Der Global Peace Index 2009 wurde gerade veröffentlicht. Er enthüllt interessante Fakten. Kurz gesagt werden Länder immer friedlicher, je weniger religiös sie sind.
Der Biotechnologe und Wissenschaftsjournalist Tom Rees PhD hat sich den Global Peace Index einmal näher angesehen. Dieser berücksichtigt 23 Kriterien für Friedlichkeit, darunter Kriege mit anderen Ländern, interne Konflikte, Respekt für Menschenrechte, die Anzahl von Morden, die Anzahl von Menschen im Gefängnis, Waffenhandel, der Grad an Demokratie (vgl. Guardian).
Die friedlichsten Länder gibt es hier in einer Karte von Vision of Humanity zu bestaunen. Ganz oben im Ranking machen es sich die allergottlosesten Nationen der Welt bequem: Neuseeland, Dänemark, Norwegen, Island, Schweden, Japan, Kanada, Finnland und Slowenien.
Nimmt man die Daten des World Values Survey hinzu, kommt man zu dem Ergebnis, dass der Zusammenhang zwischen Atheismus und Friedlichkeit hoch statistisch signifikant, also real ist.
I am very amused…









Spaceman_Spiff
6. Juni 2009 at 13:13
Kausalität?
Wie üblich bedeuted Korrelation nicht zwingend Kausalität. Von den ganzen Korrelationen in welchen Atheisten sehr vorteilhaft wegkommen (Abtreibungen, Gefängnissinsassen, Friedfertigkeit, sexueller Missbrauch, Intelligenz) hat vermutlich nur eine einen Kausalen zusammenhang und das währe die Intelligenz. Alle anderen sind meiner Meinung nach Folge davon. Dass intelligente Personen tendenziell weniger gewalttätig sind, wissen wie man verhühtet und genug verdienen um nicht kriminell zu werden scheint mir plausibler als die Idee das Leute nicht verhühten obwohl sie dann später abtreiben müssen weil sie an Gott glauben. Mann sollte sich bewusst sein dass auch bei den meisten nicht-Atheisten Gott bei der Entscheidungsfindung eine ziemlich kleine Rolle spielt. Daher wird mann die ganzen positiven Dinge welche mit Atheismus korrelieren wohl nicht dadurch erreichen dass man den Leuten Atheismus aufzwingt sondern indem man sie ordentlich bildet.
apothecarius
6. Juni 2009 at 14:35
Ich glaube weniger dass das eine Frage der Intelligenz ist, aber auch weniger der Religion an sich. Es wird mehr die allgemeine Aufklärung sein, durch die sich Bildung, Atheismus UND Friedfertigkeit steigert
Bebu
6. Juni 2009 at 16:05
Jetzt müssen wir nur noch klären, was Intelligenz wirklich ist, welche Rolle Bildung dabei spielt und wie sich die Existenz von Religioten erklärt.
praktischer Humanist
6. Juni 2009 at 13:13
“dass der Zusammenhang zwischen Atheismus und Friedlichkeit hoch statistisch signifikant, also real ist.”
Den Zusammenhang konstruierst du.
Alleine Irland war 2007 auf den 4. Platz und 2008 auf den 6. Platz. Dieses Land ist hochreligiös. Ebenso Portugal, dass 2007 9. Platz und 2008 8. Platz war. Österreich 2009 5. Platz.
Mal eine Auflistung:
1. Neuseeland – 24 % Konfessionslose
2. Dänemark – 83,0 % Mitglied der evangelische-lutherische Staatskirche
3. Norwegen – 8,5 % ohne Religion (84,9 % evangelische-lutherische Staatskirche)
4. Island – 2,9 % Konfessionslose. (82,09 % evangelische-lutherische Staatskirche)
5. Österreich – 12 % Konfessionslose (74,1 % römisch-katholisch)
6. Schweden – 75 % evangelische-lutherische Staatskirche
7. Japan – 84 % Buddhismus und Shintoismus
8. Kanada – 16,2 % Konfessionslose
9. Finnland – 82 % evangelische-lutherische Kirche
9. Slowenien – 10,1% Atheisten
[...]
37. Vietnam – 81 % Atheisten
67. China – 70 % Konfessionslose
131. Russland – 30 % Atheisten
133. Nordkorea – 67,9% Konfessionslose
Auf die Idee zu kommen, dass der Zusammenhang vielleicht in den gesellschaftlichen Bedingungen zu suchen ist, kommst du nicht.
derautor
6. Juni 2009 at 13:32
“Den Zusammenhang konstruierst du.”
Ich konstruiere hier überhaupt nichts. Jeder, der lesen kann, weiß, woher diese Studie stammt und sie stammt offensichtlich nicht von mir. So weit ich das beurteilen kann, wurde sie aber sauber ausgeführt.
Von Atheismus aufzwingen hat keiner was gesagt.
“(Abtreibungen, Gefängnissinsassen, Friedfertigkeit, sexueller Missbrauch, Intelligenz) hat vermutlich nur eine einen Kausalen zusammenhang”
Wer aus religiösen Gründen nicht sexuell aufgeklärt wird, muss mit hoher Wahrscheinlichkeit abtreiben, weil er nicht verhütet. Da Religiöse intoleranter gegenüber Minderheiten sind, verwundert es kaum, dass ein paar von ihnen Minderheiten verprügeln und dafür im Knast landen. Sexueller Missbrauch schließlich ist besonders leicht von der verlogenen, naturverleugnenden Sexualmoral der Religionen abzuleiten. Dümmer sind sie auch noch, aber nur im statistischen Mittel. Die intelligenten Religiösen teilen schließlich die Moralität und somit die Übel der Religion.
Es muss immer etwas anderes sein. Niemals kann durch Religion verursachter Wahnsinn die Ursache von Übeln sein. Warum nur? Warum ist sich die gesamte Gesellschaft, auch die meisten Atheisten, darüber einig, dass man unbedingt Religion aus der Verantwortung nehmen muss!?
praktischer Humanist
6. Juni 2009 at 13:44
“Niemals kann durch Religion verursachter Wahnsinn die Ursache von Übeln sein. Warum nur?”
Weil solch eine Ansicht Ausdruck von einem Unverständnis der Zusammenhänge ist, selbiges gilt auch für “Religion ist die Ursache von Gutem”. Religion ist ein Symptom, aber keinesfalls die Ursache für den ganzen Scheiß. Neuerdings scheint die Frage, “Wem nützt es und wem dient es?”, keine Rolle mehr zu spielen. Religion wird als Geisteskrankheit dargestellt, vollkommen aus den realen gesellschaftlichen Zusammenhängen gerissen und damit idealistisch erklärt.
“Warum ist sich die gesamte Gesellschaft, auch die meisten Atheisten, darüber einig, dass man unbedingt Religion aus der Verantwortung nehmen muss!?”
Es besteht kein logischer Zusammenhang zwischen dem anderen Satz, sind nämlich zwei Paar Schuhe. Des Weiteren sollte an diesem Punkt mit Religion eindeutig Kirche gemeint sein und nicht fälschlicherweise Religiösität, was du jedesmal miteinander vermengst. Die Kirche kann und muss Verantwortung für ihre Taten übernehmen, aber ein Gläubiger muss keinesfalls die Verantwortung für die Taten eines anderen übernehmen.
Ansonsten würde es mich mal interessieren, wie du den Willen der Gesellschaft bestimmst. Damit scheinen selbst die Politiker ihre Probleme zu haben.
Bebu
6. Juni 2009 at 19:17
“Des Weiteren sollte an diesem Punkt mit Religion eindeutig Kirche gemeint sein und nicht fälschlicherweise Religiösität, was du jedesmal miteinander vermengst. Die Kirche kann und muss Verantwortung für ihre Taten übernehmen, aber ein Gläubiger muss keinesfalls die Verantwortung für die Taten eines anderen übernehmen.”
–> Das sehe ich anders. Wenn jemand einer Glaubensgemeinschaft angehört, die Verbrechen begangen hat und/oder noch begeht, und aufgrund dieser Verbrechen nicht austritt und sich damit von diesem Handeln distanziert oder wenigstens innerhalb der Gemeinschaft seine Stimme dagegen erhebt, kann für die Verbrechen mitverantwortlich gemacht werden, da er sie durch seine Untätigkeit stillschweigend toleriert.
Solltest du dies für Religionen nicht einsehen, musst du einfach nur Religion/Kirche durch politische Ideologie, Partei, Unternehmen, Staat o.ä. ersetzen.
praktischer Humanist
7. Juni 2009 at 08:39
“Das sehe ich anders.”
Dir ist der Unterschied aber schon bewusst, dass jemand als Christ Mitglied einer Kirche sein kann oder auch nicht. Bitte den Beitrag richtig lesen und nicht interpretieren, sonst kommt es zu solch merkwürdigen Feststellungen.
Oder mal zum Mitschreiben:
Das Gläubigsein impliziert keinesfalls die Mitgliedschaft in irgendeiner Organisation. Die Mitgliedschaft in einer Organisation führt aber unweigerlich zu Verantwortungen. Anders steht es nicht im Kommentar.
derautor
6. Juni 2009 at 14:07
Wenn eine Gesellschaft aus verfeindeten Sekten besteht, die alle meinen, im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit zu sein, dann führt das zu Gewalt. Das ist doch sonnenklar.
Ich bezweifle nicht, dass vor allem soziale Ungleichheit Religiosität begünstigt. Allerdings begünstigt auch Religiosität soziale Ungleichheit.
praktischer Humanist
6. Juni 2009 at 14:42
“[...] Das ist doch sonnenklar.”
In welcher Gesellschaft herrscht dies in solch einer Form vor?
“Allerdings begünstigt auch Religiosität soziale Ungleichheit.”
Und wieso?
derautor
6. Juni 2009 at 14:55
“In welcher Gesellschaft herrscht dies in solch einer Form vor?”
Irak, Afghanistan, Pakistan… Zur Zeit des 30-jährigen Krieges war es auch hier so. Die häufigsten Opfer islamistischer Selbstmordattentate sind Muslime einer anderen Konfession.
“Und wieso?”
Wegen der Intoleranz gegenüber Minderheiten, wegen bestimmter Glaubenslehren und wegen der Diskriminierung von Andersdenkenden, die auch wirtschaftlich darunter leiden.
Martin
6. Juni 2009 at 15:15
“Religion ist ein Symptom, aber keinesfalls die Ursache für den ganzen Scheiß. ”
Und das ist halt auch wieder ein arge Denkverknappung. Es ist zum Beispiel ohne weiteres möglich, das Religion ein SYMPTOM eines Mißstandes ist, aber auch URSACHE anderer Mißstände.
Damit ist Religion möglicherweise ein Symptom, das aus mangelnder Bildung etc. entsteht, aber die URSACHE für andere Mißstände, wie Tribalismus und hohe Aggressivität, mangelnde Selbstreflektion etc..
Und weiter könnte Religion sogar sozusagen selbstursächlich sein, wenn sie als Symptom aus anderen Mißständen entstanden ist, jetzt aber derart wirkt, das sie diese Mißstände selbst derart verstärkt, das die ursprüngliche Ursache dieser Mißstände gar keine Rolle mehr spielt.
Mangelnde Bildung/Aufklärung durch Armut mag z.B. mitunter Ursache für Ausbreitung etc. von Religion gewesen sein, inzwischen kann es dann aber so sein, das das Land nicht mehr arm ist, aber Religion wirkungsvoll Bildung/Aufklärung verhindert und damit Selbstursächlich geworden ist.
Ein mögliches Beispiel wäre z.B. Saudi-Arabien.
praktischer Humanist
7. Juni 2009 at 08:55
@ derautor:
“Die häufigsten Opfer islamistischer Selbstmordattentate sind Muslime einer anderen Konfession.”
Konfession =/= Sekte
“Wegen der Intoleranz gegenüber Minderheiten, wegen bestimmter Glaubenslehren und wegen der Diskriminierung von Andersdenkenden, die auch wirtschaftlich darunter leiden.”
Religion hat ihren Mitgliedern gegenüber nur Wohlstand im Sinne? Dies kann doch nicht dein Ernst sein.
@ Martin:
“Und das ist halt auch wieder ein arge Denkverknappung.”
Das ist keine Denkverknappung. Bitte lesen. Wenn Religion Symptom ist, kann es nicht Ursache für den GANZEN Scheiß sein. Daher ist es auch bescheuert, darauf zu pochen, das Religion für die Übel auf der Welt verantwortlich ist.
“Und weiter könnte Religion sogar sozusagen selbstursächlich sein, [...] das die ursprüngliche Ursache dieser Mißstände gar keine Rolle mehr spielt.”
Ich kann ehrlich nur schmunzeln. Religion ist Ursache des gesellschaftlichen Systems und dient dazu, den Raub an die sozialen Massen zu verschleiern. Der Irrglaube, Religion ist aus Armut entstanden, erklärt keinesfalls die Tatsache, dass Religion organisiert ist und immer ein oder mehrer Hirten haben, die von ihrer Herde “leben”.
“Ein mögliches Beispiel wäre z.B. Saudi-Arabien.”
Ich wundere mich gar sehr, wieso man mir anhängen will, dass ich die Ursache der Religion in Armut und der mangelnden Bildung sehe. Das gesellschaftliche System, dass den Raub an den Massen innehat, ist ursächlich für diese Entwicklungen. Religion nimmt seine Rolle der Verschleierung und der Legitimation ein.
Der Klarseher
7. Juni 2009 at 10:05
Ich danke Ihnen für diese klaren Worte! Der Zusammenhang zwischen Religiösität und Gewaltbereitschaft ist real, hier ist nichts konstruiert. Die Eliten verwenden Religion, um die Massen nach ihren Wünschen handeln zu lassen. Dort, wo die Menschen religiöser sind, lassen sie sich leichter für Krieg, Vernichtung, und Mord instrumentalisierten. Das ist doch sonnenklar.
Martin
7. Juni 2009 at 10:26
@ Martin:
“Das ist keine Denkverknappung. Bitte lesen. Wenn Religion Symptom ist, kann es nicht Ursache für den GANZEN Scheiß sein.”
Da begehst Du schon wieder denselben logischen Fehler wie vorher. Bitte nachdenken. Natürlich kann Religion ein Symptom sein, das für den “ganzen Scheiß” ursächlich verantwortlich ist. Wenn nämlich die Ursache der Religion eben kein Teil des “ganzen Scheiß” ist, z.B. .
“Daher ist es auch bescheuert, darauf zu pochen, das Religion für die Übel auf der Welt verantwortlich ist.”
Mindestens ebenso bescheuert ist es allerdings, sie auf ein bloßes Symptom reduzieren zu wollen und eine andere “Allursache” zu suchen.
“Und weiter könnte Religion sogar sozusagen selbstursächlich sein, [...] das die ursprüngliche Ursache dieser Mißstände gar keine Rolle mehr spielt.”
“Ich kann ehrlich nur schmunzeln. Religion ist Ursache des gesellschaftlichen Systems und dient dazu, den Raub an die sozialen Massen zu verschleiern. Der Irrglaube, Religion ist aus Armut entstanden, erklärt keinesfalls die Tatsache, dass Religion organisiert ist und immer ein oder mehrer Hirten haben, die von ihrer Herde “leben”.
”
Liest Du überhaupt was andere schreiben? Ich habe nie geschrieben, das Religion aus Armut entstanden sei.
“Ein mögliches Beispiel wäre z.B. Saudi-Arabien.”
“Ich wundere mich gar sehr, wieso man mir anhängen will, dass ich die Ursache der Religion in Armut und der mangelnden Bildung sehe. Das gesellschaftliche System, dass den Raub an den Massen innehat, ist ursächlich für diese Entwicklungen. Religion nimmt seine Rolle der Verschleierung und der Legitimation ein.”
Wie kommst Du darauf, das ich Dir was anhängen will? Deine im Folgenden ausgeführte, doch sehr schlicht gedachte These ist mir dann aber doch etwas zu schlicht gestrickt um irgendeinen Erklärungswert zu haben.
praktischer Humanist
7. Juni 2009 at 10:47
“Wenn nämlich die Ursache der Religion eben kein Teil des “ganzen Scheiß” ist, z.B. .”
Nein, sondern wenn die Ursache der Religion selbst Wirkungen erzielt, die Teil der “ganzen Scheiß” ist, kann Religion nicht die Ursache des “ganzen Scheiß” sein. Wo soll da ein logischer Fehler sein.
“Mindestens ebenso bescheuert ist es allerdings, sie auf ein bloßes Symptom reduzieren zu wollen und eine andere “Allursache” zu suchen.”
Ich reduziere Religion nicht als “bloßes Symptom”.
“Deine im Folgenden ausgeführte, doch sehr schlicht gedachte These ist mir dann aber doch etwas zu schlicht gestrickt um irgendeinen Erklärungswert zu haben.”
Bedingt durch diesen Rahmen.
Bebu
7. Juni 2009 at 12:17
“Dir ist der Unterschied aber schon bewusst, dass jemand als Christ Mitglied einer Kirche sein kann oder auch nicht. Bitte den Beitrag richtig lesen und nicht interpretieren, sonst kommt es zu solch merkwürdigen Feststellungen.”
–> Vielleicht solltest du einfach genauer formulieren, da du nur schreibst:
“Die Kirche kann und muss Verantwortung für ihre Taten übernehmen, aber ein Gläubiger muss keinesfalls die Verantwortung für die Taten eines anderen übernehmen.”
Hierbei kann “eines anderen” alles mögliche heißen. Damit kann ein Gläubiger einer ganz anderen Religion gemeint sein oder aber auch ein Gläubiger der eignen Glaubensgemeinschaft.
In Verbindung mit der Aussage, dass die Kirche Verantwortung tragen muss, wird das leider auch nicht eindeutiger, da Kirche sowohl die Institution als auch die gesamten Mitglieder meinen kann.
“Oder mal zum Mitschreiben:
Das Gläubigsein impliziert keinesfalls die Mitgliedschaft in irgendeiner Organisation. Die Mitgliedschaft in einer Organisation führt aber unweigerlich zu Verantwortungen. Anders steht es nicht im Kommentar.”
–> Meines Erachtens stand es anders bzw nicht eindeutig im Kommentar. So wie du es jetzt detaillierter aufgeschlüsselt hast, habe ich an sich nicht viel dagegen.
Martin
7. Juni 2009 at 13:01
Deine kategorische Behauptung “Wenn Religion Symptom ist, kann es nicht Ursache für den GANZEN Scheiß sein.” ist so schlicht und einfach falsch, weil es eben Konstellationen gibt, die ich ja aufgeführt habe, in denen das NICHT der Fall ist.
Deine Bemerkung “Nein, sondern wenn die Ursache der Religion selbst Wirkungen erzielt, die Teil der “ganzen Scheiß” ist, kann Religion nicht die Ursache des “ganzen Scheiß” sein. ” macht das ganze dann zirkulär, denn Du setzt das voraus (Ursache der Religion ist für Wirkungen verantwortlich, die Teil des ganzen sind), was Deine Aussage “Wenn Religion Symptom ist, kann sie nicht Verursacher des Ganzen sein), eigentlich erst belegen soll.
Dein Schluß ist also ein Fehlschluß, weil er ein Zirkelschluß ist.
Um das aufzulösen, müsstest Du als erstes Mal zeigen, das DIE Ursache für Religion auch tatsächlich “Wirkungen im ganzen Scheiß” verursacht. Das hast Du bisher aber nicht geleistet und damit ist Dein logischer Schluß halt leider keiner
Martin
7. Juni 2009 at 13:02
Als Ergänzung zum obrigen: ….auch tatsächlich “Wirkungen im ganzen Scheiß” verursacht UND diese nicht von der Religion verursacht werden.
Thomas
7. Juni 2009 at 19:42
Dazu auch: http://www.atheistundgut.de/2008/02/19/wie-viele-atheisten-gibt-es
Martin
8. November 2010 at 13:22
@autor: Also nur als Reflektion:
Eine NGO führt eine Studie zum globalen Frieden durch und wie man ihn erreichen kann. So weit so gut. Dann beauftragt sie verschiedene TV-Sender auf der ganzen Welt, ihnen doch bitte die Reporte mit jeweils friedlichen und gewalttätigen Inhalten zuzusenden. Und das ist der Kasus-Knaxus. Ich glaube nicht, dass du dir die Studie heruntergeladen hast, sonst würdest du nicht so einen Mist schreiben.
Nur mal so ein Zitat: “US TV networks broadcast more violence than other countries.” Daraus folgernd wird die USA als gewalttätiges Land mit China und Russland verglichen. Das ist unseriöser Journalismus. Hey, prüfe gewisse Aussagen, die dir so im Leben begegnen und dann setz nicht so einen Mist ins Netz. Ich habe deine Internetseite an den Presserat weitergeleitet, mit dem Verdacht auf Verbreitung von Falschaussagen. Der wird sich dann um dich kümmern.
Deutschland bildet als christliches Land übrigens die Speerspitze der friedlichsten Länder der Welt (Quelle: Global Peace Index).
Mfg
derautor
8. November 2010 at 13:55
Deutschland ist kein christliches Land. Und der Presserat interessiert sich bestimmt für die verletzten Gefühle von Christen, die sich täglich über unschöne Tatsachen beschweren, die von Gottlosen über ihren wunderbaren und erhabenen Glauben verbreitet werden. Ebenso wie hier die Anhänger von Che Guevara auftauchen und ihn gegen jede Kritik verteidigen.
Martin
16. November 2010 at 10:44
Deutschland ist ein christliches Land. Das Grundgesetz wird das beweisen. Stimmt, der Presserat ist nicht zuständig für Internetseiten, die keine Presse usw. darstellen. Dennoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass Träumereien von einem besseren Staat ohne Religion nicht friedlicher sind und demnach auch nicht wahr werden. Sie bleiben Träume.