zusammenhang aber kein sehr hilfreicher Begriff. Man kann eine Leidensfähigkeit kaum objektiv messen. Meiner meinung nach finde ich, dass man, wenn man anderen Lebenwesen Rechte zuweist oder nicht das ganze auch nach dem Kriterium benennen sollte, nach dem man vorgeht und das ist nicht Leidensfähigkeit, sondern Menschenähnlichkeit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: derautor</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-720</link>
		<dc:creator>derautor</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 21:56:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=1101#comment-720</guid>
		<description>Eben, ich habe ja geschrieben: &quot;Leidensfähige Lebewesen&quot;, was nicht nur der Mensch ist, der allerdings leidensfähiger ist als andere Lebewesen, weil er nicht nur das Hier und Jetzt erlebt, sondern auch Pläne für die Zukunft schmieden und aus der Vergangenheit lernen kann. Außerdem ist sein Bewusstsein, unter anderem darum, besonders weit entwickelt.

Tierversuche kann man nicht so schwarz/weiß sehen, sie schaden Tieren nicht unbedingt (in der Natur werden sie einfach gefressen, mal ganz davon abgesehen) und sie helfen erheblich dabei, Medikamente für schwerkranke Menschen (und Zootiere) zu entwickeln.

Ansonsten muss man in der Tat von Situation zu Situation abwägen, auf Grundlage der naturalistischen Ethik. Die Welt ist eben kompliziert und ich glaube nicht, dass es einfacher geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eben, ich habe ja geschrieben: &#8222;Leidensfähige Lebewesen&#8220;, was nicht nur der Mensch ist, der allerdings leidensfähiger ist als andere Lebewesen, weil er nicht nur das Hier und Jetzt erlebt, sondern auch Pläne für die Zukunft schmieden und aus der Vergangenheit lernen kann. Außerdem ist sein Bewusstsein, unter anderem darum, besonders weit entwickelt.</p>
<p>Tierversuche kann man nicht so schwarz/weiß sehen, sie schaden Tieren nicht unbedingt (in der Natur werden sie einfach gefressen, mal ganz davon abgesehen) und sie helfen erheblich dabei, Medikamente für schwerkranke Menschen (und Zootiere) zu entwickeln.</p>
<p>Ansonsten muss man in der Tat von Situation zu Situation abwägen, auf Grundlage der naturalistischen Ethik. Die Welt ist eben kompliziert und ich glaube nicht, dass es einfacher geht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-719</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 20:00:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=1101#comment-719</guid>
		<description>&quot;Vermehre das Glück leidensfähiger Lebewesen&quot;
Leidensfähig ist ja nun nicht nur der Menschen und da sieht man auch gut die Probleme einer utilitaristischen Ethik, es muss meist das Leid/Glück des einen gegen das Glück/Leid des anderen abgewogen werden. Tierversuche zum Beispiel erhöhen möglicherweise das Glück kranker Menschen, die auf eine Heilung hoffen können, aber das der Tiere eher nicht. 
Und sollten wir nicht auch Tierversuche mit Menschen machen? 
Wie urteilt jetzt die &quot;naturalistische&quot; Ethik? Wie misst man Leid?
Ich denke diese Goldene Regel reicht nicht aus um eine Ethik zu begründen, da sie ja eigentlich keine Anleitung gibt wie das Glück aller Beteiligten gegeneinander abgewogen werden muss und wie dann im konkreten Fall entschieden werden muss. Das heißt nicht, dass ich eine deontologische Ethik bevorzuge, aber überzeugend finde ich das noch nicht.

lg Julia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Vermehre das Glück leidensfähiger Lebewesen&#8220;<br />
Leidensfähig ist ja nun nicht nur der Menschen und da sieht man auch gut die Probleme einer utilitaristischen Ethik, es muss meist das Leid/Glück des einen gegen das Glück/Leid des anderen abgewogen werden. Tierversuche zum Beispiel erhöhen möglicherweise das Glück kranker Menschen, die auf eine Heilung hoffen können, aber das der Tiere eher nicht.<br />
Und sollten wir nicht auch Tierversuche mit Menschen machen?<br />
Wie urteilt jetzt die &#8222;naturalistische&#8220; Ethik? Wie misst man Leid?<br />
Ich denke diese Goldene Regel reicht nicht aus um eine Ethik zu begründen, da sie ja eigentlich keine Anleitung gibt wie das Glück aller Beteiligten gegeneinander abgewogen werden muss und wie dann im konkreten Fall entschieden werden muss. Das heißt nicht, dass ich eine deontologische Ethik bevorzuge, aber überzeugend finde ich das noch nicht.</p>
<p>lg Julia</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Aeternitas</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-709</link>
		<dc:creator>Aeternitas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 08:15:30 +0000</pubDate>
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		<description>Das--&gt; &quot;Ethik auf naturalistischer Grundlage&quot;

kann ich so Unterschreiben, aber eine Ethik direkt aus dem ontologischen Naturalismus heraus begründen erscheint mir kaum möglich.
Ich denke der Naturalismus kann höchstens ein Rahmen Werk sein was uns durch die Wissenschaft sagt was möglich ist und was funktioniert, ob dies dann allerdings Ethisch vertretbar ist sollte man nicht dadurch Entscheiden ob es mit dem Naturalismus vereinbar ist.

&quot;Die naturalistische Ethik leitet aus der Natur des Menschen seine grundlegenden Bedürfnisse und Interessen ab und hat das Ziel, diese zu erfüllen.&quot;

Nein, nicht jede naturalistische Ethik hat das Ziel diese zu erfüllen, aus der naturalistischen Weltsicht lässt sich nicht das Prinzip folgern das es Wünschenswert ist diese Bedürfnisse zu erfüllen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das&#8211;&gt; &#8222;Ethik auf naturalistischer Grundlage&#8220;</p>
<p>kann ich so Unterschreiben, aber eine Ethik direkt aus dem ontologischen Naturalismus heraus begründen erscheint mir kaum möglich.<br />
Ich denke der Naturalismus kann höchstens ein Rahmen Werk sein was uns durch die Wissenschaft sagt was möglich ist und was funktioniert, ob dies dann allerdings Ethisch vertretbar ist sollte man nicht dadurch Entscheiden ob es mit dem Naturalismus vereinbar ist.</p>
<p>&#8222;Die naturalistische Ethik leitet aus der Natur des Menschen seine grundlegenden Bedürfnisse und Interessen ab und hat das Ziel, diese zu erfüllen.&#8220;</p>
<p>Nein, nicht jede naturalistische Ethik hat das Ziel diese zu erfüllen, aus der naturalistischen Weltsicht lässt sich nicht das Prinzip folgern das es Wünschenswert ist diese Bedürfnisse zu erfüllen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-708</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 08:05:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=1101#comment-708</guid>
		<description>Nur eine Anmerkung am Rande:
Angesichts dessen, dass es nur spekulative Hypothesen über das &quot;Vor dem Urknall&quot; gibt und selbst die Annahme eines Davors bisher reine Spekulation ist, ist &quot;Die identische Gesamtenergie vor und nach dem Urknall widerlegt einen Schöpfergott&quot; doch fragwürdig, auf keinen Fall jedoch wissenschaftlich fundiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur eine Anmerkung am Rande:<br />
Angesichts dessen, dass es nur spekulative Hypothesen über das &#8222;Vor dem Urknall&#8220; gibt und selbst die Annahme eines Davors bisher reine Spekulation ist, ist &#8222;Die identische Gesamtenergie vor und nach dem Urknall widerlegt einen Schöpfergott&#8220; doch fragwürdig, auf keinen Fall jedoch wissenschaftlich fundiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: apothecarius</title>
		<link>http://feuerbringer.com/2009/06/12/das-naturalistische-weltethos/#comment-707</link>
		<dc:creator>apothecarius</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 22:57:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://feuerbringer.com/?p=1101#comment-707</guid>
		<description>Exzellenter Grundlagentext

Werde ich jedem empfehlen, der &quot;Wieso Atheist?&quot; frägt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Exzellenter Grundlagentext</p>
<p>Werde ich jedem empfehlen, der &#8222;Wieso Atheist?&#8220; frägt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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