RSS

Ist die Linke wirklich so blöd?

09 Mai

Nick Cohen: What's Left?Ich bin verwirrt. War es nicht früher einmal die demokratische Linke (die Richtung, nicht die Partei), welche die Werte der Aufklärung verteidigt hat? Warum tun sie jetzt so seltsame Dinge, wie sich mit Islamisten und Verschwörungstheoretikern verbrüdern, Amerika verdammen und die ebenfalls linken Ex-Muslime anpöbeln?Ich komme darauf, nachdem ich einen Artikel bei Spiegel Online von Jan Fleischhauer gelesen habe, der meint vom Linken zum Konservativen mutiert zu sein. Doch was er da “Links” nennt, ist doch nur ein anderes Wort für “Dummheit”. Seine linken Eltern haben alles verdammt, was aus Amerika kommt, darunter auch Comics. Über die Rolle der Linken in unserer modernen Kultur schreibt er:

“Gehen Sie in irgendein Schauspielhaus, in ein Museum oder ein Freiluftkonzert: Sie werden schnell feststellen, dass Ideen, die außerhalb der linken Vorstellungswelt siedeln, dort nichts verloren haben. Ein zeitgenössisches Theaterstück, das nicht kritisch mit der Marktwirtschaft abrechnet? Undenkbar. Ein Künstler, dem bis zur Abwahl von George W. Bush zu Amerika auf Anhieb mehr als Guantanamo, Abu Ghuraib und die fehlende Unterschrift unter dem Kyoto-Protokoll einfiel? Indiskutabel. Rock gegen Links? Ein Scherz.”

Da ist schon was dran. Die Mainstreamlinke weist gerne auf Abu Ghuraib hin, hat aber keine Ahnung, was unter dem Faschisten Saddam Hussein in diesem Gefängnis vor sich ging. In der Tat war Abu Ghuraib unter den Amis eine große Humanisierung im Vergleich zu vorher.

Jan Fleischhauer erwähnt Nick Cohen, dessen politische Haltung meiner eigenen nahesteht und der ein fantastisches Buch über die Geschichte der Linken geschrieben hat und darüber, wie sie verrückt geworden ist (What’s Left?). Gleichzeitig sieht er sich aber selbst noch als Linken.

Was ist links?

Cohens Terminologie sieht so aus: Es gibt Linksradikale (“far left”), mit denen er totalitäre Linke (Stalinisten, Leninisten, etc.) meint. Dann gibt es die Chomskyianer, oder auch “Nihilisten”, welche den linken Mainstream unserer Tage bilden. Außerdem gibt es noch die Altlinken, also Sozialdemokraten und Gewerkschaftler, sowie die Linksliberalen, die demokratische Linke der Mittelschicht.

Jan Fleischhauer beschreibt die Mainstreamlinke so: “Man schwärmt für Obama, fürchtet sich vor dem Klimawandel und dem Überwachungsstaat, achtet auf biologisch einwandfreie Ernährung [...].”

Klingt vertraut. Zwar unterstelle ich Obama ebenfalls eine passable Politik (mit dem großen Abstrich, dass er zu versöhnlich ist, was sich u.a. daran zeigt, dass er die indiskutable Hillary Clinton in sein Team aufgenommen hat und die Türkei in der EU sehen möchte). Aber ich fürchte mich nicht vor dem Klimawandel und dem Überwachungsstaat und ich möchte am liebsten nur noch “Gene Food” essen.

Alles öko, alles rein

Zwar ist der Klimawandel an sich real, aber wir könnten uns an die Veränderungen anpassen und zudem ist unser Einfluss auf das Klima innerwissenschaftlich sehr wohl umstritten. Die ganze Klimadiskussion ist mir zu religiös geworden und speist sich aus der Idee der “Reinheit” und der reinen Lehre: Klimaskeptiker sind alle rechte Kapitalisten und wer kein Hybridauto fährt, macht die Erde kaputt (als würde das die Erde interessieren). Das kotzt mich inzwischen dermaßen an, dass ich am liebsten täglich mit einem Monstertruck in die Uni fahren würde, am besten über ein paar biologisch angebaute Rübenfelder.

In meiner Regionalzeitung befindet sich immer wieder ein Kommentar von dem grandios überschätzten Journalisten Franz Alt, wie er auf seinem Solarzellendach steht oder diesem grinsenden Couchbezug, dem Dalai Lama, die Hand schüttelt. Das ist so widerlich gutmenschentümlich, da könnte man glatt die Sonne verprügeln, weil sie zu wenig Dreck produziert.

Der Überwachungsstaat ist zwar ein potenzielles Problem, aber das momentan viel größere Problem ist der Datenmissbrauch in der Privatwirtschaft. Zudem leidet die Diskussion daran, dass viele Überwachungsgegner aus den falschen Gründen die Überwachung ablehnen, nämlich weil sie islamischen Terrorismus für kein echtes Problem halten. Dabei gibt es einen viel besseren und für ihre Gegner viel überzeugenderen Grund: Die Überwachungstechnik ist fehlerhaft und ineffizient. Sinnvoll wären einfach mehr Wächter in Flughäfen und Bahnhöfen und mehr Polizei in Problemvierteln. Leider müsste man da aber Gehaltschecks bezahlen und auf seine naive Technikgläubigkeit verzichten…

Böse Kapitalisten

Über das Verhältnis der Mainstreamlinken zur Marktwirtschaft sagt Jan Fleischhauer folgendes:

“Der Marktwirtschaft steht man in dieser Gesellschaftsschicht kritisch gegenüber, ohne genau sagen zu können, was die Alternative wäre. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist so gesehen ein Gottesgeschenk, weil sie einen in allen Vorurteilen aufs Schönste bestärkt und jeder weiteren Argumentationsmühe enthebt.”

Das entspricht auch meiner Erfahrung, doch geht es noch schlimmer: In den für Ideologen überaus populären Uni-Toiletten kleben wieder Aufkleber, in denen zum “Marx lesen” aufgerufen wird und auch in den größeren Magazinen war schon von der Rückkehr von Marx zu lesen. Marxismus ist sowas von tot für jeden denkenden Menschen, was soll ich mit euren Aufklebern? Diese Ideologie geht von komplett falschen Annahmen über die menschliche Natur aus und musste entsprechend scheitern. Man erinnere sich an spannende Projekte wie die Erziehung von Jungs und Mädels zu einem uniformen Geschlecht, was radikal gescheitert ist, oder an die gemeinsamen Essenshallen, wo man von seiner Familie getrennt wurde. Laut Erkenntnissen der Soziobiologen interessieren wir uns für unser eigenes Wohlergehen, dann für das Wohlergehen unserer Familie, und dann erst für den Rest (das Modell der genetischen Verwandtschaft kann unsere Natur am besten erklären). Außerdem gibt es sehr wohl natürliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Eine ernsthafte Alternative zur Marktwirtschaft gibt es nicht. Man könnte sie aber sozialer gestalten, die Einkommensschere verkleinern, Monopole verhindern, Arbeitnehmerrechte durchsetzen… Nur existiert leider keine Partei, welche die Sozialdemokratie noch ernsthaft vertreten würde.

Verschwörung!

“Nein, ich glaube nicht, dass die CIA hinter den Anschlägen vom 11. September steckt”, schreibt Jan Fleischhauer am Ende. Das glaube ich auch nicht, weil es nicht stimmt (das ist eine empirisch überprüfbare Aussage). Islamisten stecken dahinter. Aber darum bin ich nicht konservativ. Im Gegenteil: Die (nihilistische) Mainstreamlinke ist nicht einfach mehr links, sondern durchgeknallt.

Wo verstecken sich eigentlich die zurechnungsfähigen Linksliberalen und die Altlinken in Deutschland? Gibt es die überhaupt? Oder müssen alle vernünftigen Leute jetzt “konservativ” werden?

 
22 Comments

Geschrieben von am 9. Mai 2009 in Politik

 

Tags: , , , , , ,

22 Antworten zu Ist die Linke wirklich so blöd?

  1. yilo

    9. Mai 2009 at 20:48

    Ich frage mich ernsthaft, welche Partei ich noch wählen soll.

     
    • Stefan

      10. Mai 2009 at 10:48

      Ich nicht. Wenn mir keine der großen Parteien zusagt, wähle ich eben eine der kleinen. Am Besten eine von denen, die es gerade so zur Wahlzulassung schaffen, oder die noch ganz neu (und idealistisch) sind.
      Die Piratenpartei ist jetzt zum Beispiel bei der Europawahl wählbar. :D

       
  2. Peter Viehrig

    10. Mai 2009 at 14:24

    Kleine Anmerkung bzw. Korrektur: Der verlinkte Artikel bei SPON ist von Jan Fleischhauer.

     
  3. derautor

    10. Mai 2009 at 14:37

    Stimmt, ist korrigiert. Danke.

     
  4. Peter Viehrig

    10. Mai 2009 at 16:24

    “In den für Ideologen überaus populären Uni-Toiletten kleben wieder Aufkleber, in denen zum “Marx lesen” aufgerufen wird und auch in den größeren Magazinen war schon von der Rückkehr von Marx zu lesen. Marxismus ist sowas von tot für jeden denkenden Menschen, was soll ich mit euren Aufklebern? Diese Ideologie geht von komplett falschen Annahmen über die menschliche Natur aus und musste entsprechend scheitern.”

    Sie vermengen hier etwas, was die meisten vermengen, die Marx nie gelesen haben (einschließlich der Aufkleberverteiler auf Uni-Toiletten): Der Marxismus ist ja keine Erfindung Marx’. Und man sollte Marx tatsächlich lesen, zumindest sein Standardwerk “Das Kapital”. Ich kenne keine bessere Analyse des Kapitalismus, sie könnte “neoliberaler” kaum sein. Die Tragik liegt zum einen darin, daß viele daraus eine Ideologie zur Überwindung des Kapitalismus ableiteten (teilweise sogar Marx selbst), zum anderen darin, daß Marx diese Umdeutung selbst provozierte, indem er insbesondere in seinen Anmerkungen reichlich Meinung einstreute. Es ändert aber überhaupt nichts an der Brillanz seiner Analyse, die tatsächlich wissenschaftlich ist, die er aber eben immer wieder für geistige Lockerungsübungen unterbricht.

    Deshalb meine dringende Empfehlung: Lesen Sie ihn! Die genaue Lektüre zerstreut nämlich sämtliche Vorurteile, einschließlich die der Linken. Vermeiden Sie dabei die, wie ich es nenne, “Best-of-Marx-Ausgaben” von Karl Kautzky und anderen! Lesen Sie eine der schwer zu beschaffenden Original-Ausgaben des unrühmlichen Dietz-Verlages.

    Seien Sie versichert, es lohnt sich.

     
  5. derautor

    10. Mai 2009 at 18:33

    “Der Marxismus ist ja keine Erfindung Marx’.”

    Das wollte ich damit keineswegs behauptet haben. Meine Kritik bezieht sich auf marxistische Gruppierungen und die Ideologie des Marxismus.

    Konkret meine ich diese Gruppe:
    http://kapital-lesen.de/

     
  6. Johannes

    10. Mai 2009 at 19:28

    Das Problem ist nicht, dass diese Gruppen Marx lesen wollen. Prima Sache.

    Das Problem ist, dass sie offensichtlich so tun, als habe Marx als Weltendeuter einen ganz herausragenden, zeitlosen Status und “Das Kapital” zu lesen verleihe Seligkeit.

    Primärliteratur zu lesen ist oft Zeitverschwendung, zumindest wenn sie danach hundert Jahre weiterentwickelt wurde. Wenn man aber meint, Primärliteratur sei besonders erhellend, dann sind Keynes-, Robinson-, Kalecki-, Sraffa-, Minsky- und Davidson-Lesekreise ebenso sinnvoll oder -los wie Marx-Lesekreise.

    Wenn nicht, dann reichen im Prinzip auch der Michael Heinrich (“Kritik der politischen Ökonomie: Eine Einführung”) und der Ernest Mandel (“Marxistische Wirtschaftstheorie”) für den Marx und Lehrbücher, z.B. von Bhaduri (“Makroökonomie –
    Die Dynamik der Warenproduktion”), können das ergänzen.

     
  7. Daniel

    11. Mai 2009 at 00:03

    Naja, die politisch Konservativen im weitesten Sinne sind aber auch problematisch, besonders schlagen sie ja an einigen Stellen erstaunliche Brücken zu den “Linken”.

    Gentechnik? Blos nicht, das wäre ja neu! Bilder die einen Propheten beleidigen sind ganz und gar nicht korrekt und natürlich erkennt der gute CSU-Wähler hinter der Finanzkrise, das wir unsere guten, christlichen Werte verloren haben, und überhaupt dieser furchtbare Lebensstil, Handys, laute Musik … “Amerikanischer Lebensstil.” Teufelszeug.

    Die Rechts-Links-Trennlinien erodieren immer weiter. Als jemand, dem Fortschritt, Kosmopolitheit und sozialliberale Werte (im Sinne von J.S. Mill oder so) wahnsinnig wichtig sind, fühle ich mich da gar nicht gut aufgehoben.

     
  8. derautor

    11. Mai 2009 at 00:48

    Ja, ich finde auch, dass alle verrückt sind.

     
  9. multiverus

    12. Mai 2009 at 23:58

    Ja, Die Linke ist so blöd!

    Unfähig zur Selbstkritik oder gar -Erkenntnis war sie schon immer, sich zwanghaft und penetrant sonnend in dem tiefen Glauben an das eigene Gutmenschentum. Und in der Folge – J.Fleischhauer hat mein tiefes Mitgefühl – erinnern diese völlig irrationalen innerfamiliären Zwänge fatal an die einer unter strengen religiösen Zwängen lebenden erzkonservative Christengemeinde.

    Blanker Hohn, wenn man sich das hohe Wort vom “Zeitalter der Aufklärung” erinnert. Diese weltanschaulichen Verbohrtheit verbindet linken Mainstream tausend mal mehr mit ultrakonservativ-religiösem Wahnvorstellungen.

     
  10. yilo

    22. Mai 2009 at 22:30

    “…dass er die indiskutable Hillary Clinton in sein Team aufgenommen hat”

    Was spricht gegen Clinton?

     
  11. derautor

    22. Mai 2009 at 23:17

    Zum Beispiel ihr schrecklicher Wahlkampf, in dem sie mit allen Mitteln gegen Obama gehetzt hat, sie meinte zum Beispiel auf die Frage, ob Obama ein geheimer Muslim sei, dass sie es nicht wisse. Dann ihre glorreiche Idee gezielt zu heulen, um doch noch Wählerstimmen zu bekommen. Eine wirklich abstoßende, selbstsüchtige Gestalt. Den Rest kann man in Hitchens Buch über die Clintons nachlesen.

     
  12. Andreas Lichte

    23. Mai 2009 at 06:05

    Hallo Andreas,

    Sie schreiben: “Eine ernsthafte Alternative zur Marktwirtschaft gibt es nicht …”

    Wie wird denn die Marktwirtschaft gestaltet? Von wem? Hier ein Beitrag von Dietrich Krauß – zur Verfassungswidrigkeit der “SoFFin”:

    http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,sv4816e72j5qif2i~cm.asp

    “SoFFin

    Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

    SR, Dienstag, 19. Mai 2009 im Ersten

    Es soll alles anders werden, haben die Politiker gelobt: Transparenz und Kontrolle sollen einkehren auf den Finanzmärkten. Als Gegenleistung für hunderte von Milliarden an Hilfen und Bürgerschaften versprach die Regierung, Banken und ihre Rettung streng zu kontrollieren. Soweit die Sonntagsreden. Doch wie sieht die Praxis aus? Anders, ganz anders.

    (…)”

     
  13. derautor

    23. Mai 2009 at 06:24

    “Marktwirtschaft” ist ja ein weiter Begriff. Die kann man konkret auch anders gestalten. Ich bleibe aber dabei, dass es kein grundlegend anderes System gibt, das funktionieren würde.

     
    • Andreas Lichte

      23. Mai 2009 at 08:42

      Dietrich Krauß, SWR, und ich sind auch keine Gegner der Marktwirtschaft. Fragt sich nur, was die gerade ist. Dietrich Krauß hat jahrelang Beiträge um Thema “Neo-Liberalismus” produziert, u.a. zur “INSM”, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”. Er war Stammgast im Rundfunkrat …

      Jetzt reparieren die selben Leute, die die Finanzkrise verursacht haben, die Finanzkrise. Unter Umgehung des Grundgesetzes. Mmh.

       
  14. yilo

    23. September 2010 at 08:40

    Jan Fleischhauer hat einen Film zu seinem Buch gedreht.
    „Unter Linken – Der Film“, 26. September, 23:25 Uhr, RTL

    http://www.welt.de/kultur/article9746100/Vom-Ver-di-Chef-wurde-er-fast-verpruegelt.html

    Scheint lustig zu werden.

     
  15. yilo

    23. September 2010 at 08:42

     
  16. Julian

    23. September 2010 at 10:43

    @Andreas

    Der Marxismus ist zwar tot aber aus anderen Gründen als du denkst.

    “Diese Ideologie geht von komplett falschen Annahmen über die menschliche Natur aus und musste entsprechend scheitern.”

    Da hat ganz andere Ursachen. Vielleicht solltest du dich mal etwas mit Wert-Abspaltungskritik beschäftigen:

    http://www.exit-online.org/

    Dort findest du in der oberen Leiste eine Exit Selbstdarstellungsbroschüre, wo kurz die Position dieser Gruppe dargestellt ist.

    Dass die Linke so bekloppt ist heutzutage liegt auch daran dass sie nach 1989 es versäumt hat ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten. Zudem war die “Kritik der politischen Ökonomie” schon lange vor 89 tot. Die Wertabspaltungskritik ist meiner Meinung nach ein gelungener Versuch einer theoretischen Weiterentwicklung radikaler Kapitalismuskritik. Dein Sozialdemokratismus ist zwar lobenswert hat aber keine objektive Grundlage mehr…

     
  17. Julian

    23. September 2010 at 10:48

    Der Marxismus ist zwar tot, Marx aber noch lange nicht. Gerade seine (also Torso gebliebene) Krisentheorie (man denke an das Maschinenfragment der Grundrisse) ist sehr aktuell. Der Anspruch des SDS Marx neu zu entdecken ist also alles andere als unsinnig. Natürlich kann es sein dass Marx nicht NEU entdeckt wird sondern eben nur wieder entdeckt wird.
    Grundsätzlich finde ich es aber begrüßenswert dass Marx wieder gelesen wird.

     
  18. Julian

    23. September 2010 at 11:03

    Was eine Weiterentwicklung oder Neuinterpretation der Marxschen Theorie angeht, ist auch das Buch von Moische Postone gut:

     
 
Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 103 other followers